AT387930B - Anlage zur herstellung grossformatiger stahlbeton-fertigteile - Google Patents

Anlage zur herstellung grossformatiger stahlbeton-fertigteile

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AT387930B
AT387930B AT199083A AT199083A AT387930B AT 387930 B AT387930 B AT 387930B AT 199083 A AT199083 A AT 199083A AT 199083 A AT199083 A AT 199083A AT 387930 B AT387930 B AT 387930B
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Herbert Dipl Ing Ainedter
Helmuth Dipl Ing Ainedter
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Undrau Anstalt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B23/00Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects
    • B28B23/02Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects wherein the elements are reinforcing members
    • B28B23/022Means for inserting reinforcing members into the mould or for supporting them in the mould

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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Herstellung grossformatiger Stahlbeton-Fertigteile, welche aus einer Betonplatte sowie einer Bewehrung aus Bewehrungselementen und über den Bewehrungselementen angeordneten Trägern, z. B. Gitterträgern, bestehen, wobei die Träger mit dem Untergurt in der Betonplatte angeordnet sind und die übrigen Teile freiliegen, mit einer zumindest zwischen einer Bewehrungs-Vorbereitungsstelle und einem Betonierplatz angeordneten Transportvorrichtung, wobei die Transportvorrichtung ein mehrgliedriges Krangehänge aufweist, mit dem die an der Bewehrungs-Vorbereitungsstelle planmässig lose zusammengestellten Bewehrungselemente in ihrer Gesamtheit zu einem am Betonierplatz angeordneten Schalboden transportierbar sind. 



   Bei der Herstellung von Stahlbeton-Fertigteilen, welche aus einer relativ dünnen, bewehrten Betonlage und in diese Betonlage lediglich mit den Untergurten eingebetteten, im Querschnitt zumeist dreieckigen Trägern bestehen und gegebenenfalls mit Stegen versehen sind, bildet es nach wie vor ein Problem, die Arbeitsfolge von der Zusammenstellung der Plattenbewehrung an bis zur End- oder Zwischenlagerung der fertig ausgehärteten Stahlbeton-Fertigteile technischfunktionell und wirtschaftlich zu gestalten. Ein Grund hiefür sind die grossflächigen Abmessungen der Stahlbeton-Fertigteile. Dies führt zu Schwierigkeiten bei ihrer Handhabung. Ein weiterer Grund ist die verschiedenartige Zusammenstellung der Plattenbewehrungen in Abhängigkeit von der jeweiligen Verwendung der fertigen Stahlbeton-Fertigteile.

   Vom Stahlverbrauch her ist die wirtschaftlichste Bewehrungsart eine nach dem Momentenverlauf abgestufte Bewehrung aus losen Längsbewehrungstäben, möglichst dünnen, noch zulässigen Querbewehrungsstäben und Trägern im grösstmöglichen Abstand, oder wahlweise eine Bewehrung aus möglichst dünnen Baustahlmatten. Dieser Abstand liegt bei etwa 600 mm, und der noch zulässige Durchmesser der losen Querbewehrungsstäbe ist 5, 5 mm. 



   Von den Materialkosten und vom Arbeitsaufwand her wird auch angestrebt, die an sich teuren, beim Bewehren solcher Stahlbetonplatten sonst üblichen Abstandshalter einzusparen und die Bewehrung in den bereits ausgebreiteten Beton von aussen her durch Auflast in die Lage mit der geforderten Betonüberdeckung zu bringen. Es wird dabei versucht, die gesamte Bewehrung durch das Gewicht eines grossflächigen Krangehänges während der Betonverdichtung in den Beton einzudrücken. Das Gewicht wirkt dabei nur auf die Träger ein. Da dies wegen der dünnen Querbewehrungstäbe und des relativ grossen Abstands der Träger für die zwischen den Trägern liegenden Anteile der Stahlbewehrung nicht zu dem gewünschten Ergebnis führt, werden zusätzlich längere Druckleisten vorgesehen, die das Krangehängegewicht auch auf die dazwischenliegende Querbewehrung übertragen. 



   Sobald aber nur ein Stahlleichtträger oder eine Druckleiste auf einem Einbauteil im Beton aufliegt, kommt das ganze Krangehänge in eine Schieflage und die Bewehrung kann nicht die einwandfreie Lage der geforderten Betonüberdeckung erreichen. Zusätzlich kommen die Obergurte der Träger aus der zur Stahlbeton-Fertigteilunterseite parallelen Ebene, und es können die ausgehärteten Stahlbeton-Fertigteile ohne teure Zusatzeinrichtungen nicht mehr auf den Obergurten der darunterliegenden Stahlbeton-Fertigteile gestapelt werden. 



   Man versucht zwar neuerdings, zur Abschwächung der beschriebenen Nachteile die Druckleisten gelenkig am Krangehänge zu befestigen und beim Absenken des Gehänges von Hand die jeweils mit dem Einbauelement des Betons oder mit dem versetzten Träger kollidierende Druckleiste auszuschwenken. Dieser Vorgang ist aber viel zu arbeitsaufwendig. 



   Nach dem Abheben des Krangehänges verbleiben auch von den Druckleisten hervorgerufene tiefe Rillen, die durch Nachverdichten nicht geschlossen werden können, da die dann völlig entlastete Bewehrung wieder aus der eingenommenen Lage käme und auch die Obergurte der Träger aus der eventuell eingenommenen gemeinsamen horizontalen Ebene gebracht würden. 



   Ein Verfahren der vorhin genannten Art zur Herstellung oberflächenfertiger Schalungstafeln für Betonbauten ist   z. B.   aus der DE-PS Nr. 824461 bekannt, führt aber wegen der erwähnten Probleme nicht zum gewünschten Erfolg. 



