AT371177B - In eine betonplatte eingebaute vorrichtung zum ableiten von feuchtigkeit - Google Patents
In eine betonplatte eingebaute vorrichtung zum ableiten von feuchtigkeitInfo
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- AT371177B AT371177B AT174179A AT174179A AT371177B AT 371177 B AT371177 B AT 371177B AT 174179 A AT174179 A AT 174179A AT 174179 A AT174179 A AT 174179A AT 371177 B AT371177 B AT 371177B
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
- E01D19/00—Structural or constructional details of bridges
- E01D19/08—Damp-proof or other insulating layers; Drainage arrangements or devices ; Bridge deck surfacings
- E01D19/086—Drainage arrangements or devices
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft eine in eine Betonplatte eingebaute Vorrichtung zum Ableiten von Feuch- tigkeit, die sich zwischen einer auf der Betonplatte angebrachten, wasserdichten Isolierschicht und der Betonplatte bildet und/oder Feuchtigkeit, die durch einen auf der Isolierschicht ange- brachten Belag hindurchdringt, mit Hilfe eines in die Betonplatte eingebauten Ableitrohres, in dessen oberem Ende ein flacher, oben mit radial verlaufenden Nuten versehener Trichter einge- setzt ist und bündig in die Betonplatte eingebaut ist, wobei die obere Trichteröffnung mit einem auf der Isolierschicht aufliegenden pilzförmigen Einsatz abgedeckt ist, der an seiner Unterseite radial verlaufende Nuten aufweist, während das untere Ende des Ableitrohres stützend in einem bündig zur Unterseite der Betonplatte eingebauten Auslaufstutzen mit Abtropfkragen gehalten ist. Solche Ableitvorrichtungen kommen in Kunstbauten, wie Brücken und Überführungen zur Anwendung. Der auf die wasserdichte Isolierschicht angebrachte Belag ist dann meist ein Strassenbelag. Vorrichtungen der beschriebenen Art sind aus der DE-OS 2135314 bekannt. Die Praxis hat gezeigt, dass die in diesem Schutzrecht dargestellte Vorrichtung gewisse schwerwiegende Nachteile aufweist. In den Zeichnungen der genannten Schrift sind Tropfen dargestellt, die genau zentrisch zum Ableitrohr heruntertropfen. Die theoretische Betrachtung hat sich, wie die Praxis zeigt, als falsch erwiesen. Vielmehr läuft das Wasser vom äusseren Rand des trichterförmigen Einsatzes zum Trichterrohr und an dessen Wandung nach unten. Es erfolgt aber keine Leitung des Wassers von der Wandung über die Halterippen des Stieles zur Spitze des pilzförmigen Deckels. Durch die Oberflächenspannung des Wassers und die Vibrationen der Brücke durch den darüber rollenden Verkehr wird der minimale Spalt zwischen innerer Wandung der Ringnut und der Innenwand des Ableitrohres schnell überbrückt und begünstigt das Ablaufen des Wassers an der Rohrinnenwand des Ableitrohres. Die Folgen, insbesondere das Zuwachsen der Rohre durch Kalkansatz, sind überall ersichtlich. Die Erfindung zielt darauf ab, diesen Nachteil mit Sicherheit zu vermeiden. Dies wird dadurch erzielt, dass der Trichter an seiner unteren Seite eine Zentriermanschette aufweist, die das Auslaufrohr des Trichters konzentrisch umgibt und vom Ableitrohr, in das das Auslaufrohr hineinragt, distanziert, dass das Auslaufrohr einen etwa um 20% geringeren Durchmesser gegenüber dem Innendurchmesser des Ableitrohres besitzt, um so das abtropfende Wasser von der Innenwand des Ableitrohres fernzuhalten und dass der unten am Ableitrohr angebrachte Auslaufstutzen mit zwei konzentrischen Abtropfkragen versehen ist, an die eine vorzugsweise in ein Sammelrohr, insbesondere mit Reinigungsstutzen, mündende Ableitrohrverlängerung anschliessbar ist. Die erfinderische Leistung ist gegenüber dem Stand der Technik in der wesentlichen Verbesserung der Wasserablaufeigenschaften zu sehen. In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt : Fig. 1 zeigt eine Ableitvorrichtung im Schnitt und Fig. 2 einige Einbaumöglichkeiten bei einer Brückenkonstruktion. In Fig. 1 ist --B-- eine Betonplatte, -1- eine Isolierschicht und-S-ein auf derselben angebrachter Strassenbelag. Beim Betonieren liegt der Auslaufstutzen --10-- auf der Schalung, das EMI1.1 --20- stütztKragen --12-- ist so abgeschrägt, dass sich eine Ablaufrohrverlängerung leicht einschieben lässt. Es kann aber auch ein Rohr, dessen Innendurchmesser dem Aussendurchmesser des Kragens-12- entspricht, auf diesen aufgeschoben werden. Ein Absatz --13-- sorgt für die Abstützung des Ableitrohres --20--. Der flache Trichter --30-- hat an seiner oberen Seite radial verlaufende Nuten --31--, durch die Feuchtigkeit, die sich zwischen dem Beton --B-- und der Isolierschicht --1-- bildet, ablaufen kann. " <Desc/Clms Page number 2> Der pilzförmige Einsatz --40-- ist an der Unterseite seines Pilzkopfes mit radial verlaufen- den Nuten --41-- versehen, während sein Stiel Rippen --42-- aufweist. Der Trichter --30-- hat eine Zentriermanschette --32--, mit der er zentrisch oben in das Ablaufrohr einsetzbar ist. Die Höhe dieser Manschette gestattet eine genau bündige Anpassung bis zur Oberfläche der Betonplatte --B--. Das Auslaufrohr --33-- des Trichters ist unten mit einem Tropfrand versehen. Da der Aussendurchmesser des Auslaufrohres erheblich kleiner ist (etwa 20%) als der Innendurchmesser des Ableitrohres --20--, gelangen die Tropfen nicht mehr an die Wand des Ableitrohres. Wird das Ableitrohr unten mit einem Verlängerungsrohr-50-versehen, das in ein Sammel- rohr --51-- mündet, wird dadurch jeglicher Einfluss von Wind und Wetter vermieden und der Frost- einfluss ist zumindest geringer als bei einem offenen Rohr. Da kalkhaltige Tropfen im Sammelrohr --51-- im Laufe der Jahre allmählich Kalkansätze bilden, ist es von Vorteil, an den Sammelrohren Reinigungsstutzen --52-- anzubringen, wie in Fig. 1 rechts unten angedeutet ist. In Fig. 2 sind einige Verwendungsmöglichkeiten an Hand einer Brückenkonstruktion darge- stellt. Der mittlere Teil der Brücke, der die Fahrbahn --F-- enthält, ist als Kastenbalken mit seitlichen Auskragungen ausgebildet. Daran schliessen aussen noch Gehsteige --G-- an. Ganz links aussen sind Ableitvorrichtungen-A,--angebracht, die unten bündig mit der Betonplatte enden. Bei der Ableitvorrichtung-A22- ist ein Verlängerungsrohrstück --53-- angebracht, das unten schräg abgeschnitten ist und eine verlängerte Tropfnase bildet. Das Rohrstück --53-- ver- ringert einigermassen den Einfluss des Windes und verhindert, dass Tropfen an den Betonbalken geblasen werden. Im Innern der hohlen Balkenkonstruktion sind an den Ableitvorrichtun- gen --A 3 -- Rohrverlängerungen --50-- angebracht, die an quer zur Brückenlängsachse --51-- und längs zur Brückenlängsachse verlaufenden Sammelrohren --51'-- angeschlossen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : In eine Betonplatte eingebaute Vorrichtung zum Ableiten von Feuchtigkeit, die sich zwischen einer auf der Betonplatte angebrachten, wasserdichten Isolierschicht und der Betonplatte bildet und/oder Feuchtigkeit, die durch einen auf der Isolierschicht angebrachten Belag hindurchdringt, mit Hilfe eines in die Betonplatte eingebauten Ableitrohres, in dessen oberem Ende ein flacher, oben mit radial verlaufenden Nuten versehener Trichter eingesetzt ist und bündig in die Betonplatte eingebaut ist, wobei die obere Trichteröffnung mit einem auf der Isolierschicht aufliegenden pilzförmigen Einsatz abgedeckt ist, der an seiner Unterseite radial verlaufende Nuten aufweist, während das untere Ende des Ableitrohres stützend in einem bündig zur Unterseite der Betonplatte eingebauten Auslaufstutzen mit Abtropfkragen gehalten ist,dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter (30) an seiner unteren Seite eine Zentriermanschette (32) aufweist, die das Auslaufrohr (33) des Trichters (30) konzentrisch umgibt und vom Ableitrohr (20), in das das Auslaufrohr hineinragt, distanziert, dass das Auslaufrohr (33) einen etwa um 20% geringeren Durchmesser gegenüber dem Innendurchmesser des Ableitrohres (20) besitzt, um so das abtropfende Wasser von der Innenwand des Ableitrohres (20) fernzuhalten und dass der unten am Ableitrohr (20) angebrachte Auslaufstutzen (10) mit zwei konzentrischen Abtropfkragen (11,12) versehen ist, an die eine vorzugsweise in ein Sammelrohr (51), insbesondere mit Reinigungsstutzen (52), mündende Ableitrohrverlängerung (50) anschliessbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT174179A AT371177B (de) | 1979-03-08 | 1979-03-08 | In eine betonplatte eingebaute vorrichtung zum ableiten von feuchtigkeit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT174179A AT371177B (de) | 1979-03-08 | 1979-03-08 | In eine betonplatte eingebaute vorrichtung zum ableiten von feuchtigkeit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA174179A ATA174179A (de) | 1982-10-15 |
| AT371177B true AT371177B (de) | 1983-06-10 |
Family
ID=3520000
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT174179A AT371177B (de) | 1979-03-08 | 1979-03-08 | In eine betonplatte eingebaute vorrichtung zum ableiten von feuchtigkeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT371177B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9305223U1 (de) * | 1993-04-05 | 1994-08-11 | Bernecker, Klaus-Dieter, 58256 Ennepetal | Bausatz für Rohrleitungen |
-
1979
- 1979-03-08 AT AT174179A patent/AT371177B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9305223U1 (de) * | 1993-04-05 | 1994-08-11 | Bernecker, Klaus-Dieter, 58256 Ennepetal | Bausatz für Rohrleitungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA174179A (de) | 1982-10-15 |
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