AT371471B - Verfahren zur herstellung von neuen cephemverbindungen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen cephemverbindungen

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AT371471B
AT371471B AT0552080A AT552080A AT371471B AT 371471 B AT371471 B AT 371471B AT 0552080 A AT0552080 A AT 0552080A AT 552080 A AT552080 A AT 552080A AT 371471 B AT371471 B AT 371471B
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Austria
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sep
cephem
synisomeres
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amino
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Takao Takaya
Hisashi Takasugi
Kiyoshi Tsuji
Toshiyuki Chiba
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Fujisawa Pharmaceutical Co
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  • Cephalosporin Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 
Die Geometrie der Formel (S) wird als"syn"und die der Formel (A) als "anti" bezeichnet. 



   Dementsprechend wird ein Isomeres der Verbindung mit der durch die Formel (S) dargestellten Teilstruktur   als"Synisomeres"und   das mit der Formel (A) dargestellte   als"Antiisomeres"bezeich-   net. 



   Es sei bemerkt, dass ein Synisomeres der Verbindung (Ih) eine wesentlich stärkere antimikrobielle Wirksamkeit besitzt als das entsprechende Antiisomere und daher das Synisomere der Verbindung (Ih) in bezug auf den prophylaktischen und therapeutischen Wert mehr bevorzugt wird als das entsprechende Antiisomere. 
 EMI1.7 
 Imino oder geschütztes Imino darstellt) vor. 



   Die Tautomerie zwischen den Thiazolyl- und Thiazolinylgruppen kann durch das folgende Gleichgewicht dargestellt werden 
 EMI1.8 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 (worin   RundR jeweils   die oben angegebene Bedeutung haben). 



   Es sei daher darauf hingewiesen, dass diese beiden Gruppen im wesentlichen die gleichen sind und dass die Tautomeren, die aus diesen Gruppen bestehen, als die gleichen Verbindungen angesehen werden, insbesondere in der Herstellungschemie. Deshalb fallen beide tautomeren Fori men der Verbindungen mit solchen Gruppen in ihrem Molekül unter den Rahmen der Erfindung und sie werden vorstehend und nachfolgend aus Bequemlichkeitsgründen nur durch einen Ausdruck "Thiazolyl" bezeichnet und durch die folgende Formel dargestellt 
 EMI2.1 
 (worin    R die   oben angegebene Bedeutung hat). 



   (c) Es ist bekannt, dass die 3-Hydroxy-3-cephem-Verbindung mit der Teilstruktur der Formel 
 EMI2.2 
 in tautomerer Beziehung zu der 3-Oxo-cepham-Verbindung der Formel 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 

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 Isobutenyl, Pentenyl, Hexenyl u. dgl., insbesondere solche mit bis zu 4 C-Atomen. 



   "Alkinyl"ist z. B. ein Rest eines geraden (unverzweigten) oder verzweigten Alkins mit bis zu 12 C-Atomen, vorzugsweise nied. Alkinyl, wie Äthinyl, Propargyl, 1-Propinyl, 3-Butinyl, 2-Butinyl, 4-Pentinyl, 3-Pentinyl, 2-Pentinyl, 1-Pentinyl, 5-Hexinyl u. dgl., insbesondere solche mit bis zu 4 C-Atomen. 



     "Cycloalkyl" ist z. B.   ein Rest eines Cycloalkans mit bis zu 8 C-Atomen, vorzugsweise nied. Cycloalkyl, wie Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl und Cyclohexyl, insbesondere Cyclohexyl. 



   Diese aliphatischen Kohlenwasserstoffreste können durch ein oder mehrere Halogenatome oder eine oder mehrere Carboxy- oder veresterte Carboxygruppen substituiert sein. Dementsprechend kann der "aliphatische Kohlenwasserstoffrest, der durch ein oder mehrere Halogenatome, eine oder mehrere Carboxy- oder veresterte Carboxygruppen substituiert   ist"auch als"halogensubstituierter   aliphatischer   Kohlenwasserstoffrest","carboxysubstituierter   aliphatischer Kohlenwasserstoffrest" bzw. "durch verestertes Carboxy substituierter aliphatischer Kohlenwasserstoffrest" bezeichnet werden, die insbesondere sein   können : Halogenalkyl,-alkenyl,-alkinyl und-cycloalkyl ; Carboxy-   alkyl,-alkenyl,-alkinyl und-cycloalkyl bzw. verestertes Carboxyalkyl,-alkenyl,-alkinyl und - cycloalkyl. 



   "Halogen" ist Chlor, Brom, Jod und Fluor ; ein geeignetes Beispiel für das "veresterte Carboxy"ist Alkoxycarbonyl od. dgl., und bevorzugte Beispiele für den"Alkyl-","Alkenyl-","Alki-   nyl-","Cycloalkyl-"und   den Alkylrest von "Alkoxycarbonyl" sind die oberwähnten jeweiligen   "nied. Reste".    
 EMI3.1 
 äthyl, 2, 2, 2-Trifluoräthyl, 3-Chlorpropyl, 4-Jodbutyl, 5-Fluorpentyl, 6-Bromhexyl, 3-Fluorallyl, 3-Chlorpropargyl, 4-Fluorcyclohexyl od. dgl. 
 EMI3.2 
 tuiertes Alkyliden, substituiertes Aralkyliden, substituiertes Cycloalkyliden, Acyl od. dgl. 



   Bei einem geeigneten Acyl für die Schutzgruppen handelt es sich um substituiertes oder unsubstituiertes nied. Alkanoyl (wie Formyl, Acetyl, Chloracetyl, Trifluoracetyl u. dgl.), substituiertes oder unsubstituiertes nied. Alkoxycarbonyl (wie Methoxycarbonyl, Äthoxycarbonyl, Propoxycarbonyl,   1-Cyclopropyläthoxycarbonyl,   Isopropoxycarbonyl, Butoxycarbonyl, tert. Butoxycarbonyl, Pentyloxycarbonyl, tert.Pentyloxycarbonyl, Hexyloxycarbonyl, Trichloräthoxycarbonyl, 2-Pyridylmethoxycarbonyl u. dgl.), substituiertes oder unsubstituiertes   Ar (nied.) alkoxycarbonyl   (wie Benzyloxycarbonyl, Benzhydryloxycarbonyl, 4-Nitrobenzyloxycarbonyl u. dgl.), nied. Cycloalkoxycarbonyl (wie Cyclopentyloxycarbonyl,   Cyclohexyloxycarbonyl   u. dgl.), 8-Chinolyloxycarbonyl, Succinyl, Phthaloyl   od. dgl.    



   Eine Schutzgruppe ist auch das Reaktionsprodukt einer Silan-, Bor-, Aluminium- oder Phosphorverbindung mit der Aminogruppe. Geeignete Beispiele solcher Verbindungen sind Trimethylsilyl- 

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 chlorid, Trimethoxysilylchlorid, Bortrichlorid, Butoxybordichlorid, Aluminiumtrichlorid, Diäthoxyaluminiumchlorid, Phosphordibromid, Phenylphosphordibromid   od. dgl.   



   "Funktionell modifiziertes    Carboxy"fürRR ist z. B.   ein Ester, ein Amid od. dgl. 
 EMI4.1 
 propyläthylester u. dgl.) ; ein Alkenylester   (z. B.   ein Vinyl-, Allylester u. dgl.) ; ein Alkinylester   (z. B.   ein Äthinyl-, Propinylester u. dgl.) ; ein Alkoxyalkylester   (z. B.   ein Methoxymethyl-, Äthoxymethyl-, Isopropoxymethyl-,   1-Methoxyäthyl-,     l-Äthoxyäthylester   u. dgl.) ; ein Alkylthioalkylester   (z. B.   ein Methylthiomethyl-, Äthylthiomethyl-, Äthylthioäthyl-, Isopropylthiomethylester   u. dgl.) ;   ein Halogenalkylester   (z. B.   ein 2-Jodäthyl-,   2, 2, 2-Trichloräthylester u. dgl.) ;   ein Alkanoyloxyalkylester   (z.

   B.   ein Acetoxymethyl-, Propionyloxymethyl-, Butyryloxymethyl-, Valeryloxymethyl-, Piva-   loyloxymethyl-, Hexanoyloxymethyl-, 2-Acetoxyäthyl-, 2-Propionyloxyäthyl-, Palmitoyloxymethylester    u. dgl.) ; ein Alkansulfonylalkylester   (z. B.   ein Mesylmethyl-, 2-Mesyläthylester u. dgl.) ; ein substi- 
 EMI4.2 
 mit einer Silylverbindung, wie   z. B.   einer Trialkylsilyl-, Dialkylalkoxysilyl- oder Trialkoxysilylverbindung,   z. B.   ein Trialkylsilylester (wie   z. B.   ein Trimethylsilyl-, Triäthylsilylester u. dgl.), ein Dialkylalkoxysilylester (z. B. ein   Dimethylmethoxysilyl-, Dimethyläthoxysilyl-, Diäthylmethoxysilyl-   ester u. dgl.) oder ein Trialkoxysilylester   (z.

