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Das beabsichtigte Ziel kann auch durch Verwendung von Wechselstromlichtbogen erreicht werden. Die Anordnung ist auch dann der vorbeschriebenen durchaus gleich, mit dem alleinigen Unterschiede, dass der Lichtbogen anstatt mit einem Gleichstrom mit einem Wechselstrom gespeist wird, dessen Periodizität die gleiche wie die des Drehfeldes sein kann. Wenn man jedoch entsprechend der vorliegenden Erfindung dem den Flammenbogen speisenden Wechselstrom eine andere Periodizität gibt, als dem das Drehfeld speisenden, so werden die Verhältnisse ganz andere.
Um dies näher zu kennzeichnen sei zunächst der Fall angenommen, dass die Periodizität des Stromes des Lichtbogens die gleiche ist wie die des Drehfeldes und soll in Fig. 6 und 7 die Stellung des Lichtbogens in Seitenansicht dargestellt werden. In diesen Figuren sind die Elektroden durch E E, der Lichtbogen durch A veranschaulicht.
Unter diesen Bedingungen wird der Lichtbogen bestrebt sein, während der ersten halben Periode einen halben Kreisbogen B A Bzu beschreiben und während der zweiten halben Periode
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die daher, der Kürze halber, die"Hauptlage" genannt werden soll.
Nimmt man nun an, dass die Periodizität M des Drehfeldes und die Periodizität n'des Strom, es des Lichtbogens um ein Geringes verschieden ist, so wird bei jeder halben Periode ein Voreilen oder ein Zurückbleiben erfolgen und die Hauptlage A wird, wenn n'kleiner als n ist, nach der
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Wie man sieht, führt bei dieser Anordnung der Lichtbogen nicht nur eine ständige Drehung ans, die durch den Unterschied der Periodizitäten (n'-n) bestimmt wird, sondern überdies eine oscillierende Bewegung (Drehung) von mehr oder weniger grosser Amplitude um die Hauptstellung, in dem Masse, als diese verschoben wird ;
das gleichzeitige Vorhandensein dieser Umstände begünstigt in besonderer Weise den Eintritt chemischer Reaktionen durch Einwirkung des elek-
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In folgendem werden einige beispielsweise Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung näher beschrieben :
Man lässt den Wechselstrom zwischen zwei durch die Figuren la, 2a und 3a dargestellten Elektrodentypen überspringen, wobei diese in einem magnetischen Drehfelde angeordnet sind, dessen Periodizität von der des Lichtbogenstroms verschieden ist.
Fig. 4 zeigt die Elektrodenanordnung der Fig. 3 a, welche mit einem Drehfeld verbunden ist, das von zwei senkrechten
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selbstverständlich kann das Drehfcld auf irgend welche Weise durch l\Iehrphasenströss1e hervorgerufen werden, indem man hierzu die zahlreichen Vorrichtungen benutzt, die in der Elektro- technik und insbesondere bei der Konstruktion von Drehstrommotoren Anwendung finden.
Die in Fig. 5 dargestellte Ausführungsform zeigt im Schnitt eine besonders vorteilhafte, mit Elektroden versehene Ofentype.
Die obere Elektrode a wird von einer Scheibe gebildet, welche unten einen vorspringenden Rand aufweist (oder auch von einem Kegel). Die untere Elektrode b wird von einem Rohr ge- bildet, das zur Zuführung der Gase dient. Das Ganze ist in einem engen Mantel c aus isolierendem
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