AT385545B - Fachwerktraeger - Google Patents

Fachwerktraeger

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Publication number
AT385545B
AT385545B AT150486A AT150486A AT385545B AT 385545 B AT385545 B AT 385545B AT 150486 A AT150486 A AT 150486A AT 150486 A AT150486 A AT 150486A AT 385545 B AT385545 B AT 385545B
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AT
Austria
Prior art keywords
truss
load
beams
wood
bars
Prior art date
Application number
AT150486A
Other languages
English (en)
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ATA150486A (de
Inventor
Johann Wolf
Original Assignee
Wolf Johann Gmbh Kg
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Filing date
Publication date
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Publication of AT385545B publication Critical patent/AT385545B/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/12Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members
    • E04C3/17Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members with non-parallel upper and lower edges, e.g. roof trusses
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/38Arched girders or portal frames
    • E04C3/42Arched girders or portal frames of wood, e.g. units for rafter roofs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft Fachwerkträger aus Holz, bestehend aus Obergurt, Untergurt und diese verbindenden Gitterstäben. 



   Bekannte Fachwerkträger aus Holz besitzen prismatische Ober- und Untergurte. Derartige
Fachwerkträger werden in der Regel für grosse Spannweiten eingesetzt,   d. h.   dass die Ober- und
Untergurte aus Balken grosser Länge bestehen. Rechteckig oder quadratisch beschnittene Balken grosser Länge weisen aber einen grossen Holzverlust auf, da vom kleinen Durchmesser am Zopfende ausgegangen werden muss, wodurch am Fussende und im Verlauf dahin ein grosser Abfall tragfähiger Holzmasse eintritt. 



   Betrachtet man einen Fachwerkträger hinsichtlich seiner Belastbarkeit bzw. der in der Praxis auftretenden Belastungen, so zeigt sich, dass dieser je nachdem ob der Träger frei aufliegt oder eingespannt ist, eine zur Mitte hin oder nach aussen zu den Einspannstellen ansteigende Belastung aufweist. Die am prismatischen Träger weggeschnittene Holzmasse fehlt in den höher belasteten Zonen. 



   Aufgabe der Erfindung ist es daher, diese Nachteile zu beseitigen und Fachwerkträger zu schaffen, deren Ober- und Untergurte so besäumt sind, dass die vorhandene Holzmasse optimal zur Tragfähigkeit genutzt wird. 



   Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäss dadurch, dass der Ober- und Untergurt der Fachwerkträger aus dem natürlichen konischen Wuchs des Holzes besäumter Balken bestehen, die mit an sich bekannten Gitterstäben entsprechend der zu erwartenden Belastung verbunden sind. 



   Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der in den Fig. l bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiele derartiger Fachwerkträger erläutert. Es zeigen : Fig. 1 Fachwerkträger für ein Satteldach mit fester Einspannung an den Aussenstehern, Fig. 2 eine gleiche Ausbildung für ein Pultdach, Fig. 3 frei aufliegende Fachwerkträger für ein Satteldach und Fig. 4 frei aufliegende Fachwerkträger für ein Flachdach. 



   Die Obergurte-l-und die Untergurte --2-- der erfindungsgemässen Fachwerkträger bestehen aus dem konisch verlaufenden Wuchs des Holzes konisch besäumter Balken. Diese sind mittels   Gitterstäben --3-- miteinander   verbunden, beispielsweise durch nicht weiter dargestellte Nagelplatten. Die Anordnung der Balken erfolgt dabei derart, dass die im Querschnitt stärkeren Enden in den Bereich der grösseren Belastung und die im Querschnitt dünneren Enden in den Bereich der geringeren Belastung zu liegen kommen. Die Verbindung der Balken der Obergurte mit jenen der Untergurte kann dabei zusätzlich so erfolgen, dass die Höhe der Fachwerkträger im Bereich der grösseren Belastung grösser ist als im Bereich der geringeren Belastung.