   B.   ein Trimethoxysilyl-, Triäthoxysilylester u. dgl.)   od. dgl.    
 EMI4.3 
 für   R 5 gilt,   dass diese Gruppen ihre Bedeutung nicht nur bei der synthetischen Herstellung der Verbindungen (Ih), sondern auch in bezug auf die physiologischen und pharmazeutischen Eigenschaften der Verbindungen (Ih) selbst haben. 



   Das heisst, bei der Herstellung kann die freie Aminogruppe für R und/oder die freie Carboxygruppe für R 5 in das oben   genannte"geschützte Amino" und/oder"funktionell   modifizierte Carboxy" übergeführt werden; die "geschützte Aminogruppe" und/oder die "funktionell modifizierte Carboxygruppe" in der Verbindung kann nach Durchführung der Reaktion in die freie Aminogruppe und/oder Carboxygruppe übergeführt werden. Dies geht aus der nachfolgenden Erläuterung des Verfahrens hervor. 



   Die die "geschützte Aminogruppe" und/oder die "funktionell modifizierte   Carboxygruppe" tra-   gende Verbindung wird gegebenenfalls zur Verbesserung der Eigenschaften, wie   z. B.   der Löslichkeit, der Stabilität, der Absorbierbarkeit, der Toxizität der besonders aktiven erfindungsgemäss erhältlichen Verbindung, welche die freie Aminogruppe und/oder Carboxygruppe trägt, verwendet. 



   Bei einem geeigneten "pharmazeutisch annehmbaren Salz" der Verbindung (Ih) handelt es sich um ein konventionelles nichttoxisches Salz ; dazu gehören ein Salz mit einer anorganischen Base oder Säure, wie   z. B.   ein Metallsalz, wie ein Alkalimetallsalz   (z. B.   ein Natrium-, Kaliumsalz u. dgl.) und ein Erdalkalimetallsalz   (z. B.   ein Calcium-, Magnesiumsalz u. dgl.), ein Ammoniumsalz, ein anorganisches Säuresalz   (z. B.   ein Hydrochlorid, Hydrobromid, Sulfat, Phosphat, Carbonat, Bicarbonat u. dgl.), ein Salz mit einer organischen Base oder Säure, wie   z. B.   ein Aminsalz (z. B. 
 EMI4.4 
 
N'-Dibenzyl-- methan-, Phenäthylbenzylaminsalz u. dgl.), ein organisches   Carbonsäure- oder Sulfonsäuresalz     (z.

   B.   ein Acetat, Maleat, Lactat, Tartrat, Mesylat, Benzolsulfonat, Tosylat u. dgl.), ein basisches oder saures Aminosäuresalz   (z. B.   ein Arginin-, Asparaginsäure-, Glutaminsäure-, Lysin-, Serinsalz u. dgl.) u. dgl. 



   Auf dem pharmazeutischen Gebiet ist es bekannt, dass der Wirkstoff, wenn er irgendeine unsrwünschte physiologische oder pharmazeutische Eigenschaft, wie   z. B.   eine unerwünschte Löslichkeit, Stabilität, Absorbierbarkeit u. dgl., aufweist, in ein modifiziertes Derivat hievon umgewandelt wird, um diese unerwünschten Eigenschaften zu verbessern, und dann weist dieses Derivat bei der 

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 Verabreichung an einen Patienten durch Umwandlung im Körper in den Ausgangswirkstoff den aktiven Wirkungsgrad auf.

   Pharmazeutisch annehmbare Biovorläufer sind somit im Prinzip alle modifizierten Derivate mit Strukturformeln, die von denjenigen der erfindungsgemäss erhältlichen aktiven Verbindungen verschieden sind, die jedoch nach der Verabreichung im Körper in die aktiven Verbindungen umgewandelt werden ; dazu gehören auch die Derivate, die manchmal auf physiologischem Wege im Körper aus den erfindungsgemäss erhaltenen Verbindungen abgeleitet werden und eine antimikrobielle Wirksamkeit aufweisen. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 
 EMI5.3 
 worin die Substituenten die obige Bedeutung haben. 
 EMI5.4 
 

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 EMI6.1 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 



   Zur selektiven Herstellung eines Synisomeren der Verbindung (Ig) in hoher Ausbeute wird daher vorzugsweise ein Synisomeres der Verbindung (III) verwendet und die Umsetzung wird vor- zugsweise unter ausgewählten Reaktionsbedingungen durchgeführt. Das heisst ein Synisomeres der
Verbindung (Ig) kann auf selektive Weise in hoher Ausbeute erhalten werden, wenn man die Umsetzung zwischen einer Verbindung (II) und einem Synisomeren der Verbindung (III) beispielsweise in Gegenwart eines Vilsmeier-Reagens und unter etwa neutralen Bedingungen durchführt. 



   Die Ausgangsverbindung (Ig) und ihr Salz weisen ebenfalls bereits antimikrobielle Wirksamkeit auf. 



   Die gegebenenfalls mögliche Entfernung der Aminoschutzgruppe kann unter Anwendung eines konventionellen Verfahrens,   z. B.   einer Hydrolyse, einer Reduktion od. dgl., durchgeführt werden. 



  Diese Verfahren können je nach Art der zu eliminierenden Schutzgruppe ausgewählt werden. Die Hydrolyse kann ein Verfahren sein, bei dem eine Säure (saure Hydrolyse), eine Base (basische Hydrolyse), Hydrazin u. dgl. verwendet wird. Unter diesen Verfahren ist die Hydrolyse unter Verwendung einer Säure eines der üblichen und bevorzugten Verfahren für die Entfernung der Schutzgruppe, wie   z. B.   einer Acylgruppe, wie   z. B.   von gegebenenfalls substituiertem nied. Alkanoyl, gegebenenfalls substituiertem   nied.

   Alkoxycarbonyl,   gegebenenfalls substituiertem   Ar (nied.) alkoxycar-   bonyl, niederem Cycloalkoxycarbonyl, substituiertem Phenylthio, substituiertem Alkyliden, substituiertem Aralkyliden, substituiertem Cycloalkyliden od. dgl., wobei in bezug auf ihre Einzelheiten auf diejenigen verwiesen wird, wie sie jeweils für die N-Schutzgruppe erläutert werden. 



   Geeignete Säuren, wie bei dieser sauren Hydrolyse verwendet werden können, sind eine organische oder anorganische Säure, wie Ameisensäure, Trifluoressigsäure, Benzolsulfonsäure, p-Toluolsulfonsäure, Salzsäure, ein Kationenaustauscherharz u. dgl. Eine bevorzugte Säure ist diejenige, die auf konventionelle Weise, beispielsweise durch Neutralisation oder durch Destillation unter vermindertem Druck, leicht vom Reaktionsprodukt abgetrennt werden kann, wie z. B. Ameisensäure, Trifluoressigsäure, Salzsäure od. dgl. Die für die Reaktion geeignete Säure kann unter Berücksichtigung der chemischen Eigenschaften der Ausgangsverbindung und des Produktes sowie unter Berücksichtigung der Art der zu eliminierenden Schutzgruppe ausgewählt werden. Die saure Hydrolyse kann in An- oder Abwesenheit eines Lösungsmittels durchgeführt werden. 



   Geeignete Lösungsmittel sind ein organisches Lösungsmittel, Wasser oder eine Mischung hievon, welche die Reaktion nicht nachteilig beeinflussen. Insbesondere dann, wenn die Hydrolyse mit Trifluoressigsäure durchgeführt wird, kann die Reaktion durch Zugabe von Anisol beschleunigt werden. 



   Die Hydrolyse unter Verwendung einer Base kann bei der Eliminierung von Schutzgruppen, 
 EMI7.1 
 droxyd (wie Natriumhydroxyd, Kaliumhydroxyd u. dgl.), ein Erdalkalimetallhydroxyd (wie Magnesiumhydroxyd,   Calciumhydroxyd   u. dgl.), ein Alkalimetallcarbonat (wie Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat u. dgl.) ein Erdalkalimetallcarbonat (wie Magnesiumcarbonat, Calciumcarbonat u. dgl.), ein Alkalimetallbicarbonat (wie Natriumbicarbonat, Kaliumbicarbonat u. dgl.), ein Erdalkalimetallphosphat (wie Magnesiumphosphat, Calciumphosphat u. dgl.), ein Alkalimetallhydrogenphosphat (wie Dinatriumhydrogenphosphat, Dikaliumhydrogenphosphat   u. dgl.) od. dgl.,   sowie eine organische Base, wie ein Alkalimetallacetat (wie Natriumacetat, Kaliumacetat u. dgl.), ein Trialkylamin (wie Tri- 
 EMI7.2 
 austauscherharz od. dgl. 



   Die Hydrolyse unter Verwendung einer Base wird häufig in Wasser oder einem konventionellen organischen Lösungsmittel oder in einer Mischung hievon durchgeführt. 



