DE2902287C2 - Wärmebehandlungsofen zum Aushärten von in Formen gegossenen Betonmassen und Anlage zur Herstellung von Betonfertigteilen - Google Patents

Wärmebehandlungsofen zum Aushärten von in Formen gegossenen Betonmassen und Anlage zur Herstellung von Betonfertigteilen

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DE2902287C2 DE19792902287 DE2902287A DE2902287C2 DE 2902287 C2 DE2902287 C2 DE 2902287C2 DE 19792902287 DE19792902287 DE 19792902287 DE 2902287 A DE2902287 A DE 2902287A DE 2902287 C2 DE2902287 C2 DE 2902287C2
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Description

Die Erfindung betrifft einen Wärmebehandlungsofen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Ferner bezieht sie sich auf eine Anlage gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 10
Bei der Herstellung von Betonfertigteilen werden zur Verkürzung der Aushärtzeit des Betons die Formen mit dem frisch eingebrachten Beton einer Wärmehärtung in
■»5 einem Wärmebehandlungsofen unterzogen. Die Formen werden zu diesem Zweck nacheinander in einer Wärmekammer aufgestapelt, dort während der zum Aushärten erforderlichen Zeitdauer belassen und dann als fertiges Produkt entnommen. Bei der Herstellung von großflächigen Betonfertigteilen, zum Beispiel von Deckenelementen oder aus zwei im Abstand voneinander angeordneten, durch eine Bewehrung miteinander verbundenen Plattenschichten für Hohlwandelemente nimmt das Vorbereiten der Form und das Einfüllen und Rütteln von Beton nahezu eine halbe Stunde in Anspruch, so daß beim Beladen einer Wärmekammer mit zehn Formen etwa fünf Stunden vergehen, bis die Kammer beladen ist. Da die zulttzt eingebrachte Form wieder als erste entnommen wird, ist der Ofen länger als
M) acht Stunden besetzt, selbst wenn für das Aushärten des Betons in einer Form nur ein Zeitraum von drei Stunden benötigt wird. Die Verweildauer im Ofen richtet sich nach der für das zuletzt eingebrachte Formteil erforderlichen Aushärtzeit. Eine individuelle Aushärte-
1^ zeit für verschiedenartige Formteile, zum Beispiel für Vollwandelemente und Hohlwandelemente ist nicht möglich.
Ziel der Erfindung ist ein Wärmebehandlungsofen,
aus dem jede Form nach der für das betreffende Formteil erforderlichen individuellen Aushärtezeit wieder aus dem Ofen entnommen und gegen ein anderes Formteil ausgetauscht werden kann. Es soll bei einer Verkürzung des Herstellungsprozesses für die Fertigteile eine optimale Energieausnutzung des Wärmebehandlungsofens gewährleistet werden. Ferner soll eine Anlage mit einem solchen Wärmebehandlungsofen geschaffen werden, die sich gegenüber bekannten Anlagen durch geringe Anlagekosten, geringen Platzbedarf und hohe Produktivität auszeichnet, mit der ferner mit geringen Herstellungskosten verschiedenartige Betonfertigteile herstellbar sind.
Der erfindungsgemäße Wärmebehandlungsofen ist durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gekennzeichnet. Vorteilhafte Ausgestaltungen dieses Ofens süid den Ansprüchen 2 bis 9 zu entnehmen. Eine Anlage mit dem erfindungsgemäßen Wärmebehandlungsofen ist durch die Merkmale des Anspruches 10 gekennzeichnet. Vorteilhafte Ausgestaltungen dieser Anlage sind den Ansprüchen 11 bis 20 zu entnehmen.
Die Erfindung wird durch ein Ausführungsbeispiel anhand von acht Figuren näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 schematisch eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt I-I von F i g. 2 einer erfindungsgemäßen Anlage;
Fig.2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt 1I-II von F i g. 3 dieser Anlage;
F i g. 3 den Schnitt III-HI von F i g. 2;
F i g. 4 einen vergrößerten Ausschnitt von Fig. 1;
F i g. 5 und 6 in zwei verschiedenen Ansichten, den feststehenden und den schwenkbaren Rahmen, auf denen sich die Formen beim Betonieren befinden;
F i g. 7 und 8 je ein Beispiel für eine Halte- und eine Justiervorrichtung.
