DE221844C - - Google Patents

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DE221844C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/08Filling-up hydraulically or pneumatically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 221844 KLASSE 5d. GRUPPE
BELA HOSMANN in TOKOD, Ung.
Einrichtung zum Schlämmen von Versatzmaterialien.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. August 1908 ab.
Um die beim Bergbau entstehenden Aushöhlungen auszufüllen, wird bekanntlich Versatzmaterial unter hohem Druck in die Aushöhlungen geführt. Um die Versatzmaterialien zu zerkleinern, sind bereits verschiedene Mahleinrichtungen in Vorschlag gebracht worden, unter andern auch eine Zerkleinerungseinrichtung, die aus rotierenden Messern besteht, um die in den Versatzmassen auftretenden
ίο plastischen Massen in Brocken zu schneiden.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
bildet eine Einrichtung zum Schlämmen von Versatzmaterialien, wobei eine Mahleinrichtung im Spülversatztrichter angeordnet ist, damit man feste, stückige Versatzmaterialien unmittelbar im Spülversatztrichter zerkleinern kann, und daß ferner das Versatzmaterial während der Zerkleinerung eine innige Vermischung mit der Schlämmflüssigkeit erfährt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die den Zerkleinerungskörper tragende Welle hohl ist und durch Öffnungen mit dem Innern des Spülversatztrichters in Verbindung steht, so daß dadurch dem Trichter Schlämmfiüssigkeit zugeführt wird. Dadurch ist bei denkbar geringster Raumbeanspruchung die Möglichkeit gegeben, festes, stückiges Material dem Versatztrichter zuzuführen, und hat man die Gewißheit, daß das Versatzmaterial nur in der erforderlichen Zerkleinerung zur Verwendungsstelle gelangt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Einrichtung beispielsweise in einer Ausführungsform schematisch im senkrechten Schnitt zur Darstellung gebracht.
Am Kanal a, welcher das Versatzmaterial dem abgebauten Ort zuführt, ist der Spül- l versatztrichter b befestigt, in welchem sich eine Zerkleinerungsvorrichtung befindet. Dieselbe wird bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiele durch eine Schrotmühle gebildet, wobei auf der in den Spülversatztrichter reichenden Welle c ein Schrotkegel d befindlich ist und der Trichter die Schrotfläche e besitzt. Die Welle c ist hohl und ihre Höhlung ist mit einer Wasserleitung verbunden, so daß die aus der Höhlung der Welle führenden Löcher f in den Schrotkegel münden und durch die Löcher d1 das in die Welle eingeführte Wasser zu Schlämmzwecken auf das zu zerkleinernde Material fließt. Die Welle c ist einerseits in einem mittels eines Trägers g vertikal verschiebbaren Lager h, andererseits in einem Fußlager k staub- und wasserdicht gelagert. Das Lager k ist auf einem im Trichter b angeordneten Rippenringe i befestigt; letzterer befindet sich auf der Wand des Trichters und ist mit nach innen reichenden Rippen i1. versehen, deren innere Enden durch einen Ring i2 miteinander verbunden sind. Auf diesem ruht das Lager k auf. Zwischen den Rippen i1 können Rippengitter angeordnet werden, so daß der Rippenring i, i1, i% gleichzeitig einen siebartigen Teil bildet, der eventuell Wurzeln oder andere Teile, die zwischen die zu zerkleinernden Materialien gelangen, zurückhält. Nach Abmontierung des Deckels ia können die zurückgehaltenen Teile entfernt werden. Die Schale des Lagers k setzt sich mittels einer Feder I auf den Boden des Lagers, damit der
Schrotkegel härteren Stücken achsial ausweichen kann und Brüche vermieden werden. Die Welle c kann mittels einer auf ihr befestigten Scheibe m durch eine beliebige Kraftquelle angetrieben werden. Der Trichter b ist mit Stutzen η versehen, durch welche Wasser in den Wasserkasten des Trichters strömt. Das Wasser wird durch Öffnungen e1 der Schrotfläche e zugeführt.
ίο Das in den Trichter b oben eingefüllte zu zerkleinernde Material wird durch die Schrotmühle d, e in gewünschtem Grade zerkleinert und dabei mit dem durch die öffnungen f, d1 und e1 einströmenden Wasser innig vermengt,
so daß bei der unteren Öffnung der Schrotmühle das fertige Versatzmaterial innig vermischt in das Rohr α eintritt, von wo es nach der Verbrauchsstelle gelangt. Soll ein Material geschlämmt werden, welches keine Zerkleinerung benötigt, so wird die Welle c mit ihrem Lager h und mit dem Zerkleinerungskörper zusammen aus dem Fußlager herausgenommen, nachdem die Dichtung des letzteren gelöst wurde.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Einrichtung zum Schlämmen von Versatzmaterialien, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Wand des Spülversatztrichters als Schrotfläche o. dgl. ausgebildet ist, mit welcher ein entsprechender Schrotkegel oder ein ähnlicher Zerkleinerungskörper zusammenwirkt, der auf einer den Versatztrichter durchsetzenden und aus diesem heraushebbar gelagerten, drehbaren Welle befestigt ist.
2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zerkleinerungskörper tragende Welle hohl ist und die Höhlung durch öffnungen (f, d1) mit dem Innern des Spülversatztrichters in Verbindung steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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