   Die Hydrolyse unter Verwendung von Hydrazin kann für die Eliminierung einer Schutzgruppe, wie   z. B.   von   dibasischem   Acyl, wie   z. B. Succinyl,   Phthaloyl od. dgl., angewendet werden. 



   Die Reduktion kann für die Entfernung einer Schutzgruppe, wie Acyl, z. B. Halogen (nied.) alkoxycarbonyl (wie Trichloräthoxycarbonyl u. dgl.), gegebenenfalls substituiertem   Ar (nied.) alkoxycar-   
 EMI7.3 
 

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 tion erfolgt   z. B.   unter Verwendung eines Alkalimetallborhydrids (wie Natriumborhydrid u. dgl.), eine konventionelle katalytische Hydrogenolyse u. dgl. Ausserdem kann eine Schutzgruppe, wie Halo- gen (nied.) alkoxycarbonyl oer   8-Chinolyloxycarbonyl,   durch Behandlung mit einem Schwermetall, wie Kupfer, Zink   od. dgl.   eliminiert werden. 



   Die Reaktionstemperatur ist nicht kritisch und sie kann beliebig unter Berücksichtigung der chemischen Eigenschaften der Ausgangsverbindung, des Reaktionsproduktes sowie der Art der
N-Schutzgruppe und des angewendeten Verfahrens ausgewählt werden, die Reaktion wird vorzugswei- se unter milden Bedingungen, wie   z. B.   unter Kühlen, bei Umgebungstemperatur oder bei schwach erhöhter Temperatur, durchgeführt. 



   Zur gegebenenfalls möglichen Entfernung der Carboxyschutzgruppe wird ein konventionelles
Verfahren, wie z. B. Hydrolyse, Reduktion u. dgl., angewendet. Das Hydrolyseverfahren umfasst ein konventionelles Verfahren unter Verwendung einer Säure, einer Base, eines Enzyms oder eines
Enzympräparates u. dgl. 



   Geeignete Beispiele für die Säure und die Base sind diejenigen, wie sie oben bei der Entfernung der Aminoschutzgruppe beispielhaft angegeben sind, und die saure und basische Hydrolyse kann ebenfalls wie bei der Entfernung der Aminoschutzgruppe durchgeführt werden. Zu geeigneten Enzymen gehören eine Esterase und ein Esterasepräparat, die eine Esteraseaktivität aufweisen, beispielsweise eine Kulturbrühe von Mikroorganismen oder behandelte Mikroorganismenmaterialien, ein Tier- oder Pflanzengewebepräparat od. dgl., vorzugsweise eine Kulturbrühe von Mikroorganismen oder ein behandeltes Material davon. 



   Eine Esterase, die bei der enzymatischen Hydrolyse verwendet werden soll, kann nicht nur im gereinigten Zustand, sondern auch im rohen Zustand verwendet werden. 



   Eine solche Esterase liegt häufig in weit verbreiteter Form vor,   z. B.   in verschiedenen Arten von Mikroorganismen, die leicht aus einer Bodenprobe und andern Quellen auf konventionelle Weise isoliert werden können ; ausserdem kann sie leicht von den gesammelten Kulturen gewonnen werden, die in öffentlichen Einrichtungen für die Sammlung von Mikroorganismenkulturen, wie z. B.

   ATCC (American Type Culture Collection, Maryland, USA), IAM (Institute of Applied Microbiology, University of Tokyo, Japan) ; IFO (Institute for Fermentation, Osaka, Japan),   IID   (The Institute for Infectious Diseases, University of Tokyo, Tokyo, Japan), CBS (Centraalbureau voor Schimmelcultures, Bearn, Niederlande), FERM (Fermentation Research Institute, Agency of Industrial Science and Technology, Chiba, Japan) und NRRL (Northern Utilization Research and Development Division,   U. S.   Department of Agriculture, Illinois, USA) u. dgl. zugänglich sind. 



   Als Mikroorganismus mit einer Esteraseaktivität kann beispielsweise ein solcher verwendet werden, der zum Genus Bacillus, Corynebacterium, Mikrokokkus, Flavobacterium, Salmonella, Staphylokokkus, Vibrio, Microbacterium, Escherichia, Arthrobacter, Azotobacter, Alcaligenes, Rhizobium, Brevibacterium, Kluyvera, Proteus, Sarcina, Pseudomonas, Xanthomonas, Protaminbacter, Comamonus   u. dgl. gehört.    



   Beispiele für die obgenannten verwendbaren Mikroorganismen sind : Bacillus subtilis IAM-1069,   IAM-1107,   IAM-1214, Bacillus sphaericus IAM-1286, Corynebacterium equi IAM-1308, Micrococcus varians IAM-1314, Flavobacterium rigeus IAM-1238, Salmonella typhimurium IAM-1406, Staphylococcus epidermidis IAM-1296, Microbacterium flavum IAM-1642, Alcaligenes faecalis ATCC-8750, Arthrobacter simplex ATCC-6946, Azotobacter vinelandii   IAM-1078,   Escherichia coli IAM-1101, Rhizobium japonicum   IAM-0001,   Vibrio metchnikovii   IAM-1039,   Brevibacterium helvolum IAM-1637, Protaminobacter alboflavum   IAM-1040,   Comamonas terrigena IFO-12685, Sarcina lutea IAM-1099, Pseudomonus schuylkilliensis   IAM-1055,   Xanthomonas trifolii ATCC-12287 od. dgl. 



   Bei der enzymatischen Hydrolyse kann die Esterase vorzugsweise in Form einer Kulturbrühe, die durch Kultivieren von Mikroorganismen mit einer Esteraseaktivität auf geeignete Weise hergestellt wurde, oder in Form ihres bearbeiteten Materials verwendet werden. Die Kultivierung von Mikroorganismen kann im allgemeinen auf konventionelle Weise durchgeführt werden. Als Kulturmedium kann ein Nährmedium verwendet werden, das Quellen für assimilierbaren Kohlenstoff und assinilierbaren Stickstoff sowie anorganische Salze enthält. Die bevorzugten Kohlenstoffquellen sind   s. B.   Glucose, Saccharose, Lactose, Zucker, Glycerin und Stärke. Die bevorzugten Stickstoffquellen   sind z. B.

   Fleischextrakt,   Pepton, Glutenmehl, Maismehl, Baumwollsamenmehl, Sojabohnenmehl, Mais- 

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 EMI9.1 
 

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 die erfindungsgemäss erhaltene Verbindung (Ih) eine freie Carboxygruppe für   R5 und/oder   eine freie Aminogruppe für    R 6 aufweist,   kann sie unter Anwendung eines konventionellen Verfahrens in ihr pharmazeutisch verträgliches Salz überführt werden. 



   Die nachfolgend angegebenen Testdaten einiger repräsentativer Verbindungen (Ih) sollen die Brauchbarkeit der erfindungsgemäss erhaltenen Verbindungen zeigen. 



   1. Antibakterielle in vitro-Aktivität   (l) Testverfahren :   Die antibakterielle in vitro-Aktivität wurde unter Anwendung des nachfolgend beschriebenen Zweifach-Agar-Platten-Verdünnungsverfahrens bestimmt. 
 EMI10.1 
 Tryptikase-Sojabrühe wurde auf einen Herzinfusionsagar (HI-Agar) aufgestrichen, der abgestufte Konzentrationen der Testverbindung enthielt, und 20 h lang bei   370C inkubiert ;   die minimale Hemmkonzentration (MIC) wurde ausgedrückt in pg/ml. 



   (2) Testverbindungen : 
Nr. 



   1 7- [2-   (2-Amino-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure   (Syniso- meres) 
 EMI10.2 
 (2-Amino-4-thiazolyl)-2-hydroxyiminoaoetamido]-3-cephem-4-oarbonsäure (Synisome-res) 4 7- [2- (2-Amino-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido ] -3-chlor-3-cephem-4-carbonsäure (Synisomeres) 5 7- [2-(2-Amino-4-thiazolyl)-2-n-propoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure (Syniso- meres) 6   7- [2- (2-Amino-4-thiazolyl)-2-n-butoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure (Synisome-   res) 7 7- [2-   (2-Amino-4-thiazolyl)-2-allyloxyiminoacetamido] -3-cephem-4-carbonsäure   (Synisome- res) 8 7- [2- (2-Amino-4-thiazolyl)-2-propargyloxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure (Syn- isomeres) 9 7- [2-(2-Amino-4-thiazolyl)-2-n-pentyloxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure (Syn- isomeres) 
 EMI10.3 
 (Synisomeres)

   13 7-[2-(2-Amino-4-thiazolyl)-2-(2,2,2-trifluoräthoxyimino)-acetamido]-3-cephem-4-carbon- säure (Synisomeres). 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 (3) Testergebnisse : MIC (pg/ml) 
 EMI11.1 
 
