AT39323B - Optisches Glas und Maschine zu seiner Herstellung. - Google Patents

Optisches Glas und Maschine zu seiner Herstellung.

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AT39323B
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Austria
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machine
glass
rail
curves
curve
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Inventor
George Ossart
Alphonse Verge
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George Ossart
Alphonse Verge
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  • Surface Treatment Of Glass (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description


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   Durch Änderung der Lage des Zapfens   j'mit   Bezug auf das Ende ;"der Schiene erhält man Kurven, die entweder innerhalb vom Grundkreis liegen oder ausserhalb wie die Kurve 11. 



  Konzentrische Kurven kann man erhalten, indem man gleichzeitig den   Schreibstift pu verstellt   und die Lage des festen Zapfens j' um die gleiche Grösse verändert. Die zur Kurve I konzentrische Kurve   IV   ist auf diese Weise erhalten worden. Ebenso kann man den Schreibstift zwischen das   Endo"der Schiene   und den festen   Zapfen j'setzen.   Die vom Stift beschriebene Kurve ist dann ähnlich der Kurve Ill, Fig. 3. Schliesslich kann der Stift auch an dem über j" hinaus verlängerten Ende der Schiene angebracht werden. 



   Statt das Ende   pi der   Schiene eine gerade Linie beschreiben zu lassen, kann man es auch derart anordnen, dass es einen Kreisbogen beschreibt. Die Schraube wird zu diesem Zwecke durch eine Scheibe ersetzt. Die auf diese Weise erhaltenen Kurven sind ähnlich den oben erhaltenen. 



  In Fig. 4 ist   eine Kurve V   gezeichnet, die dem Grundkreis VI entspricht. Man erhält konzentrische Kurven, (Fig. 5)   indem   man den Schreibstift um ein gewisses Mass dem   Zapfenp nähert und   den Radius des durch das entgegengesetzte Ende beschriebenen Kreises um die entsprechende Grösse verkleinert. 



   Wenn man ohne Änderung des Radius dieses Kreises den festen Zapfen nach dem Schreibstift hin verstellt, so beschreibt   man   mehr und mehr spitze Kurven ; durch Verstellung des Zapfens im entgegengesetzten Sinne erhält man mehr und mehr flache Kurven. Man hat es dadurch in der Hand Deformationskurven zu beschreiben, die den gleichen Scheitel und verschiedene, aber 
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   äusseren   dem Objekt zugekehrten Kurven zu bilden haben. Man kann auch   die Kurven m o   miteinander oder die Kurven l' m' n' o' mit einander verbinden.

   Man wird sich in der Wahl   dieser Verbindungen durch   den wichtigen Gesichtspunkt leiten lassen, dass bei einer guten Ver-   bindung das   als Lupe probierte Glas von der Mitte bis zum Rande die gleiche Vergrösserung er-   geben muss.   



   Es ist möglich, die oben beschriebene Vorrichtung nicht nur zum Zeichnen von Kurven sondern auch zum Ausschneiden von Schablonen aus Blech zu verwenden, die zur Prüfung der auf der weiter unten beschriebenen Maschine erhaltenen Gläser dienen können. Zu diesem Zwecke   wird der Schreibstift durch eine scharfe Spitze oder Schneide   oder auch   durch eine sielt drehende   Fräse ersetzt. Auf der chen beschriebenen allgemeinen Methode beruht die Maschine, die es er-   möglicht, mechanische optische Gläser zu schleifen, welche die oben angegebenen Resultate ergeben.   
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   zeug   entgengesetzten Endes der Schiene abhängt.

   Die Bewegung des Werkzeuges findet statt, während das zu schleifende Glasstück sich um eine Achse dreht, die sich während der ganzen   Bearbeitung des Glases in   der Velängerung der Symetrieachse der durch das Werkzeug beschriebenen Kurve befindet. 



   Die Maschine besitzt einen   senkrechten Rahmen r,   der in beliebiger Weise auf einem Sockel 
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 Schiene q an dem Zapfen x der Scheibe 16 teilt man dieser Scheibe eine hin und hergehende Drehbewegung mit. Die Scheibe 16 überträgt diese Drehbewegung auf den Zapfen   a : und   somit auf die Schiene q. Das Werkzeug beschreibt in diesem Falle wie vorher eine Kurve, aber eine solche von anderer Art. Man kann in diesem Falle wie bei der Übertragung durch die Schiene t die Stellung des   Zapfens a ? auf   der Scheibe 16 regeln, wie die Stellung des Zapfens   x   an der Schiene t geregelt wurde.

   Man braucht nur die Muttern y und y'zu lösen, um die Stellung des Zapfens   x   in der Nut 17 beliebig ändern zu   können.   



   Die Einstellung des Werkzeuges zu dem zu bearbeitenden Glue vollzieht sich auf folgende Weise :
Die Achse 10 (Fig. 11) die in das Werkzeug p ausläuft, geht durch eine Hülse   18,   die in einer vom Arm q' getragenen Hülse 19 gehalten ist. Die Hülse 18 besitzt am oberen Ende   äusseres   Ge-   winde und   ist mit einer Nut 18'versehen, in die das Ende einer Schraube 20 eingreift. Hierdurch wird die Hülse 18 an einer Drehung verhindert, während sie sich andererseits in der Achsen- 
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 Arm q' bei 25 befestigten Träger 24. 



