AT391591B - Vorrichtung zur aufeinanderfolgenden belegung mehrerer teigstuecktraeger eines backwagens mit teigstuecken - Google Patents

Vorrichtung zur aufeinanderfolgenden belegung mehrerer teigstuecktraeger eines backwagens mit teigstuecken Download PDF

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Description

Nr. 391 591
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur aufeinanderfolgenden Belegung mehrerer Teigstückträger, insbesondere Backbleche, eines Backwagens mit Teigstücken, die von einer Absetzeinrichtung, z. B. eines Gärschrankes, auf die Teigstückträger aufgelegt werden, wobei die Teigstückträger auf horizontalen Auflagen, insbesondere Schienenpaaren, des Backwagens verschiebbar sind und der Absetzeinrichtung ein Greifer für die Teigstückträger zugeordnet ist, welcher die Teigstückträger aus dem Gestell unter die Absetzeinrichtung bzw. wieder zurück befördert
Eine Vorrichtung dieser Art ist bekannt (Österreichische Bäckerzeitung, 81. Jahrgang, Nr. 49, Seite 64). Hiebei wird ein Backwagen mit leeren Backblechen in die trichterförmig ausgebildeten Aufnahmen des Gestelles der Vorrichtung geschoben und dort verriegelt Ein Greifarm »faßt das unterste im Backwagen befindliche leere Backblech, zieht es aus dem Wagen und schiebt es zur Absetzeinrichtung eines Nachgärschrankes, wo dieses Backblech mit Teigstücken belegt wird. Das belegte Blech wird sodann vom Greifarm wieder auf seinen alten Platz im Backwagen zurücktransportiert, worauf der Greifarm das darüber befindliche Blech aus dem Wagen zieht. Dieser Vorgang wiederholt sich solange, bis alle Bleche des Backwagens belegt sind, worauf sich die Vorrichtung automatisch abstellt und der Greifarm in seine Ausgangsstellung zurückfährt Der mit Teigstücken gefüllte Backwagen kann sodann zum Backofen verfahren und ein anderer Backwagen mit leeren Backblechen an die Vorrichtung geschoben und in der beschriebenen Weise behandelt werden.
Auf diese Weise läßt sich die Belegung der Backbleche eines Backwagens automatisch durchführen, so daß der Bäcker von dieser lästigen und zeitraubenden Arbeit befreit wird. Nachteilig an der bekannten Vorrichtung ist jedoch, daß der Ablegevorgang der Absetzeinrichtung während der Auswechslung des voll belegten Backwagens gegen einen neuen Backwagen gestoppt werden muß, was sich auf das kontinuierliche Arbeiten des Gerätes, von welchem abgesetzt wird, z. B. des Gärschrankes, nachteilig auswirkt.
Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, diese Nachteile zu vermeiden und eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, daß auch bei Vorliegen ungünstiger Verhältnisse, z. B. relativ kleiner Backbleche mit relativ großen Belegfrequenzen, ein Backwagenwechsel möglich ist, ohne den Absetzvorgang an der Absetzeinrichtung unterbrechen zu müssen. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß ein vom Backwagen gesondertes Gestell als Magazin für die Teigstückträger vorgesehen ist, welches Gestell ebenfalls horizontale Auflagen, insbesondere Schienenpaare, für die Teigstückträger hat, jedoch in einer die Anzahl der Auflagen des Backwagens um zumindest 1, vorzugsweise 2, übersteigenden Anzahl, und daß alle diese Auflagen im Gestell des Magazins in vertikaler Richtung durch einen Antrieb verlagerbar sind, so daß jede dieser Auflagen auf die Höhe des nur in horizontaler Richtung beweglichen Greifers gebracht werden kann. Die zusätzlichen Auflagen für die Teigstückträger ermöglichen eine Aufnahme der von der Absetzeinrichtung gelieferten Teigstücke während des Zeitraumes des Backwagenwechsels, ohne den Rhythmus der Teigstückablegung an der Absetzeinrichtung ändern oder unterbrechen zu müssen. Außerdem ergibt sich der Vorteil, daß es konstruktiv wesentlich einfacher ist, die Auflagen des Gestelles in vertikaler Richtung zu verlagern als - wie dies bei der eingangs beschriebenen bekannten Vorrichtung der Fall ist - den Greifer. Für die vertikale Verlagerung der Auflagen des Magazins ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß die Auflagen an vertikalen Kettenzügen aufgehängt sind. Die Auflagen lassen sich dadurch wie eine Jalousie auseinanderziehen, so daß die einzelnen Auflagen den zur Aufnahme der belegten Backbleche od. dgl. erforderlichen Abstand voneinander aufweisen, bzw. es lassen sich die Auflagen bei Absenkung der Kettenzüge zu einem Paket Zusammenlegen, so daß die oberste Auflage auf der Höhe des Greifers liegt.
