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Lagerböcken frei drehbar gelagert sind, und diese Lagerböcke entlang des Maschinengestelles ver- tikal verschiebbar gelagert sind, wobei für diese Verschiebung ein Hubzylinder verwendet werden kann, dessen eines Ende am Maschinengestell und dessen anderes Ende am Lagerbock befestigt ist.
Nahe, bzw. in der erwähnten Nähebene liegt ein Schieber--63--, u. zw. auf der der Näh- einrichtung --54-- abgewandten Seite der Transportebene--E--, der in dieser Ebene bzw. parallel dazu verschiebbar ist, u. zw. mittels einer Kolben-Zylinder-Einheit --64--. Dieser Schie- ber --63--, der sich ebenfalls über die gesamte Breite der Vorrichtung erstreckt, besitzt parallel zu seiner Verschieberichtung --65-- verlaufende Schlitze -. -66--, die von seinem stirnseitigen
Rand--67--ausgehen, d. i. der der Transportebene--E--benachbarte und zu ihr parallel ver- laufende Rand dieses Schiebers. Bei diesem Schieber handelt es sich, wie Fig. 3 anschaulich macht, um ein langgestrecktes leistenartiges Bauglied.
Die gegenseitigen Abstände a dieser
Schlitze --66-- entsprechen den Abständen der nadelartigen Stifte --59-- an der Klemmleiste - -58--.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist unterhalb des Schiebers --63-- die Haltevorrichtung --18-- angeordnet mit einem feststehenden leistenförmigen Klemmbacken --21-- und einem bewegbaren ebenfalls leistenförmigen Klemmbacken--22--, der mittels der Kolben-Zylinder- -Einheit--68-- gegen den feststehenden Klemmbacken --21-- gedrückt werden kann.
Grundsätzlich ist es denkbar und das sei an dieser Stelle erwähnt, dass diese Haltevorrichtung --18-- unmittelbar am Schieber --63-- angeordnet sein kann, wobei beispielsweise der Schieber --63-- die feststehende Klemmleiste bildet.
Oberhalb des Schiebers --63-- ist am oder im Maschinengestell--1--eine weitere Umlenkwalze --24-- frei drehbar gelagert.
Vor dem Maschinengestell --1-- der Vorrichtung und ebenfalls unterhalb der Transport- bahn--E--ist ein Wagen --25-- rechtwinkelig zur Zeichenebene nach Fig. 1 verfahrbar gelagert, der eine Vorratsrolle --26-- trägt, auf welcher das bahn-oder schichtförmige Material --19-aufgewickelt ist.
Im Bereich der Walzen --61 und 62-- des Walzenpaares ist ein weiteres Klemmleisten- paar --27-- vorgesehen, an welchem ein Stoffstreifen--41--mit seinem oberen Rand festgeklemmt ist. Dieser Stoffstreifen --41-- hängt frei nach unten und liegt zwischen der Transport- ebene--E--und den Walzen --61 und 62-- des Walzenpaares und erstreckt sich zweckmässigerweise über diese nach unten, wie dies hier in Fig. 1 dargestellt ist.
Auf der Seite des Maschinengestelles --1--, die der Garnbehandlungsanlage zugewandt ist, ist noch eine Klemmeinrichtung --37-- zwischen den beiden Umlenkwalzen--52 und 40-- vorge- sehen, durch deren beide Klemmbacken die Transportebene--E--bzw. die Garnlage --2-- verläuft. Eine Kolben-Zylinder-Einheit --38-- dient auch hier zur Betätigung dieser Klemmeinrichtung. Auf der Eingangsseite der Vorrichtung bzw. des Maschinengestelles --1--, ist noch eine Schneidleiste --39-- vorgesehen, deren Betätigungseinrichtung hier jedoch nicht dargestellt ist.
Soweit zum konstruktiven Aufbau der Vorrichtung.
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:- -50, 51, 52-- durch diese hindurch und anschliessend über eine weitere Umlenkwalze --40-- in die eigentliche Garnbehandlungsanlage mit dem vorgeschalteten Kompensator --20--, wo sie den eigentlichen Bearbeitungsvorgängen nacheinander unterworfen wird. Auf dem aufgezeigten Weg geht die Garnlage --2-- durch die vorstehend erläuterten Teile hindurch, deren Zusammenwirken nachstehend nun erläutert wird. Vorausgeschickt wird dabei, dass Fig. 1 diese Teile in ihrer jeweiligen Stellung zeigt, die sie während des normalen Arbeitsablaufes einnehmen, d. h. die Schneidleiste --39-- und die Klemmvorrichtung --37-- sind geöffnet, die Klemmleiste --58-- ist angehoben, ebenso die Nadeln --7 und 8-- des Nadelkopfes --6-- und der Antriebsmotor --17-steht still.