   Aus der DE-OS 2618879 sind zwar ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung bewehrter Betonelemente,   u. zw.   Betonsteine, bekannt, wobei die Bewehrungseisen in den Beton eingedrückt und in diesem während des Vorrüttelns niedergehalten werden. Allerdings ist die bekannte Vorrich- 

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 tung bloss bei der Herstellung schmaler Betonsteine anwendbar, so dass die bei der Herstellung grossflächiger Betonplatten auftretenden Probleme nach wie vor ungelöst sind. 



   Die DD-PS Nr. 114368 zeigt ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Handmontagedeckenbalken mit einer Krangreifzange, mit der mehrere Balken gleichzeitig transportiert werden können. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend angeführten Nachteile zu besesitigen und die eingangs beschriebene Anlage derart zu verbessern, dass sowohl der Arbeitsablauf im Zuge der Herstellung von Stahlbeton-Fertigteilen technisch funktioneller als auch wirtschaftlicher gestaltet und ferner gewährleistet wird, dass unabhängig von der Art und Zusammenstellung der Bewehrung der Stahlbeton-Fertigteile diese einwandfrei in die der jeweils geforderten Betonüberdeckung entsprechende Lage gebracht wird. 



   Diese Aufgabe wird mit einer Anlage der in Rede stehenden Art dadurch gelöst, dass erfindungsgemäss an der Bewehrungs-Vorbereitungsstelle ein Zahnleistentisch vorgesehen ist, dass das Krangehänge einen begrenzt verschieblich gelagerten Tragrahmen aufweist, dass der Tragrahmen mit Zwangsführungen in den Formschluss sowohl mit dem Zahnleistentisch als auch mit dem Schalboden versehen ist, dass der Tragrahmen auf die Bewehrungselemente aufsetzbare Niederhalteglieder aufweist, wobei die Niederhalteglieder an dem Tragrahmen vertikal verschieblich und höhenmässig einstellbar gelagert sind, dass das Krangehänge einen mit diesem verbundenen, parallel zum Tragrahmen angeordneten Unterrahmen aufweist, und dass an dem Unterrahmen auf die Träger aufsetzbare Belastungsglieder vorgesehen sind,

   wobei die Belastungsglieder an dem Unterrahmen vertikal verschieblich und höhenmässig einstellbar gelagert sind. 



   Entscheidend ist die Tatsache, dass nunmehr die einzelnen Arbeitsabläufe unter Einschaltung des Krangehäuses ineinandergreifen. Auf Grund dieses technisch-funktionellen Zusammenwirkens wird eine Automatisierbarkeit des gesamten Herstellungsvorganges ermöglicht. Dies führt letztlich nicht nur zu einem wesentlich verbesserten Produkt, sondern auch zu einem Erzeugnis, das unter ökonomischen Gesichtspunkten hergestellt werden kann. Damit sind auch alle eingangs erläuterten Mängel der bislang bekanntgewordenen Krangehänge zum Einbringen der Plattenbewehrung in die vorgeschriebene Lage mit der geforderten Betonüberdeckung beseitigt.

   Durch die Verwendung des Krangehänges als Verbindungsglied zwischen allen Arbeitsabläufen und als variierbares Auflastelement während der Verdichtung und einer eventuellen Nachverdichtung der mit der Bewehrung versehenen Betonschale kann jetzt auf Handarbeiten weitgehend verzichtet werden. Dies schliesst nicht nur menschliche   Unzulänglichkeiten   aus, sondern trägt auch dazu bei, dass die statischen Anforderungen an die Stahlbeton-Fertigteile im ausgehärteten Endprodukt vollständig verwirklicht werden. Unabhängig von der Art der Zusammenstellung der Bewehrung wird in Abhängigkeit von dem jeweiligen Verwendungszweck eine gezielte Fixierung aller Bewehrungselemente in der zunächst noch weichen Betonschale erreicht. Es spielen dabei weder die Seitenstäbe der Träger noch die Durchmesser, insbesondere der Querbewehrungsstäbe, eine Rolle. 



  Auch sind keine Bruchstellen mehr möglich, da noch ein Verdichten mit abgehobenen Druckleisten unter fortdauernder Belastung der Träger bei plangerechter Lage der Bewehrung möglich ist. 



   Mit der erfindungsgemässen Anlage können völlig ebene Stahlbeton-Fertigteile hergestellt werden. 



  Ferner können Stahlbeton-Fertigteile mit seitlichen Längsstegen oder mit mehreren Längsrippen angefertigt werden. Darüber hinaus können auch sehr kostensparend zweischalige Stahlbetonelemente, bestehend aus zwei dünnen, im Abstand voneinander gehaltenen, grossflächigen Stahlbetonplatten erzeugt werden. Diese sind dann durch die Träger miteinander verbunden. 



   Die Anlage setzt sich aus mehreren einzelnen Bauteilen zusammen, die funktionell miteinander verschmolzen sind. Als Verbindungselement wirkt das mehrgliedrige Krangehänge. Dieses ist durch seine spezielle Ausgestaltung nicht nur geeignet, die auf dem Zahnleistentisch plangerecht zusammengelegte Bewehrung aufzunehmen und zu dem zwischenzeitlich mit Beton gefüllten Schalboden zu transportieren, sondern nach ihrer Justierung am Schalboden auch dazu, sämtliche Teile der Bewehrung während des Verdichtens gezielt in den noch weichen Beton einzubringen. Auf diese Weise kann die geforderte Betonüberdeckung exakt gewährleistet werden.

   Ferner übernimmt das Krangehänge den Transport des Schalbodens mit den noch weichen Stahlbeton-Fertigteilen zur Härteanlage einschliesslich des Transports des Schalbodens mit den ausgehärteten Stahlbeton- 

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 Fertigteilen von der Härteanlage zum Entschalplatz sowie der Entschalung der Stahlbeton-Fertigteile bis hin zur Lagerung. Die Abstimmung der einzelnen Arbeitsgänge aufeinander ist derart getroffen, dass bei Verwendung einer Kran-Steuerung mit einem Prozessrechner Stahlbeton-Fertigteile kontinuierlich nacheinander gefertigt werden können, ohne dass, insbesondere für das Umsetzen der Platten, aufwendige und kostenträchtige Handarbeiten erforderlich wären. 



