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Die Erfindung bezieht sich auf eine Verkehrssignalampel mit mehreren eine Zeile bildenden, untereinander angeordneten und im wesentlichen untereinander gleich ausgebildeten Signalscheinwerfern, deren Gehäuse miteinander über zwischen die Gehäuse eingefügte Zwischenträger, die einerseits mit dem jeweils oberen und anderseits mit dem jeweils unteren Scheinwerfergehäuse zusammengefügt sind, verbunden sind, und an der Oberseite des obersten Scheinwerfergehäuses der Zeile eine Abschlussplatte, deren Oberseite bei Anbringung der Verkehrssignalampel annähernd horizontal verläuft, und an der Unterseite des untersten Scheinwerfergehäuses der Zeile eine Abschlussplatte, deren Unterseite bei Anbringung der Verkehrssignalampel annähernd horizontal verläuft, vorgesehen ist.
Es sind aus der AT-PS Nr. 319101 und der DE-AS 2036853 Verkehrssignalampeln vorgenannter Art bekannt, bei denen die zwischen einander benachbarte Gehäuse der Signalscheinwerfer einer Verkehrsampel eingefügten Zwischenträger ringartig ausgebildet sind und vorgesehen sind, um ein gegenseitiges Verdrehen dieser Gehäuse um eine durch die geometrische Achse dieser ringartigen Zwischenträger verlaufende Achse zu erlauben. Es ist dabei ein im montierten Zustand der Verkehrssignalampeln lotrechter Verlauf dieser Achse in Betracht gezogen, wobei im speziellen an diesen Zwischenträgern Tragarme angebracht sind, mit denen die Verkehrssignalampel an einem Mast od. dgl. befestigt werden kann.
Es sind dabei die Gehäuse der Signalscheinwerfer an ihrer Oberseite und an ihrer Unterseite mit Öffnungen versehen, an die die ringartigen Zwischenträger angesetzt sind, und es sind die an der Oberseite des obersten Signalscheinwerfergehäuses und die an der Unterseite des untersten Signalscheinwerfergehäuses einer solchen Verkehrssignalampel befindlichen Öffnungen mit Abdeckplatten verschlossen. Eine Variante dieser bekannten Verkehrssignalampel weist an Stelle dieser Abdeckplatten kleine Haubenkörper auf, von denen Tragarme ausgehen, mit denen die Verkehrssignalampel an einem geeigneten Mast od. dgl. befestigbar ist. Eine nach unten weisende Schrägstellung der Strahlungsrichtungen der Signalscheinwerfer ist in diesen Veröffentlichungen nicht erörtert.
Es ist nun bei Verkehrssignalampeln vielfach erwünscht, dass die Strahlungsrichtungen der Scheinwerfer einer solchen Ampel schräg abwärts geneigt verlaufen, um so im Nahbereich einer derartigen Ampel eine bessere Erkennbarkeit der Signalgebung zu erhalten. Es ist ein Ziel der Erfindung, auf einfache Weise bei einer wie vorstehend angeführt ausgebildeten Verkehrssignalampel eine solche Schrägstellung der Strahlungsrichtung der Signalscheinwerfer zu realisieren.
Es ist zwar aus der US-PS Nr. 4, 158, 222 ein Signalscheinwerfer für Verkehrssignale bekannt, der einen in einem Gehäuse verstellbar angeordneten Einsatz, der die Lichtquelle, einen Reflektorspiegel und Linsen umfasst, aufweist, wobei aber durch die verstellbare Lagerung dieses Einsatzes im Gehäuse eine verhältnismässig aufwendige Konstruktion vorliegt, und es ist überdies hinsichtlich der Befestigung eine ungünstige Massenverteilung gegeben.
