AT39072B - Verfahren und Ofen zur Behandlung von zusammengesetzten Erzen und Hüttenprodukten. - Google Patents

Verfahren und Ofen zur Behandlung von zusammengesetzten Erzen und Hüttenprodukten.

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AT39072B
AT39072B AT39072DA AT39072B AT 39072 B AT39072 B AT 39072B AT 39072D A AT39072D A AT 39072DA AT 39072 B AT39072 B AT 39072B
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Austria
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chamber
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chambers
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ores
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James Henry Reid
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James Henry Reid
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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Bei den üblichen Verfahren zur Gewinnung von Metallen aus zusammengesetzten Erzen oder bei der Behandlung eines Materiales durch Hitze und reduzierende Reagentien in einer Zahl von Kammern tritt beim Übergang des Materiales aus einer Kammer in die nächste ein Verlust an Wärme auf, so dass es   manchmal   schwierig ist, die Temperatur, bei welcher die   Reagentien   einwirken sollen, wieder zu erreichen. 



   Diese Nachteile werden nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden, dass die   Kammern   
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   Erze für sich zur Ausscheidung gebracht wird.   



   In der Zeichnung   sind zwei Ausführungsformen   des zur Ausführung   des Verfahrens     dienenden Ofens in Fig.   1 und 2 im Schnitt veranschaulicht. 
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   Elektroden F, ss ausgestattet, welche durch die Wandungen der Kammern   reichen und in deren Mitte einen Flammenbogen bilden. Diel Elektroden sind einstellbar in die Wandung eingeteszt,   wodurch die Länge   des Bogens reguliert werden kann, um die   Temperatur   der   Kammer   ver- 
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 versehen, durch welches die bei der Behandlung des Materiales entstehenden flüchtigen Frodukte abziehen. Unterhalb der letzten Kammer ist ein Transportband I vorgesehen, welches das aus demOfenauffallendeMaterialweiterbefördert. 



     Hei der in Fig.   2 dargestellten Ausführungsform führt das Transportband das Material   dun h eine Kammer J,   in welcher das Erz weiter behandelt werden kann, und in den Zufuhrs-   tru@bter K einer zweiten   Reihe iibereinandergeordneter Kammern L.   ts/. u ! Trennung   der verschiedenen Metalle aus dem Erz dienende Verfahren ist natürlich 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Aus der ersten Kammer gelangt das Material durch die Bodenöfnumg f in die zweite Kammer, in der die Temperatur erhöht oder vermindert sein kann, und aus dieser in die dritte Kammer usw. 



  Die Zahl der Kammern kann so gewählt sein, dass in jeder Kammer ein Metall aus dem Erz abgeschieden wird, sodass nach dem Durchgang durch sämtliche Kammern alle Metalle aus dem Erz ausgeschieden sind. Das aus der letzten Kammer austretende Material wird von dem Transportband   I   weitergeführt. 



   Wenn es zweckmässig ist, zwischen zwei Erhitzungsstufen zur Ausscheidung des Metalles ein Flussmittel zu verwenden, so wird eine Vorrichtung, wie die in Fig. 2 dargestellte, benützt. 



  Bei dieser Vorrichtung wird das Erz aus der letzten Kammer der ersten Reihe mittels des Trans-   portanantles I   durch die eine Kammer J hindurchgeleitet, in welcher ein geeignetes Flussmittel dem Material zugesetzt wird oder in welcher dieses auf geeignete Weise durch ein Reagens behandelt wird. 



   Durch das vorliegende Verfahren ist es möglich, das Erz durch die reduzierenden Reagentien bei jener Temperatur, bei welcher das Reagens am wirksamsten ist, zu behandeln. Ferner wird jeder Verlust an Wärme beim Übergang von einer Stufe des Verfahrens zur nächsten Stufe vermieden. Schliesslich kann jederzeit zwischen zwei aufeinander folgenden Erhitzungsstufen ein Flussmittel dem Erz zugesetzt werden, ohne dass dadurch die Temperatur wesentlich sinkt oder das Verfahren unterbrochen wird. 



   Dadurch, dass die Kammern für den Luftzutritt abgeschlossen sind und die Erhitzung mittels des Flammenbogens erfolgt, wird die sonst beim Erhitzen mittels eines Heizgases eintretende   Kohleneinwirkung   vermieden. Weiters tritt eine Schonung des Ofens selbst dadurch ein, dass die zerstörenden Substanzen, wie   z. B.   der Schwefel der Erze, gleich in der ersten Kammer abgeschieden   werden können.   Dadurch dass die Temperatur jeder Kammer in vollkommener Weise und un- abhängig für sich eingestellt und die Zuflussmenge der Reagentien geregelt werden kann, wird das Verfahren sehr vorteilhaft und die Ausbeute an Metall oder Metallverbindungen erreicht ihr Maximum. 



   Die Kammern A, B, C sind untereinander gleich und können daher gegebenenfalls in be-   liebiger Weise gewechselt werden.   Auf diese Weise bildet jede Kammer für sich einen Sonderraum,   der mit eigenen Heizmitteln, Zufuhrsvorrichtungen für die Reagentien und Abzugsvorrichtungen für die flüchtigen Produkte ausgestattet ist.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Behandlung von zusammengesetzten Erzen und Hiittenprodukten, wobei   die. sc durch   eine Reihe von Erhitzungskammern hindurchgeführt werden, dadurch gekennzeichnet,   dass     diese Kammern   auf verschiedene Temperaturen und zwar auf die   Verdampfungstemperaturen   der auszuscheidenden Bestandteile der Erze erhitzt werden, so dass in jeder Kammer der betreffende Bestandteil der Erze für sich zur Ausscheidung gebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Erz in einzelnen oder in allen Kammern bei der für die Reaktion günstigsten Temperatur des auszuscheidenden Bestandteiles mit Reagentien behandelt wird, sodass die Ausscheidung einzelner oder aller Bestandteile in Form von chemischen Verbindungen erfolgt.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reagentien in Strahlform, EMI2.1 in das Erz eingeführt werden.
    4. Verfahren nach Anspruch l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die teilweise behandelten Erze einer Zwischenbehandlung, z. B. Zusatz eines Flussmittels, in einer getrennten Kammer unterworfen werden.
    5. Ofen zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch l bis 3, dadurch gekennzeichnet, da U (lerselbe aus einzelnen, in beliebiger Zahl übereinander angeordneten Kammern aufgebaut ist, deren jede mit Elektroden, einer Abzugsvorrichtung für die gebildeten Dämpfe und gegebenfalls mit einer Vorrichtung zur Zufuhr der Reagentien ausgestattet ist.
    6. Ofen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der letzten Kammer ein Transportband (I) angeordnet ist, welches die auffallenden Materialien durch eine Einzel- kammcr (J) hindurch führt, in welcher eine weitere Behandlung derselben erfolgt.
AT39072D 1907-05-13 1907-05-13 Verfahren und Ofen zur Behandlung von zusammengesetzten Erzen und Hüttenprodukten. AT39072B (de)

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AT39072B true AT39072B (de) 1909-09-25

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