<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
Durch Änderung der Lage des Zapfens j'mit Bezug auf das Ende ;"der Schiene erhält man Kurven, die entweder innerhalb vom Grundkreis liegen oder ausserhalb wie die Kurve 11.
Konzentrische Kurven kann man erhalten, indem man gleichzeitig den Schreibstift pu verstellt und die Lage des festen Zapfens j' um die gleiche Grösse verändert. Die zur Kurve I konzentrische Kurve IV ist auf diese Weise erhalten worden. Ebenso kann man den Schreibstift zwischen das Endo"der Schiene und den festen Zapfen j'setzen. Die vom Stift beschriebene Kurve ist dann ähnlich der Kurve Ill, Fig. 3. Schliesslich kann der Stift auch an dem über j" hinaus verlängerten Ende der Schiene angebracht werden.
Statt das Ende pi der Schiene eine gerade Linie beschreiben zu lassen, kann man es auch derart anordnen, dass es einen Kreisbogen beschreibt. Die Schraube wird zu diesem Zwecke durch eine Scheibe ersetzt. Die auf diese Weise erhaltenen Kurven sind ähnlich den oben erhaltenen.
In Fig. 4 ist eine Kurve V gezeichnet, die dem Grundkreis VI entspricht. Man erhält konzentrische Kurven, (Fig. 5) indem man den Schreibstift um ein gewisses Mass dem Zapfenp nähert und den Radius des durch das entgegengesetzte Ende beschriebenen Kreises um die entsprechende Grösse verkleinert.
Wenn man ohne Änderung des Radius dieses Kreises den festen Zapfen nach dem Schreibstift hin verstellt, so beschreibt man mehr und mehr spitze Kurven ; durch Verstellung des Zapfens im entgegengesetzten Sinne erhält man mehr und mehr flache Kurven. Man hat es dadurch in der Hand Deformationskurven zu beschreiben, die den gleichen Scheitel und verschiedene, aber
EMI2.1
EMI2.2
äusseren dem Objekt zugekehrten Kurven zu bilden haben. Man kann auch die Kurven m o miteinander oder die Kurven l' m' n' o' mit einander verbinden.
Man wird sich in der Wahl dieser Verbindungen durch den wichtigen Gesichtspunkt leiten lassen, dass bei einer guten Ver- bindung das als Lupe probierte Glas von der Mitte bis zum Rande die gleiche Vergrösserung er- geben muss.
Es ist möglich, die oben beschriebene Vorrichtung nicht nur zum Zeichnen von Kurven sondern auch zum Ausschneiden von Schablonen aus Blech zu verwenden, die zur Prüfung der auf der weiter unten beschriebenen Maschine erhaltenen Gläser dienen können. Zu diesem Zwecke wird der Schreibstift durch eine scharfe Spitze oder Schneide oder auch durch eine sielt drehende Fräse ersetzt. Auf der chen beschriebenen allgemeinen Methode beruht die Maschine, die es er- möglicht, mechanische optische Gläser zu schleifen, welche die oben angegebenen Resultate ergeben.
EMI2.3
zeug entgengesetzten Endes der Schiene abhängt.
Die Bewegung des Werkzeuges findet statt, während das zu schleifende Glasstück sich um eine Achse dreht, die sich während der ganzen Bearbeitung des Glases in der Velängerung der Symetrieachse der durch das Werkzeug beschriebenen Kurve befindet.
Die Maschine besitzt einen senkrechten Rahmen r, der in beliebiger Weise auf einem Sockel
EMI2.4
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
EMI3.2
<Desc/Clms Page number 4>
Schiene q an dem Zapfen x der Scheibe 16 teilt man dieser Scheibe eine hin und hergehende Drehbewegung mit. Die Scheibe 16 überträgt diese Drehbewegung auf den Zapfen a : und somit auf die Schiene q. Das Werkzeug beschreibt in diesem Falle wie vorher eine Kurve, aber eine solche von anderer Art. Man kann in diesem Falle wie bei der Übertragung durch die Schiene t die Stellung des Zapfens a ? auf der Scheibe 16 regeln, wie die Stellung des Zapfens x an der Schiene t geregelt wurde.
Man braucht nur die Muttern y und y'zu lösen, um die Stellung des Zapfens x in der Nut 17 beliebig ändern zu können.
