AT38886B - Wagenzug aus einachsigen zweirädrigen Fahrzeugen oder Drehgestellen. - Google Patents

Wagenzug aus einachsigen zweirädrigen Fahrzeugen oder Drehgestellen.

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  Wagenzug aus   einachsigen zweirädrigen Fahrzeugen   oder   Drehgestelen.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Wagenzug aus einachsigen, zweirädrigen   karren-   artigen Fahrzeugen oder Drehgestellen, von denen je drei durch zwei an einem Mittelzapfen angreifende Schwingen oder Rahmen zu einem Dreifach-Element verbunden sind. 



   Die Eigenart des Wagenzuges besteht in einer besonderen Art der Abhängigkeit zwischen den drei zu einem Element vereinigten Drehgestellen, nämlich derart, dass jedesmal das in der Fahrtrichtung erste Drehgestell frei ist, während die beiden andern Drehgestelle durch eine Ver-   zahnung antiparallel zueinander verstellt werden, wobei die Radachse des mittleren Drehgestelles durch ein besonderes Getriebe, em Kurbelgetriebe oder dergl., gezwungen wird, stets den Winkel   zwischen den beiden an ihrem Mittelzapfen angreifenden Schwingen zu halbieren. Hierdurch gelingt es, mit einer genügenden Beweglichkeit des Wagenzuges ein ausreichend genaues Spuren in der Geraden und in der Kurve sowie bei   Übergängen   zu verbinden. 



   Die Verzahnung zwischen den jeweils hinteren Drehgestellen wird zweckmässig einzahnig 
 EMI1.1 
 



   Bei schneller Fahrt auf gerader   Strasse kann   auch beim Vorderwagen der Zahn etwas in die Lücke eingeschoben werden, um eine allzu grosse Beweglichkeit und dadurch bedingtes Schlingen der Achsen zu verhüten. 



   Durch diese Anordnung wird erreicht, dass Wagenzüge aus zu drei vereinigten einachsigen 
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 in Fig. 2 bei Fahrt in gerader Linie ; Fig. 3 zeigt eine Gleitführung zum selbsttätigen Einstellen der Achsen bei unebenen Wegen. Fig. 4 und 5 stellen den Mittelwagen der zweiten Ausführungsform dar. 



   Das dargestellte Dreifach-Element des Wagenzuges besteht aus dem Vorderelement al, dem   Hincerelement   a2 und dem Mittelelement b, von denen jedes ein einachsiges zweirädriges Karrenfahrzeug bekannter Art bildet. Die Elemente al und a2 sind gleich gestaltet, während das Mittelelement b eine besondere Ausbildung besitzt. Hier befindet sich nämlich am Wagengestell ein besonderes Getriebe, das in an sich   bekannter Art   die Radachse stets so einstellt, 
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   Ausserdem sind in dem Mittelelement b   Zahnbolzen d, d verschiebbar   gelagert, die in Zahn-   lücken e,   e in den zugekehrten Flanken der Fahrzeuge al und a2 einzugreifen bestimmt sind. Die Bewegung der Bolzen   d   geschieht zweckmässig durch Zahnstangengetriebe, deren Triebe von dem Mittelwagen aus zu bedienen sind. 



   Wie die Zeichnungen erkennen lassen, geschieht die Verbindung zwischen dem Vorderelement al und dem   Mittelelement   b nur durch die Schwinge c, die ihre Mittelzapfen verbindet, 
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   Verzahnung d, d eingeriickt ist,   so dass hier eine Art antiparallele Abhängigkeit zwischen den Achsen von   bund a2   erzielt ist. Da ausserdem die Achse des Mittelwagens b den Winkel zwischen den beiden Schwingen c halbiert, so entsteht in der Praxis genügend genaues Spuren in der Geraden und in der Kurve. 



   Bei der Ausführungsform gemäss 4 und 5 werden Kettengetriebe zum radialen Einstellen 
 EMI1.5 
 



    Zweckmässig greift jede Kette wie dargestellt, an den beiden Enden-eines Rahmens 1 an, der auf Zapfen 1n, tn einer auf der Schwinge c verschiebbaren Hülse M drehbar ist.   