   Da die Niederhalteglieder bezüglich der Belastungsglieder vertikal bewegbar sind, lässt sich die Bildung von Rillen im Beton nach dem Hochziehen des Krangehänges vermeiden. Nachdem die Bewehrungselemente in ihre Sollage gebracht worden sind, können die Niederhalteglieder angehoben und mit einem folgenden Rüttelvorgang die entstandenen Rillen geschlossen werden. Dabei ist eine Verlagerung der unter den Trägern liegenden Bewehrungselemente dadurch verhindert, dass diese von den mit den Belastungsgliedern belasteten Trägern zuverlässig festgehalten werden. Ausserdem wird die jeweils erwünschte Lage der Bewehrungselemente dadurch gesichert, dass der Tragrahmen mit Hilfe der Zwangsführungen in den Formschluss mit dem Schalboden geführt und somit stets in dieselbe Relativlage gebracht wird. 



   In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann jedes Niederhalteglied eine in einer horizontal verstellbaren Führungsbuchse vertikal verschiebliche Stange aufweisen, an deren oberem Ende ein Gewicht und an deren unterem Ende eine horizontale Druckleiste vorgesehen ist. Auf diese Weise sind sämtliche Niederhalteglieder mit ihren Druckleisten einzeln vertikal bewegbar und stellen sich jeweils selbsttätig ein. 



   Dabei sind vorteilhafterweise die Druckleisten im wesentlichen parallel zu den Längsachsen der Träger angeordnet. 



   Zur erleichterten Einstellung an die jeweiligen Anforderungen können die Niederhalteglieder zumindest paarweise miteinander verbunden sein. 



   Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass an den unteren Enden der Niederhalteglieder ösenförmige Mitnehmer zum Transport der Bewehrungselemente und/oder eines fertigen Stahlbeton-Fertigteils begrenzt vertikal verschiebbar vorgesehen sind. 



   Ferner ist günstig, wenn die Zwangsführungen als Schrägflächen an den unteren Enden des Tragrahmens ausgebildet sind. Eine derartige Ausbildung ermöglicht, dass sich das Krangehänge selbst bei Längen von 15 bis 20 m beim Absenken ohne manuelle Hilfe sowohl am Zahnleistentisch als auch am Schalboden selbsttätig zentriert. 



   Bei einer zweckmässigen Ausgestaltung der Erfindung ragen die Rahmenstiele nach oben über den Tragrahmen hinaus und sind durch Traversen portalartig miteinander verbunden. Auf diese Weise wird erreicht, dass der Tragrahmen nicht über die Rahmenstiele auf Verwindung beansprucht wird. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass mehrere Schalböden für das Aushärten der Stahlbeton-Fertigteile genau übereinandergestapelt werden können. 



   Zur weiteren Automatisierung der Anlage kann vorgesehen sein, die Rahmenstiele mit Kupplungsgliedern zum selbsttätigen Anschliessen und Lösen des Schalbodens zu versehen. 



   Dieses Anschliessen und Lösen des Schalbodens kann auf verschiedene Weise erfolgen. Eine vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Kupplungsglieder jeweils aus einem Kurvenstück mit einer Auflaufschräge, einer Fangnase, einer Fangnut sowie einem gewichtsoder federbelasteten Schwenkflügel bestehen und jeweils durch einen vom Schalboden seitlich vorkragenden Zapfen betätigbar sind. 



   Beim Absenken des Tragrahmens gleitet der Zapfen zuerst entlang der vertikalen Seitenbegrenzung des Rahmenstiels und sodann auf das Kurvenstück, wobei der Tragrahmen horizontal ausgelenkt wird. Beim weiteren Absenken des Tragrahmens gleitet der Zapfen so lange am Kurvenstück entlang, bis er abermals an der vertikalen Seitenbegrenzung des Rahmenstiels zu liegen kommt. Das Absenken des Tragrahmens wird sodann durch einen Kontakt eines Endschalters beendet. Nach anschliessendem Heben des Tragrahmens gleitet der Zapfen in die Fangnase, wodurch der Tragrahmen mit dem Schalboden gekuppelt ist, so dass der Schalboden angehoben werden kann.

   Damit die durch das Zusammenwirken des Kurvenstückes mit dem Schalbodenzapfen hervorgerufenen Kuppelkräfte zentrisch auf das Krangehänge einwirken, ist es von Vorteil, wenn die Kupplungselemente an den Längsseiten des Tragrahmens einander gegenüberliegen. 

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   Beim Entkuppeln wird durch Absenken des Tragrahmens der Zapfen mit dem gewichtsoder federbelasteten Schwenkflügel in Kontakt gebracht und schwenkt diesen gegen den Einfluss des Gewichts oder der Feder aus der Sperrstellung heraus. Nach Erreichen einer durch einen Endschalter vorbestimmten Höhe klappt der Schwenkflügel wieder in die Sperrstellung. Anschliessend kann durch eine kombinierte   Längs- und   Vertikalbewegung das Krangehänge vom Schalboden abgehoben werden. Hiebei klappt der Schwenkflügel noch einmal aus der Sperrstellung heraus, nimmt diese aber sofort wieder ein, wenn sich der Zapfen im Höhenbereich der Fangnase befindet. 



   Das selbsttätige und zwangsläufige Anschliessen und Lösen wird durch Endschalter bei der Vertikalbewegung des Krangehänges überwacht. Die Schwenkbewegungen des Schwenkflügels zum Ein- und Auskuppeln werden durch unterschiedliche Absenkwege des Krangehänges bewerkstelligt, wobei das Zurückstellen des Schwenkflügels durch ein Gewicht oder durch eine Feder erfolgt. Es werden keine zusätzlichen Antriebsmittel in Form von Elektromotoren oder Elektromagneten benötigt. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Tragrahmen zwei über Querriegel miteinander verbundene Längsriegel aufweisen, wobei die Querriegel Führungen für die der Niederhalteglieder bilden. Dies ergibt eine einfache und kompakte Konstruktion. 