Die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Anlage ist für die Herstellung großflächiger Betonfertigteile wie Plattendecken mit vorstehender Bewehrung, Massivdecken, Hohl- und Vollwandelementen geeignet. Sie umfaßt einen Wärmebehandlungsofen 1 mit zwei Kammern 2 und 3 zum Aushärten von in Formen 4 (siehe F i g. 3 und 4) gegossenen Betonmassen. Vor Öffnungen 5 und 6 in der Vorderwand der Kammern 2 und 3 zuni Ein- bzw. Ausfahren einer Form sind ein ortsfester, in der Höhe verstellbarer Rahmen 7 und ein um eine Drehachse 8 schwenkbarer Rahmen 9 angeordnet. Aufgrund der gegenseitigen räumlichen Zuordnung der beiden Rahmen kann der schwenkbare Rahmen aus der in F i g. 2 dargestellten Lage um 180° in eine über dem ortsfesten Rahmen liegende Lage geschwenkt werden. Den beiden Rahmen sind ein Drehkran 10 und e'ne Betonpumpe 11 zugeordnet. Mit 12 und 13 sind in F i g. 2 ein Fahrzeug für den Abtransport der gefertigten Betonbauteile und für das Heranbringen der erforderlichen Bewehrungen bezeichnet.
Der in den F i g. 1 bis 3 in verschiedenen Ansichten dargestellte Wärmeofen enthält in jeder Kammer 2 bzw. 3 wenigstens zwei Gruppen 14 und 15 von jeweils mit Abstand übereinander liegenden etwa waagerecht angeordneten Schienen 141 bis 147 bzw. 151 bis 157. Der Abstand zwischen zwei Schienen, zum Beispiel den Schienen 143 und 144 der einen Gruppe 14 ist gleich dem Abstand zwischen den entsprechenden beiden Schienen 153 und 154 der anderen Gruppe 15. Die Schienen dienen zur Aufnahme der Formen 4. In F i g. 3 ist eine solche Form dargestellt. Sie wird durch die Schienen 141 und 151 abgestützt. Die beiden Schienengruppen 14 und 15 sind gemeinsam anhebbar und absenkbar. Zu diesem Zweck sind die Schienen der Gruppe 14 an einem senkrechten Traggerüst 16 und die Schienen der Gruppe 15 an einem senkrechten Traggerüst 17 befestigt. Die Traggerüste sind nur schematisch angedeutet. Sie können durch senkrechte Träger 18 und 19 oder durch Rahmen gebildet sein und es kann auch eine starre Verbindung zwischen dem Traggerüst 16 und dem Traggerüst 17 vorhanden sein. Die Traggerüste 16 und 17 und damit die an ihnen befestigten Schienengruppen 14 und 15 sind über Seile 20 und 21 mittels eines Motors 22 kontinuierlich anhebbar und absenkbar. Die gesteuerte Senkrechtbewegung kann auch hydraulisch oder über senkrechte Spindeln erfolgea
Die Schienen sind im vorliegenden Fall aus Winkelprofileisen hergestellt und tragen an der Auflageseite der Formen Kugel- oder Rollenlager 23 und 24. Hierdurch wird ein weitgehend erschütterungsfreies Einfahren der mit Frischbeton gefüllten Formen in die Kammer gewährleistet. Die Formen werden
Μ durch die öffnungen 5 und 6 in d: Vorderwand der betreffenden Kammern ein- und ausgefahren. Die öffnungen haben zu diesem Zweck eine Höhe, die etwa dem maximalen Abstand zweier Schienen einer Gruppe entspricht, so daß sämtliche Formen einschließlich vorstehender Bewehrungs- oder anderer Teile unbehindert ein- und ausgefahren werden können. Zum Längsverschieben der Formen auf den Schienen ist jeder Kammer 2 bzw. 3 an der Rückwand ein Hydraulikkolben 25 bzw. 26 zugeordnet Die Hydraulik-
kolben befinden sich in der Höhe der öffnungen 5 und 6 der Vorderwand der betreffenden Kammer und sind in der Lage, eine Form so weit aus der Kammer herauszuschieben, bis sie durch andere, weiter unten beschriebene Fördermittel gefaßt wird bzw. eine bis zu
J5 dieser Stelle von außen in die Kammer eingeschobene Form vollständig hineinzuziehen. Zu diesem Zweck ist. wie es die vergrößerte Darstellung nach F i g. 4 erkennen läßt, am Hydraulikkolben eine hydraulisch betätigbare Zange 27 vorgesehen, die in Eingriff mit einer an der Form 4 befestigten öse 28 gebracht werden kai.n.