Die erfindungsgemässe Verkehrssignalampel eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuse der Signalscheinwerfer in Strahlungsrichtung derselben gegeneinander versetzt zusammengefügt sind, wobei der jeweils untere der beiden an einer Zusammenfügungsstelle miteinander verbundenen Signalscheinwerfer in bezug auf den jeweils oberen Signalscheinwerfer in Strahlungsrichtung vorsteht, wobei die zur Zusammenfügung der Scheinwerfergehäuse vorgesehenen Zwischenträger plattenartig ausgebildet sind, und die an den Gehäusen der aus den Signalscheinwerfern gebildeten Zeile angeordneten Montagestellen der Zeile dahingehend plaziert sind, dass bei lotrechter Lage der durch die Montagestellen verlaufenden Schwerachse der Zeile die Strahlungsrichtungen der zu dieser Zeile zusammengefassten Signalscheinwerfer schräg nach unten weisen,
und dass vorzugsweise eine an der Oberseite des obersten Scheinwerfergehäuses vorgesehene Abschlussplatte keilartig ausgebildet ist und eine Montagestelle trägt, und gegebenenfalls auch eine an der Unterseite des untersten Scheinwerfergehäuses vorgesehene Abschlussplatte keilartig ausgebildet ist.
Durch die erfindungsgemässe Ausbildung kann der vorstehend angeführten Zielsetzung sehr gut entsprochen werden, und man kann auf Basis der üblichen Signalscheinwerfer ohne Veränderung der optischen Achse derselben gegenüber dem Gehäuse auf konstruktiv einfache Weise die angestrebte Schrägstellung der Strahlungsrichtung erhalten. Es ergibt sich dabei dadurch, dass die einzelnen Scheinwerfergehäuse der Verkehrssignalampel stufenartig zur Bildung einer Schein-
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werferzeile aufeinandergesetzt sind, eine geringe Gesamtauskragung, was in vielen Fällen für die Montage derartiger Ampeln einen grossen Vorteil darstellt. Die stufenförmige Konfiguration einer derartigen Zeile ermöglicht auch eine praktisch kippmomentfreie Montage derselben, selbst wenn verhältnismässig starke Schrägstellungen der Strahlungsrichtung hergestellt werden sollen.
Es ist weiter ein Vorteil, dass es, um verschiedene Strahlungsrichtungen zu erzielen, lediglich verschiedener Zwischenträger, über die die Gehäuse der einzelnen Signalscheinwerfer zusammenge- fügt sind, oder einer Ausführungsform von Zwischenträgern, die zur Erzielung verschiedener
Relativlagen der damit zusammengefügten Scheinwerfergehäuse mehrere Reihen von Befestigungslö- chern aufweist, bedarf, und dass für das Erzielen verschiedener Neigungen der Strahlungsrichtung der Signalscheinwerfer keinerlei Eingriffe an diesen notwendig sind. Weiters ist es auch besonders günstig, dass die Montage der erfindungsgemäss ausgebildeten Verkehrssignalampel möglich ist, ohne dass die Befestigungs- und Aufhängestellen durch Kippmomente belastet werden.
Auch bedarf es keiner auskragenden Befestigung, und es ist damit auch dem Entstehen von auf die Befestigungs- stellen exzentrisch einwirkenden Windkräften weitgehend entgegengewirkt.
Eine bevorzugte Ausführungsform, bei der eine mechanisch konstruktiv einfache Ausbildung der Zwischenträger vorliegt und weiter ein besonders guter Sitz und Halt der Zwischenträger und auch eine offene Verbindung des Inneren der Signalscheinwerfergehäuse der Zeile miteinander, welche die Wärmeabfuhr von den Signalscheinwerfern begünstigt und die Verkabelung sowie die Anbringung von Montageelementen, wie Haltebolzen oder Schrauben, erleichtert, gegeben ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass der bzw.
die plattenartige (n) Zwischenträger zur Positionierung der Scheinwerfergehäuse zwei gegeneinander versetzte Ringränder aufweisen, wobei der eine Ringrand nach oben weist und in an sich bekannter Weise mit dem Rand einer in der unteren Gehäusewand des jeweils oberen Scheinwerfergehäuses vorgesehenen Öffnung in diese eingreifend zusammenwirkt und der andere Ringrand nach unten weist und in an sich bekannter Weise mit dem Rand einer in der oberen Gehäusewand des jeweils unteren Scheinwerfergehäuses vorgesehenen Öffnung in diese eingreifend zusammenwirkt, und die Projektionen der beiden Ringränder auf die Platte einander überschneiden, wobei die Platte in dem von beiden Ringrändern überdeckten Bereich eine Durchgangsöffnung aufweist.
