AT392866B - Und mit ihnen zusammenarbeitenden arbeitsspeichern - Google Patents

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    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
    • H04Q3/545Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised using a stored programme
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Description

AT 392 866 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Femsprechvermittlungsanlagen, mit informationsverarbeitenden zentralen und/oder teilzentralen Schalteinrichtungen, welche mit mit Schreibeinrichtungen und/oder Leseeinrichtungen ausgestatteten Arbeitsspeichern Zusammenarbeiten, indem sie Informationen zum Einschreiben mittels einer Schreibeinrichtung in 5 Speichergliedem des Arbeitsspeichers an diesen abgeben und/oder zum Lesen mittels der Leseeinrichtung aus Speichergliedem entnehmen und welche jeweils vorbereitend für einen solchen Schreibvorgang bzw. Lesevorgang ein Schreibvorbereitungssignal bzw. Lesevorbereitungssignal an ihren jeweiligen Arbeitsspeicher abgeben, der nach Erhalt eines jeden dieser Signale mit einem Scheibvorbereitungsquittungszeichen bzw. Lesevorbereitungsquittungszeichen sowohl den Erhalt des betreffenden Signales als auch seine eine Durchführung 10 des jeweiligen Schreibvorganges bzw. Lesevorganges seitens der jeweiligen Schalteinrichtung betreffende und bei 4 momentanem Nichtvorhandensein eines speicherintemen Schaltablaufes, z. B eines Priifprogrammablaufes oder eines dem Speicherinhalt regenerierenden Schaltvorganges gegebene Bereitschaft zur Durchführung des jeweiligen Schreibvorganges bzw. Lesevorganges der betreffenden Schalteinrichtung signalisiert, und welche nach einer durch ihren Aufbau und ihre Arbeitsweise bedingten Reaktionszeit nach Erhalt des betreffenden Quittungszeichens 15 den Schreibvorgang bzw. Lesevorgang ausführen.
In einer Schaltungsanordnung dieser Art besteht generell das Problem der Begrenztheit der Arbeitskapazität der informationsverarbeitenden Schalteinrichtungen im Hinblick auf den Zeitbedarf für jeden einzelnen Informationsverarbeitungsvorgang. Dieses Problem hat besondere Bedeutung im Hinblick auf die Zusammenarbeit einer informationsverarbeitenden Schalteinrichtung mit ihrem Arbeitsspeicher, also im Hinblick 20 auf die im Zusammenhang mit den Informationsverarbeitungsvorgängen durchzuführenden Schreibvorgänge und Lesevorgänge im betreffenden Arbeitsspeicher. Solche Arbeitsspeicher sind in der Regel nicht jederzeit bereit zur Zusammenarbeit mit ihrer jeweiligen informationsverarbeitenden Schalteinrichtung. So gibt es z. B. Prüfprogrammabläufe für interne Prüfvorgänge, die dann gestartet werden, wenn zur Zeit keine Anforderung seitens der betreffenden informationsverarbeitenden Schalteinrichtung vorliegt. Ist ein Prüfprogrammablauf aber 25 einmal gestartet, so ist es nicht zweckmäßig oder auch nicht möglich, ihn zu jedem beliebigen Zeitpunkt zu unterbrechen oder völlig abzubrechen, damit die betreffende informationsverarbeitende Schalteinrichtung einen Schreibvorgang oder Lesevorgang im Arbeitsspeicher durchführen kann. Es gibt darüber hinaus auch besondere Arten von Speichern, z. B. dynamische Speicher, die zwischenzeitlich kontinuierlich wiederholt Regenerier-Schaltvorgänge (refresh) erfordern, also speicherinteme Betriebsabläufe, die nicht unterbrochen werden können 30 bzw. dürfen. - Gibt nun eine informationsverarbeitende Schalteinrichtung ein Anforderungssignal, also ein Schreibvorbereitungssignal bzw. Lesevorbereitungssignal an ihren jeweiligen Arbeitsspeicher ab, und ist dieser im betreffenden Moment nicht für eine Abwicklung eines Schreibvorganges oder eines Lesevorganges verfügbar, so schiebt die informationsverarbeitende anfordernde Schalteinrichtung Wartezyklen ein, während der das betreffende Anforderungssignal weiterhin ansteht, d. h. zum zugeordneten Arbeitsspeicher hin abgegeben wird, bis 35 dieser schließlich seine internen Funktionsabläufe beendet und ein Schreibvorbereitungsquittungszeichen bzw. Lesevorbereitungsquittungszeichen zur