Zwischen der Kammer 2 und dem ortsfesten Rahmen 7 ist ein Rollengang 29 und zwischen der Kammer 3 und dem schwenkbaren Rahmen 9 ein Rollengang 30 vorgesehen. Die Roilengänge dienen zur Überbrückung eines aus Sicherheitsgründen erforderlichen Abstandes der Rahmen von der Vorderwand der Kammern 2 und 3. Im Rollengang 29 befindet sich ein angetriebenes Reibrad 31 für den Transport einer Form zwischen dem ortsfes«en Rahmen 7 und der Kammer 2 und im Rollengang 30 ein angetriebenes Reibrad 32 für den Transport einer Form 4 zwischen dem schwenkbaren Pahr.er 9 und der Kammer 3. Soweit die beiden Rahmen 7 und 9 gleich aufgebaut sind, wird dieser Aufbau nun anhanc' des Rahmens 9 erläuter t.
Der Rahmen enthält, wie aus den F i g. 5 und 6 ersichtlich ist. zwei Laufbahnen 33 und 34 für die Formen, die zur Gewährleistung eines erschütterungsfreien Verschiebens der Formen Kugel- bzw. Rollenla-
6« ger 35 und 36 enthalten, Seitenwan.de 37 und 38 des Rahmens 9 dienen zur Längsführung der Form, eine Stirnwand 39 als Anschlag zum ungefähren Festlegen der Lage der Form auf dem Rahmen. Eine exakte Positionierung erfolgt durch konisch ausgebildete Justierbolzen 40, die aus den Laufbahnen 33 und 34 nach oben geschoben werden können und bei durch den Anschlag 39 und die Führungen 37 festgelegter Position der Form 4 in konische Löcher bzw. Ösen dieser Form
einschiebbar sind, wodurch eine exakte Positionierung dieser Form auf dem Rahmen 9 erfolgt. Zum Befördern der Form längs der Laufbahnen ist im Rahmen 7 eine angetriebene Reibrolle 41 und im Rahmen 9 eine angetriebene Reibrolle 42 vorgesehen. Die Reibrollen ::nd wahlweise in der einen und in der anderen Drehrichtung antreibbar.
Während bei dem ortsfesten Rahmen die Form durch die Zentrierbolzen auch während des Schüttelvorgangs fixiert wird, so daß ein Festhalten durch eine zusätzliche Haltevorrichtung entfallen kann, ist bei dem schwenkbaren Rahmen 9 eine Haltevorrichtung erforderlich, die die Form während des Schwenkens des Rahmens um 180" am Rahmen festhält. Bei dem Ausführungsbeispiel ist die in Fig. 8 näher dargestellte hydraulisch betätigbare Haltevorrichtung 43 vorgesehen. Sie enthält einen Hydraulikzylinder 44 mit zwei Betätigungsstangen 45 und 46. deren Enden drehbar mit Befestigungswinkeln 47 und 48 verbunden sind. Die Befestigungswinkel sind in Lagern 49 und 50 des Rahmens 9 gelagert. Die Befestigungswinkel umgreifen in der in F i g. 8 dargestellten Lage eine über einen Abstandhalter 51 am Boden der Form 4 angebrachte Befestigungsplatte 52 und halten diese am Rahmen 9 fest. Werden bei Betätigung des Hydraulikzylinders 44 gleichzeitig die beiden Betätigungsstangen 45 und 46 eingezogen, dann werden die Betätigungswinkel 47 und 48 um die Drehpunkte 49 und 50 nach außen geschwenkt und geben die Form frei. Die Form kann dann entweder abgehoben oder in Längsrichtung verschoben werden.