   Ferner ist günstig, wenn der Unterrahmen seitlich angeordnete vertikale Hubstangen aufweist, die Hubstangen in Führungsbuchsen des Tragrahmens gleitend gelagert sind und der Tragrahmen durch den Unterrahmen nach unten sowie durch Steckbolzen nach oben in seiner Bewegung begrenzt ist. Dabei können die Belastungsglieder an mit dem Unterrahmen fest verbundenen vertikalen Führungsstangen verschieblich angeordnet sein. Insbesondere können die Belastungsglieder als Balken ausgebildet sein und auf an den Führungsstangen verstellbar befestigten Klemmschellen lose aufruhen. Infolgedessen ist stets die horizontale Lage der Belastungsglieder gewährleistet, wenn die Bewehrung in den weichen Beton eingebracht wird, u. zw.' auch dann, wenn diese zunächst nur mit einem der Träger in Berührung gelangen sollte.

   Die Belastungsglieder gleiten auf den Führungsstangen abwärts und drücken mit ihrem Gewicht die Träger zusammen mit den Bewehrungselementen in die der Betonüberdeckung entsprechede Sollage. Die Vertikalbewegung der Belastungsglieder ist also vom Gewicht des Unterrahmens und des Tragrahmens sowie von den Niederhaltegliedern unabhängig. 



   Zur genauesten Einhaltung der jeweils geforderten Betonüberdeckung kann der Unterrahmen mit nach unten abstehenden, einstellbaren Abstandhaltern versehen sein. Jeder Abstandhalter weist vorzugsweise einen prismatischen Stab mit einer Gewindespindel am oberen Ende auf, welche in den Unterrahmen der Länge nach justierbar eingeschraubt und mittels einer Sicherungsmutter gesichert ist. Die sich am Schalboden abstützenden Abstandhalter sind auf diese Weise austauschbar und an den jeweiligen Abstand in grossem Rahmen anpassbar. 



   Zweckmässig ist ausserdem, wenn die unteren Enden der Hubstangen Ringe aufweisen, welche an am Schalboden vorgesehenen Hubtaschen von unten anlegbar sind. Die aus statischen Gründen in regelmässigen Abständen entlang des Umfanges des Tragrahmens angeordneten Hubstangen bilden somit Zwangsführungselemente für eine gezielte Relativbewegung des Unterrahmens bezüglich des Tragrahmens. Die Hubtaschen dienen zugleich der Abstützung der   Abständhalter.   



   Eine weitere Variante der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnleistentisch von einem rechteckigen Rahmengestell mit an dessen oberen Längsholmen und Querholmen vorgesehenen, oben offenen Aussparungen zum Einlegen der Bewehrungselemente und der Untergurte der Träger gebildet ist. Die Aussparungen in den Querholmen haben etwa den halben Abstand der Untergurte der Träger, wodurch ermöglicht ist, praktisch jede vorgeschriebene Längsbewehrungslage mit jedem gewünschten Trägerabstand plangerecht abzulegen. 



   Schliesslich kann bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung der Schalboden mit Hilfe von Magneten oder mechanischen Verbindungseinrichtungen,   z. B.   hydraulisch betätigten Keilverbindungen, mit einer Rüttelvorrichtung kuppelbar sein. Diese Massnahme stellt sicher, dass der Schalboden die Schwingungen der Rüttelvorrichtung vollständig mitmacht und Differenzschwingungen bei höheren Frequenzen ausgeschlossen sind. Die Magnete sind zweckmässigerweise mit dem Rüttlerantrieb elektrisch verbunden. 

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   Die Erfindung schafft somit eine Anlage zur Herstellung grossformatiger Stahlbeton-Fertigteile, wobei die Herstellung unter Steuerung durch einen Prozessrechner weitestgehend automatisiert und die Handarbeit auf ein Minimum reduziert ist. Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass mehrere grossformatige bewehrte Betonplatten gleichzeitig hergestellt werden können. 



   Die Erfindung ist nachfolgend an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen Zahnleisten-Bewehrungstisch sowie durch ein über dem Zahnleistentisch angeordnetes Krangehänge mit von diesem getragener Bewehrung, Fig. 2 eine Teilansicht des Zahnleistentisches und des Krangehänges der   Fig. l,   teilweise im Schnitt, Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch einen auf einer Rüttelvorrichtung abgesetzten Schalboden sowie das über den Schalboden zusammen mit der anhängenden Bewehrung verfahrene Krangehänge, Fig. 4 eine an die Fig. 3 angeglichene Darstellung bei in die weiche Betonmasse abgesenkter Bewehrung, Fig. 5 eine Teilansicht des Schalbodens und des Krangehänges in zwei verschiedenen Betriebsstellungen, Fig.

   6 eine Teilansicht des Schalbodens und des Krangehänges während der Entschalung eines ausgehärteten Stahlbeton-Fertigteils, in zwei verschiedenen Betriebsstellungen, Fig. 7 eine Ansicht der Kupplungsglieder zum Anschluss des Krangehänges an den Schalboden, Fig. 8 einen Vertikalschnitt durch den Zahnleistentisch und das Krangehänge mit von diesem getragener Bewehrung gemäss einer weiteren Ausführungsform, Fig. 9 eine Teilansicht der Ausführungsform nach   Fig. 8, Fig. 10   eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung einer weiteren Ausführungsform zur Herstellung von Stahlbeton-Fertigteilen, in zwei verschiedenen Betriebsstellungen, und   Fig. 11   eine Teilansicht der Ausführungsform nach Fig. 10, ebenfalls in zwei verschiedenen Betriebsstellungen. 