informationsverarbeitenden Schalteinrichtung hin abgibt. Dadurch entstehen Zeitverluste, die die Arbeitskapazität einer informationsverarbeitenden Schalteinrichtung mindern. Diese Zeitverluste sind mehr oder weniger zufallsbedingt, indem sie nur dann auftreten, wenn ein interner Arbeitszyklus eines Arbeitsspeichers mit einem an ihn abgegebenen Anforderungssignal zusammentrifft. Regelmäßig entstehen 40 jedoch Zeitverluste zwangsläufig dadurch, daß vom Beginn des Schreibvorbereitungsquittungszeichens bzw. Lesevorbereitungsquittungszeichens bis zum Beginn des betreffenden Schreibvorganges bzw. Lesevorganges eine durch die Funktionsabläufe in der informaüonsverarbeitenden Schalteinrichtung bedingte Zeit verstreicht. Für die Erfindung besteht die Aufgabe, die Leistungsfähigkeit von informationsverarbeitenden Schalteinrichtungen der eingangs angegebenen Art dadurch zu steigern, daß Zeitverluste verringert oder eingespart 45 werden.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß ein Arbeitsspeicher das Schreibvorbereitungsquittungszeichen bzw. Lesevorbereitungsquittungszeichen bereits zu einem vor der Bereitschaft zur Ausführung des betreffenden Schreibvorganges bzw. Lesevorganges liegenden Zeitpunkt abgibt, welcher um die durch Aufbau und Arbeitsweise dar betreffenden Schalteinrichtung zur Ausführung eines Schreibvorganges bzw. Lesevorganges 50 bedingte, zwischen Eintreffen des jeweiligen Quittungszeichens und entweder der Anlegung der betreffenden im Arbeitsspeicher zu speichernden Information oder der Aufnahme der bei einem Lesen vom Arbeitsspeicher angebotenen Information durch die Schalteinrichtung bedingte Reaktionszeit früher liegt, als der Zeitpunkt zur Ausführung des betreffenden Vorganges.
Durch die Erfindung werden nicht nur in denjenigen Betriebsfällen, in denen jeweils gerade speicherinterne ^ 55 Schaltabläufe stattfinden, teilweise bestimmte Zeitverluste, und zwar an sich unnötige Zeitverluste, vermieden, sondern auch Zeitverluste, die in bekannten Schaltungsanordnungen der eingangs angegebenen Art regelmäßig und zwangsläufig dadurch entstehen, daß vom Beginn des Schreibvorbereitungsquittungszeichens bzw. rj
Lesevorbereitungsquittungszeichens bis zum Beginn des betreffenden Schreibvorganges bzw. Lesevorganges eine durch die Funktionsabläufe in der informationsverarbeitenden Schalteinrichtung bedingte Zeit verstreicht. 60 Gemäß einer zweckmäßigen weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das eine und/oder das andere Quittungszeichen gegeben wird, wenn im Arbeitsspeicher Ansteuerungsschalteinrichtungen zur adressengemäßen Ansteuerung je eines Speichergliedes wirksam geschaltet sind. Ferner ist in einer -2-
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Schaltungsanordnung der erfindungsgemäßen Art, in der in dem Arbeitsspeicher speicherinteme Schaltabläufe, z. B. Prüfprogramme oder den Speicherinhalt regenerierende Schaltvorgänge vorgesehen sind, des weiteren vorgesehen, daß die Abgabe eines der Quittungszeichen in Schaltabhängigkeit davon steht, daß speicherinteme Schaltabläufe durch Einnahme einer Arbeitstage anzeigende Schalteinrichtungen sich in Ruhelage befinden. 5 In Schaltungsanordnungen der eingangs angegebenen bekannten Art sind Arbeitsspeicher in der Regel nicht jederzeit bereit zur Zusammenarbeit mit ihrer jeweiligen informations verarbeitenden Schalteinrichtung. So gibt es z. B. Prüfprogrammabläufe für interne Prüfvorgänge, die dann gestartet werden, wenn zur Zeit keine Anforderung seitens der betreffenden informationsverarbeitenden Schalteinrichtung vorliegt Ist ein Prüfprogrammablauf aber einmal gestartet, so ist es nicht zweckmäßig oder auch nicht möglich, ihn zu jedem beliebigen Zeitpunkt zu 10 unterbrechen oder völlig abzubrechen, damit die betreffende informationsverarbeitende Schalteinrichtung einen Schreibvorgang oder Lesevorgang im Arbeitsspeicher durchführen kann. Es gibt darüber hinaus auch besondere Arten von Speichern, z. B. dynamische Speicher, die zwischenzeitlich kontinuierlich wiederholt Regenerier-Schaltvorgänge (refresh) erfordern, also