Es wird nun die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Anlage anhand eines Herstellungsprozesses für Hohlwandelemente, das heißt zweier durch eine Bewehrung miteinander verbundener Plattenschichten, die bereits die öffnungen für Fenster, Türen etc. enthalten, erläutert.
Unter der Annahme, daß die Wärmekammer 2 mit Hohlwandelementen gefüllt ist, von denen das unterste bereits ausgehärtet ist und die Wärmekammer 3 aus Plattenschichten mit hervorstehenden Trägern gefüllt ist. von denen ebenfalls das unterste Element bereits *..,r-.nUöT·»™* ic-* loitlt At*r Λ i-Koit C t-n-r\Töß \\i\o flirrt ο Κ
Aus der Wärmekammer 2 wird die unterste auf den Schienen 141 und 151 ruhende Form mit einem fertigen Hohlwandelement mittels des Hydraulikkolbens 25 und mittels der Reibrollen 31 und 41 auf den Schienen über den Rollengang 29 und auf den Laufbahnen 33 und 34 bis zum Anschlag 39 aus der Wärmekammer 2 transportiert. Nach Justierung der Form mittels der Justierbolzen 40 hebt der Kran 10 das fertige Hohlwandelement ab und befördern es zum Transportwagen 12. Die auf dem Rahmen 7 positionierte Form 4 wird nunmehr gereinigt, es werden die Abstellungen aufgebracht, und mittels der Betonpumpe 11 die für die Plattenschicht erforderliche Menge an Beton eingegossen.
In der Zwischenzeit ist mittels des Hydraulikzylinders 26 und der Reibrollen 32 und 42 aus der Wärmekammer 3 die unterste Form 4, die eine ausgehärtete Plattenschicht mit vorstehenden Gitterträgern enthält, ausgefahren und nach der Begrenzung dieser Längsbewegung durch den Anschlag 39 mittels der Justierbolzen 40 justiert worden. Nach dem Justieren wird der Hydraulikzylinder 44 betätigt und mittels der eingeschwenkten Haltewinkel, die am Boden der Palette 4 mit Abstand befestigte Halteplatte 52 festgehalten. Es darf an dieser Stelle erwähnt werden, daß auch die in der Form 4 enthaltene fertige Plattenschicht mittels Halteelementen in der Form gehalten wird. Der schwenkbare Rahmen 9 wird sodann um 180° auf den ortsfesten Rahmen 7 geschwenkt. Infolge der durch die Schwenkachse 8 festgelegten Zuordnung zwischen ortsfestem und schwenkbarem Rahmen und infolge der Justierbolzen 40 kommen die auf den Rahmen festgelegten Formen 4 exakt deckungsgleich aufeinander zu liegen und werden hier durch Abstandhalter in einem vorgegebenen Abstand gehalten. Nach einem Verdichten des Frischbetons in der auf dem Rahmen 7 positionierten Form durch Rütteln dieser Form, wobei die vorstehende Bewehrung der auf die Form gekippten fertigen Plattenschicht bis zur gewünschten Tiefe in den Frischbeton eindringt, wird die obere fertige Plattenschicht entriegelt und der schwenkbare Rahmen 9 einschließlich der darauf festgehaltenen Form 4 wieder in die in Fig. 2 dargestellte Lage zurückgeschwenkt. Das in der Form auf dem Rahmen 7 befindliche Hohlwandelement mit frischbetonierter unterer Plattenschicht wird nun nach einem Zurückziehen der Justierbolzen über die in den Laufflächen 33 und 34 vorhandenen Kugellager 35 und 36 sowie über die Kugellager 23 und 24 der Schienen erschütterungsfrei in die Wärmekammer 2 gefahren. Der Transport erfolgt über die angetriebenen Reibrollen 31 und 41. Wenn diese außer Eingriff mit der Form kommen, greift die Zange 27 im Hydraulikzylinder 25 in die öse 28 der Form 4 und zieht diese vollständig in die Wärmekammer 2. Sls befindet sich nunmehr auf den Schienen 141 und 151 ein Hohlwandelement, dessen untere Plattenschicht innerhalb der Form 4 ausgehärtet wird.