   In den Fig. 1, 2,8 und 9 ist   mit-l-ein   Zahnleistentisch in Form eines rechteckigen Rahmengestells bezeichnet. An den oberen Querholmen --2-- sind nach oben offene Aussparungen --3-- zum Einlegen von   Längsbewehrungsstäben --4-- sowie   der Untergurte --5-- von   Trägern --6-- vorgesehen.   Die Aussparungen --3-- haben untereinander den halben Abstand der   Untergurte --5-- der Träger --6--.   Auf diese Weise ist es möglich, jede vorgeschriebene Längsbewehrungslage mit praktisch jedem gewünschten Trägerabstand plangerecht abzulegen. 



  Auch in den   Längsholmen --7-- sind   nach oben offene   Aussparungen --8-- für   die allgemein gängigen Abstände der Querbewehrungsstäbe --9-- vorgesehen. Dadurch kann auch praktisch jede planlich vorgeschriebene Lage der   Querbewehrungsstäbe --9-- abgelegt   werden. 



   Zum Transport der Bewehrung dient ein in den Fig. 1 bis 11 gezeigtes   Krangehänge --10--.   



  Das in verschiedenen Ansichten und Schnitten dargestellte Krangehänge --10-- umfasst (s. als Beispiel die Fig. 1 und 2) einen   Tragrahmen --11-- aus Längsriegeln --12-- in   Form von mit ihren Schenkeln --13-- zueinander gewendeten U-Trägern und die   Längsriegel --12-- verwindungs-   steif miteinander verbindenden Querriegeln --14-- aus Rundrohren. Endseitig der Längsriegel --12-- sind vertikale Rahmenstiele --15-- befestigt, die beispielsweise aus Profilträgern gebildet sind. Die Rahmenstiele --15-- kragen sowohl nach unten als auch nach oben vom Tragrah-   men--11-vor   und sind jeweils kopfseitig durch Traversen --16-- portalartig miteinander verbunden. 



   Die nach unten vorkragenden Abschnitte der Rahmenstiele --15-- sind innenseitig mit nach unten sowie aussen verlaufenden   Schrägflächen --17-- versehen,   die dazu dienen, das Kran- 
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    --10-- beimLängsriegel --12-- Hubösen --18-- vorgesehen,   in welche die Kranhaken --19-- von Hubseilen --20-- eingreifen. 



   Auf den Querriegeln --14-- sind kurze   Schiebebuchsen --21-- verschiebbar   gelagert. 



  Mehrere parallel zu den   Längsriegeln --12-- fluchtend   hintereinander ausgerichtete Schiebebuchsen --21-- sind jeweils durch Verbindungsstangen --22-- miteinander gekuppelt und auf diese Weise gemeinsam querverlagerbar. Die   Schiebebuchsen --21-- sind   Bestandteile von Niederhaltegliedern --23--. Jedes   Niederhalteglied --23-- umfasst   ferner eine Stange --24--, die in einer   Führungsbuchse --25-- vertikal   verlagerbar ist und an ihrem oberen Ende ein Gewicht --26-trägt. Ferner weisen die Niederhalteglieder --23-- am unteren Ende parallel zu den Längsriegeln --12-- verlaufende, relativ kurze Druckleisten --27-- auf. Die benachbart zu den Längsrie- 

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   geln --12-- angeordneten Druckleisten --27-- sind   nur höhenverschiebbar gelagert.

   Die Drucklei-   sten --27-- besitzen   im Mittelbereich eine Öffnung --28-- zum Einführen von nachstehend noch näher erläuterten   Tragstäben --29--.   



   Ferner ist aus den Fig. 1 und 4 ersichtlich, dass über jede erste, dritte und vierte Stan-   ge --24-- ösenförmige Mitnehmer --30-- geschoben   sind. Die Mitnehmer --30-- sind über Gleitringe --31-- vertikal verschiebbar an den Stangen --24-- gehalten. Ihre Bewegung nach unten wird durch die Druckleisten --27-- begrenzt. Die Mitnehmer --30-- befinden sich in einer zu den Längsrigeln --12-- parallelen Ebene. 
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 --12-- sind Führungsbuchsen --32-- befestigt,Hubstangen --33-- begrenzt vertikal verschiebbar sind. Die Begrenzung des Verschiebeweges der   Hubstangen --33-- in   den Führungsbuchsen --32-- erfolgt durch abgewinkelte Steckbolzen --34--, welche in Vertikalschlitzen --35-- der Führungsbuchsen --32-- gleiten.

   Aus Fig. 2 ist zu sehen, dass die den Hubstangen --33-- benachbarten Stangenreihen und sonst nur jede zweite Stangenreihe mit   Mitnehmern --30-- ausgerüstet   sind. 



   Unterhalb der mit dem Tragrahmen --11-- verbundenen Führungsbuchsen --32-- verlaufen die Hubstangen --33-- durch Befestigungsbuchsen --36--, welche aussenseitig eines Unterrahmens - befestigt sind. Die Befestigungsbuchsen --36-- sind durch abgewinkelte Steckbolzen --38-- mit den Hubstangen --33-- unverschiebbar verbunden. 



   Der Unterrahmen --37-- ist in vertikaler Richtung im wesentlichen fluchtend zum Tragrahmen --11-- angeordnet. Er besteht ebenfalls aus zwei   Längsriegeln --39-- in   Form von mit ihren Schenkeln zueinander gewendeten U-Trägern sowie die   Längsriegel --39-- verbindenden   Querriegeln --40--. Die   Querriegel --40-- dienen   unter anderem in der aus Fig. 4 näher erkennbaren Weise der Lagerung der Tragstäbe --29--. Von den   Längsriegeln --39-- stehen   nach unten 
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 --42-- ab,men --37-- und nach unten durch verstellbare Klemmschellen--44--begrenzt, welche an den Führungsstangen --42-- festlegbar sind. 