<tb> 
<tb> Verbindung
<tb> Nr.
<tb> 



  TestStämme <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 8
<tb> Staphylococcus
<tb> aureus <SEP> 209P <SEP> JC-1 <SEP> 6,25 <SEP> 0,39 <SEP> 3,13 <SEP> 12,5 <SEP> 1,56 <SEP> 0,78 <SEP> 1,56 <SEP> 1,56
<tb> Escherichia <SEP> coli
<tb> NIHJ <SEP> JC-2 <SEP> #0,025 <SEP> 0,1 <SEP> 0,05 <SEP> 0,39 <SEP> 0,2 <SEP> 0,39 <SEP> 0,2 <SEP> 0,1
<tb> Proteus <SEP> vulgaris
<tb> IAM-1025 <SEP> #0,025 <SEP> 0,1 <SEP> #0,025 <SEP> #0,025 <SEP> #0,025 <SEP> 0,05 <SEP> #0,025 <SEP> #0,025
<tb> Klebsiella
<tb> penumoniae <SEP> 20 <SEP> #0,025 <SEP> #0,025 <SEP> #0,025 <SEP> 0,1 <SEP> #0,025 <SEP> 0,2 <SEP> #0,025 <SEP> #0,025
<tb> Proteus
<tb> mirabilis <SEP> 18 <SEP> #0,025 <SEP> #0,025 <SEP> #0,025 <SEP> 0,0125 <SEP> 0,1 <SEP> 0,2 <SEP> #0,025 <SEP> #0,025
<tb> Pseudomonas <SEP> aeruginosa <SEP> MCTc-10490 <SEP> 0,39 <SEP> 5,25 <SEP> #1,56 <SEP> 5,25 <SEP> #1,56 <SEP> #1,

  56 <SEP> #1,56 <SEP> #, <SEP> 156
<tb> Serratia
<tb> marcescens <SEP> 35 <SEP> 1,56 <SEP> 12,5 <SEP> 0,78 <SEP> 50 <SEP> 3,13 <SEP> 6,25 <SEP> 1,56 <SEP> 3,13
<tb> Verbindung
<tb> Mr.
<tb> 



  TestStänne <SEP> 9 <SEP> 10 <SEP> 11 <SEP> 12 <SEP> 13
<tb> Staphylococcus
<tb> aureus <SEP> 209P <SEP> JC-1 <SEP> 0,39 <SEP> 1,56 <SEP> 0,39 <SEP> 1,56 <SEP> 1,56
<tb> Escherichia <SEP> coli
<tb> NIHJ <SEP> JC-2 <SEP> 3,13 <SEP> 1,56 <SEP> 3,13 <SEP> 0,1 <SEP> 0,2
<tb> Proteus <SEP> vulgaris
<tb> IAM-1025 <SEP> 0,39 <SEP> 0,2 <SEP> 0,78 <SEP> #0,025 <SEP> #0,025
<tb> Klebsiella
<tb> penumoniae <SEP> 20 <SEP> 9,2 <SEP> 0,05 <SEP> 0,39 <SEP> 0,1 <SEP> 0,05
<tb> Proteus <SEP> nirabilis <SEP> 18 <SEP> 1,56 <SEP> 0,78 <SEP> 1,56 <SEP> 0,2 <SEP> 0,2
<tb> Pseudemonas <SEP> aeruginesa
<tb> NCTC-10490 <SEP> 3,13 <SEP> #1,56 <SEP> #1,58 <SEP> #1,56 <SEP> #1,56
<tb> Serratia
<tb> marcescens <SEP> 35 <SEP> 3,13 <SEP> 12,5 <SEP> 12,5 <SEP> 12,5 <SEP> 6,25
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 12> 

 
2.

   Schutzwirkung gegenüber künstlich hervorgerufenen Infektionen bei Mäusen   (1)   Testverfahren : Es wurden 4 Wochen alte männliche Mäuse vom ICR-Stamm, die jeweils eine Masse von 18,5 bis 21,5 g hatten, in Gruppen zu 10 Mäusen verwendet. Die Testbakterien wurden über Nacht bei   370C   auf einem Tryptikase-Soja-Agar kultiviert und dann in 5% Mucin zur Herstellung der Suspension, die den jeweiligen Erregerzellen entsprach, suspendiert. Die Mäuse wurden intraperitoneal mit 0,5 ml Suspension inokuliert. Eine jede Testverbindung enthaltende Lösung wurde subkutan in variierender Dosierung 1 h nach der Infizierung den Mäusen verabreicht. Die   ED s -Merte   wurden aus der Anzahl der überlebenden Mäuse bei jeder Dosierung nach 4tägiger Beobachtung errechnet. 



     (2)   Testverbindungen 
Nr. 



   1 7- [2-(2-Amino-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure (Syniso- meres)
Vergleichs- verbindung 7- [2-(2-Amino-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-cephalosphoransäure (Syniso- meres). 



   (3) Testergebnisse : 
 EMI12.1 
 
<tb> 
<tb> ED. <SEP> (s. <SEP> c.) <SEP> (mg/kg) <SEP> HIC <SEP> (l1g/ml) <SEP> 
<tb> Testverbindungen <SEP> Testverbindungen
<tb> tEst <SEP> inokulierte <SEP> InokulumBakterien <SEP> Zellen/Naus <SEP> 1 <SEP> Vergleich <SEP> -Grösse <SEP> 1 <SEP> Vergleich
<tb> 0 <SEP> *1 <SEP> 
<tb> Escherichia <SEP> 10 <SEP> 0, <SEP> 78 <SEP> 3, <SEP> 13 <SEP> 
<tb> Escherichia
<tb> 1,1x107 <SEP> 0,95 <SEP> 2,8
<tb> coli <SEP> 54
<tb> 10-2*2 <SEP> 0,05 <SEP> 0,1
<tb> Klebsiella <SEP> 106 <SEP> 0,39 <SEP> 3,13
<tb> 8 <SEP> x106 <SEP> < 0,98 <SEP> 0,995
<tb> pneumoniae <SEP> 39 <SEP> 10-2 <SEP> #0,025 <SEP> 0,05
<tb> 106 <SEP> 1,56 <SEP> 50
<tb> Proteus
<tb> rettgeri <SEP> 24 <SEP> 9,9 <SEP> x <SEP> 106 <SEP> 0,39 <SEP> 1,171 <SEP> 10-2 <SEP> #0,025 <SEP> 0,1
<tb> 10  <SEP> 25 <SEP> 50
<tb> Serratia <SEP> Mardescens <SEP> 58 <SEP> 1,2 <SEP> x <SEP> 107 <SEP> 3,

  562 <SEP> *3 <SEP> 31,427*3 <SEP> 10-2 <SEP> 0,39 <SEP> 1,56
<tb> 
 
 EMI12.2 
    : Übernachtkultur*2 : 100fache VerdUnnung   der Übernachtkultur *3 : behandelt mit zwei Teildosen 1 und 3 h nach der Infektion 
3. Akute Toxizität   (1)   Testverfahren : Es wurden 10 männliche und 10 weibliche Ratten, die 6 Wochen alt waren (Stamm JCL-SD), pro Gruppe verwendet. Die in destilliertem Wasser gelöste Testverbindung wurde den Tieren subkutan und intravenös verabreicht. Diese Tiere wurden 7 Tage lang nach der Dosierung beobachtet. Die   LD, -Werte   wurden aus der Anzahl der toten Tiere nach der Litohfield- -Wilcoxon-Methode errechnet. 



   (2)Testverbindung:7-[2-(2-Amino-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure (Synisomeres) 

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 (3) Testergebnisse : 
 EMI13.1 
 
<tb> 
<tb> LDSD <SEP> (mg/kg)
<tb> Versuchstier <SEP> Geschlecht <SEP> s. <SEP> o. <SEP> i. <SEP> v. <SEP> 
<tb> 



  Ratte <SEP> männlich <SEP> > <SEP> 8000 <SEP> etwa <SEP> 8000
<tb> weiblich <SEP> > <SEP> 8000 <SEP> > <SEP> 8000 <SEP> 
<tb> 
 
4. Absorbierbarkeit : (1) Testverfahren : Die Testverbindung wurde oral an eine Gruppe von 5 Ratten (6 Wochen alt, weiblich, Stamm JCL-SD), die gefastet hatten, verabreicht. Nach 0 bis 6 h und 6 bis 24 h wurden Gallen- und Urinproben gesammelt. Die Konzentrationen der Testverbindung in den Proben wurde unter Anwendung eines biologischen Nachweisverfahrens (Scheiben-Verfahren) unter Verwendung von Bacillus subtilis ATCC-6633 als Testorganismus bestimmt und die Rückgewinnung in der Galle und in dem Urin wurde errechnet. 



   (2) Testverbindung : 7-   [2- (2-Amino-4-thiazolyl)-2-n-pentyloxyiminoacetamido]-3-cephem-4-     -carbonsäure (Synisomeres).    



   (3) Testergebnis :
Die Gesamtrückgewinnung in der Galle und im Urin innerhalb von 24 h betrug 22,   8%.   