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    Um bei stark unebenen Wegen zu erreichen,dass stets sämtliche Räder aufliegen, sind beim Mittelwagen b Gleitführungen vorgesehen, Fig. 3. Die auf dem Zapfen b1 gelagerten Köpfe   der Schwingen c, c sind in    senkrechter Richtungnach oben   um das Stück x, nach unten um das   Stück y gegenüber der normalen Lage verschiebbar. Hierdurch wird erreicht, dass das mittlere Element b den Unebenheiten des Weges folgen kann, ohne dass eine Verbindung mit den äusseren     Elementen gestört   wird. Aus diesem Grunde ist auch die einzahnige Verbindung durch entsprechende Bemessung der Höhe der   Führungsstücke   e, e in der Höhenrichtung genügend nachgiebig gestaltet.-Ebenso ist an den Zapfen der Schwingen c genügend Spielraum vorhanden, wie auch aus Fig. 3 ersichtlich. 



   Die Zahnform   des Bolzens   gibt die Möglichkeit, durch mehr oder weniger tiefes Einfassen in die   Zahnlücken   e entweder eine vollständige oder eine lose Kupplung herbeizuführen. Die lose Kupplung empfiehlt sich für das Vorderelement bei schneller Fahrt in der Geraden. Das Hinter- element erfährt stets die vollständige Kupplung. 



   An die Stelle des einen mittleren Elements könnten auch zwei oder mehr Mittelelemente treten ; diese sind untereinander durch an Mittelzapfen angreifende Schwingen verbunden und wie das mittlere Element der gezeichneten Anordnung mit je einem Halbierungsgetriebe zum 
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 des Bolzens ersetzt werden kann. 



   Die Zusammensetzung der durch die Schwingen und Zahnbolzen zu Dritt vereinigten 
 EMI2.2 
 
PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Wagenzug aus einachsigen zweirädrigen Fahrzeugen oder Drehgestellen, die mittels an Drehzapfen angreifender Schwingen zu Dreifach-Elementen vereinigt sind, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass das mittlere der drei Fahrzeuge vermöge eines Lenkgetriebe mit seiner Achse den Winkel zwischen den beiden an ihrem Mittelzapfen angreifenden Schwingen halbiert und zugleich die Achse des hinteren Elements antiparallel verstellt,   während seine Verbindung   mit dem Vorderelement nur durch eine Schwinge bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Wagenzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die antiparallele Abhängigkeit zwischen den Achsen des Mittel-und des jeweils hinteren Fahrzeugs durch ein Einzahngetriebe mit verschiebbarem Zahnbolzen erzielt ist, damit sich jedesmal das in der Zugrichtung vordere Fahrzeug zum Lenken benutzen, das hintere mit dem Mittelwagen kuppeln lässt.
    3. Wagenzug nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine derartige Gestaltung des verschiebbaren Zahnbolzens, dass sich von den ein Dreifach-Element bildenden Fahrzeugen das jeweils vordere gegen das Mittelfahrzeug mit etwas Spielraum feststellen lässt, wobei die hierdurch entstehende lose Kupplung für schnelle Fahrt in der Geraden dient.
    4. Wagenzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einstellen der Achse des mittleren Fahrzeugs die Schwingen, welche den Drehzapfen des mittleren Fahrzeugs mit denen des vorderen und hinteren Fahrzeugs verbinden, durch Kettengetriebe derart in Abhängigkeit EMI2.3
    5. Wagenzug nach Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zum Mittelzapfen des mittleren Fahrzeugs symmetrische Kettengetriebe vorgesehen sind, deren Ketten (s) über Räder (t) auf zwei parallel zur Wagenlängsachse am Wagengestell gelagerten Wellen (h) führen.
    6. Wagenzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ketten (8) an Stücken EMI2.4
AT38886D 1907-12-27 1907-12-27 Wagenzug aus einachsigen zweirädrigen Fahrzeugen oder Drehgestellen. AT38886B (de)

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AT38886B true AT38886B (de) 1909-09-25

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