Für die Wärmeabfuhr zur Umgebung ist es bei der erfindungsgemäss ausgebildeten Verkehrssignalampel besonders günstig, wenn man vorsieht, dass der bzw. die plattenförmige (n) Zwischenträger im Bereich seines bzw. ihrer äusseren Randes bzw. Ränder mit nach aussen ragenden Kühlrippen versehen ist bzw. sind. Die vorteilhafte Wirkung dieser Massnahme hängt dabei damit zusammen, dass durch die in der Regel geringe Neigung der plattenartigen Zwischenträger gegen- über der Horizontalen ein guter Wärmeübergang vom Inneren der Scheinwerfer auf diese Zwischenträger erfolgt. Um diesen Wärmeübergang weiter zu fördern, kann man vorteilhaft weiter an den Durchgangsöffnungen der Zwischenträger nach innen ragende Wärmeübertragungsrippen vorsehen.
Weiter ist es günstig, wenn die an der Oberseite des obersten Scheinwerfergehäuses vorgesehene keilartig ausgebildete Abschlussplatte mit aufragenden Kühlrippen versehen ist.
Die Erfindung wird nun an Hand in den Zeichnungen schematisch dargestellter Beispiele weiter erläutert. In den Zeichnungen zeigen die Fig. l eine in bekannter Weise ausgebildete Verkehrssignalampel in schematischer Schnittdarstellung, die Fig. 2 und 3 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Verkehrssignalampel im Schnitt, wobei Fig. 3 diese Ampel in montiertem Zustand zeigt, die Fig. 4 und 5 in zu den Fig. 2 und 3 analoger Darstellung eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Verkehrsampel, die Fig. 6 im Detail die Zusammenfügungsstelle zweier Scheinwerfergehäuse einer erfindungsgemässen Verkehrssignalampel, die Fig. 7 eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Verkehrsampel im montierten Zustand teilweise im Schnitt, und die Fig. 8 und 9 eine Variante des bei der Ausführungsform nach Fig.
7 vorgesehenen Zwischenträgers in Draufsicht und im Schnitt.
Die in Fig. l dargestellte bekannte Verkehrssignalampel weist drei im wesentlichen untereinander gleich ausgebildete Signalscheinwerfer --1, 2, 3-- auf. Diese Signalscheinwerfer sind miteinander fluchtend untereinander angeordnet und bilden miteinander eine annähernd lotrechte Zeile. Hiezu sind die Gehäuse-l', 2', 3'-der Signalscheinwerfer--1, 2, 3-- miteinander verbunden, wie durch Verbindungsbolzen --4-- schematisch angedeutet ist. Die Montagestellen
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dieser Verkehrssignalampel sind in Form zweier Befestigungsösen --5, 6-- ausgebildet, welche auf einer Schwerlinie --7-- liegen.
Montiert man diese Verkehrssignalampel so, dass die Schwerlinie --7-- lotrecht verläuft, verlaufen die Strahlungsrichtungen --1", 2", 3"-- der Signalschein- werfer-l, 2, 3-- annähernd waagrecht.
Bei der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Verkehrssignalampel sind wieder drei Signalschein- werfer-l, 2, 3--, die im wesentlichen untereinander gleich ausgebildet sind, vorgesehen und eine Zeile bildend untereinander angeordnet. Die Gehäuse --1', 2', 3'-- dieser Signalscheinwerfer sind in Strahlungsrichtung derselben gesehen gegeneinander versetzt zusammengefügt, wobei zur Zusammenfügung der Scheinwerfergehäuse --1', 2', 3'-- plattenartige, zwischen diese Gehäuse eingefügte Zwischenträger --9-- vorgesehen sind, die einerseits mit dem jeweils oberen und anderseits mit dem jeweils unteren Scheinwerfergehäuse zusammengefügt sind. Eine solche Zusammenfügung kann man z. B. mittels Schrauben vornehmen.