   Für die prophylaktische und/oder therapeutische Verabreichung wird die Verbindung (Ih) in Form eines konventionellen pharmazeutischen Präparates verabreicht, welches diese Verbindung als Wirkstoff gegebenenfalls in Mischung mit einem oder mehreren pharmazeutisch verträglichen Trägern und/oder Hilfsstoffen, wie   z. B.   einem organischen oder anorganischen festen oder flüssigen Hilfsstoff, enthält, der für die orale, parenterale oder externale Verabreichung geeignet ist. Die pharmazeutischen Präparate können in fester Form,   z. B.   in Form von Kapseln, Tabletten, Dragees, Salben und Suppositorien, oder in flüssiger Form,   z. B.   als Lösung, Suspension oder Emulsion, vorliegen.

   Erforderlichenfalls können in den oben genannten Präparaten Hilfssubstanzen, Stabilisierungsmittel, Netz-oder Emulgiermittel, Puffer und andere üblicherweise verwendete Zusätze enthalten sein. 



   Obgleich die Dosierung der erfindungsgemäss erhaltenen Verbindungen je nach und in Abhängigkeit vom Alter und Zustand des Patienten, der Art der Erkrankung und dem Grad der Infektion und ausserdem der Art der verabreichten aktiven Verbindung (Ih)   u. dgl.   variieren kann, reicht eine durchschnittliche Einzeldosis von etwa 50,100, 250 und 500 mg der aktiven Verbindung für die Behandlung von Infektionserkrankungen aus, die durch pathogene Bakterien hervorgerufen worden sind. Im allgemeinen kann die aktive Verbindung in einem Anteil von 1 bis 100, vorzugsweise von 50 bis 50 mg/kg verabreicht werden. 



   Die Ausgangsverbindung (III) ihrerseits kann wie folgt hergestellt werden : 

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 EMI14.1 
 
 EMI14.2 
 
Alkoxycarbonylnied. Alkyl bedeuten. 



   Die vorstehend beschriebenen Verfahren werden nachfolgend näher erläutert. 



   Verfahren 1 : Verätherung
Die Verbindungen   (III b)   und (IIId) können jeweils durch Umsetzung einer Verbindung (IIIa) bzw.    (III c)   mit einem Verätherungsmittel hergestellt werden. Diese Umsetzung kann im wesentlichen auf die gleiche Weise wie im erfindungsgemässen Verfahren durchgeführt werden. 



   Verfahren 2 : Thiazolring-Bildung 
 EMI14.3 
 

 <Desc/Clms Page number 15> 

 



  Verfahren 3 : Eliminierung der Aminoschutzgruppe Die Verbindungen (III e) und   (III)   können jeweils hergestellt werden, indem man eine Ver- 
 EMI15.1 
 im erfindungsgemässen Verfahren durchgeführt werden. 



   Verfahren 4 : Carboxybildung
Die Verbindungen   (III,),(III)   und (III.) können jeweils durch Überführung der veresterten Carboxygruppe einer Verbindung    (III,), (IIIe)   bzw.   (III)   in die freie Carboxygruppe hergestellt werden. Diese Umsetzung kann im wesentlichen auf die gleiche Weise wie im erfindungsgemässen Verfahren durchgeführt werden. 



   Verfahren 5 : Oximbildung
Die Verbindung (III f) kann auch durch Umsetzung einer Verbindung   (III)   mit einem Hydroxylaminderivat (XIV) oder einem Salz hievon hergestellt werden. 



   Bei dem Hydroxylaminderivat (XIV) kann es sich um Hydroxylamin handeln, das durch einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest substituiert ist, der durch Halogen, Carboxy oder verestertes Carboxy substituiert sein kann, wobei Einzelheiten und Beispiele hiefür weiter oben angegeben wurden. Bei einem geeigneten Salz des Hydroxylaminderivates (XIV) kann es sich um das Hydrochlorid, Hydrobromid, Sulfat   od. dgl.   handeln. 



   Die Umsetzung wird in der Regel in einem konventionellen Lösungsmittel, wie Wasser, Alkohol, Tetrahydrofuran, Acetonitril, Dimethylsulfoxyd, Pyridin oder einem andern Lösungsmittel, welches die Reaktion nicht nachteilig beeinflusst, oder in einer Mischung davon durchgeführt und die Reaktionstemperatur ist nicht kritisch. 



   Wenn ein Salz des Hydroxylaminderivates (XIV) als Reagens verwendet wird, wird die Umsetzung vorzugsweise in Gegenwart einer konventionellen Base durchgeführt. 



   Verfahren 6 : Thiadiazolring-Bildung 
 EMI15.2 
 vat (XVI) und anschliessende Umsetzung der dabei erhaltenen Verbindung (XVII) mit einem Schwefeldihalogenid (XVIII) hergestellt werden. 
 EMI15.3 
 
 EMI15.4 
 
 EMI15.5 
 
 EMI15.6 
 das substituiert sein kann durch Halogen, Carboxy oder verestertes Carboxy und R Wasserstoff oder nied. Alkyl bedeuten, mit der Massgabe, dass R Amino bedeutet, das durch Formyl geschützt 
 EMI15.7 
 
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern, ohne dass diese jedoch hierauf beschränkt sein soll. 



   1. Herstellung von Ausgangsmaterialien
Beispiel A : 160 mg Natriumborhydrid wurden zu einer Suspension von 1 g 4-Nitrobenzyl-7-   - [ 2- (2-formamido-4-thiazolyl) -2-methoxyiminoacetamido ] -3-hydroxy-3-cephem-4-carboxylat   (Synisomeres) in 10 ml Tetrahydrofuran, 3 ml Essigsäure und 1 ml Wasser während eines Zeitraumes von 10 min bei   0 C   zugegeben und 55 min bei 0 bis   3 C   gerührt. Nachdem Wasser zu der dabei erhaltenen Lösung zugegeben worden war, wurde die Lösung mit Äthylacetat extrahiert.

   Der Extrakt wurje mit gesättigter wässeriger Natriumchloridlösung, gesättigter wässeriger Natriumbicarbonatlösung und gesättigter wässeriger Natriumchloridlösung gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet. 

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 Die Lösung wurde unter vermindertem Druck eingeengt und der Rückstand mit Diäthyläther pulverisiert, wobei man 0, 77 g   4-Nitrobenzyl-7-   [2-(2-formamido-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3- -hydroxycepham-4-carboxylat (Synisomeres) erhielt, Fp. 172 bis 1750C (Zers. ). 
 EMI16.1 
 



   Beispiel B : 704 mg Phosphorylchlorid wurden zu einer Lösung von 336 mg   N, N-Dimethylform-   amid in 8 ml Äthylacetat bei einer Temperatur unterhalb   50C   zugetropft und 30 min lang bei der gleichen Temperatur gerührt. Zu der Lösung wurde 1 g 2- (2-Formamidothiazol-4-yl)-2-methoxyiminoessigsäure (Synisomeres) zugegeben und es wurde 1 h lang bei 5 bis 10 C gerührt. Die Lösung wurde zu einer Lösung von 872 mg 7-Amino-3-hydroxycepham-4-carbonsäure und   1, 05 g   Trimethylsilylacetamid in 20 ml Äthylacetat während 5 min   bei-20  C   zugetropft und 1 h lang   bei -20 bis -2S. C   gerührt. Zu der dabei erhaltenen Lösung wurden 50 ml Wasser zugegeben und der pH-Wert wurde mit Natriumbicarbonat auf 7, 0 eingestellt.

   Die wässerige Schicht wurde abgetrennt und die Äthylacetatschicht erneut mit 10 ml Wasser extrahiert. Die wässerigen Extrakte wurden miteinander vereinigt, auf PH 6 eingestellt und an 50 ml eines makroporösen nichtionischen Adsorptionsharzes (Diaion HP-20 der Firma Mitsubishi Chemical Industries) adsorbiert. Die Säule wurde mit 50 ml Wasser gewaschen und mit 30%igem wässerigen Isopropylalkohol eluiert. Das die gewünschte Verbindung enthaltende Eluat wurde auf PH 6, 5 eingestellt und unter vermindertem Druck eingeengt. Der Rückstand wurde gefriergetrocknet, wobei man 1, 1 g Natrium-7- 2-(2-formamidothiazol-4-yl)-2-methoxyiminoacetamido -3-hydroxycepham-4-carboxylat (Synisomeres) erhielt. 



   NMR 6   (DO, ppm) : 2, 72-3, 18 (2H,   m), 4,02 (3H, s),   4,     02-4, 28 (1H,   m), 4, 54 (lH, d, J = 4 Hz),   5, 28 (1H,   d, J = 4 Hz), 5, 53 (1H, d, J = 4 Hz), 7,50 (1H, s), 8,53 (1H, s). 