   Die das Glas 13 tragende Schale 14 kann ebenfalls in senkrechter Richtung mittels einer Stellmutter 26 verstellt werden. Diese Stellmutter, die auf eine Schraubenspindel 27 aufgedreht ist, besteht aus einem Stück mit einer Hülse   28,   die die Schale 14 trägt. 



   An der Schiene q ist eine Justiervorrichtung angebracht, Diese besteht im   wesentliche))   
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 Ebene zur Ebene des Scharniers 31 drehbar angelenkt. Er steht unter der Wirkung eines Gegen-   gewichtes JJ und   trägt einen Zeiger   36,   der sich auf der Skala 37 verstellen kann. 



   Zur Regelung der Bearbeitung des Glases wird in folgender Weise verfahren :
Nachdem der Drehzapfen der Schiene q an passender Stelle befestigt, und die Schiene gleichfalls entweder an die Scheibe 76 oder an die Schiene t   tu   passender Lage augehängt ist, verschieht 
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 und man regelt genau die Stellung des Werkzeuges p derart, dass der Zeiger 36 des Armes 32 genan auf dem Nullpunkt der auf dem Teilbongen 37 angeorducten Teilung steht. In diesem Augen- 
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 Glases berührt. Die Maschine ist dann zum Arbeiten bereit. 



   Nun werden die   Scheibe v,   die Welle   12   und dit Welle 15 in Drehung versetzt. Das Werkzeug p beschreibt fortlaufend stets die gleiche Kurve, während es sich nm seine Achse dreht. Gleichzeitig läuft auch das Glas 13 um seine Achse um und das Abschleifen des Glases vollzieht sich allmählich. Nach Massgabe der Abnutzung des Glases wird die   Höheneinstelluug   des Werkzeuges p mittels der Stellmutter 22 derart geregelt, dass es fortwährend gesenkt wird. Das Ende des Arbeitsvorganges wird dadurch angezeigt, dass der Zeiger 39 in Gegenüberstellung mit dem Nullpunkte der am Umfang der Stellmutter vorgesehenen Teilung gelangt. Selbstverständlich hringt man während des Arbeitsvorganges auf irgend eine Weise ein Schleifmittel bekannter Art z. B. Schmirgel, oder dgl. auf die Fläche des Arbeitsstückes. 



   Das Polieren und   Fcinglättell   der Gläser wird auf derselben Maschine durch einfaches Auswechseln des Werkzeuges bewirkt. 

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 ändert : 
Die Einrichtung der Maschine ist mit der beschriebenen vollkommen übereinstimmend. 



  Nur wird sie um   1800 in   der senkrechten Ebene gedreht und sämtliche Organe werden oberhalb des Glashalters statt unterhalb desselben angeordnet. 



   . Der Kopf dieser Maschine ist gemäss Fig. 10 ausgebildet. Das Werkzeug p sitzt auf einer 
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 der Schiene q fest   verbundenen   Arm q' getragen wird, auf- und abbewegt werden. Die Drehbewegung des   Werzkeuges     p   wird mittels einer biegsamen Welle 12 und eines Vorgeleges 12' erhalten. 



   Statt der oben angegebenen Form können die Werkzeuge die zum Schleifen der Gläser dienen, auch sphärische, nämlich convexe oder concave Arbeitsflächen besitzen. Unter der Einwirkung der ihnen durch die Maschine erteilten Bewegung und der Abnutzung nimmt diese Arbeitsfläche gleichzeitig mit dem Glase die gewünschte endgültige Form an. Der Durchmesser der Arbeitsfläche beträgt zweckmässig den dritten Teil des Durchmessers des zu bearbeitenden Glases. 



  Auf diese Weise wird das Glas beim   Schleifen statt nach   einer Linie   nach einer Fläche bearbeitet.   



     Obwohl es zweckmässiger   erscheint, die Achse des Glasträgers in eine senkrechte Ebene zu legen, kann man diese auch in wagrechter Lage anordnen, so dass die ganze Maschine eine wagrechte Anordnung erhält. 
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1. Optisches Glas für optische Instrumente aller Art, dadurch gekennzeichnet, dass die   Erzeugenden   der Ein- bezw. Austrittsfläche geraden- oder Kreiskonchoiden sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zum graphischen Aufzeichnen der Meridianlinien der Eintritts-und Austrittsflächen des glases nach Anspruch 1 oder zum Ausschneiden von Schablonen für diese Meridianlinien, gekennzeichnet durch eine Schiene, deren eines Ende sich auf einer geraden Linie oder auf einer Kurve bewegen kann, während sie an einem festen Punkt geführt wird.
    3. Eine Maschine zum Schleifen, Polieren und Feinglätten der Gläser nach Anspruch 1, EMI5.4
AT39323D 1907-02-28 1907-02-28 Optisches Glas und Maschine zu seiner Herstellung. AT39323B (de)

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