Das oberste Gehäuse --1'-- und das unterste Gehäuse --3'-- sind analog wie bei der in Fig. l dargestellten Verkehrsampel mit Befestigungsösen --5, 6-- versehen, welche auch im Fall der Verkehrssignalampel nach den Fig. 2 und 3 an einer Schwerlinie --7-- der Verkehrsampel sitzen. Hängt man bei der Montage diese Verkehrsampel an ihrer Montageöse --5-- auf, stellt sich ein lotrechter Verlauf der Schwerlinie --7-- ein, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Bedingt durch die gegeneinander in Strahlungsrichtung versetzte Lage der einzelnen zu einer Zeile zusammengefügten Signalscheinwerfer ergibt sich dabei eine Schrägstellung der einzelnen Scheinwerferge-
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schräg nach unten weisen.
Auf diese Weise kann ohne Verstellung der Scheinwerfer-l, 2, 3-- in ihren Gehäusen --1', 2', 3'-- die erwähnte Schrägstellung der Strahlungsrichtungen erzielt werden, und es entsteht überdies kein Kippmoment an den Montagestellen der Verlcehrssignalampel, wie dies der Fall wäre, wenn man bei einer gemäss Fig. l ausgebildeten Verkehrssignalampel durch entsprechend schräge Montage schräg nach unten weisende Strahlungsrichtungen der Signalscheinwerfer erzielen wollte. Ausserdem ergäbe sich bei einer derartigen schrägen Montage einer gemäss Fig. l ausgebildeten Signalampel ein wesentlich grösserer Platzbedarf a in horizontaler Richtung als bei der stufenförmigen Zusammenfügung der einzelnen Gehäuse --1', 2', 3'-, wie diese bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 vorgesehen ist.
Das Ausmass der Schrägstellung der Strahlungsrichtungen --1", 2", 3"-- der Signalscheinwerfer-l, 2, 3-- gegenüber der Horizontalen --10-- ist durch das Ausmass der gegenseitigen Versetzung b der Gehäuse --I', 2', 3'--, welche Versetzung wie erwähnt in Strahlungsrichtung der Scheinwerfer erfolgt, bestimmt. Dementsprechend kann man durch eine andere Wahl dieser Versetzung b eine stärkere oder schwächere Neigung der Stahlungsrichtung gegenüber der Horizontalen --10-- erzielen. Dies kann aus einem Vergleich der in den Fig. 2 und 3 einerseits dargestellten Ausführungsform mit der in den Fig. 4 und 5 anderseits dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Verkehrssignalampel ersehen werden.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 ist nämlich unter Verwendung gleicher Signalscheinwerfer wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 durch Wahl einer grösseren Versetzung b der Gehäuse der Signalscheinwerfer gegeneinander eine stärkere Neigung der Strahlungsrichtungen der Signalscheinwerfer gegenüber der Horizontalen --10-- im montierten Zustand der Verkehrssignalampel erzielt.
Es besteht dabei auch die sehr einfache Möglichkeit, im plattenartigen Zwischenträger --9-- mehrere Reihen von Befestigungslöchern vorzusehen, durch welche Schrauben, Stifte od. dgl. gesteckt werden können, mit denen das Zusammenfügen dieser Zwischenträger --9-- mit den Gehäusen der Signalscheinwerfer erfolgt, so dass man beim Zusammenfügen der Signalscheinwerfer zur Zeile wahlweise verschiedene Grössen der Versetzung b vorsehen und damit verschiedene Schrägstellungen der Strahlungsrichtungen der Scheinwerfer gegenüber der Horizontalen erzielen kann, ohne dass es hiefür der Bereitstellung gesondert herzustellender Bauteile bedarf.