Auf der Vorratsrolle --26-- ist eine Stoffbahn aufgewickelt und ein Stück dieser Stoffbahn --19-- ist abgezogen, über die Umlenkrolle --24-- und am Schieber --63-- vorbeige- führt und das freie Ende ist in der Haltevorrichtung --18-- eingespannt. Diese Stoffbahn-19-
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ist etwas gespannt, da sie von der Vorratsrolle --26-- gegen die Wirkung einer dort angeordneten, jedoch nicht dargestellten Abzugsbremse abgezogen ist. Ferner ist vom Klemmleistenpaar --27-- ein Stoffstreifen-41-- festgehalten, der frei nach unten hängt, wie schon oben beschrieben. Diese Anordnung betrifft und zeigt die Vorrichtung dann, wenn die Garnlage --2-die Behandlungsanlage ordnungsgemäss durchläuft, und auf den nicht dargestellten Zettelbäumen noch ein hinreichender Garnvorrat vorhanden ist.
Geht nun aber die Garnlage --2-- zu Ende, so muss nun die notwendige Verbindung mit dem Material --19-- hergestellt werden und es wird nun vorerst der weitere Lauf der Garnlage --2-durch die erfindungsgemässe Vorrichtung gestoppt, indem die Klemmvorrichtung --37-- betätigt wird, die sich schliesst und die nun die Garnlage --2-- festhält, indem diese zwischen den beiden Backen eingeklemmt wird. Die Garnlage --2--, in Fig. l links der Klemmeinrichtung --37-- bleibt jedoch gespannt, bedingt durch den Abwicklungswiderstand von den Zettelbäumen oder eventuell durch eigene hier nicht vorgesehene Abzugsbremsen. Der Behandlungsvorgang jedoch in der Behandlungsanlage läuft ungehindert weiter, denn im Kompensator --20-- ist dafür eine hinreichende Menge der zu behandelnden Garnlage bevorratet.
Nun wird die Kolben-Zylinder-Einheit --64-- beaufschlagt mit der Folge, dass der Schieber --63-- nach rechts fährt und dabei zieht er nicht nur einen Teil der Materialbahn --19-mit, sondern auch die Garnlage --2-- und den frei nach unten hängenden Stoffstreifen --41-- (Fig. 2) und schiebt diese durch die beiden voneinander distanzierten Walzen --61 und 62-- hin-
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--67-- die Klemmleiste --58-- der Klemmvorrichtung --56-- unter-lenkwalze --52-- etwas nach oben, so dass dadurch ein ausreichender "Materialvorrat" frei wird, um die aus Fig. 2 ersichtliche seitliche Verdrängung der Materialbahnen zu ermöglichen. Nun wird anschliessend die Klemmleiste --58-- gesenkt und dabei durchstechen die nadelartigen Stifte - die mehrfache Materialbahn (Fig. 2), wobei die niederfahrenden Stifte --59-- von den Schlit- zen --66-- des Schiebers --63-- aufgenommen werden.
Nun fährt der Schieber --63-- wieder in seine Ausgangslage zurück und die Material- und Garnlagen sind durch die Stifte --59-- festge- halten und anschliessend fahren die Walzen --61 und 62-- gegeneinander und zusammen, so dass die Material- und Garnlagen zwischen diesen Walzen --61 und 62-- und den Stiften --59-- der
Klemmeinrichtung --56-- nahe aufeinander liegen.
Nun werden die Antriebsmotoren --11-- für die Näheinrichtung und der Antriebsmotor--17-- für die Verschiebung derselben eingeschaltet und die drei erwähnten Teile--2, 19 und 41-- wer- den nun zusammengenäht, u. zw. bei einem Bewegungsablauf der Näheinrichtung durch zwei Nähte, die auf Grund der gewählten Anordnung der Nadeln --7 und 8-- gegeneinander versetzt liegen.
