AT375983B - Verfahren zur erhoehung und verbesserung der abrieb- bzw. verschleissfestigkeit sowie der oberflaechenrauhigkeit bzw. trittsicherheit von bituminoes gebundenen bodenbelaegen - Google Patents
Verfahren zur erhoehung und verbesserung der abrieb- bzw. verschleissfestigkeit sowie der oberflaechenrauhigkeit bzw. trittsicherheit von bituminoes gebundenen bodenbelaegenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erhöhung und Verbesserung der Abrieb- bzw. Verschleissfestigkeit sowie der Oberflächenrauhigkeit bzw. Trittsicherheit von bituminös gebundenen Bodenbelägen, z. B. von Gehsteigen, Perronen u. dgl., durch Aufstreuen von aus Hartstoffen bestehenden, erhitzten Körnern, die sich infolge ihres Temperaturwertes in die Oberfläche der Bodenbeläge einschmelzen. Bituminös gebundene Bodenbeläge von Gehsteigen, Perronen u. dgl. werden üblicherweise dadurch hergestellt, dass auf eine Trägerschichte aus Beton erhitztes und hiedurch plastisch verformbares, Zuschlagstoffe enthaltendes Bitumenmaterial aufgebracht wird, das eben gestrichen und hierauf gewalzt wird, wodurch es eine glatte Oberfläche erhält. Diese bekannten Bodenbeläge entsprechen jedoch insoferne nicht den an sie gestellten Anforderungen, als infolge der Glattheit der Oberfläche grosse Rutschgefahr für Personen besteht, insbesondere dann, wenn die Oberflächen durch Witterungseinflüsse nass oder gegebenenfalls eisig sind. Diese Glattheit der Oberfläche besteht auch, obwohl sich im Bodenbelagsmaterial Steinkörner bzw. Sande befinden, da diese mit der Abnutzung der Oberfläche ebenfalls abgetragen bzw. poliert werden, wodurch auch durch sie nicht die erforderliche Rauhigkeit der Oberfläche gewährleistet wird. Zur Verbesserung der Oberflächenrauhigkeit von bituminösen Bodenbelägen ist aus der GB-PS Nr. 360, 243 ein Verfahren bekannt, bei dem auf den Bodenbelag Streumaterial aus natürlichen Hartstoffen, die auf Temperaturen in der Höhe von 300 bis 400 F, d. s. 150 bis 200 C erhitzt wurden, aufgebracht und mittels einer Walze durch Anpressdruck in den Bodenbelag eingedrückt wird. Die hiedurch erzielbare Verankerung des erwärmten Streumaterials im Bodenbelag ist jedoch nicht hinreichend, so dass bei starker Beanspruchung der Belagsoberfläche das Streumaterial aus seiner Verankerung gerissen wird. Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Erhöhung der Oberflächenrauhigkeit von bituminös gebundenen Bodenbelägen durch Aufstreuen und Verankern von aus Hartstoffen bestehenden Körnern zu schaffen, wodurch eine dauerhafte Verankerung des Streumaterials erzielt wird. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass die Körner in an sich bekannter Weise aus synthetischen Hartstoffen, wie Siliciumcarbid oder Korund, bestehen, die auf eine Temperatur von 350 bis 900 C erhitzt wurden. Durch das erfindungsgemässe Verfahren wird eine Verschmelzung der auf hohe Temperaturen erhitzten Hartstoffkörner mit dem Bodenbelag bewirkt. Infolgedessen entsteht eine dauerhafte Verbindung des Streumaterials mit dem Bodenbelag, die selbst bei hoher Beanspruchung durch Abrieb und Verschleiss erhalten bleibt. Welcher Temperaturwert für die Erhitzung der Körner gewählt wird, hängt von der Körnung und somit von der Wärmekapazität der jeweiligen Körnung der Hartstoffe einerseits und von der Zusammensetzung des Bodenbelages, d. h. von dessen Schmelztemperatur, anderseits ab. Die Körner können eine Körnung von 0, 1 bis 4, vorzugsweise von 0, 5 bis 3 mm, aufweisen. Die Körnung ist abhängig davon, mit welcher Rauhigkeit die Oberfläche