Fig. 6 zeigt im Schnitt die Zusammenfügungsstelle zweier Scheinwerfergehäuse-l', 2'- einer erfindungsgemäss ausgebildeten Verkehrssignalampel. Bei dieser Ausführungsform hat der in Form einer Platte ausgebildete Zwischenträger --9-- eine Reihe von Positionierungsansätzen --11--, welche nach oben ragen und mit dem Rand --12-- einer in der unteren Gehäuse-
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wand --14-- des Scheinwerfergehäuses --1'-- vorgesehenen Öffnung --15-- in diese Öffnung eingreifend zusammenwirken ;
weiter hat der Zwischenträger --9-- nach unten abstehende Positionie- rungsansätze --16--, welche mit dem Rand --17-- einer in der oberen Gehäusewand --18-- des Scheinwerfergehäuses --2'-- vorgesehenen Öffnung --20-- zusammenwirken und dabei in diese Öffnung --20-- eingreifen. Eine solche Ausbildung des Zwischenträgers ergibt einen sehr stabilen Zusammenbau der Signalscheinwerfer zur Zeile, und es kann dabei überdies dieser
Zusammenbau mit sehr geringem Arbeitsaufwand bewerkstelligt werden.
Ein besonders guter Sitz der Zusammenfügung der die Gehäuse der Signalscheinwerfer miteinander verbindenden Zwischenträger ergibt sich bei der in Fig. 7 dargestellten bevorzugten
Ausführungsform einer erfindungsgemässen Verkehrssignalampel. Bei dieser Ausführungsform haben die plattenartigen Zwischenträger --9-- Positionierungsansätze in Form eines von der Platte nach oben ragenden Ringrandes --21-- und eines von der Platte nach unten ragenden Ringran- des --22--. Der Ringrand --21-- greift in die Öffnung --15-- in der unteren Gehäusewand --14-- des jeweils oberen Scheinwerfergehäuses und der Ringrand --22-- in die Öffnung --20-- in der oberen Gehäusewand --18-- des jeweils unteren Scheinwerfergehäuses ein.
An seiner Aussenseite endet der Ringrand --21-- in einer flachen Ringnut --23-- und der Ringrand --22-- in einer flachen Ringnut --24--, und es kommen an diesen flachen Ringnuten erhabene Ringzo- nen --25, 26--, welche die Ränder der Öffnungen --15 und 20-- umgebend an die Gehäusewän- de --14 und 18-- angeformt sind, zum Eingriff, so dass insgesamt ein sehr guter Sitz und eine sehr gute Positionierung der Scheinwerfergehäuse am jeweiligen Zwischenträger --9-- erzielt ist, der auch eine gute Abdichtung gewährleistet.
Die Projektionen der Ringränder --21, 22-- auf die Ebene der Platte --9-- überschneiden einander, und es weist die Platte --9-- in dem von beiden Ringrändern --21, 22-- überdeckten Bereich eine Durchgangsöffnung --27-- auf. Durch diese Durchgangsöffnung kann die Verkabelung der Signalampel geführt werden, und es fördert diese Durchgangsöffnung auch die Abfuhr der von den Lichtquellen der Scheinwerfer erzeugten Wärme.
Ein Teil dieser Wärme wird über die Seitenwände der Scheinwerfergehäuse abgeführt, und ein weiterer Teil wird von den Zwischenträgern aufgenommen und weitergeführt und ein nicht unbeträchtlicher Teil gelangt durch die sich im Inneren der Scheinwerfergehäuse entwickelnde Luftströmung an die Oberseite des obersten Scheinwerfergehäuses --1'--, wo eine Abschlussplatte --30-- angeordnet ist.
Diese Abschlussplatte --30-- ist keilförmig ausgebildet und weist eine in Form einer Flä- che --31-- ausgebildete Montagestelle auf, die bei hängender Anbringung der Verkehrssignalampel annähernd horizontal verläuft. Diese Fläche ist dazu vorgesehen, mit den vielfach an Aufhängungen und Trägern von Verkehrssignalampeln vorgesehenen Montageplatten verbunden zu werden.
