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zusammendrückbare Dichtung 72 nach aussen erstreckt und mit einem Griffrad 13 versehen ist, um eine genaue Regelung des Einströmquerschnittes des Leitungskanales 6 im Rohrkörper 4 zu ermöglichen. Auf dem schrägen Zweigrohr 7 ist mittels einer Klemmutter 14 unter Zwischen-
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Teil ein T-förmiges Anschlussstück 18 trägt, dessen Schenkel 19 eine Leitung 20 bildet, die durch ein biegsames Rohr beispielsweise mit dem selbsttätigen Regler verbunden ist, der den Austritt des Gases aus dem Vorratsbehälter oder Reservoir regelt. Der zweite Schenkel 21 bildet eine Leitung 22, welche die Fortsetzung des Kanalc 20 bildet.
Ein dritter senkrecht zu 20, 22 stehender Kanal 23 ist mit dem im Rohr 16 vorgesehenen Kanal 17 verbunden. Der Rohrschenkel 21 des Anschlussstückes 18 dient zum Ansetzen eines biegsamen Rohres, welches beispielsweise das Sauerstoffgas direkt zum Trennungsapparat führt.
Die Zuführung des Wasserstoffgases zum Mischapparat erfolgt mittels des Rohrkörpers 24 (Fig. 1), der die gleiche Einrichtung besitzt wie der beschriebene zum Zuleiten des Sauerstoffes dienende Körper, wobei jedoch, da der Wasserstoff nur dem Mischapparat zugeführt wird, das Anschlussstück (18) entbehrlich wird und durch ein mit dem Kanal 17 verbundenes einfaches Rohr ersetzt ist, das zu dem Wasserstoffbehälter führt.
Jeder der beiden Rohrkörper 4 und 24 enthält eine Kammer 25, welche durch einen senkrechten Kanal 26 mit der Leitung 6 verbunden ist, deren Eintrittsöffnung durch die Schraube 10 regelbar ist. In der Kammer 25 befindet sich ein Abschlusskörper 27, der beispielsweise aus einem Stück Hartgummi, Ebonit, Fiber oder anderem geeigneten Material besteht und auf dem Sitz 271 auf ruht. Der Abschlusskörper 27 ist in einem Stück 28 eingeschlossen, welches in einem Kautschukpfropfen 29 gehalten ist. Letzterer ruht auf einem Sitz 30 in dem oberen weiteren Teil der Kammer 25, weiche durch einen Schraubendeckel 31 geschlossen gehalten wird. Durch den Deckel 31 dringt eine Spindel 32, deren Unterende sich auf das im Kautschukpfropfen 29 gehaltene Stück 28 stützt.
Der Kautschukpfropfen trachtet zufolge seiner Elastizität das Abschlussorgan 27 von der Mündung des Kanales 26 abgehoben zu halten und die Spindel 32 steht ihrerseits unter dem Druck einer Feder 33, welche einerseits in einer Vertiefung des
Schraubendeckels 31 ruht und sich andererseits auf eine Gabel 34 stützt, in welcher eine um einen
Holzen 36 drehbare Gleitrolle 35 gehalten ist. Aus dieser Anordnung ergibt sich, dass für ge-
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ist (Fig. 1) die beiden Verschlussstücke 27 auf den Mündungen der Leitungen 26 aufsitzen und je Einströmung von Gas in den Mischapparat verhindern.
Wenn aber der Hebel 44 um 90 gedreht und in die durch strichpunktierte Linien bei 45 (Fig. 2) veranschaulichte Stellung gebracht wird, liegt der Daumen 4J mit seinem niedrigsten Teil auf der zugehörigen Rolle. 35 auf, wodurch die Spindel 32 unter der Wirkung der Feder 33 und das Verschlussstück 27 durch den Kautsehukpfropfen 29 gehoben ist, so dass das Wasserstoffeinströmrohr des Mischapparates geöffnet ist, während der Daumen 42 weiter mit seinem höchsten Teil auf die entsprechende Rolle 35 wirkt und somit das Sauerstoffeinströmrohr geschlossen hält.
Wenn der Hebel 44 weiter bis in die Stellung 46 (Fig. 2) gedreht wird, so wirken die beiden Daumen 42 und 43 mit ihren niedrigsten Teilen auf die Gleitrollen 35, so dass in diesem Augenblick die beiden Einströmkanäle für Wasserstoff und Sauerstoff offen sind. Der umgekehrte Vorgang findet beim Zurückbewegen des Hebels 44 statt, die Sauerstoffleitung wird zuerst und sodann erst die Wasserstoffleitung abgesperrt, um jede Gefahr, sowohl beim Abstellen als auch beim Ingangsetzen des Apparates zu beseitigen.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende : Wenn der Mischapparat
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wofern die Wasserstoff-Zuleitung mit einer ebensolchen Einrichtung versehen ist, wie sie mit Bezug auf die Sauerstoff-Zuleitung beschrieben wurde. Das von dem Vorratsbehälter mit dem gewünschten Druck gelieferte Sauerstoffgas strömt direkt durch die Leitungen 20 und 22 zum Abschneideapparat ; eine bestimmte Menge dieses Sauerstoffes strömt durch die Zweigleitung 23, 17 und 8 in den Eintrittskanal 6 für den Mischapparat. Es genügt sodann, den Hebel 44 in der oben angegebenen Weise zu bewegen, um das Öffnen der Sauerstoff- und Wasserstoff. Zuleitung für den Mischapparat zu bewirken.
Wie leicht begreiflich erfolgt unter diesen Bedingungen die Regelung der durch den Misch- apparat gespeisten Heizflamme in fester und unveränderlicher Weise, wobei das Inbetriebsetzen oder Abstellen des Mischapparates vollständig ohne Einfluss auf diese Regelung bleibt ; weiters
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wendige Arbeit in einer nicht bestimmten Entfernung von den Gas-Vorratsbehältern vornehmen, wobei der Mischapparat leicht transportiert werden kann, um ihn an jener Stelle aufstellen zu können, wo die Arbeit zu verrichten ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mischapparat für Sauerstoff und Wasserstoff oder ähnliche Gase, bei welchen ausser den Vorrichtungen zur Regulierung des Querschnittes der Gasleitungen von diesen unabhängige gleichzeitig betätigte Verschlussorgane, sowohl für die Sauerstoff- als auch für die Wasserstoff- einströmung vorgesehen sind.