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Registrierender Geschwindigkeitsmesser mit Registrierstreifen für Zeitvermerkaufnahme.
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insbesondere Automobile, bei welcher ein entsprechend dem zurückgelegten Weg bewegter Registrierstreifen Zeitvermerke erhält. Bei bekannten derartigen Geschwindigkeitsmessern werden auf dem Registrierstreifen unabhängig voneinander einerseits Zeitmarken durch ein Uhrwerk und andererseits fortlaufend Weg ! rarken (durch ein Kilometerzählwerk) aufgedruckt ; bei jener Vorrichtung liegt zwischen zwei zeitlich zu einander gehörig Angaben eine gewisse Papierstreifenlänge, was für den Zweck der Geschwindigkeitsregistrierung den Nachteil unübersichtlicher Ablesung mit sich bringt.
Auch erfolgt dort der Zeitaufdruck in gleichmässigen stetigen Intervallen, wodurch bei nicht bewegtem Papierstreifen mehrere Aufdrucke auf eine Stelle geraten.
Gemäss vorliegender Erfindung werden am Zeitstempelapparat zwar die zum Abdruck sich bietenden Typen gleichmässig entsprechend der Zeit gewechselt, es erfolgt aber der Druck solcher Zeitmarke erst durch Betätigung vom Fahrzeug aus nach Zurücklegung bestimmter gleicher
Wegstrecken. Der Vorteil hiervon, im Vergleich zu der vorhergenannten Vorrichtung, ist mithin
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gestellt.
Fig. 1 stellt die bruchstückweise im Schnitt gezeichnete Vorderansicht dar ;
Fig. 2 ist eine Oberansicht und
Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
Ein kastenförmiges Gehäuse umschliesst ein Uhrwerk, von welchem in der Vorderansicht (Fig. l) das Zifferblatt u ersichtlich ist ; das Werk dient zum Einstellen von bei einem oberen
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Bei jedesmaliger Betätigung des Stempelhebels h wird vorteilhaft ein akustisches Signal erzeugt, z. B. mittels eines am Hebel h befestigten Glockenhammers t, der gegen eine Glocke g anschlägt.
Die Benutzungsweise der gesamten Vorrichtung, deren Ausführung im einzelnen für die Erssndung nicht wesentlich ist, stellt sich folgendermassen dar. Es wird angenommen, dass der Wagenführer jeweils beim Antritt der Fahrt den Papierstreifen, der noch mit Datumvermerk versehen sein kann ordnungsmässig in die Vorrichtung eingezogen hat. Der Ausschnitt i ist gross genug, um neben der vom Stempel beherrschten Fläche einen Raum freizulassen, durch den hindurch man schriftliche Vermerke auf dem Streifen a anbringen kann.
Beispielsweise kann von vornherein der Zeitpunkt des Fahrtbeginnes auf dieser Streifenstelle vermerkt werden ; im übrigen wird es hierdurch möglich, beliebige handschriftliche Kontrollvermerke in Beziehung auf die Zeit (Nach-oder Vorgehen der Uhr), den Aufenthaltsort, die Legitimation oder das Verhalten des Wagenführers durch hierzu befugte Personen anbringen zu lassen.
Während der Fahrt findet nun immer nach Zurücklegung bestimmter Fahrtstrecken, beispielsweise in Kilometerabständen, die Betätigung des Zeitstempelapparates statt, sodass der Streifen a einen Stempelaufdruck nach Stunden und Minuten empfängt und bald danach diese Angabe bei i bezw. j sichtbar werden lässt (Fig. 2).
Man gewinnt durch den Vergleich der aufeinanderfolgenden Zeitvermerke unmittelbar die Möglichkeit, die Fahrtgeschwindigkeit zu taxieren, indem z. B. für die Zurücklegung der
Kilometerstrecke 4,3 oder weniger Minuten gebraucht waren. Wegen der bleibenden Aufzeichnung der Zeitzifcrn ist diese Kontrolle eine absolute, und es bildet der Registrierstreifen, wenn er aufbewahrt wird, einen Ausweis für den Wagenführer, der die Geschwindigkeitsverhältnisse und sonstige Umstände der Fahrt sicher zu kontrollieren gestattet.
Durch das Glockensignal bei jeder Stempelbetätigung wird eine gewisse Taktfolge den
Wageninsassen zu Gehör gebracht, welche als Anhalt zur Beurteilung dienen kann, ob bei der
Fahrt eine mässige oder hohe, eventuell unzulässig hohe Geschwindigkeit innegehalten wird.
Überdies können natürlich noch besondere Geschwindigkeitsmesser mit Maximum-Anzeige hezw. mit Warnungs-Signalen vorgesehen sein, die aber wegen der ständigen Kontrolle vermöge des Registrierstreifens im allgemeinen entbehrlich sein werden.