Zur raschen Übergabe der Teigstückträger vom Backwagen auf das Magazin bzw. umgekehrt ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung beim Gestell zumindest eine Einschubschiene zur gemeinsamen Einschiebung mehrerer Teigstückträger aus dem bzw. in den Backwagen vorgesehen. Für diese Vorgänge müssen nicht gesonderte Einschubschienen vorgesehen sein, vielmehr können gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Einschubschienen mit Greifern für das gemeinsame Herausziehen mehrerer Teigstückträger aus dem Backwagen versehen sein. Im Rahmen der Erfindung können diese Greifer von Haken an den höhenverlagerbaren Einschubschienen gebildet sein, welche Haken die nach oben weisenden Ränder der Teigstückträger hintergreifen, oder es können diese Greifer von Klemmstücken gebildet sein, welche paarweise an zwei relativ zueinander höhenbeweglichen Teilen der Einschubschiene vorgesehen sind und die flachen Ränder der Teigstückträger zwischen sich einklemmen. Dadurch lassen sich sowohl flache Backbleche als auch solche mit nach oben weisenden Rändern aus dem Backwagen herausziehen.
Um bei dem Herausziehvorgang bzw. beim Wiedereinschieben der Backbleche aus dem Backwagen bzw. in den Backwagen Verkantungen zu vermeiden, ist es zweckmäßig, wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung das das Magazin bildende Gestell mit einer Indexierung für den Backwagen versehen ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Die Fig. 1 bis 9 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel in neun aufeinanderfolgenden Betriebsphasen, jeweils in Seitenansicht, die Fig. 10 und 11 zeigen jeweils ein Detail einer Variante in Seitenansicht. Fig. 12 zeigt in Draufsicht die Indexierung für den Backwagen.
Bei der Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 9 wird ein Backwagen (1) an ein ortsfestes Magazin (2) herangeschoben. Der Backwagen (1) hat in bekannter Weise horizontale Auflagen (3) (Fig. 2) in Form von beiderseitigen Schienenpaaren, in welche Auflagen (3) Teigstückträger (4) (Fig. 1) in Form von Backblechen -2-
Nr. 391 591 einschiebbar sind, wobei in der eingeschobenen Stellung eine Vielzahl von solchen Teigstückträgem (4) in gleichen Abständen übereinander im Backwagen (1) angeordnet ist (Fig. 1). Das Magazin (2) hat ein Gestell (5), welches vom Backwagen gesondert ist und in welchem zwei Kettenzüge (6) aufgehängt sind, an denen den Auflagen (3) ähnliche Auflagen (7) für die Teigstückträger (4) aufgehängt sind, wobei diese Auflagen (7) mittels der Kettenzüge (6) höhenverschiebbar sind. Hiezu sind die Kettenzüge (6) über im Gestell (5) gelagerte Kettenräder (8) zu einem nicht näher dargestellten Antrieb (9) geführt, der die Kettenzüge (6) in beiden Richtungen, jedoch stets beide Kettenzüge (6) synchron, bewegen kann, so daß die Auflagen (7) sich wie eine Jalousie auf Abstand voneinander auseinanderziehen lassen (Fig. 1) bzw. zu einem Paket abgesenkt werden können (Fig. 2). Ferner ist eine Anhebung der auseinandergezogenen Auflagen (7) so weit möglich, daß die unterste Auflage (7) in geringem Abstand unterhalb einer Absetzeinrichtung (10) liegt, z. B. einem Abziehband eines Gärschrankes od. dgl. In der in Fig. 1 dargestellten Stellung liegen die Auflagen (7) jeweils auf gleicher Höhe wie die Auflagen (3) des Backwagens (1), jedoch sind noch zwei zusätzliche Auflagen (7) oben an den Kettenzügen (6) befestigt, welche zwei zusätzliche Teigstückträger (4) verschiebbar tragen.
