AT370354B - Anfahrstrang fuer eine stranggiessanlage - Google Patents

Anfahrstrang fuer eine stranggiessanlage

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AT370354B
AT370354B AT297581A AT297581A AT370354B AT 370354 B AT370354 B AT 370354B AT 297581 A AT297581 A AT 297581A AT 297581 A AT297581 A AT 297581A AT 370354 B AT370354 B AT 370354B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/08Accessories for starting the casting procedure
    • B22D11/081Starter bars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Anfahrstrang für eine Stranggiessanlage, insbesondere einen
Kurz-Anfahrstrang. 



   Bei Giessbeginn wird die Durchlaufkokille einer Stranggiessanlage mittels eines Anfahr- stranges an ihrem unteren Ende verschlossen. Nach Angiessen des Warmstranges an dem Anfahr- strang wird der Anfahrstrang mittels Treibwalzen ausgezogen. Um die Rüstzeit der Maschine,   d. h.   das Anfahren in möglichst kurzer Zeit bewerkstelligen zu können, besteht die Tendenz, sogenannte   "Kurz-Anfahrstränge" zu   verwenden, d. h. Anfahrstränge, deren Länge so bemessen ist, dass sie von der Kokille bis zum ersten in der Strangführung vorgesehenen Treibwalzenpaar reichen. 



  Die zum Ausfördern des Warmstranges notwendige Auszugskraft muss bei einem   solchen"Kurz-Anfahr-   strangsystem"über wenige Treibwalzen auf den Anfahrstrang übertragen werden, wodurch hohe Pressungen zwischen Walze und Kaltstrang notwendig sind. Solche hohe Pressungen ergeben bleibende Verformungen am Kaltstrang. Man war daher - zur Vermeidung zu hoher   Pressungen - gezwun-   gen, mehrere Treibwalzen mit dem Anfahrstrang beim Anfahren in Kontakt gelangen zu lassen. 



   Ein weiteres Problem stellt sich bei   einem"Kurz-Anfahrstrangsystem"durch   die bei modernen Schnellstranggiessanlagen für Stahlbrammen verwendeten Rollen bzw. Treibwalzen geringen Durchmessers (der geringe Durchmesser ist bei Schnellstranggiessanlagen notwendig, um die ungestützte Länge des Stranges zwischen zwei benachbarten Rollen möglichst gering zu halten). Der geringe Rollen- bzw. geringe Treibwalzendurchmesser ergibt eine zusätzliche Erhöhung der Pressung zwischen Treibwalzen und Anfahrstrang, so dass man auch aus diesem Grund gezwungen war, die Anzahl der gleichzeitig mit dem Anfahrstrang in Kontakt gelangenden Treibwalzen zu erhöhen. 



   Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt sich die Aufgabe, eine Stranggiessanlage zu schaffen, bei der man mit möglichst wenigen Treibwalzen auskommt, bei der der Rollen- bzw. Treibwalzendurchmesser der in der Strangführung vorgesehenen Rollen bzw. Treibwalzen möglichst gering bemessen werden kann und bei der ein Anfahrstrang mit möglichst geringer Länge verwendet werden kann. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Anfahrstrang an seiner Kontaktfläche mit den den Strang stützenden Rollen bzw. Treibwalzen der Stranggiessanlage mit einer verschleissfesten Schicht versehen ist, deren Härte grösser ist als die Härte des Grundwerkstoffes des Anfahrstranges. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform ist die verschleissfeste Schicht aus rostfreiem Stahl gebildet. 



   Die Vorteile des gepanzerten Anfahrstranges sind darin zu sehen, dass der Anfahrstrang bei einem vorgegebenen Abstand der Treibwalzen in der Strangführung kürzer bemessen werden kann, da es nunmehr möglich ist, mit weniger gleichzeitig mit dem Anfahrstrang in Kontakt gelangenden Treibwalzen höhere Pressungen zwischen Treibwalzen und Anfahrstrang aufzubringen. 



   Bei der Neukonstruktion einer Anlage ist es möglich, weniger Treibwalzen als früher vorzusehen, da die zulässige Pressung zwischen Treibwalze und gepanzertem Anfahrstrang erhöht ist. Zusätzlich dazu bietet ein gepanzerter Anfahrstrang mehr Widerstand gegen Verschleiss und Deformation und damit eine höhere Lebensdauer. 



   Die Erfindung ist nachfolgend an Hand einiger Beispiele näher erläutert. 



   Der Grundwerkstoff eines Anfahrstranges ist üblicherweise ein Werkstoff der Qualität Baustahl St 42 oder St 50 gemäss DIN 17100. Auf diesen Grundwerkstofftyp wurde mit einer Schichtdicke von 3 bis 5 mm eine rostfreie Schicht mit der Analyse 0, 1% C, 0,4% Si, 0,5% Mn, 17% Cr, Rest Fe, aufgetragen. 



   Gemäss einem andern Ausführungsbeispiel wurde auf einen Anfahrstrang mit obigem Grundwerkstoff mittels Spritzschweissen eine Spritz-Hartlegierung mit folgender Analyse aufgebracht : 1% C, 4% Si, 17% Cr, 4% Fe,   3, 5%   B, Rest Ni. 



   Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel wurde die Oberfläche eines Anfahrstranges mit folgender Analyse eines Kohlenstoffstahles, 0, 25% C, 0, 65% Mn,   1%   Cr,   0, 2%   Mn, Rest Fe, mittels Gasbrenner erhitzt und anschliessend durch Aufspritzen eines Ölstrahles abgeschreckt und damit gehärtet. 



   Es ist weiters möglich, durch Nitrierhärten die Oberfläche eines Anfahrstranges verschleissfest zu machen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Es kann vorteilhaft sein, die verschleissfeste Schicht durch Auftragsschweissen zu bilden. 



   Alle oben beschriebenen Panzerungen werden zweckmässig nur auf jene Flächen aufgebracht, die mit den den Strang stützenden Rollen bzw. Treibwalzen in Kontakt gelangen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Anfahrstrang für eine Stranggiessanlage, insbesondere Kurz-Anfahrstrang, dadurch gekennzeichnet, dass der Anfahrstrang an seiner Kontaktfläche mit den den Strang stützenden Rollen bzw. Treibwalzen der Stranggiessanlage mit einer verschleissfesten Schicht versehen ist, deren Härte grösser ist als die Härte des Grundwerkstoffes des Anfahrstranges.

Claims (1)

  1. 2. Anfahrstrang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verschleissfeste Schicht aus rostfreiem Stahl gebildet ist.
AT297581A 1981-07-06 1981-07-06 Anfahrstrang fuer eine stranggiessanlage AT370354B (de)

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ATA297581A ATA297581A (de) 1982-08-15
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