   Beispiel C : (1) 2, 37 g Triäthylamin,   7, 12   g Dimethylanilin und 3, 93 g Trimethylsilylchlorid wurden zu einer gerührten Suspension von 10 g 4-Nitrobenzyl-7-(2-phenylacetamido)-3-hydroxy-3-cephem-4-carboxylat in 200 ml Methylenchlorid zugegeben und die Lösung wurde 1 h lang bei Raumtemperatur gerührt. Zu der Lösung wurden bei-30 bis-25 C 4, 88 g Phosphorpentachlorid zugegeben und es wurde 3 h lang   bei -25 bis -20oC   gerührt. Zu der Lösung wurden   bei-25 bis-20 C   42 ml Methanol zugegeben und es wurde 1 h lang gerührt. Zu der Lösung wurden 35 ml Wasser bei -25 bis -20 C zugegeben und dann bei Raumtemperatur gerührt.

   Die Niederschläge wurden durch Filtrieren gesammelt, mit Methylenchlorid und danach mit Diäthyläther gewaschen und getrocknet, wobei man 5, 2 g   4-Nitrobenzyl-7-amino-3-hydroxy-3-cephem-4-carboxylat,   Fp. 148 C (Zers.), erhielt. 
 EMI16.2 
 
NMR   8   ppm   (DMSO-d) : 2, 8-3, 7   (2H, m),   4, 90 (1H,   t, J = 4 Hz), 5, 29 (lH, d, J = 4 Hz),   5, 38   (2H, s),   7, 71   (2H, d, J = 8 Hz),   8, 26   (2H, d, J = 8 Hz). 



   (2) 2, 87 g Phosphorylchlorid wurden zu einer Lösung von 1, 37 g N, N-Dimethylformamid in 10 ml Äthylacetat bei 5 bis 10 C zugetropft. Zu der Lösung wurden 40 ml Äthylacetat zugegeben und es wurde 40 min lang unter Eiskühlung gerührt. Zu der Lösung wurden 3, 58 g 2- (2-Formamido- 
 EMI16.3 
    4-thiazolyl)-2-methoxyiminoessigsäure4-Nitrobenzyl-7-amino-3-hydroxy-3-cephem-4-carboxylat,   50 ml Äthylacetat,   14, 3   g Trimethylsilylacetamid und   5,   8 g Bis- (trimethylsilyl)-acetamid bei-15 C zugegeben und 1 1/2 h lang bei -20   bis -15C   gerührt. 
 EMI16.4 
 mit Äthylacetat extrahiert. Die Äthylacetatschicht und der Extrakt wurden miteinander vereinigt, mit gesättigter wässeriger Natriumchloridlösung gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet.

   Nachdem die Lösung unter vermindertem Druck auf ein Volumen von 50 ml eingeengt worden war, 

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 wurden die Niederschläge durch Filtrieren gesammelt und mit Äthylacetat gewaschen, wobei man 3, 5 g 4-Nitrobenzyl-7- [2-(2-formamido-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-hydroxy-3-cephem-4- - carboxylat (Synisomeres) erhielt, Fp.   163 C   (Zers.). 
 EMI17.1 
 
R. v max : 3210,8, 50 (lH, t, J = 9 Hz). 



   2. Erfindungsgemässes Verfahren :
Beispiel 1 : 0, 406 g Mesylchlorid wurden zu einer gerührten Mischung von 1 g 4-Nitrobenzyl-   - 7- [2- (2-formamido-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-hydroxycepham-4-carboxylat (Syniso-    meres), 10 ml N, N-Dimethylformamid und 0, 732 g Kaliumcarbonat während eines Zeitraumes von 2 min bei 0 bis 5 C zugetropft und die Lösung wurde 2 1/2 h bei Raumtemperatur gerührt. Nach Zusetzen von Äthylacetat und Wasser zu der dabei erhaltenen Lösung wurde die Lösung mit Äthylacetat extrahiert. Die zurückbleibende wässerige Schicht wurde erneut mit Äthylacetat extrahiert. 



  Die Äthylacetatextraktlösung wurde mit gesättigter wässeriger Natriumchloridlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingeengt. Der Rückstand wurde einer Säulenchromatograhie an 30 g Silicagel unterworfen und mit einem Chloroform/Äthylacetat-Gemisch eluiert. Das Eluat wurde unter vermindertem Druck eingeengt, wobei man 0, 12 g 4-Nitrobenzyl-7- -[2-(2-formation-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carboxylat (Synisomeres) erhielt, Fp.   224 C   (Zers.). 



   Beispiel 2 : Die folgenden Verbindungen werden auf ähnliche Weise wie in den obigen Beispielen erhalten : (1) 7-   [   [2-Amino-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure-hydrochlorid (Synisomeres) 
 EMI17.2 
 J = 8 Hz). 



     (3)   Natrium-7- [2- (2-aminothiazol-4-yl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carboxylat (Synisomeres). 
 EMI17.3 
 
NMR   ô   ppm   (DMSO-dö) : 3, 50   (2H, breites s),   3, 83 (3H,   s),   5, 00 (1H,   d, J = 5 Hz), 5,68 (1H, dd, J = 5 Hz, 8 Hz), 6, 13 (lH, breites s), 6,73 (1H, s),   7, 3 (2H,   breites s), 9, 60 (lH, d, J = 8 Hz). 



   (4) 7- [2-(2-Formamido-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure (Synisomeres) 
 EMI17.4 
 

 <Desc/Clms Page number 18> 

 



   R.(6) p-Nitrobenzyl-7-   [   (2-amino-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carboxylat (Synisomeres). 
 EMI18.1 
    R. \ ! max : 3300,= 9 Hz), 12, 66 (lH,   s). 



   (8) 7- [2-(2-Formamidothiazol-4-yl)-2-(2,2,2-trifluoräthoxyimino)-acetamido]-3-cephem-4-carbonsäure (Synisomeres). 
 EMI18.2 
 ! max : 3250,(1H, d, J = 8 Hz), 12, 67 (IH, breites s). 



   (9) 4-Nitrobenzyl-7- [2- (2-amino-4-thiazolyl)-2-hydroxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carboxylat (Synisomeres). 
 EMI18.3 
 lat (Synisomeres). 



     I. R. (NujoI) : 1780,   1750 cm
NMR   (CDCl3, #): 1,20   (9H, s),   3,   45-3, 60 (2H, breites d),   4, 0   (3H, s), 5,0 (*1H, d, J = 
 EMI18.4 
 



   3. Herstellung von Salzen
Beispiel 3: 1,04 g Natriumbicarbonat wurden zu einer Lösung von 2, 6 g 7- [2- (2-Amino-4- -thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäurehydrochlorid (Synisomeres) in 100 ml Wasser unter Eiskühlung und unter Rühren bei Raumtemperatur zugegeben. Die dabei erhaltene Lö- 
 EMI18.5 
 (Synisomeres) wurden langsam zu 30 ml einer wässerigen Lösung von 1, 04 g Natriumbicarbonat bei 35 bis   400C   zugegeben und es wurde 30 min lang bei 50 bis   530C   gerührt. Nach der Entfernung der unlöslichen Substanz aus der dabei erhaltenen Lösung wurde das Filtrat mit 0, 3 g Aktivkohle behandelt und filtriert. Das Filtrat wurde gefriergetrocknet, wobei man 4, 2 g   Natrium-7- [2- (2-ami-   no-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carboxylat (Synisomeres)erhielt. 



   I.   R. #Nujol: 3300 - 3100,   1760, 1670, 1595,1530 cm max 
 EMI18.6 
 

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 EMI19.1 
 

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 Natrium-7- [2-   (2-aminothiazol-4-yl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carboxylatdihydrat (Syniso-   meres) in Form von Plättchen erhielt. 



   Beispiel 11 : Eine 4n wässerige Natriumhydroxydlösung wurde vorsichtig zu einer gerührten Suspension von 52 g 7- [2- (2-Aminothiazol-4-yl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure (Synisomeres) in 100 ml Wasser bei einer Temperatur unterhalb   5 C   zugetropft, wobei eine Lösung mit einem pH-Wert von 7, 0 bis 7, 5 erhalten wurde. Nach dem Filtrieren und Waschen wurden das vereinigte Filtrat und die Waschwässer (200 ml) unter Rühren innerhalb von 30 min zu 2   l   Äthanol zugetropft und es wurde 15 min bei Raumtemperatur und dann 1 h bei 5 bis   10 C   gerührt.

   Die Niederschläge wurden durch Filtrieren gesammelt, mit 200 ml   Äthanol gewaschen   und im Vakuum bei   30 C   getrocknet, wobei man 46, 3 g amorphes Natrium-7-[2-(2-aminothiazol-4-yl)-2-methoxyiminoacet-   amido ]-3-cephem-4-carboxylat   (Synisomeres) erhielt. 
 EMI20.1 
 
Beispiel 12 : Eine Suspension von 10 g Natrium   [2- (2-aminothiazol-4-yl)-2-methoxyiminoacet-     amido] -3-cephem-4-carboxylat   (Synisomeres) in 250 ml Methanol wurde mit einer Ultraschallvorrichtung behandelt, um eine klare Lösung zu erhalten. Die Lösung wurde bei Raumtemperatur stehengelassen und dann 3 h bei der gleichen Temperatur gerührt.