ausgebildet werden soll. Vorzugsweise wird für das Aufstreuen der Körner ein Streugerät, das auf eine Temperatur von z. B. 100 bis 300 C erhitzt wird, verwendet. Dies ist deshalb von Vorteil, als die Temperatur der auf einen bestimmten Wert erhitzten Körner nicht schon im Streugerät stark herabgesetzt wird. Da das Streugerät mit der Oberfläche des Bodenbelages nicht in Berührung kommt, kann dessen Temperatur weit über der Erweichungstemperatur des Bodenbelagsmaterials gewählt werden. Es ist weiters zweckmässig, dass die Körner nach ihrem Aufstreuen eingewalzt werden. Hiedurch werden sie in den bituminös gebundenen Bodenbelag mechanisch eingepresst und werden sie besser verankert, ohne dass durch den Walzvorgang die Gefahr besteht, dass der Bodenbelag eine wellige Oberfläche enthält. Auch die Walze kann hiebei eine Oberflächentemperatur aufweisen, die jedoch, um eine Erwärmung des Bodenbelagsmaterials zu vermeiden, unterhalb der Erweichungstemperatur liegen muss. Sie kann in Abhängigkeit von der Zusammensetzung des Bodenbelagsmaterials eine Oberflächentemperatur von 50 bis 150, vorzugsweise von 60 bis 80 C, aufweisen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Erhöhung und Verbesserung der Abrieb- bzw. Verschleissfestigkeit sowie der Oberflächenrauhigkeit bzw. Trittsicherheit von bituminös gebundenen Bodenbelägen, z. B. von Gehsteigen, Perronen u. dgl., durch Aufstreuen von aus Hartstoffen bestehenden, erhitzten Körnern, die sich infolge ihres Temperaturwertes in die Oberfläche der Bodenbeläge einschmelzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner in an sich bekannter Weise aus synthetischen Hartstoffen, wie Siliciumcarbid oder Korund, bestehen, die auf eine Temperatur von 350 bis 900 C erhitzt wurden.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner eine Körnung von 0, 1 bis 4, vorzugsweise von 0, 5 bis 3 mm, aufweisen.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass für das Aufstreuen der Körner ein Streugerät, das auf eine Temperatur von z. B. 100 bis 300 C erhitzt wird, verwendet wird.4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner nach dem Aufstreuen eingewalzt werden.5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze eine Oberflächentemperatur von 50 bis 150, vorzugsweise von 60 bis 80 C, aufweist.
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4323195A1 (de) * | 1993-01-28 | 1994-08-04 | Modzel Wilhelm Dipl Ing | Beschichtung zur Sanierung von bituminösen Fahrbahnoberflächen mit Bindemittelanreicherungen |
| FR2769329A1 (fr) * | 1997-10-03 | 1999-04-09 | Routiere Beugnet | Procede et dispositif de repandage sur une chaussee d'une couche de roulement en beton bitumineux a proprietes photometriques ameliorees |
-
1980
- 1980-12-17 AT AT614580A patent/AT375983B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE4323195A1 (de) * | 1993-01-28 | 1994-08-04 | Modzel Wilhelm Dipl Ing | Beschichtung zur Sanierung von bituminösen Fahrbahnoberflächen mit Bindemittelanreicherungen |
| FR2769329A1 (fr) * | 1997-10-03 | 1999-04-09 | Routiere Beugnet | Procede et dispositif de repandage sur une chaussee d'une couche de roulement en beton bitumineux a proprietes photometriques ameliorees |
| BE1013796A4 (fr) * | 1997-10-03 | 2002-09-03 | Routiere Beugnet | Procede et dispositif de repandage sur une chaussee d'une couche de roulement en beton bitumineux a proprietes photometriques ameliorees. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA614580A (de) | 1984-02-15 |
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