Hat die Näheinrichtung --54--, bestehend aus den Köpfen --6 und 9--und ausgehend von ihrer einen Ausgangslage ihre anderseitige Endstellung erreicht, so wird der Antriebsmotor --11-- für die Näheinrichtung bei hochgezogenen Nadeln stillgesetzt, die Walzen --61 und 62-- fahren wieder in ihre Ausgangsstellung zurück und die Klemmleiste --58-- wird angehoben. Anschliessend wird nun die Garnlage --2-- selbst durch Betätigung der Schneidleiste --39-- durchtrennt und dann die Klemmvorrichtung --37-- wieder geöffnet. Die von der Garnbehandlungsanlage her wirkende Einzugskraft zieht nun über die in dieser Behandlungsanlage noch laufende Garnlage --2-- den Stoff --19-- von der Vorratsrolle --26-- ab.
Dieser Stoff --19-- hat bei dem hier nicht näher beschriebenen Garnbehandlungsverfahren nur die Aufgabe, als Produktionshilfsmittel zu dienen und er ist wiederholt verwendbar und verwertbar. Dazu kann ein normaler einfacher Stoff verwendet werden, der aus Kett- und Schussfäden gebildet ist, es sind aber auch andere Materialien denkbar, beispielsweise Schichtmaterialien, wie Kunststoff-Folien od. dgl.
Eine Verbindung zwischen dem Material --19--, dem Stoffstreifen--41--und der Garnla- ge --2-- zeigt Fig. 4 in Schrägsicht. Die hier vorhandenen beiden Nähte sind gegeneinander versetzt. Wie Zugversuche mit derart hergestellten Verbindungen zeigen, sind diese ausserordentlich belastungsfähig. Diese Verbindung, wie vorstehend beschrieben und in Fig. 4 veranschaulicht, besteht aus den erwähnten gegeneinander versetzten Nähten und den beiden Stoffen --19 und 41--, zwischen welchen die Garnlage --2-- gehalten ist. Es ist auch möglich, im Nadelkopf mehr als zwei Nadeln anzuordnen, so dass bei einem Lauf der Näheinrichtung gleichzeitig mehr als zwei
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Nähte hergestellt werden können.
Der obere Stoffstreifen --41-- übernimmt in dieser Verbindung zwei Aufgaben, einmal dient er als eigentliches Verbindungselement und ferner dient er dazu, dem Niederhalter, der jeder Nadel zugeordnet ist, ein ungehindertes Gleiten über das zu vernähende Material zu ermöglichen.
Falls an die Zugfestigkeit der Verbindung keine allzu grossen Anforderungen gestellt werden, ist es durchaus denkbar, bei der Herstellung dieser Verbindung den oberen Streifen--41--wegzu- lassen. Damit in diesem Falle ohne Schwierigkeiten genäht werden kann, ist vorgesehen, dass der mit der Nähnadel des Nadelkopfes --6-- zusammenwirkende Niederhalter (s. Fig. 5) als frei drehbar gelagerte Scheibe --45-- ausgebildet ist, deren Drehachse --46-- rechtwinkelig zur Transportrichtung (Pfeil 3) der Garnlage --2-- liegt.
Die Führungen --4 und 5-- sind länger als die Breite der zu behandelnden Bahnen, so dass im Bedarfsfalle die Näheinrichtung gänzlich zur Seite gefahren werden kann, wodurch das Arbeiten innerhalb des Maschinengestelles --1-- erleichtert wird.
Durchläuft beim gezeigten Ausführungsbeispiel die Garnlage --2-- die Vorrichtung in dem hier interessierenden Arbeitsbereich in einer Vertikalebene, so ist es durchaus möglich, die Anordnung so zu treffen, dass die Garnlage --2-- diese Vorrichtung in diesem Bereich in horizontaler Richtung durchläuft. In diesem Fall wird die Vorrichtung als Ganzes oder zumindest einzelne
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beschriebenen Gerätschaften noch einmal spiegelbildlich angeordnet werden.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist gezeigt, dass die Haltevorrichtung --18-- am Maschi- nengestell gelagert ist. Es ist aber auch denkbar und möglich, die Klemmbacken --21 und 22-- dieser Haltevorrichtung einschliesslich der dazugehörenden Kolben-Zylinder-Einheiten --68-- am horizontal bewegbaren Schieber --63-- vorzusehen, so dass sich in der Folge das festgeklemmte
Ende der Materialbahn --29-- zusammen mit dem Schieber bewegt.
Die gegenständliche Vorrichtung wurde entwickelt, um Garnlagen der vorstehend beschrie- benen Art mit schicht- und bahnförmigen Materialien möglichst billig zu verbinden. Das schliesst natürlich nicht aus, dass die erfindungsgemässe Vorrichtung auch dazu verwendet wird, Gewebe- bahnen untereinander zu verbinden, auch dafür ist die gegenständliche Einrichtung uneinge- schränkt nutzbar.
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