   Die Niederschläge wurden durch Fil- 
 EMI20.2 
 
Beispiel 13 : Die gemäss Beispiel 9 erhaltenen Kristalle wurden im Vakuum über   P, 0, 1   Tag lang bei Raumtemperatur getrocknet, wobei man andere Plättchen von Natrium-7- 2-(2-aminothiazol- -4-yl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carboxylat (Synisomeres)erhielt. 



   4. Entfernung der Aminoschutzgruppe
Beispiel 14 : 95 mg 7-[2-(2-Formamido-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure (Synisomeres) wurden in 4 ml Methanol suspeniert. Zu der Suspension wurden 110 mg konz. 



  Salzsäure zugegeben und die Lösung 4 h bei Raumtemperatur gerührt. Nach dem Abdestillieren des Methanols unter vermindertem Druck wurde der Rückstand in 30 ml Wasser gelöst und die wässerige Lösung mit 10 ml Äthylacetat und danach mit 15 ml Dichlormethan gewaschen. In die wässerige Lösung wurde Stickstoffgas eingeleitet, um das restliche organische Lösungsmittel zu entfernen 
 EMI20.3 
 
NMR 6 ppm   (DMSO-d,)   :   3, 64   (2H, breites s),   3, 95   (3H, s), 5, 14 (lH, d, J = 5 Hz),   5, 82 (1H,   t, J = 4 Hz), 6, 95 (lH, s), 9, 80 (IH, d, J = 8 Hz). 



   Beispiel 15 : Eine Lösung von 10, 8 g 7-[2-(2-Formamido-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetami-   do] -3-cephem-4-carbonsäure   (Synisomeres), 11 g konz. Salzsäure und 350 ml Methanol wurde 4 h bei Raumtemperatur gerührt. Nach dem Einengen der dabei erhaltenen Lösung unter vermindertem Druck wurde Äthylacetat zum Rückstand zugegeben. Die Lösung wurde mit gesättigter wässeriger Natriumbicarbonatlösung auf PH   8, 0 eingestellt   und die wässerige Schicht wurde abgetrennt und mit Diäthyläther gewaschen. Nach dem Einleiten von Stickstoffgas in die wässerige Lösung wurde die wässerige Lösung mit 10%iger Salzsäure auf PH 4, 0 eingestellt.

   Die Niederschläge wurden durch Filtrieren gesammelt und mit Wasser gewaschen, wobei man   8,   2   g 7-[2- (2-Amino-4-thiazolyl) -2-meth-     oxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure   (Synisomeres) erhielt, Fp.    > 2900C.   
 EMI20.4 
 
R. v mJ-cephem-4-carboxylat (Synisomeres) wurden in einer Mischung aus 10 ml Äthanol und 15 ml Wasser suspendiert. Zu der Suspension wurden bei 5 bis   7 C   während 10 min 6 ml In wässerige Kaliumhydroxydlösung zugegeben und es wurde 10 min lang gerührt. Die dabei erhaltene Lösung wurde mit 

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 10%iger Salzsäure auf PH 7, 5 eingestellt, mit Äthylacetat gewaschen und mit 10%iger Salzsäure auf PH 2, 5 eingestellt.

   Die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt, wobei man eine Mischung aus 0, 32 g 7-[2-(2-Formamido-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure (dem Synisomeren) und 0, 035 g   7- [2- (2-Amino-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-     - carbonsäure   (dem Synisomeren) erhielt. (Dieses Beispiel erläutert nicht nur die Abspaltung der Aminoschutzgruppe sondern auch die Entfernung der Carboxyschutzgruppe.)
Beispiel 17 : Eine Lösung von 0, 35 g 7-[2-(2-Formamidothiazol-4-yl)-2-äthoxycarbonylmeth-   oxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure   (Synisomeres) in 0, 39 g konz. Salzsäure,   5, 3   ml Äthanol und 8 mI Tetrahydrofuran wurden 4 1/2 h bei Raumtemperatur gerührt.

   Nachdem die dabei erhaltene Lösung im Vakuum eingeengt worden war, wurde der Rückstand in wässeriger Natriumbicarbonatlösung gelöst, mit Aktivkohle behandelt und filtriert. Das Filtrat wurde mit 10%iger Salzsäure unter Eiskühlung auf PH   3, 5   eingestellt. Die Niederschläge wurden durch Filtrieren gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet, wobei man   0,   1   g 7- [2- (2-Aminothiazol-4-yl)-2-äthoxycar-   bonylmethoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure (Synisomeres) erhielt. 
 EMI21.1 
 
NMR   ô     (DMSO-d,,   ppm) :

   1, 21 (3H, t, J = 7 Hz),   3, 59   (2H, s),   4, 14   (2H, q, J = 7 Hz), 4, 66 (2H, s), 5, 10 (lH, d, J = 5 Hz),   5, 83 (1H,   dd, J = 5 Hz, 8 Hz),   6, 47 (1H,   breites s),   6, 78 (1H,   s),   7, 23   (2H, s), 9, 52 (lH, d, J = 8 Hz). 



   Beispiel 18 : Eine Suspension von   1,   5 g 7-[2-(2-Formamidothiazol-4-yl)-2-(2,2,2-trifluoräthoxy-   imino)-acetamido]-3-cephem-4-carbonsäure   (Synisomeres),   1, 3   ml konz. Salzsäure, 10 ml Tetrahydrofuran und 30 ml Methanol wurde auf ähnliche Weise wie in den vorhergehenden Beispielen behandelt, wobei man   1,   1   g 7- [2- (2-Aminothiazol-4-yl)-2- (2, 2, 2-trifluoräthoxyimino)-acetamido]-3-cephem-   
 EMI21.2 
 = 5 Hz), 5, 87 (lH, dd, J = 5 Hz, 8 Hz), 6, 52 (lH, t, J = 4 Hz), 6, 87 (lH, s),   9, 80 (1H,   d, J = 8 Hz). 



   Beispiel 19 : Zu einer Lösung von 1, 25 g p-Nitrobenzyl-7-[2-(2-formamido-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carboxylat (Synisomeres) in 40 ml Methanol und 50 ml Tetrahydrofuran wurden 0, 65 g 10%iges Palladium/Kohle zugegeben und die Mischung unter Atmosphärendruck 3 1/2 h lang einer katalytischen Reduktion bei Raumtemperatur unterworfen. Nach der Entfernung des Katalysators aus der Reaktionsmischung wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingeengt. 



  Zum Rückstand wurden 80 ml Wasser zugegeben und die Mischung wurde mit gesättigter wässeriger Natriumbicarbonatlösung auf PH 7, 5 eingestellt und dann wurde die unlösliche Substanz abfiltriert. 



  Das Filtrat wurde mit 50 ml Äthylacetat gewaschen und dann wurden 100 ml Äthylacetat zur Lösung zugegeben. Nach der Einstellung auf PH 1, 5 mit 10%iger Salzsäure wurde die Äthylacetatschicht abgetrennt. Die zurückbleibende wässerige Schicht wurde zweimal mit 80 ml Äthylacetat extrahiert und die Extrakte wurden mit der oben erhaltenen Äthylacetatschicht vereinigt, mit wässeriger Natriumchloridlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und dann unter vermindertem Druck eingeengt, wobei man 0, 60 g 7-[2-(2-Formamido-4-thiazolyl)-2-m,ethoxyiminoacetamido]-3-cephem-   - 4-carbonsäure   (Synisomeres) erhielt, Fp. 176 bis   183 C   (Zers. ). 
 EMI21.3 
    R. v max12, 63 (1H,   s). 



   Beispiel 20 : 7, 8 g p-Nitrobenzyl-7-[2-(2-amino-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem- - 4-carboxylat (Synisomeres) wurden in einer Mischung aus 60 ml Äthanol und 60 ml Wasser suspendiert. Zu der gerührten Suspension wurden unter Eiskühlung während 10 min 45 ml In wässerige Kaliumhydroxydlösung zugetropft und 15 min lang bei   5 C   gerührt. Die dabei erhaltene Lösung wurde mit konz. Salzsäure auf PH 7,0 eingestellt, mit Äthylacetat gewaschen und unter vermindertem Druck auf die Hälfte ihres Anfangsvolumens eingeengt.

   Die eingeengte Lösung wurde auf PH 5, 0 

 <Desc/Clms Page number 22> 

 eingestellt und unter Verwendung von 80 ml eines makroporösen nichtionischen Adsorptionsharzes (Diaion HP-20 der Firma Mitsubishi Chemical Industries   Ltd.)   einer Säulenchromatographie unterworfen, wobei mit   5%igem   wässerigen Isopropylalkohol eluiert wurde. Die die erfindungsgemäss erhältliche Verbindung enthaltenden Fraktionen wurden gesammelt und mit 10%iger Salzsäure auf pH 3, 2 eingestellt. Die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrieren gesammelt und getrocknet, wobei man 2, 3 g 7- [2-(2-Amino-4-thiazolyl)-2-methoxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure (Synisomeres) erhielt. 