Nach dem Zurückschwenken des schwenkbaren Rahmens 9 mit der hierauf befestigten Form 4 ist hier in der Zwischenzeit mit der Herstellung einer Plattenschicht mit vorstehender Bewehrung begonnen worden. Zu diesem Zweck wird nach dem Reinigen und Einbringen der Abstellungen sowie der Bewehrung mittels des Drehkrans 10 und des Betons mittels der Betonpumpe 11 die Form gerüttelt und der Beton verdichtet. Als Bewehrung dient bei dieser Plattenschichi neben einer Flächenbewehrung eine vorstehende Bewehrung in Form von Gitterträgern. Es wird dann
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der Betätigungsstangen 45 und 46 gelöst, es werden die Justierbolzen 40 in die Laufflächen 33 und 34 des Rahmens 9 zurückgezogen und die so vorbereitete Form mittels der Reibrollen 32 und 42 und des Hydraulikzylinders 26 erschütterungsfrei in die Wärmekammer 3 geschoben und gezogen. Damit beginnt nun auch der Aushärtprozeß für diese Plattenschicht. Während der Herstellung dieser Plattenschicht, die einschließlich des Einfahrens in den Ofen ebenfalls eine halbe Stunde in Anspruch nimmt, wurden die Schienengruppen 14 und 15 in der Kammer 2 gemeinsam soweit abgesenkt, bis das Schienenpaar 142 und 152 mit den Laufbahnen 33 und 34 des ortsfesten Rahmens 7 fluchtet Die nächste fertige Doppelplatte wurde herausgefahren und zum Abtransport auf den Transportwagen 12 gehoben. Es läuft nunmehr der bereits für die Schienenpaare 141 und 151 beschriebene Vorgang für die Schienenpaare 142 und 152 der Wärmekammern 2 und 3 ab.
Nimmt man an, daß vom Ausfahren eines fertigen Hohlwandelementes aus der Wärmekammer 2 bis zum Einfahren eines Hohlwandelementes, dessen untere Plattenschicht in der Form ausgehärtet werden soll, etwa eine halbe Stunde vergeht und für die Aushärtezeit etwa 3 Stunden beansprucht werden, und nimmt man an, daß etwa gleiche Verhältnisse für die in der Wärmekam-
mer 3 herzustellenden Plattenschichten mit vorstehender Bewehrung vorliegen, dann sind für einen kontinuierlichen Arbeitsablauf jeweils sieben übereinanderliegende Schienen einer Schienengruppe 14 bzw. 15 erforderlich, leder der sechs in einer Wärmekammer während der halbstündigen Vorbereitung einer Form befir if.ichen Formen mit auszuhärtendem Beton hat dann eine Aufenthaltsdauer von 3 Stunden in der betreffenden Wärmekammer. Die Formen werden hierbei immer in der gleichen Reihenfolfi'· ausgewechselt, so daß keine der Formen länger als 3 Stunden in der Kammer bleiben muß. Dies ist durch die gemeinsam anhebbar und abhebbaren Schienengruppen möglich. Da durch das Anheben und Absenken der Schienengruppen jederzeit ein Zugriff zu jeder der Formen in den Wärmekammern möglich ist. können auch Fertigelemente mit unterschiedlicher Aushärtzeit hergestellt werde". So ist beispielsweise ein c!c'ch7pitippr kontinuierlicher Herstellungsprozeß von Hohl- und Vollwandelementen möglich, obwohl für letztere zumindest die doppelte Aushärtzeit berücksichtigt werden muß. In diesem Fall werden beispielsweise zwei oder drei Vollwandclcmcntc in der Kammer 3 ausgehärtet und auf den freien Schienenpaaren der Kammer 3 Plattenschichten mit vorstehender Bewehrung ausgehartet. Solche Elemente können auch auf der zweiten Ferdgungsbahn (Rahmen 7, Kammer 2) hergestellt werden. Liegt eine ausreichende Anzahl dieser Elemente vor. dann kann mit der Herstellung von Hohlwandelementen begonnen werden, ohne daß die Vollwandelemente in der Kammer 3 den Prozeß beeinträchtigen. Die in der Kammer 3 ausgehärteten Vollwandelemente können nach dem Ausfahren der Form um 90" gekippt und dann mit dem Drehkran 10 abgehoben werden.