speicherinteme Betriebsabläufe, die nicht unterbrochen werden können bzw. dürfen. - Gibt nun eine informationsverarbeitende Schalteinrichtung ein Anforderangssignal, also ein IS Schreibvorbereitungssignal bzw. Lesevoibereitungssignal an ihren jeweiligen Arbeitsspeicher ab, und ist dieser in dem betreffenden Moment nicht für eine Abwicklung eines Schreibvorganges oder eines Lesevorganges verfügbar, so schiebt die informationsverarbeitende anfordemde Schalteinrichtung Wartezyklen ein, während der das betreffende Anforderungssignal weiterhin ansteht, d. h. zum zugeordneten Arbeitsspeicher hin abgegeben wird, bis dieser schließlich seine internen Funktionsabläufe beendet und ein Schreibvorbereitungsquittungszeichen bzw. 20 Lesevorbereitungsquittungszeichen zur informationsverarbeitenden Schalteinrichtung hin abgibt. Dadurch entstehen in Schaltungsanordnungen der eingangs angegebenen bekannten Art Zeitverluste, die die Arbeitskapazität einer informationsverarbeitenden Schalteinrichtung mindern. Diese Zeitverluste sind mehr oder weniger zufallsbedingt, indem sie nur dann auftreten, wenn ein interner Arbeitszyklus eines Arbeitsspeichers mit einem an ihn abgegebenen Anforderungssignal zusammentrifft. Zeitverluste solcher Art werden nun mit Hilfe der 25 zuvor angegebenen, die Erfindung weiterbildenden Maßnahmen vermieden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nur in wesentlich zu ihrem Verständnis beitragenden Bestandteilen dargestellt. Die Erfindung ist hierauf jedoch keineswegs beschränkt
Im oberen Teil der Zeichnung ist eine zentrale oder teilzentrale informationsverarbeitende Schalteinrichtung (A) angedeutet, die über einen Datenbus (E) mit einem ihr zugeordneten Arbeitsspeicher (B) verbunden ist 30 Dieser Arbeitsspeicher umfaßt einen Speicherteil (D) und eine Schreib- und Leseeinrichtung (C). Im rechten unteren Teil des Speicherteils (D) ist eine koordinatenförmige Anordnung angedeutet. Die Speicherglieder des Arbeitsspeichers sind also koordinatenförmig angeordnet, wobei ein Speicherglied immer eine Anzahl von Speicherelementen umfaßt Eine Reihe von Speicherelementen in einer Zeile bilden zusammen ein Speicharglied. Ein Speicherglied dient immer zur Aufnahme einer zu speichernden Information. Die informationsverarbeitende 35 Schalteinrichtung (A) führt einen Schreibvorgang immer in der Weise aus, daß sie eine entsprechende Information in ein aus einer Zeile von Speicherelementen bestehendes Speicherglied einschreibt Entsprechendes gilt für einen Lesevorgang. Die Informationen werden über den Datenbus (E) über eine größere Anzahl von parallelen Stromkreisen übertragen. Es ist jedoch in bekannter Weise ebensogut auch möglich, die einzelnen Bestandteile einer zu übertragenden Information seriell oder teils parallel und teils seriell zu übertragen. Dies gilt 40 sowohl für einen Schreibvorgang als auch für einen Lesevorgang.
Die informationsverarbeitende Schalteinrichtung (A) gibt vorbereitend für einen Schreibvorgang bzw. Lesevorgang ein Schreibvorbereitungssignal bzw. Lesevorbereitungssignal mit Hilfe des Kontaktes (c) an ihren jeweiligen Arbeitsspeicher ab. Es kann nun sein, daß der Arbeitsspeicher im betreffenden Augenblick mit internen Funktionsabläufen beschäftigt ist, z. B. mit internen Prüfabläufen oder mit Schaltabläufen zur 45 Regenerierung der gespeicherten Informationsbestandteile, insbesondere, wenn es sich um einen dynamischen Speicher handelt. Erhält der Arbeitsspeicher als Anforderungssignal ein Schreibvorbereitungssignal bzw. Lesevorbereitungssignal, so gibt er, sobald er für eine Übernahme einer zu speichernden Information von der informationsverarbeitenden Schalteinrichtung über den Bus (E) bereit ist bzw. zur Abgabe einer gespeicherten Information aus dem Speicherteil über den Datenbus (E) an die informationsverarbeitende Schalteinrichtung 50 bereit ist, ein Schreibvorbereitungsquittungszeichen bzw. ein Lesevorbereitungsquittungszeichen über die Und-Schaltung (G) und den Stromkreis (d) zur informationsverarbeitenden Schalteinrichtung (A) hin ab.