   Wie aus den   Fig. 1   bis 9 ferner hervorgeht, sind an den Befestigungsbuchsen --36-- nach unten vorstehende, längeneinstellbare Abstandhalter --45-- befestigt. Die Abstandhalter --45-bestehen jeweils aus einem Sechskantstab und einer angedrehten Gewindespindel --46--. Sie sind in die Befestigungsbuchsen --36-- höhenverstellbar eingeschraubt und mit Sicherungsmuttern --47-- gesichert. 



   Die Hubstangen --33-- erstrecken sich über die Enden der Abstandhalter --45-- hinaus. 



  An ihren freien Enden sind durchmessergrössere   Ringe --48-- vorgesehen,   die durch Schrauben --49-- befestigt sind. 



   Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen eine Betriebsstellung, in welcher auf dem Zahnleisten- 
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 Zwangsführungen der Rahmenstiele --15-- so weit abgesenkt worden, dass die Mitnehmer --30-durch die Bewehrungselemente --50-- hindurchgreifen. Es werden dann von den Längsseiten her die Tragstäbe --29-- durch die Mitnehmer --30-- und unter die Längsbewehrungsstäbe --4-- geschoben. Beim Anheben des Krangehänges --10-- wird nunmehr die gesamte Bewehrung lagegerecht vom Zahnleistentisch --1-- abgehoben und in eine Lage oberhalb des Schalbodens --52-- transportiert (Fig.3).

   Der Schalboden --52-- ist wannenartig gestaltet und unterseitig durch   Längsträger --53-- und Querträger --54-- versteift.   Der Schalboden --52-- ist auf einer   Rüttelvorrichtung --55-- aufgesetzt.   Umfangsseitig besitzt der Schalboden --52-- Abstandhalter --56--, die es gestatten, bei hohen   Trägern --6-- mehrere Schalböden --52-- im   notwendigen Abstand übereinanderzustapeln. 

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   In der Fig. 3 sind weiters Magnete --71-- angedeutet, mit deren Hilfe der Schalboden - fest mit der Rüttelvorrichtung --55-- verbunden werden kann, damit während des Betriebes der   Rüttelvorrichtung --55. -- dessen   Schwingungen vollständig auf den   Schalboden --52-- übertra-   gen werden. 



   Zum Anschluss des   Krangehänges --10-- an   den Schalboden --52-- (s. Fig. 5 und 7) dienen in zwei gegenüberliegenden Rahmenstielen --15-- eingebaute Kupplungsglieder --57-- und mit denselben zusammenwirkende, vom Schalboden --52-- seitlich abstehende Zapfen --58--. Die 
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 gemäss Fig. 3 über den Schalboden --52-- ab, vollzieht bei Kontakt der   Kurvenstücke --59--   mit den Zapfen --58-- zunächst eine kombinierte   Längs- und   Vertikalbewegung, wobei die Zapfen --58-- an den   Auflaufschrägen --61-- entsprechend   der durchgezogenen Linie PF1 entlanggleiten.

   Haben die   Zapfen --58-- den   höchsten Punkt der durchgezogenen Linie PF1 bzw. die Lage des Endschalters --72-- erreicht, wird das Absenken des   Krangehänges --10-- durch   den Endschalter --72-- beendet (linke Seite der Fig.   5).   Bei anschliessendem Heben des   Krangehänges --10--   werden die Zapfen --58-- in die Fangnuten --62--, die durch die seitliche Begrenzung der Rahmenstiele --15-- und Fangnasen --63-- gebildet sind, eingeführt. Bei den beschriebenen Bewegungsvorgängen werden gleichzeitig die Hubstangen --33-- in die Hubtaschen --64-- des   Schalbodens --52-- eingeführt.   Nach weiterem Anheben kommen die Ringe --48-- der Hubstangen --33-- an den Hubtaschen --64-- von unten zum Anliegen. 



   Fig. 3 zeigt das Absetzen der Bewehrungselemente --50-- knapp oberhalb des Schalbodens --52--. Um diese Position zu erreichen, muss nach dem Beenden des Absenkens des Krangehän-   ges --10-- durch   den Endschalter --72-- die Taste "Senken" der Kranbirne so lange gedrückt werden, bis die in Fig. 3 dargestellte Höhenlage des   Krangehänges --10-- erreicht   ist. Danach werden die Tragstäbe --29-- gemäss den Pfeilen A nach links und rechts seitlich herausgezogen und anschliessend auch die Distanzkämme --41-- durch eine kombinierte Dreh- und Zugbewegung gemäss den Pfeilen B entfernt. Die Bewehrungselemente --50-- fallen auf den noch weichen Beton --65-- herab. 



   Durch weiteres Absenken des   Krangehänges --10-- bei   abermaligem Drücken der Taste "Senken" der Kranbirne kommen die Belastungsglieder --43-- auf den Obergurten der Träger --6-- und die Druckleisten --27-- auf den   Querbewehrungsstäben --9-- zum   Aufliegen, und es wird nach ausreichendem Schlappseil für die Kranhaken --19-- das Absenken des Krangehänges --10-- beendet (s. Fig.4). Nach Einschalten der   Rüttelvorrichtung --55-- mit   mehreren unter dem   Schalboden --52-- gleichmässig   verteilten Rüttelstationen werden durch das Gewicht G der Belastungsglieder --43-- über die   Träger --6-- und   durch das Gewicht G1 über die Druckleisten --27-- die jeweils darunterliegenden Bewehrungselemente --50-- in den Beton --65-eingedrückt.

   Die Endlage ist erreicht, sobald alle der Länge nach einstellbaren Abstandhalter --45-- auf den   Hubtaschen --64-- des Schalbodens --52-- zum   Aufstehen kommen. Es haben dann auch die Bewehrungselemente --50-- die Lage mit der geforderten Betonüberdeckung erreicht, die mit den Abstandhaltern --45-- und den Klemmschellen --44-- eingestelit wird. 