Mit der erfindungsgemäßen Anlage ist es somit möglich, auf kleinstem Raum und mit einem Minimum ;in Anlagekosten Fertigelemente verschiedener Arten herzustellen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (20)

Patentansprüche:
1. Wärmebehandlungsofen mit wenigstens einer Kammer zum Aushärten von in Formen gegossenen Betonmassen, insbesondere zum Wärmehärten großflächiger Betonfertigteile, mit einer Öffnung in der Vorderwand der Kammer zum Ein- und Ausfahren einer Form, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer wenigstens zwei Gruppen von jeweils mit Abstand übereinander liegenden, etwa waagerecht angeordneten Schienen zur Aufnahme der Formen enthält, wobei der Abstand zweier Schienen der einen Gruppe gleich dem Abstand der entsprechenden beiden Schienen der anderen Gruppe ist, und daß die Schienengruppen gemeinsam anhebbar und absenkbar sind.
2. Wärmebehandlungsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden gegenüberliegenden Seitenwänden der Kammer jeweils ein senkrechtes Traggerüst vorgesehen ist, das längs der Seitenwände verlaufende Schienen zur Aufnahme der Formen trägt und daß diese Traggerüste gemeinsam auf und ab bewegbar sind.
3. Wärmebehandlungsofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen an der Auflageseite der Formen Kugellager tragen.
4. Wärmebehandlungsofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Schienen Winkelprofileisen dienen.
5. Wärmebehandlungsofen nach einem der Ansprüche 1 bi» 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der öffnung an «'er Vor<"irwand der Kammer etwa dem maximalen Abrtand zweier Schienen einer Gruppe entspricht.
6. Wärmebehandlungsofen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Höhe der Öffnung der Vorderwand an der Rückwand der Kammer ein Hydraulikkolben zum Verschieben der Form auf den Schienen vorgesehen ist.
7. Wärmebehandlungsofen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dai nebeneinander zwei Kammern vorgesehen sind.
8. Wärmebehandlungsofen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienengruppen einer Kammer mittels eines Seilzuges gemeinsam anhebbar und absenkbar sind.
9. Wärmebehandlungsofen nach einem der Ansprüche 2 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß die die Schienengruppen einer Kammer tragenden Traggerüste gemeinsam hydraulisch anhebbar und absenkbar sind.
10. Anlage zur Herstellung von Betonfertigteilen, insbesondere von großflächigen Betonfertigteilen mit einem Wärmebehandlungsofen nach einem der Ansprüche I bis 9, gekennzeichnet durch einen vor der Vorderwand der Kammer angeordneten Rahmen mit etwa waagerechten Laufbahnen für eine Form.
11. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbahnen Kugellager enthalten.
12. Anlage nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen um eine zu den Schienen der Kammer des Wärmebehandlungsofens parallele Achse schwenkbar ist und eine Haltevorrichtung für die Form enthält.
13. Anlage nach einem der Ansprüche 10 bis 12, gekennzeichnet durch einen Ofen mit zwei nebeneinander liegenden Kammern sowie mit einem ortsfesten Rahmen vor der einen Kammer, auf den ein schwenkbarer Rahmen vor der anderen Kammer schwenkbar ist
14. Anlage nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen Justiervorrichtungen für die Form enthält
15. Anlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet daß als Justiervorrichtung ein die Längsbewegung der Form begrenzender Anschlag und wenigstens zwei konische Justierbolzen vorgesehen sind, die in Löcher bzw. ösen der Form einschiebbar sind.
16. Anlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet daß die Justierbolzen hydraulisch betätigbar sind.
17. Anlage nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet daß zum Verschieben der Form auf den Laufbahnen im Bereich des Rahmens wenigstens eine angetriebene Reibrolle vorgesehen ist.
18. Anlage nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung für eine Form wenigstens zwei Befestigungswinkel umfaßt die vorzugsweise hydraulisch um den Rand einer an der Unterseite der Form angebrachten Befestigungsplatte schwenkbar sind.
19. Anlage nach einem der Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rahmen ein Drehkran zugeordnet ist.
20. Anlage nach einem der Ansprüche 10 bis 19. dadurch gekennzeichnet, daß dem Rahmen eine Betonpumpe zugeordnet ist.
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