An dieser Stelle ist einzufügen, daß die Informationsspeicherung mit Hilfe von Adressen erfolgt, die jeweils den Informationen beigegeben sind. Mit Hilfe dieser Adressen können die betreffenden Informationen geordnet im Speicherteil (D) des Speichers (B) gespeichert (eingeschrieben) und dementsprechend auch wieder ausgelesen 55 werden, d. h. anhand der der jeweiligen Information beigegebenen Adresse. - Außerdem ist auch noch darauf hinzuweisen, daß für das Schreibvorbereitungssignal und das Lesevorbereitungssignal (es handelt sich also um zwei verschiedene Anforderungssignale) zwei verschiedene Stromkreise vorgesehen werden können und zwei verschiedene, dem Kontakt (c) entsprechende Signalgabekontakte. Ferner ist gemeinsam für das Schreibvorbereitungsquittungszeichen bzw. Lesevorbereitungsquittungszeichen ein gemeinsamer Stromkreis (d) 60 dargestellt; ebensogut ist es auch möglich, hierfür zwei getrennte Stromkreise vorzusehen.
Gelangt nun das Schreibvorbereitungssignal bzw. Lesevorbereitungssignal über den Kontakt (c) der informationsverarbeitenden Schalteinrichtung (A) zu ihrem Arbeitsspeicher (C), so wird hier zunächst geprüft, -3-
AT 392 866 B ob in dem Moment ein interner Funktionsablauf stattfindet, oder ob unverzüglich ein entsprechender Schreibvorgang bzw. Lesevorgang durchgefuhrt werden kann. Befindet sich der Kontakt (k) in der dargestellten Lage, so findet zur Zeit kein interner Funktionsablauf statt Bei Übertragung eines Schreibvorbereitungssignales bzw. Lesevorbereitungssignales kann unverzüglich ein entsprechender Schreibvorgang zw. Lesevorgang durchgeführt werden. Befindet sich der Kontakt (k) jedoch in der nicht dargestellten Lage (Arbeitsstellung), so ist seine Mittelfeder mit dem zum Speicherteil (D) führenden Stromkreis (r) verbunden. Dies bedeutet, daß im Speicherteil ein zur Regenerierung der gespeicherten Information dienender interner Funktionsablauf abgewickelt wird (refresh). Sobald der interne Funktionsablauf beendet ist, kehrt der Kontakt (k) wieder in seine Ruhelage (wie in der Zeichnung dargestellt) zurück. Nunmehr ist es möglich, daß aufgrund des zuvor übertragenen Schreibvorbereitungssignales bzw. Lesevorbereitungssignales der entsprechende Schreibvorgang bzw. Lesevorgang durchgeführt wird. Dies bewerkstelligt die Schreib- und Lesevorrichtung (C) im Speicherteil (D). In der Schreib- und Leseeinrichtung (C) sind Kontakte (x) und (y) dargestellt, die mit Leitungen (xl) und (yl) verbunden sind, die in den Speicherteil (B) führen. Mit diesen Kontakten und Leitungen ist die koordinatenweise Ansteuerung der Speicherelemente im Speicherteil (D) angedeutet. Es ist nicht nur ein einziger Kontakt (x) und ein einziger Kontakt (y) vorgesehen, sondern diese beiden Kontakte symbolisieren eine größere Anzahl jeweils von x-Kontakten und von y-Kontakten. Die x-Kontakte mögen zur zeilenweisen Ansteuerung der Speicherelemente und die y-Kontakte zur spaltenweisen Ansteuerung der Speicherelemente dienen. Es wird bei jedem Schreib- bzw. Lesevorgang jeweils ein Teil der x-Kontakte und ein Teil der y-Kontakte betätigt. Ihre Betätigung erfolgt mit Hilfe der bereits genannten Adressen. Die dadurch erfolgende Ansteuerung von Speicherzeüen dient zur Vorbereitung eines jeden Schreibvorganges bzw. Lesevorganges.