   Hernach werden die Druckleisten --27-- aus dem   Beton --65-- gehoben   und die im Beton --65-- von den Druckleisten --27-- entstandenen Rillen durch   Rütteln   geschlossen. Es liegen dabei die Belastungsglieder --43-- noch immer auf den   Trägern --6-- auf   und halten sowohl diese als auch alle darunterliegenden Bewehrungselemente --50-- in der geforderten Endlage fest (Fig. 5, linke Seite). 



   Die nun folgenden Kranbewegungen, das Verbringen der noch weichen Stahlbeton-Fertigteile --66-- zum Aushärten (Fig. 5, rechte Seite) und der Transport der auf dem Schalboden --52-befindlichen, ausgehärteten   Stahlbeton-Fertigteile --67-- zurück   zum Ausgangspunkt erfolgen programmgesteuert ; dabei sind die Endschalter --72 und   73-- für   die erforderlichen Kupplungsvorgänge in das Programm eingebunden   (Fig. 7).   



   Fig. 6 zeigt das Abheben von bereits ausgehärteten Stahlbeton-Fertigteilen --67-- vom Schalboden --52--. Zu diesem Zweck wird nach dem Absetzen des Schalbodens --52-- das Kran- 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 gehänge --10-- so weit abgesenkt, bis unter die   Obergurte --51-- der Träger --6-- durch   die   Öffnungen --28-- der Druckleisten --27-- für   jeden Stahlbeton-Fertigteil- 67- von beiden Seiten des Schalbodens --52-- mindestens zwei   Tragstäbe-29-- eingeschoben werden   können (s. Fig. 6, links). Anschliessend wird das Krangehänge --10-- mit den Stahlbeton-Fertigteilen --67-- angehoben und dabei vom Schalboden --52-- abgehoben, wonach die Stahlbeton-Fertigteile --67-- übereinandergestapelt werden können (Fig. 6, rechts).

   Da die Obergurte --51-der   Träger --6-- beim   Herstellen der Stahlbeton-Fertigteile --67-- exakt in eine gemeinsame horizontale Ebene gebracht worden sind, können die Stahlbeton-Fertigteile --67-- ohne Verwendung von teueren Zwischenhölzern   od. dgl. übereinandergestapelt   und in höheren Stapel zur Verwendungsstelle transportiert werden. 



   In den Fig. 8 und 9 ist das Abnehmen der   Bewehrungselemente --68--,   die aus einer Baustahlmatte --69-- mit aufgeknoteten   Trägern --6-- und   aufgeknoteten   Zulagebewehrungsstäben --70--   bestehen, vom   Zahnleistentisch-l-dargestellt.   In diesem Fall können die   Tragstäbe --29--   unter die   Obergurte --51-- der Träger --6-- geschoben   werden, so dass keine Mitnehmer --30-erforderlich sind. 



   Die Fig. 10 und 11 zeigen die Verwendung des Krangehänges --10-- bei der Herstellung von Stahlbeton-Fertigteilen --74-- mit seitlichen   Stegen --75--.   Hiezu sind die Druckleisten --27-- senkrecht zur Längsachse des   Krangehänges --10-- verschwenkt   und die Belastungsglieder --43-- gleichlaufend zu den Längsriegeln --39-- umgesetzt. Die Belastungsglieder --43-sind auch hier an den   Führungsstangen --42-- gleitend   gelagert und ruhen auf den Klemmschellen --44-- auf. Die zusätzlichen   Führungsstangen --42-- sind   etwas einwärts versetzt worden. 



  Die   Führungsbuchsen --32-- und   die Befestiguntsbuchsen --36-- sind in die beiden oberen Bohrungen --76-- der Hubstangen --33-- umgesteckt, die   Abstandhalter --45-- gegen   längere Abstandhalter --77-- ausgetauscht und auf die Höhe der Stahlbeton-Fertigteile --74-- eingestellt. 



  Die   Innenschalung --78-- des Schalbodens --79-- ist   auf einem Schalboden --52-- befestigt, die   Seitenschalung --80-- ist   nach Einbringen einer Bügelbewehrungsamatte --81-- und lagegerechter Befestigung auf   Distanzröhrchen --82-- durch Bindedrähte --83-- mit   der Innenschalung - verschraubt, wobei das horizontale Ende der   Seitenschalung --80-- auf   der etwas schräg nach aussen gerichteten Seitenleiste --84-- des Schalbodens --52-- aufliegt. Im Abstand der abgekanteten Bügel der   Bügelbewehrungsmatten --81-- sind   in der unteren Kante der Seitenschalung --80-- Aussparungen vorgesehen, durch welche die seitlich schräg nach oben gerichteten Bügelenden austreten. 



   Die Stahlbeton-Fertigteile --74-- werden einerseits durch die senkrecht zur Längsachse des   Krangehänges --10-- verlaufenden Träger --6-- und   anderseits durch die beiden am unteren Ende mit horizontalen Flanschen --85-- versehenen Stege --75-- ausgesteift. Die Höhe der Stege --75-- und die Querschnittsfläche der in den horizontalen Flanschen --85-- liegenden Längs-   bewehrungsstäbe --86-- kann   so gross gewählt werden, dass die Stahlbeton-Fertigteile --74-bei ausreichender Länge des   Schalbodens --52-- und   des   Krangehänges --10-- 18   bis 20 m lang sein können, ohne dass für das Verlegen am Einsatzort zusätzliche Montageunterstellungen zur Aufnahme der Montagelast erforderlich sind. 