An der dem Backwagen (1) abgewendeten Seite des Gestelles (5) sind Einschubschienen (11), (12) angeordnet, welche durch Pneumatikkolben (13) betätigt werden. Eine ähnliche Einschubschiene (14) kann bei der Anordnung nach den Fig. 1 bis 9 an die andere Seite des Backwagens (1) haangebracht werden, auch sie ist durch einen Pneumatikkolben (13) betätigbar, so daß mittels der Einschubschiene (14) die auf den Auflagen (3) befindlichen Teigstückträger (4) vom Backwagen (1) in das Gestell (5) geschoben werden können. Die auf den Auflagen (7) befindlichen Teigstückträger (4) (mit Ausnahme der beiden obersten Teigstückträger (4)) können mittels der Einschubschienen (11), (12) von den Auflagen (7) des Gestelles (5) auf die Auflagen (3) des Backwagens (1) zurückgeschoben werden.
Unterhalb der Absetzeinrichtung (10) ist ein mittels eines Kettenzuges (15) in Richtung des Doppelpfeiles (16) hin- und herbewegbarer Greifer (17) vorgesehen, welcher die Teigstückträger (4) einzeln aus dem Magazin (5) herausholen, unter die Absetzeinrichtung (10) bringen und sodann wieder in das Magazin (2) zurückschieben kann. Ein solcher Greifer (17) ist an sich bekannt und bedarf daher keiner näheren Beschreibung, es handelt sich z. B. um einen zangenartig ausgebildeten Bauteil.
Der in den Fig. 1 bis 9 dargestellte Funktionsablauf ist wie folgt:
Zunächst wird der Backwagen (1) an das Gestell (5) herangeschoben und mittels einer noch später näher beschriebenen Indexierung in der richtigen Lage in bezug auf das Gestell (5) ausgerichtet und festgehalten. Die Kettenzüge (6) halten die Auflagen (7) in der in Fig. 1 befindlichen Stellung, so daß die vom Backwagen (1) getragenen Teigstückträger (4) (Backbleche) alle gemeinsam auf einmal mittels der Einschubschiene (14) vom Backwagen (1) in das Magazin (2) eingeschoben werden können. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind 18 Backbleche am Backwagen (1) vorgesehen, das Gestell (5) kann somit 20 Backbleche aufnehmen, die obersten zwei Teigstückträger (4) befinden sich bereits im Magazin (2). Sobald das Magazin (2) die Teigstückträger (4) vom Backwagen (1) empfangen hat, werden über die Kettenzüge (6) die Auflagen (7) mit den darauf befindlichen leeren Teigstückträgem (4) zu einem stapelartigen Block (18) (Fig. 2) zusammengeschoben. In dieser Stellung liegt der oberste Teigstückträger (4) gerade so hoch, daß er vom Greifer (17) erfaßt und aus dem Magazin (2) herausgezogen und in eine Position unterhalb der Absetzeinrichtung (10) gebracht werden kann, so daß dieser Teigstückträger (4) von dem Abziehband (19) (Fig. 2) der Absetzeinrichtung (10) mit Teigstücken (20) belegt werden kann, wobei das Abziehband (19) in Richtung des Pfeiles (21) (Fig. 2) in bekannter Weise plötzlich zurückgezogen wird. Das auf diese Weise belegte, den Teigstückträger (4) bildende Backblech wird mittels des Greifers (17) wieder in das Magazin (6) zurückgeschoben, worauf mittels der Kettenzüge (6) dieser gerade belegte Teigstückträger (4) um eine Teilung hochgehoben wird (Fig. 3), bis das nächste, den Teigstückträger (4) bildende Backblech in der Höhe des Greifers (17) liegt und mit diesem aus dem Magazin (2) herausgezogen wird (Fig. 3), vom Absetzgerät (10) belegt und sodann mittels des Greifers (17) wieder in das Magazin (2) zurückgeschoben wird. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis alle 18 Backbleche belegt sind (Fig. 4). Das 19. Backblech wird nun ebenfalls aus dem Magazin (2) herausgezogen (Fig. 4), das Gestell (5) des Magazins (2) muß also ausreichend hoch sein, um eine entsprechende Anhebung der belegten Teigstückträger (4) zuzulassen. Danach erfolgt sofort eine Absenkung aller Teigstücktiäger (4) mittels der Kettenzüge (6) derart, daß die belegten Teigstückträger (4) auf der Höhe der Auflagen (3) des Backwagens (1) liegen (Fig. 5). Die belegten 18 Backbleche werden nun mittels der Einschubschienen (11), (12) in den Backwagen (1) zurückgeschoben. Danach erfolgt eine weitere Absenkung der nunmehr leeren, also keine Teigstückträger (4) mehr tragenden Auflagen (3) des Magazins (2) zum Block (18) (Fig. 6), worauf der zuvor unten entnommene Teigstückträger (4) (Fig. 4) als oberster Teigstückträger (4) auf diesen Block (18) mittels des Greifers (17) in Richtung des Pfeiles (22) draufgeschoben wird. Während dieser Zeit kann der mit Teigstücken (20) belegte Backwagen (1) gewechselt werden, so daß das 20. Backblech des Magazins (2) nicht unbedingt erforderlich ist. Dieses 20. Backblech gibt jedoch die Möglichkeit, die Auswechselzeit für den Backwagen (1) zu vergrößern, indem nunmehr alle Auflagen (7), von denen nur die oberste und die unterste einen Teigstückträger (4) tragen (Fig. 7), von den Kettenzügen (6) in die in Fig. 7 dargestellte höchste Stellung hochgehoben werden, so daß der 20. Teigstückträger (4) vom Greifer (17) ergriffen und in Richtung des Pfeiles (21) in die Belegestellung unterhalb der Absetzeinrichtung (10) gebracht werden kann. Während dieses 20. Backblech (4) belegt wird, werden die Auflagen (7) des Magazins (2) so weit abgesenkt, daß die untersten 18 Auflagen (7) gleichhoch -3-

Claims (7)

  1. Nr. 391 591 liegen wie die Auflagen (3) bzw. die auf ihnen befindlichen Teigstückträger (4) eines neuen Backwagens (1). Dessen Teigstückträger (4) werden nun mittels der Einschubschiene (14) in das Magazin (2) eingeschoben, worauf dessen Auflagen (7) in die in Fig. 9 dargestellte Stellung abgesenkt werden, in welcher die, von oben gezählt, 2. Auflage (7) auf der Höhe des Greifers (17) liegt Dieser schiebt nun den in der Zwischenzeit belegten 20. Teigstückträger (4) in Richtung des Pfeiles (22) (Fig. 9) in die zweite Auflage (3) von oben ein. Danach geht der Vorgang zyklisch ab der Stellung nach Fig. 3 weiter. Wie bereits erwähnt, kann das 20. Backblech bzw. seine Auflage (7) entfallen, wenn die Anordnung des 19. Teigstückträgers (4) genügend Zeit für die Auswechslung des Backwagens (1) gibt. Bei einer praktischen Konstruktion ergaben sich 17 Sekunden Zeit für die Auswechslung des Backwagens (1), was im allgemeinen ausreicht Die Fig. 10 bzw. 11 zeigen bevorzugte Ausführungsvarianten, welche es ermöglichen, die Einschubschiene (14) und den Pneumatikkolben (13) der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 9 einzusparen. Hiezu braucht nur die auf der der Absetzeinrichtung (10) zugewendeten Seite des Gestelles (2) befindlichen, von den Einschubschienen (11), (12) gebildete Verschubeinrichtung für die Teigstückträger (4) mit Greifern (23) ausgebildet zu werden (Fig. 10,11), welche in der Lage sind, die auf den Auflagen (3) des Backwagens (1) befindlichen Teigstückträger (4) (Backbleche) zu erfassen und aus dem Backwagen (1) herauszuziehen. Falls diese Teigstückträger (4) einen nach oben weisenden Rand (24) (Fig. 10) aufweisen, können diese Greifer (23) von Haken (25) gebildet sein, die nach Art eines Rechens an einem Träger (26) befestigt sind, welcher von der Einschubschiene (11) bzw. (12) getragen, relativ dieser jedoch höhenverschiebbar ist. Zur Höhenverschiebung ist an diesem Träger (26) eine Zahnstange (27) vorgesehen, die von einem motorisch angetriebenen Ritzel (28), das an der Einschubschiene (11) gelagert ist, angetrieben wird. Auf diese Weise läßt sich der Träger (26) derart anheben, daß die Haken (25) höher liegen als die Ränder (24), so daß beim Vorschieben der Einschubschiene (11) und beim darauffolgenden Absenken des Trägers (26) die Haken (25) die Ränder (24) hintergreifen, so daß die Teigstückträger (4) aus dem Backwagen (1) bei der Zurückziehung der Einschubschiene (11) in Richtung des Pfeiles (29) gemeinsam herausgezogen werden. Statt des Zahnstangenantriebes (27), (28) kann auch ein Preßluftzylinder verwendet werden. Wenn die Teigstückträger (4) vollkommen eben sind, also keine aufgebogenen Ränder aufweisen, dann ist die Ausführungsform nach Fig. 11 zweckmäßig. Hiezu ist die Einschubschiene (11), (12), ebenso wie bei der Ausführungsform nach Fig. 10, zweiteilig ausgebildet, wobei die beiden Teile relativ zueinander in vertikaler Richtung