Erhält der Speicherteil (D) des Arbeitsspeichers (B) ein Schreibvorbereitungssignal bzw. Lesevorbereitungs-Signal, so signalisiert er nach dessen Erhalt mit einem Schreibvorbereitungsquittungszeichen bzw. Lesevorbereitungsquittungszeichen sowohl den Erhalt des betreffenden Signales als auch seine Bereitschaft zur Durchführung des jeweiligen Schreibvorganges bzw. Lesevorganges. Dies geschieht über das UND-Gatter (G). Es gibt an seinem oberen Ausgang ein Signal ab, wenn sich einerseits der Kontakt (k) in seiner Ruhelage befindet, wenn also kein interner Funktionsablauf zur Zeit stattfindet, und wenn darüber hinaus die entsprechende Speicheransteuerung begonnen hat, was durch Schließung des Kontaktes (x) angezeigt ist. Die informationsverarbeitende Schalteinrichtung (A) führt nach Erhalt des betreffenden Quittungszeichens den Schreibvorgang bzw. Lesevorgang über den Datenbus (E) aus. Dieser Schreibvorgang bzw. Lesevorgang findet jedoch erst nach einer durch den Aufbau und die Arbeitsweise der informationsverarbeitenden Schalteinrichtung (A) bedingten Reaktionszeit statt. Trifft also in der Schalteinrichtung (A) über den Stromkreis (d) das Quittungszeichen ein, so vergeht noch eine gewisse Zeit bis zur Abgabe der entsprechenden Information über den Datenbus (E) bzw. bis zur Übernahme der entsprechenden Information (im erstem Fall ein Schreibvorgang, im letzteren Fall ein Lesevorgang). Diese Reaktionszeit würde nun zu einer unerwünschten Verzögerung führen, die einen Zeitverlust und damit Verlust an Arbeitskapazität der informationsverarbeitenden Schalteinrichtung (A) zusammen mit ihrem Arbeitsspeicher (B) darstellen würde. Deshalb ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der Arbeitsspeicher (B) das Schreibvorbereitungsquittungszeichen bzw. das Lesevorbereitungsquittungszeichen bereits zu einem Zeitpunkt früher als dem der Bereitschaft zur Ausführung des betreffenden Schreibvorganges bzw. Lesevorganges abgibt. Hiezu ist einer der beiden Eingänge der Gatterschaltung (G) (in der Zeichnung der rechte Eingang auf der Unterseite) mit dem Kontakt (x) verbunden, der zur zeilenweisen Ansteuerung im Speicherteil (D) dient. Es vergeht nämlich ebenfalls von der Ansteuerung des Speicherteiles (D) durch Schließung von x-Kontakten und von y-Kontakten eine gewisse Zeit bis zu dem Zeitpunkt, zu welchem die Übernahme der entsprechenden Information über den Datenbus (E) möglich ist (Schreibvorgang) bzw. die Abgabe der gespeicherten Information über den Datenbus (E) erfolgt (Lesevorgang). Der zeitliche Vorlauf der Schließung der x-Kontakte vor dem Zeitpunkt des Beginns des Schreibvorganges bzw. Lesevorganges wird also dazu ausgenutzt, der informationsverarbeitenden Schalteinrichtung (A) über den Stromkreis (d) vorzeitig das Schreibvorbereitungsquittungszeichen bzw. Lesevorbereitungsquittungszeichen zu geben. Das Schreibvorbereitungsquittungszeichen bzw. Lesevorbereitungsquittungszeichen wird also bereits zu einem vor der Bereitschaft zur Ausführung des betreffenden Schreibvorganges bzw. Lesevorganges liegenden Zeitpunkt zur informationsverarbeitenden Schalteinrichtung (A) hin abgegeben, welcher um die Reaktionszeit zur Ausführung eines Schreibvorganges bzw. Lesevorganges früher liegt, als der Zeitpunkt zur Ausführung des betreffenden Vorganges. Bei dieser Reaktionszeit handelt es sich also um die durch Aufbau und Arbeitsweise der informationsverarbeitenden Schalteinrichtung (A) bedingte Zeit, die zwischen einerseits dem Eintreffen des Schreibvorbereitungsquittungszeichens bzw. Lesevorbereitungsquittungszeichens über den Stromkreis (d) und anderseits der Anlegung der zu speichernden Information an den Datenbus (E) bzw. zur Aufnahme der über den Datenbus (E) vom Arbeitsspeicher (B) angebotenen Information verstreicht