Die Einstellung des Werkzeuges zu dem zu bearbeitenden Glue vollzieht sich auf folgende Weise :
Die Achse 10 (Fig. 11) die in das Werkzeug p ausläuft, geht durch eine Hülse 18, die in einer vom Arm q' getragenen Hülse 19 gehalten ist. Die Hülse 18 besitzt am oberen Ende äusseres Ge- winde und ist mit einer Nut 18'versehen, in die das Ende einer Schraube 20 eingreift. Hierdurch wird die Hülse 18 an einer Drehung verhindert, während sie sich andererseits in der Achsen-
EMI4.1
Arm q' bei 25 befestigten Träger 24.
Die das Glas 13 tragende Schale 14 kann ebenfalls in senkrechter Richtung mittels einer Stellmutter 26 verstellt werden. Diese Stellmutter, die auf eine Schraubenspindel 27 aufgedreht ist, besteht aus einem Stück mit einer Hülse 28, die die Schale 14 trägt.
An der Schiene q ist eine Justiervorrichtung angebracht, Diese besteht im wesentliche))
EMI4.2
Ebene zur Ebene des Scharniers 31 drehbar angelenkt. Er steht unter der Wirkung eines Gegen- gewichtes JJ und trägt einen Zeiger 36, der sich auf der Skala 37 verstellen kann.
Zur Regelung der Bearbeitung des Glases wird in folgender Weise verfahren :
Nachdem der Drehzapfen der Schiene q an passender Stelle befestigt, und die Schiene gleichfalls entweder an die Scheibe 76 oder an die Schiene t tu passender Lage augehängt ist, verschieht
EMI4.3
und man regelt genau die Stellung des Werkzeuges p derart, dass der Zeiger 36 des Armes 32 genan auf dem Nullpunkt der auf dem Teilbongen 37 angeorducten Teilung steht. In diesem Augen-
EMI4.4
Glases berührt. Die Maschine ist dann zum Arbeiten bereit.
Nun werden die Scheibe v, die Welle 12 und dit Welle 15 in Drehung versetzt. Das Werkzeug p beschreibt fortlaufend stets die gleiche Kurve, während es sich nm seine Achse dreht. Gleichzeitig läuft auch das Glas 13 um seine Achse um und das Abschleifen des Glases vollzieht sich allmählich. Nach Massgabe der Abnutzung des Glases wird die Höheneinstelluug des Werkzeuges p mittels der Stellmutter 22 derart geregelt, dass es fortwährend gesenkt wird. Das Ende des Arbeitsvorganges wird dadurch angezeigt, dass der Zeiger 39 in Gegenüberstellung mit dem Nullpunkte der am Umfang der Stellmutter vorgesehenen Teilung gelangt. Selbstverständlich hringt man während des Arbeitsvorganges auf irgend eine Weise ein Schleifmittel bekannter Art z. B. Schmirgel, oder dgl. auf die Fläche des Arbeitsstückes.
Das Polieren und Fcinglättell der Gläser wird auf derselben Maschine durch einfaches Auswechseln des Werkzeuges bewirkt.
<Desc/Clms Page number 5>
EMI5.1
ändert :
Die Einrichtung der Maschine ist mit der beschriebenen vollkommen übereinstimmend.
Nur wird sie um 1800 in der senkrechten Ebene gedreht und sämtliche Organe werden oberhalb des Glashalters statt unterhalb desselben angeordnet.
. Der Kopf dieser Maschine ist gemäss Fig. 10 ausgebildet. Das Werkzeug p sitzt auf einer
EMI5.2
der Schiene q fest verbundenen Arm q' getragen wird, auf- und abbewegt werden. Die Drehbewegung des Werzkeuges p wird mittels einer biegsamen Welle 12 und eines Vorgeleges 12' erhalten.
Statt der oben angegebenen Form können die Werkzeuge die zum Schleifen der Gläser dienen, auch sphärische, nämlich convexe oder concave Arbeitsflächen besitzen. Unter der Einwirkung der ihnen durch die Maschine erteilten Bewegung und der Abnutzung nimmt diese Arbeitsfläche gleichzeitig mit dem Glase die gewünschte endgültige Form an. Der Durchmesser der Arbeitsfläche beträgt zweckmässig den dritten Teil des Durchmessers des zu bearbeitenden Glases.
Auf diese Weise wird das Glas beim Schleifen statt nach einer Linie nach einer Fläche bearbeitet.
Obwohl es zweckmässiger erscheint, die Achse des Glasträgers in eine senkrechte Ebene zu legen, kann man diese auch in wagrechter Lage anordnen, so dass die ganze Maschine eine wagrechte Anordnung erhält.
EMI5.3
1. Optisches Glas für optische Instrumente aller Art, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugenden der Ein- bezw. Austrittsfläche geraden- oder Kreiskonchoiden sind.