verschiebbar sind. Die beiden Teile (11) (bzw. (12)) und (26) tragen Klemmstücke (30) bzw. (31), welche die flachen Ränder der Teigstückträger (4) zwischen sich eiiddemmen können, wenn die Bauteile (11) (bzw. (12)) und (26) entsprechend relativ zueinander bewegt werden. Zweckmäßig sind die unterhalb der Teigstückträger (4) liegenden Klemmstücke (30) von fixen Abstützflanschen gebildet, wogegen die oberhalb der Teigstückträger (4) liegenden, vom Träger (26) getragenen Klemmstücke (31) als Niederdruckbügel ausgebildet und mit elastischen Gummipuffern oder Federn versehen sind, um nachgiebig an den Teigstückträgem (4) angreifen zu können. Die schon erwähnte Indexierung für den Backwagen (1) (Fig. 12) dient zur genauen Lagefixierung des Backwagens (1) relativ zum Magazin (2). Hiezu sind am Gestell (5) des Magazins (2) sowohl im oberen als auch im unteren Bereich des Backwagens (1) Bügel (32) schwenkbar gelagert, welche das Gestell (33) des Backwagens (1) lagebezogen am Gestell (5) des Magazins (2) festhalten. Diese um vertikale Achsen schwenkbaren Bügel (32) sind gemeinsam mit einem Gestänge (34) verbunden, derart, daß die Bügel (32) gemeinsam ein- oder ausgeschwenkt werden können. Die Betätigung erfolgt durch einen mit dem Gestänge (34) verbundenen Preßluftzylinder (35), dessen Kolbenstange bei (36) am Magazin (2) schwenkbar gelagert ist, oder durch einen mit einem der Bügel (32) fix verbundenen Handhebel (37). PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zur aufeinanderfolgenden Belegung mehrerer Teigstückträger, insbesondere Backbleche, eines Backwagens mit Teigstücken, die von einer Absetzeinrichtung, z. B. eines Gärschrankes, auf die Teigstückträger aufgelegt werden, wobei die Teigstückträger auf horizontalen Auflagen, insbesondere Schienenpaaren, des Backwagens verschiebbar sind und der Absetzeinrichtung ein Greifer für die Teigstückträger zugeordnet ist, welcher die Teigstückträger unter die Absetzeinrichtung bzw. wieder zurückbefördert, dadurch -4- Nr. 391 591 gekennzeichnet, daß ein vom Backwagen (1) gesondertes Gestell (5) als Magazin (2) für die Teigstückträger (4) vorgesehen ist, welches Gestell (5) ebenfalls horizontale Auflagen (7), insbesondere Schienenpaare, für die Teigstückträger (4) hat, jedoch in einer die Anzahl der Auflagen (3) des Backwagens (1) um zumindest 1, vorzugsweise 2, übersteigenden Anzahl, und daß alle diese Auflagen (7) im Gestell (5) des Magazins (2) in vertikaler Richtung durch einen Antrieb (9) verlagerbar sind, so daß jede der Auflagen (7) auf die Höhe des nur in horizontaler Richtung beweglichen Greifers (17) gebracht werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagen (7) des Magazins (2) an vertikalen Kettenzügen (6) aufgehängt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Gestell (5) des Magazins (2) zumindest eine Einschubschiene (11,12,14) zur gemeinsamen Einschiebung mehrerer Teigstückträger (4) aus dem bzw. in den Backwagen (1) vorgesehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Einschubschiene (11,12) mit Greifern (23) für das gemeinsame Herausziehen mehrerer Teigstückträger (4) aus dem Backwagen (1) versehen ist
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (23) von Haken (25) an einem höher verlagerbaren Bauteil (Träger (26)) der Einschubschiene (11,12) gebildet sind, welche Haken (25) die nach oben weisenden Ränder (24) der Teigstückträger (4) hintergreifen (Fig. 10).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (23) von Klemmstücken (30, 31) gebildet sind, welche paarweise an zwei relativ zueinander höhenbeweglichen Teilen der Einschubschiene (11,12) vorgesehen sind und die flachen Ränder der Teigstückträger (4) zwischen sich einklemmen.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das das Magazin bildende Gestell (5) mit einer Indexierung, z. B. das Gestell (33) des Backwagens (1) umgreifenden Bügeln (32), für den Backwagen (1) versehen ist. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen -5-
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