   Nach Befüllen der bereits mit den Bewehrungselementen versehenen Stege --75-- und Belegen des horizontalen Teils des   Schalbodens --79-- mit   weichem Beton --65-- läuft der Fertigungsvorgang völlig gleichartig ab, wie dieser für die Herstellung der ausgehärteten Stahlbeton-Fertigteile --67-- beschrieben ist. Vor dem Abheben der bereits ausgehärteten Stahlbeton-Fertigtei-   le --74-- müssen   die   Seitenschalungen --80-- abgebaut   werden, worauf das Abheben gleichartig wie das Abheben der   Stahlbeton-Fertigteile --67-- ausgeführt   wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH : 1. Anlage zur Herstellung grossformatiger Stahlbeton-Fertigteile, welche aus einer Betonplatte sowie einer Bewehrung aus Bewehrungselementen und über den Bewehrungselementen angeordneten Trägern, z. B. Gitterträgern, bestehen, wobei die Träger mit dem Untergurt in der Betonplatte <Desc/Clms Page number 9> angeordnet sind und die übrigen Teile freiliegen, mit einer zumindest zwischen einer BewehrungsVorbereitungsstelle und einem Betonierplatz angeordneten Transportvorrichtung, wobei die Transportvorrichtung ein mehrgliedriges Krangehänge aufweist, mit dem die an der Bewehrungs-Vorbereitungsstelle planmässig lose zusammengestellten Bewehrungselemente in ihrer Gesamtheit zu einem am Betonierplatz angeordneten Schalboden transportierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bewehrungs-Vorbereitungsstelle ein Zahnleistentisch (1)
    vorgesehen ist, dass das Krangehänge (10) einen begrenzt verschieblich gelagerten Tragrahmen (11) aufweist, dass der Tragrahmen (11) mit Zwangsführungen in den Formschluss sowohl mit dem Zahnleistentisch (1) als auch mit dem Schalboden (52) versehen ist, dass der Tragrahmen (11) auf die Bewehrungselemente (50,68) aufsetzbare Niederhalteglieder (23) aufweist, wobei die Niederhalteglieder (23) an dem Tragrahmen (11) vertikal verschieblich und höhenmässig einstellbar gelagert sind, dass das Krangehänge (10) einen mit diesem verbundenen, parallel zum Tragrahmen (11) angeordneten Unterrahmen (37) aufweist, und dass an dem Unterrahmen (37) auf die Träger (6) aufsetzbare Belastungsglieder (43) vorgesehen sind, wobei die Belastungsglieder (43) an dem Unterrahmen (37) vertikal verschieblich und höhenmässig einstellbar gelagert sind.
    2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Niederhalteglied (23) eine in einer horizontal verstellbaren Führungsbuchse (25) vertikal verschiebliche Stange (24) aufweist, an deren oberem Ende ein Gewicht (26) und an deren unterem Ende eine horizontale Druckleiste (27) vorgesehen ist.
    3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckleisten (27) im wesentlichen parallel zu den Längsachsen der Träger (6) angeordnet sind.
    4. Anlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhalteglieder (23) zumindest paarweise miteinander verbunden sind.
    5. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den unteren Enden der Niederhalteglieder (23) ösenförmige Mitnehmer (30) zum Transport der Bewehrungselemente (50,68) und/oder eines fertigen Stahlbeton-Fertigteils (67,74) begrenzt vertikal verschiebbar vorgesehen sind.
    6. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwangsführungen als Schrägflächen (17) an den unteren Enden des Tragrahmens (11) ausgebildet sind.
    7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstiele (15) nach oben über den Tragrahmen (11) hinausragen und durch Traversen (16) portalartig miteinander verbunden sind.
    8. Anlage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenstiele (15) mit Kupplungsgliedern (57) zum selbsttätigen Anschliessen und Lösen des Schalbodens (52) versehen sind.
    9. Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsglieder (57) jeweils aus einem Kurvenstück (59) mit einer Auflaufschräge (61), einer Fangnase (63), einer Fangnut (62) sowie einem gewichts- oder federbelasteten Schwenkflügel (60) bestehen und jeweils durch einen vom Schalboden (52) seitlich vorkragenden Zapfen (58) betätigbar sind.
    10. Anlage nach den Ansprüchen 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrahmen (11) zwei über Querriegel (14) miteinander verbundene Längsriegel (12) aufweist, und dass die Querriegel (14) Führungen für die Niederhalteglieder (23) bilden.
    11. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterrahmen (37) seitlich angeordnete, vertikale Hubstangen (33) aufweist, dass die Hubstangen (33) in Führungsbuchsen (32) des Tragrahmens (11) gleitend gelagert sind, und dass der Tragrahmen (11) durch den Unterrahmen (37) nach unten sowie durch Steckbolzen (34) nach oben in seiner Bewegung begrenzbar ist.
    12. Anlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Belastungsglieder (43) an mit dem Unterrahmen (37) fest verbundenen vertikalen Führungsstangen (42) verschieblich angeordnet sind.
    13. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Belastungsglieder (43) als Balken ausgebildet sind und auf an den Führungsstangen (42) verstellbar befestigten Klemmschellen (44) lose aufruhen. <Desc/Clms Page number 10>
    14. Anlage nach den Ansprüchen 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterrahmen (37) mit nach unten abstehenden, einstellbaren Abstandhaltern (45) versehen ist.
    15. Anlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Abstandhalter (45) einen prismatischen Stab mit einer Gewindespindel (46) am oberen Ende aufweist, welche in den Unterrahmen (37) der Länge nach justierbar eingeschraubt und mittels einer Sicherungsmutter (47) gesichert ist.
    16. Anlage nach den Ansprüchen 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Enden der Hubstangen (33) Ringe (48) aufweisen, welche an am Schalboden (52) vorgesehenen Hubtaschen (64) von unten anlegbar sind.
    17. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnleistentisch (1) von einem rechteckigen Rahmengestell mit an dessen oberen Längsholmen (7) und Querholmen (2) vorgesehenen, oben offenen Aussparungen (3,8) zum Einlegen der Bewehrungselemente (50,68) und der Untergurte (5) der Träger (6) gebildet ist.
    18. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalboden (52) mit Hilfe von Magneten (71) oder mechanischen Verbindungseinrichtungen, z. B. hydraulisch betätigten Keilverbindungen, mit einer Rüttelvorrichtung (55) kuppelbar ist.
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