   Bei den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Fachwerkträgern liegt die grössere Belastung an den Ein-   spannstellen --4-- der Aussensteher --5-- und   die geringere Belastung bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 an der Verbindungsstelle --6-- der bei den Fachwerkträger des   Satteldaches ;   bei dem Pultdach gemäss Fig. 2 an dem Auflager --7--. Die stärkeren Enden --4'-- der Balken liegen somit an den Einspannstellen --4-- und die dünneren   Enden --6'bzw. 7'-- an   der Verbindungsstelle --6-- bzw. an dem Auflager --7--. Zusätzlich können die Fachwerkträger an den Einspannstellen --4-- eine grössere Höhe aufweisen als an der Verbindungsstelle --6-bzw. an dem Auflager --7--. 



   Die Fachwerkträger gemäss den Fig. 3 und 4 sind an den Auflagern --7-- frei abgestützt und unterliegen dort einer geringeren Belastung als an den   Verbindungptellen ---6--. - Dementsprechend   sind die dünneren   Enden --7'-- bzw.   die geringere Höhe im Bereich der Auflager --7-- angeordnet, wogegen die stärkeren   Enden --6"-- bzw.   die grössere Höhe der Fachwerkträger an die Verbindungsstelle --6-- der Fachwerkträger verlegt ist. 



   Aus den in den Zeichnungen dargestellten Fachwerkträgern ergibt sich, dass die Oberund   Untergurte --1, 2--   so angeordnet sind, dass die einander zugekehrten Innenseiten --8-parallel zueinander verlaufen. Durch den sich damit ergebenden, gleichbleibenden Abstand an 
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   Die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen dienen nur zur Erläuterung des    Wesens der Erfindung, ohne diese auf Einzelheiten zu beschränken. So können bei einer gleichmässig über die Trägerlänge verteilten Belastung die den Ober- bzw. Untergurt --1, 2-- bildenden !    

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
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 Ebenen ein gleichbleibender Gesamtquerschnitt der Balken ergibt. 



    PATENTANSPRÜCHE :      l.   Fachwerkträger aus Holz, bestehend aus Obergurt und Untergurt und diese verbindenden Gitterstäben, dadurch gekennzeichnet, dass der Obergurt   (1)   und der Untergurt (2) aus dem natürlichen konischen Wuchs des Holzes konisch besäumter Balken bestehen, die mit an sich bekannten Gitterstäben (3) entsprechend der zu erwartenden Belastung verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Fachwerkträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Ober- und Untergurt (1, 2) bildenden Balken mit ihren im Querschnitt stärkeren Enden (4', 6") in dem Bereich der grösseren Belastung der Fachwerkträger und mit ihren im Querschnitt dünneren Enden (6', 7') in dem Bereich der geringeren Belastung angeordnet sind.
    3. Fachwerkträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Balken in den Bereichen der grösseren Belastung eine grössere Höhe aufweisen als in den Bereichen einer geringeren Belastung.
    4. Fachwerkträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die den Ober- und Untergurt (1, 2) bildenden Balken mit den Gitterstäben (3) mittels Nagelplatten miteinander verbunden sind.
    5. Fachwerkträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ober- und Untergurte (1, 2) mit parallel zueinander verlaufenden, einander zugekehrten Innenseiten (8) angeordnet sind.
AT150486A 1986-06-03 1986-06-03 Fachwerktraeger AT385545B (de)

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ATA150486A ATA150486A (de) 1987-09-15
AT385545B true AT385545B (de) 1988-04-11

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0315617A1 (de) * 1987-11-04 1989-05-10 Wolf Systembau Gesellschaft m.b.H. KG Verbindungselement
DE10102731A1 (de) * 2001-01-22 2002-08-14 Moorkamp Gmbh Rahmenbinder und Halle mit demselben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0315617A1 (de) * 1987-11-04 1989-05-10 Wolf Systembau Gesellschaft m.b.H. KG Verbindungselement
DE10102731A1 (de) * 2001-01-22 2002-08-14 Moorkamp Gmbh Rahmenbinder und Halle mit demselben

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ATA150486A (de) 1987-09-15

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