Wie ausgeführt wurde, wird das Schreib- bzw. Lesevorbereitungsquittungszeichen gegeben, wenn der oder die betreffenden x-Kontakte geschlossen sind. Abweichend hievon kann aber auch vorgesehen werden, daß dieses Zeichen mit einem (nicht dargestellten) Zeitglied mit Verzögerung vom Arbeitsspeicher (B) zur informationsverarbeitenden Schalteinrichtung (A) gegeben wird, wenn sowohl das Schreib- bzw. Lesevorbereitungssignal von dieser im Arbeitsspeicher (B) eingetroffen ist, als auch der Kontakt (k) sich in der (dargestellten) Ruhelage befindet Das Zeitgüed müßte dann mit seinem Eingang am Stromkreis (h) liegen und -4-

Claims (3)

  1. AT 392 866 B mit seinem Ausgang am Stromkreis (d). Seine Verzögerungszeit müßte so eingestellt werden, daß das betreffende Quittungszeichen in der angegebenen Weise zum früheren Zeitpunkt abgegeben wird. PATENTANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung für Femmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Femsprechvermittlungsanlagen, mit informationsverarbeitenden zentralen und/oder teilzentralen Schalteinrichtungen, welche mit mit Schreibeinrichtungen und/oder Leseeinrichtungen ausgestatteten Arbeitsspeichern Zusammenarbeiten, indem sie Informationen zum Einschreiben mittels einer Schreibeinrichtung in Speichergliedem des Arbeitsspeichers an diesen abgeben und/oder zum Lesen mittels der Leseeinrichtung aus Speichergliedem entnehmen und welche jeweils vorbereitend für einen solchen Schreibvorgang bzw. Lesevorgang ein Schreibvorbereitungssignal bzw. Lesevorbereitungssignal an ihren jeweiligen Arbeitsspeicher abgeben, der nach Erhalt eines jeden dieser Signale mit einem Schreibvorbereitungsquittungszeichen bzw. Lesevorbereitungsquittungszeichen sowohl den Erhalt des betreffenden Signales als auch seine eine Durchführung des jeweiligen Schreibvorganges bzw. Lesevorganges seitens der jeweiligen Schalteinrichtung betreffende und bei momentanem Nichtvorhandensein eines speicherintemen Schaltablaufes, z. B eines Prüfprogrammablaufes oder eines dem Speicherinhalt regenerierenden Schaltvorganges, gegebene Bereitschaft zur Durchführung des jeweiligen Schreibvorganges bzw. Lesevorganges der betreffenden Schalteinrichtung signalisiert, und welche nach einer durch ihren Aufbau und ihre Arbeitsweise bedingten Reaktionszeit nach Erhalt des betreffenden Quittungszeichens den Schreibvorgang bzw. Lesevorgang ausführen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arbeitsspeicher (B) das Schreibvorbereitungsquittungszeichen bzw. Lesevorbereitungsquittungszeichen bereits zu einem vor der Bereitschaft zur Ausführung des betreffenden Schreibvorganges bzw. Lesevorganges liegenden Zeitpunkt abgibt (über (G)), welcher um die durch Aufbau und Arbeitsweise der betreffenden Schalteinrichtung zur Ausführung eines Schreibvorganges bzw. Lesevorganges bedingte, zwischen Eintreffen des jeweiligen Quittungszeichens und entweder der Anlegung der betreffenden im Arbeitsspeicher (B) zu speichernden Information oder der Aufnahme der bei einem Lesen vom Arbeitsspeicher (B) angebotenen Information durch die Schalteinrichtung (A) bedingte Reaktionszeit früher liegt, als der Zeitpunkt zur Ausführung des betreffenden Vorganges.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine und/oder das andere Quittungszeichen gegeben wird, wenn im Arbeitsspeicher (B) Ansteuerungsschalteinrichtungen (x) zur adressenmäßigen Ansteuerung je eines Speichergliedes wirksam geschaltet sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung für Femmeldevermittlungsanlagen nach Anspruch 1, in denen im Arbeitsspeicher speicherinteme Schaltabläufe, z. B. Prüfprogramme oder den Speicherinhalt regenerierende Schaltvorgänge, vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabe eines der Quittungszeichen in Schaltabhängigkeit davon steht, daß speicherinteme Schaltabläufe durch Einnahme einer Arbeitslage anzeigende Schalteinrichtungen (k) sich in Ruhelage befinden. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -5-
AT249884A 1983-08-05 1984-08-02 Und mit ihnen zusammenarbeitenden arbeitsspeichern AT392866B (de)

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