AT37387B - Galvanisches Element. - Google Patents

Galvanisches Element.

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AT37387B
AT37387B AT37387DA AT37387B AT 37387 B AT37387 B AT 37387B AT 37387D A AT37387D A AT 37387DA AT 37387 B AT37387 B AT 37387B
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AT
Austria
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porous walls
galvanic element
porous
carbon
solution
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Lucien Basset
Original Assignee
Lucien Basset
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  • Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)
  • Cell Electrode Carriers And Collectors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Galvanisches Element. 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Diese Anordnung wird jedesmal dann Verwendung finden, wenn die Reaktion zu einem Niederschlag oder zu einer Krystallisation beliebiger Art Veranlassung giebt. Die Zwischen-   bezw. Hilfslösung   wird derart gewählt, dass sie nicht chemisch auf die zu trennenden Lösungen einwirkt und zu keiner Kristallisation Veranlassung gibt. Man hat dann die Wahl zwischen Chlornatrium, Kaliumchlorid, Natriumsulfat und Ätznatron in verdünnter Lösung und im allgemeinen zwischen allen leitenden und billigen Körpern. Reines Wasser kann dann Verwendung finden, wenn der hohe Widerstand nicht störend wirkt. 



   Die Vorrichtung, die die Verwendung dieser Reaktionen gestattet, besteht hauptsächlich aus Kohlenplatten, die voneinander durch zwei poröse Wandungen getrennt sind. Man hat dann aber in diesem Falle drei getrennte   Umläufe.   



   In dieser Vorrichtung sind wie bei den vorgenannten Erzeugern keine metallischen Verbindungen vorhanden. 



   Nimmt man z. B. Serienschaltung, so muss der positive Pol eines Erzeugers mit dem negativen Pol des folgenden elektrisch verbunden werden. Zu diesem Zweck werden die beiden positiven und negativen Platten auf ihrer ganzen Fläche mittels einer Mischung von Graphit mit Schwefel oder Paraffin oder Zelluloid, je nachdem welcher dieser Körper den zu verwendenden Lösungen am besten Widerstand leistet, zusammengekittet. Die so erhaltenen Doppelelektroden sind sehr gute Leiter und verhindern ein Durchfliessen der Flüssigkeit durch die Kohlenplatten. 



   Es kann auch eine Kohlenplatte, welche für den mit ihr gebildeten Erzeuger positiv und auf der Aussenseite für den nächstfolgenden Erzeuger negativ ist, zur Verwendung gelangen. 



  Die Elektroden sind dann für die eine Seite positiv und für die andere negativ. Um dies zu erzielen, müssen die Poren der Kohlenplatte mit Paraffin oder mit jedem anderen, vom Elektrolyt nicht angreifbaren Körper verstopft werden, um elektrolytische Ableitungen in der Vorrichtung und eine Mischung der Flüssigkeit durch die Kohlenplatten hindurch zu verhüten. 



   In Fig.   1   ist als Ausführungsbeispiel ein wagrechter Schnitt durch eine in Serie geschaltete Batterie mit fünf Elementen schematisch dargestellt. a sind die Kohlenplatten und b die porösen Wandungen. Aus Fig. 1 ist ebenfalls der Umlauf der drei Lösungen in der Batterie ersichtlich und zwar fliesst die erste Lösung nach der voll ausgezogenen Linie   (. 1,   die zweite nach der   punktierte fi   und die dritte nach der strichpunktierten   (3.     Diese Umläufe können   durch jede beliebige andere Anordnung erzielt werden, z. B. durch innere Kanäle, die durch die Übereinander anordnung von Löchern in den Kohlenplatten, in den porösen Wandungen und in den Rahmen, 
 EMI2.1 
 der Vorrichtung ausgebildet sein. 



   Die Rahmen, die die Elektroden und die porösen Wandungen voneinander trennen, können aus paraffiniertem Holz, Asbest, Zelluloid oder jedem anderen geeigneten Material bestehen, welches möglichst elastisch ist, um vollkommene Verbindungsstellen zu erhalten. Die porösen   Wandungen können aus gebranntem Ton, Asbestporzellan   oder aus jeder beliebigen nicht angreifbaren porösen Masse bestehen. Auf der äusseren Seite der letzten Kohlenplatten sind mittels der obengenannten Mischung zwei Halter aus Kohle befestigt, auf welchen die Klemmen zur Abnahme des elektrischen Stromes angeordnet sind. Die die Elektroden   bildenden Kohlen können   aus einer anderen nicht angreifbaren Masse bestehen, wie Platin,   Ferrosilizium usw.

   Sobald die   Batterie zusammengesetzt ist, kann sie zwischen zwei Metallplatten gespannt werden, um die erforderliche Festigkeit zu erhalten oder in einem Behälter eingesetzt sein, in welchem sie durch Gips, Paraffin oder dergl. festgehalten wird. 



   Die wirksamen Körper, Schwefelnatrium und Salpetersäure sind nur beispielsweise angeführt   wordcc,   denn die Vorrichtung kann auch mit anderen Lösungen arbeiten wie z.   B. : Am   negativen Pol als Reduktionsmittel : 
 EMI2.2 
   gesetzte Ammoniake, Jod-Kalium   oder Natrium, Sulfide in Lösung mit Schwefelalkalien,   phosphorig-und unterphosphorigsaure   Alkalien, ameisensaure Alkalien, schwefligsaure Salze und im Allgemeinen alle reduzierenden Körper. 



   Am positiven Pol als Oxydationsmittel : Chlor. Brom,   Uberma. ngansäure   in schwefelsaurer Lösung, Stickoxyd In Lösung von Ferrosulfat,   Chromsäure   und im allgemeinen jeder oxydierende Stoff. Indessen ist für eine wichtige Anlage Salpetersäure am vorteilhaftesten, da es durch die 
 EMI2.3 
   aus Schwefelnatrium   Natron und Schwefel hergestellt werden. 



   Die Vorrichtung kann auch in anderer Weise zusammengesetzt sein, indem man   die Sammel-   
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Galvanisches Element mit zwei in durch poröse Wandungen getrennten Räutnen umlaufenden wirksamen Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass in einem dritten durch poröse Zwischenwände von den beiden die wirksamen Flüssigkeiten aufnehmenden Räumen EMI3.1 oder von Kristallisationen in den porösen Wandungen zu verhüten oder diese Niederschläge wegzuführen, sobald sie sich gebildet haben, so dass das Element vollkommen konstant gehalten wird. EMI3.2
AT37387D 1907-12-28 1907-12-28 Galvanisches Element. AT37387B (de)

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AT37387T 1907-12-28

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AT37387B true AT37387B (de) 1909-05-25

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AT37387D AT37387B (de) 1907-12-28 1907-12-28 Galvanisches Element.

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