   Beispiel 21 : 2, 52 g 4-Nitrobenzyl-7- [2-   (2-formamidothiazol-4-yl)-2-äthoxycarbonylmethoxyimino-   acetamido ]-3-cephem-4-carboxylat (Synisomeres),   1, 3   g 10% Palladium auf Kohle, 13 ml Äthanol, 25 ml Tetrahydrofuran, 0, 22 ml Essigsäure und   2, 2 ml   Wasser wurden auf ähnliche Weise wie in den vorhergehenden Beispielen behandelt, wobei man   0,   4   g 7- [2- (2-Formamidothiazol-4-yl)-2-äthoxy-   
 EMI22.1 
 
NMR   s     (DMSO-d.,   ppm) :

   1, 23 (3H, t, J = 7 Hz),   3, 61   (2H, breites s),   4, 15   (2H, q, J = 7 Hz),   4, 73   (2H, s),   5, 13 (1H,   d, J = 5 Hz), 5, 87 (lH, dd, J = 5 Hz, 9 Hz), 6, 48 (lH, breites s),   7, 43 (IH,   s),   8, 50 (IH,   s), 9, 62 (lH, d, J = 9 Hz),   12, 58 (1H,   s). 



   Beispiel 22 : 0, 35 g 10% Palladium/Kohle wurden zu einer Lösung von 0, 7 g 4-Nitrobenzyl-7- -[2-(2-amino-4-thiazolyl)-2-hydroxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carboxylat (Synisomeres) in 70 ml Methanol zugegeben und die Mischung wurde 1 1/2 h lang bei Raumtemperatur unter Atmosphärendruck katalytisch reduziert. Die dabei erhaltene Mischung wurde filtriert und das Filtrat wurde unter vermindertem Druck eingeengt. Zu dem Rückstand wurde eine wässerige Lösung von Natriumbicarbonat zugegeben und die unlösliche Substanz wurde abfiltriert. Das Filtrat wurde mit Äthylacetat und danach mit Methylenchlorid gewaschen, es wurde Stickstoffgas hindurchgeleitet und dann wurde es lyophilisiert.

   Der Rückstand wurde in 30 ml Wasser gelöst und mit 10%iger Salzsäure auf pH   3, 8 eingestellt.   Die Lösung wurde einer Säulenchromatographie unterworfen unter Verwendung eines makroporösen nichtionischen Adsorptionsharzes "Diaion HP-20" (Warenzeichen für ein Produkt der Firma Mitsubishi Chemical Industries Ltd. 20   ml),   mit Wasser gewaschen und dann mit   40% igem   wässerigem Aceton eluiert. Nachdem das Aceton unter vermindertem Druck aus dem Eluat entfernt worden war, wurde der Rückstand lyophilisiert, wobei man 0, 25 g 7-   [2- (2-Amino-4-thiazo-   lyl)-2-hydroxyiminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäure (Synisomeres) erhielt. 
 EMI22.2 
 



   Beispiel 23 : Fermentation :
Vorkulturmedium : Trypticase-Sojabrühe (BBL)
Hauptkulturmedium :
Glycerin 3 g
Pepton 1 g
Maisquellwasser 1 g trockene Hefe 2 g
Natriumbicarbonat 0, 1 g   KH2PO. 0, 55   g   Na2HPO. 12H, 0 2, 15   g (Die obigen Komponenten wurden in einer zum Auffüllen auf 100 ml ausreichenden Menge Wasser gelöst und das Medium wurde auf PH   7, 2 eingestellt.)  
100 ml der Hauptkulturbrühe wurden in einen 500 ml-Sakaguchi-Kolben eingeführt und 20 min lang bei   120  C sterilisiert.   In dieses Medium wurde 1 ml einer Kulturbrühe jedes der nachfolgend angegebenen Mikroorganismen eingeimpft (inokuliert), die jeweils in dem Vorkulturmedium kultiviert worden waren, u. zw. 18 h lang bei   30 C,   worauf eine Schüttelkultur bei   30 C   48 h lang geführt wurde.

   

 <Desc/Clms Page number 23> 

 



   Reaktion :
Der oben genannten Kulturbrühe   (1   ml) wurde 0, 1 g des nachfolgend angegebenen Substrates, suspendiert in 1 ml eines   0, 1M   Phosphatpuffers (PH 7, 2), zugesetzt und dann wurde die Mischung 48 h bei   30DC   geschüttelt. 



   Identifizierung und Nachweis :
Nach der Reaktion wurde zur Identifizierung des erzeugten Produktes der oben erhaltenen Reaktionsmischung auf Eastman chromatogram 6065-Cellulose bei Raumtemperatur chromatographiert. Als Entwicklungsmittel wurde verwendet : (A) die obere Schicht einer Mischung aus n-Butanol, Äthanol und Wasser (Volumsverhältnis 4 : 1 : 5) und (B) eine Mischung aus n-Propanol und Wasser (Volumsverhältnis 7 : 3), Der Rf-Wert wurde durch den Index der antimikrobiellen Aktivität gegenüber einem empfindlichen Stamm von Escherichia coli ES 111 bestimmt und als Ergebnis wurde nur ein Fleck beobachtet, der zeigte, dass jedes der Produkte I und   II   auf der Eastman-chromatogram-6065-Cellulose zu erkennen war, ohne dass irgendein Fleck der Substrate I und   II   auftrat. 



  Die   R,-Werte   sind in der folgenden Tabelle angegeben. 
 EMI23.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Entwicklungslösungsmittel
<tb> A <SEP> B
<tb> Reaktionsmischung
<tb> (Produkt <SEP> I) <SEP> 0,85 <SEP> 0,90
<tb> Bezugssubstanz <SEP> 0, <SEP> 39 <SEP> 0, <SEP> 60 <SEP> 
<tb> (Substrat <SEP> I)
<tb> Reaktionsmischung <SEP> 0, <SEP> 90 <SEP> 0, <SEP> 92 <SEP> 
<tb> (Produkt <SEP> II)
<tb> Bezugssubstanz
<tb> (Substrat <SEP> II)"-". <SEP> 54 <SEP> 
<tb> 
   Fussnoten :    
 EMI23.2 
 re (Synisomeres) ;
Substrat II : 4-Nitrobenzyl-7- [2-amino-4-thiazolyl)-2-   - methoxyimino-acetamido] -3-cephem- - 4-carboxylat (Synisomeres) ;   
Produkt II : 7-   [2- (2-Amino-4-thiazolyl)-2-methoxy-     iminoacetamido]-3-cephem-4-carbonsäu-   re (Synisomeres). 



   Das in der oben erhaltenen Reaktionsmischung erzeugte Produkt wurde unter Verwendung eines empfindlichen Stammes von Escherichia coli ES 111 (16 h bei   37 C   kultiviert) mittels der Pa-   pierscheibenplattenmethode   nachgewiesen und die Ausbeute wurde daraus errechnet. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle angegeben. 

 <Desc/Clms Page number 24> 

 
 EMI24.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Ausbeute <SEP> (%) <SEP> 
<tb> Für <SEP> die <SEP> enzymatische <SEP> Hydrolyse
<tb> verwendeter <SEP> Mikroorganismus <SEP> Produkt <SEP> I <SEP> Produkt <SEP> II
<tb> Bacillus <SEP> subtilis <SEP> IAM <SEP> 1069 <SEP> 75 <SEP> 60
<tb> Bacillus <SEP> sphaericus <SEP> IAM <SEP> 1286 <SEP> 75 <SEP> 20
<tb> Bacillus <SEP> subtilis <SEP> IAM <SEP> 1107 <SEP> 75 <SEP> 95
<tb> Bacillus <SEP> subtilis <SEP> IAM <SEP> 1214 <SEP> 85 <SEP> 20
<tb> Corynebacterium <SEP> equi <SEP> IAM <SEP> 1038 <SEP> 95 <SEP> 95
<tb> Micrococcus <SEP> varians <SEP> IAM <SEP> 1314 <SEP> 70 <SEP> 20
<tb> Flavobacterium <SEP> rigens <SEP> IAM <SEP> 1238 <SEP> 85 <SEP> 90
<tb> Salmonella <SEP> typhimurium <SEP> IAM <SEP> 1406 <SEP> 90 <SEP> 20
<tb> Staphylococcus <SEP> epidermidis <SEP> IAM <SEP> 1296 <SEP> 90 <SEP> 95
<tb> Microbacterium <SEP> flavum <SEP> IAM <SEP> 1642 <SEP> 90 <SEP> 95
<tb> 
 

    PATENTANSPRÜCHE :    
 EMI24.2 
 
 EMI24.3 
 
 EMI24.4 
 
 EMI24.5 
 modifiziertes Carboxy darstellt, und deren pharmazeutisch annehmbaren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI24.6 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. worin R 1, R2 und R5 die obige Bedeutung haben und R7 Acyl ist, oder ein Salz hievon mit einer Base umsetzt und gegebenenfalls (i) aus einer erhaltenen Verbindung, worin R6 geschütztes Amino bedeutet, die Schutz- <Desc/Clms Page number 25> EMI25.1
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