Weiter ist die Abschlussplatte an ihrer Oberseite mit aufragenden Kühlrippen --32-- versehen, durch die die Wärme, welche wie vorstehend erwähnt von den Lichtquellen herrührt und durch die im Inneren der Verkehrssignalampel auftretende Luftströmung zur Abschlussplatte --30-- gefördert wird, nach aussen abgeführt wird.
Eine zur oberen Abschlussplatte --30-- korrespondierend ausgebildete Abschlussplatte --33-- ist an der Unterseite des untersten Scheinwerfergehäuses --3'-- angeordnet. Auch die Abschlussplatte --33-- ist keilförmig ausgebildet und trägt eine bei montierter Signalampel im wesentlichen horizontal und annähernd parallel zur Fläche --31-- verlaufende Fläche --34-- und ist weiter mit Kühlrippen --35-- versehen. Damit kann auch die Unterseite der Signalampel, obwohl die Strahlungsrichtungen --1", 2", 3"-- der Signalscheinwerfer gegen die Horizontale --10-- nach unten geneigt verlaufen, an horizontal verlaufenden Montageflächen fixiert werden, und es wird, wie bereits vorstehend in Zusammenhang mit den Fig.
2 bis 5 erläutert wurde, auf diese Montagestellen praktisch kein Kippmoment übertragen.
Um die Abfuhr der von den Zwischenträgern aufgenommenen Wärme zur Umgebung zu fördern, kann man vorteilhaft an diesen Zwischenträgern im Bereich ihres äusseren Randes nach aussen ragende Kühlrippen anordnen, wie dies bei den Ausführungsformen nach Fig. 6 und nach den Fig. 8 und 9 vorgesehen ist. Der in Fig. 6 dargestellte Zwischenträger --9-- ist im Bereich seines äusseren Randes mit annähernd radial verlaufenden Kühlrippen --28-- versehen, welche annähernd senkrecht von der den Zwischenträger bildenden Platte abstehen.
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Bei dem in den Fig. 8 und 9 dargestellten Zwischenträger sind im Bereich des äusseren Randes desselben gleichfalls solche annähernd senkrecht von der Platte des Zwischenträgers ab-
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weist diese Ausführungsform auch an der Durchgangsöffnung --27-- angeordnete, nach innen ragende Kühlrippen --37-- auf, von denen in Fig. 9 der Deutlichkeit der Darstellung wegen
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--37-- fördernPATENTANSPRÜCHE :
1.
Verkehrssignalampel mit mehreren eine Zeile bildenden, untereinander angeordneten und im wesentlichen untereinander gleich ausgebildeten Signalscheinwerfern, deren Gehäuse miteinander über zwischen die Gehäuse eingefügte Zwischenträger, die einerseits mit dem jeweils oberen und anderseits mit dem jeweils unteren Scheinwerfergehäuse zusammengefügt sind, verbunden sind, und an der Oberseite des obersten Scheinwerfergehäuses der Zeile eine Abschlussplatte, deren Oberseite bei Anbringung der Verkehrssignalampel annähernd horizontal verläuft, und an der Unterseite des untersten Scheinwerfergehäuses der Zeile eine Abschlussplatte, deren Unterseite bei Anbringung der Verkehrssignalampel annähernd horizontal verläuft, vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuse (1', 2', 3') der Signalscheinwerfer (1, 2, 3)
in Strahlungsrichtung (1", 2", 3") derselben gegeneinander versetzt zusammengefügt sind, wobei der jeweils untere der beiden an einer Zusammenfügungsstelle miteinander verbundenen Signalscheinwerfer in bezug auf den jeweils oberen Signalscheinwerfer in Strahlungsrichtung vorsteht, wobei die zur Zusammenfügung der Scheinwerfergehäuse vorgesehenen Zwischenträger (9) plattenartig ausgebildet sind, und die an den Gehäusen der aus den Signalscheinwerfern gebildeten Zeile angeordneten Montagestellen (5,6, 31,34) der Zeile dahingehend plaziert sind, dass bei lotrechter Lage der durch die Montagestellen verlaufenden Schwerachse (7) der Zeile die Strahlungs-
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