AT39115B - Einrichtung zum Schlämmen von Versatzmaterialien. - Google Patents

Einrichtung zum Schlämmen von Versatzmaterialien.

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AT39115B
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funnel
slurrying
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sand
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Bela Hosmann
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Bela Hosmann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum   Sch lämmen von Versatzmateriallen.   



   In Steinkohlenbergwerken werden die abgebauten Orte bekanntlich mit   Versatzmaterialien   ausgefüllt. Das Versatzmaterial besteht gewöhnlich aus Sand, welcher bekanntlich durch einen   Spülversatztrichter,   in welchen der Sand unmittelbar eingefüllt wird, dem auszufüllenden Ort zugeführt und dabei durch in den Trichter eingeführte Wasserstrahlen befeuchtet wird. 



   Nachdem jedoch Sand nicht überall und nicht in gehöriger Menge zur   Verfügung   steht, werden anstatt Sand in vielen Fällen andere Erdmaterialien, wie Tonerde, taubes Material und desgl. verwendet, welche in besonderen zu diesem Zwecke verwendeten und besonders zu handhabenden Zerkleinerungsmaschinen zerkleinert und dann mittelst einer Transportvorrichtung von der Zerkleinerungsmaschine in den Spülversatztrichter geführt werden. 



   Diese bisherige Arbeitsweise besitzt also den Nachteil, dass im Spülversatztrichter bloss gleichförmiges, kleinkörniges Material   geschlämmt   werden kann, während bei Verwendung anderer Vcrsatzmaterialien besondere Einrichtungen (Zerkleinerungsmaschinen und Transportvorrichtungen) verwendet werden müssen, welche die Betriebskosten wesentlich   erhöhen.   besonders dadurch, dass die Zerkleinerungsmaschine an einer höher gelegenen Stelle angeordnet, das zu zerkleinernde Material auf diese Höhe gefördert und das zerkleinerte Material n. ittelst einer besonderen Transportvorrichtung dem Spülversatztrichter zugeführt werden n. uss.   Ausserdem)   können die   ausser Sand erwähnten Materialien   nicht stets   ökonomisch     verwendet werden.

   So   
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 wird.   Infolgedessen wird in Bergwerken,   in welchen reiner Quarzsand nicht zur Verfügung steht, in   Winterzeit, während weicher der Abbau   eben sehr   intensiv betrieben wird, das Zimmer in   den abgebauten Orten 3-4 Monate hindurch aufrechterhalten, da die Ausfüllung mit Versatzmaterialien unmöglich ist. Dies verursacht aber den Nachteil, dass in den   abgebauten Orten     Firstenbrüche entstehen,   die zum Grubenfeuer Anlass geben, dessen Bekämpfung kostspiclig ist und den Betrieb stört. 



   Vorliegende   Erfindung beseitigt nun   sämtliche obenerwähnte Nachteile und besteht im Wesen darin, dass in den Spülversatztrichter eine Zerkleinerungs- oder Quetschvorrichtung   pillgpsetzt ist, mitte1st   welcher das Versatzmaterial ohne besondere Einrichtungen und Vorbereitung unmittelbar geschlämmt werden kann. 



   Diese Einrichtung besitzt den Vorteil, dass dieselbe nicht   mein-Raum beansprucht, als   ein   gewöhnlicher Spülvcrsatztrichter   und dass dieselbe zum   Schlämmen   von Versatzmaterialien aller Art, wie Sand, Mergel, Schiefer, taubes Material u. s. w. sowie im Winter auch zum   Schlämmen   der zusammengefrorenen Schollen von tonhaltigem Sand verwendet werden kann, ohne Rücksicht 
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     @   In- der'Zeichnung ist eine beispielsweise   Ausführungsform   der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtung   schématisez   im senkrechten Schnitt dargestellt. 
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 letzterer aus einem Stück bestehenden Schrotkegel d sowie aus einer den Schrotkegel umgebenden, auf der Wand des Trichters befestigten   Schrotfläche   e besteht. Die Welle c ist hohl und die Höhlung derselben ist mit einer Wasserleitung verbunden. Aus der Höhlung der Welle führen Öffnungen f in. den Schrotkegel, durch dessen   01fnungen òJ das   in die Welle eingeführte Wasser zu Schlämmzwecken auf das zu zerkleinernde Material fliesst.

   Die Welle c ist einerseits in einem mittelst Träger   y   vertikal verschiebbaren Lager   h.   anderseits in einem Sohlenlager k staub-und wasserdicht gelagert. Das Lager k ist auf einem im Trichter b angeordneten Rippenring i befestigt. Der Ring i ist auf der Wand des Trichters befestigt und mit nach innen reichenden Rippen il versehen, deren innere Enden durch einen Ring,   i2 miteinander   verbunden sind, auf welchen das Lager k aufliegt. Zwischen den Rippen il können Rippengitter angeordnet werden, so dass der Rippenring i, i1, i2 gleichzeitig einen siebartigen Teil bildet, welcher die zwischen die zu zerkleinernden Materialien gelangenden langen Wurzeln u. dgl. zurückhält.

   Letztere können nach Abmontierung 
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 auf den Boden des Lagers, damit der Schrotkegel oder andere Zerkleinerungskörper härteren   Stücken   achsial ausweichen kann und Brüche vermieden werden. Die Welle c kann mittelst einer auf derselben befestigten Scheibe m von einer beliebigen Kraftquelle angetrieben werden. Der Trichter ist ferner mit Stützen n versehen, durch welche Wasser in den Wasserkasten des Trichters strömt. Dieses Wasser wird durch Öffnungen el der Schrotfläche e dem Versatzmaterial zugeführt. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Das in den Trichter b oben eingefüllte zu zerkleinernde Material wird durch die   Schrotmühle   d, e im gewünschten Grad zerkleinert und dabei mit dem durch die Öffnungen f,   @1, e1   einströmenden Wasser innig vermengt, so dass bei der unteren Öffnung der Schrotmühle das fertige Versatzmaterial innig vermischt in das Rohr a eintritt, durch welches dasselbe zu der Verbrauchssteile geführt wird. 



   Die Einrichtung besitzt also ausser den obenerwähnten noch den weiteren Vorteil, dass das   Vcrsatzmaterial innig gemischt   wird, was bei den bisherigen Spülversatztrichtern unmöglich war, da   hei   letzteren die Materialstrahlen durch das Wasser vielmehr nur an den äusseren Teilen angefeuchtet werden, während die Materialstrahlen innen trocken geblieben sind, was häufig zu Verstopfungenführte. 



   Soll ein Material geschlämmt werden, welches keine   Zerkleinerung benötigt,   so wird die   W Hc f samt (lern   Lager h und mit dem Zerkleinerungskörper zusammen aus dem   Sohlenlager-   nachdem die Dichtung des letzteren gelöst wurde-herausgehoben, d. h. aus dem Trichter entfernt. Heim Wiedereinsetzen der Welle und des Zerkleinerungskörpers werden diese Vorgänge 111 umgekehrter Reihenfolge durchgeführt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum Schlämmen von Versatzmaterialien, dadurch gekennzeichnet, dass EMI2.3
AT39115D 1908-08-19 1908-08-19 Einrichtung zum Schlämmen von Versatzmaterialien. AT39115B (de)

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