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Von dem Druckluftbehälter 1 führt ein Rohr 2 zu dem Anlassventil 3, von welchem ans ein Rohr 4 zu dem Druckregler 5 führt. Dieser steht vermittels des Rohres 6 mit der Druck- verzögerungs-und Steuervorrichtung 7 in Verbindung, von welcher aus die Druckluft durch den Stutzen 8 in die Heizvorrichtung 9 gelangt. Die Heizvorrichtung 9, ferner die Brennstoffzuführung und Zündvorrichtung können in gleicher Weise ausgeführt werden, wie dies in der Patentschrift Nr. 28050 dargestellt ist. Die Heizvorrichtung besteht also aus einem auf den Brenn- stoffbehälter 10 aufgesetzten Mantel, in welchen ein den Verbrennungsraum umschliessendes, üben ebenes Gefäss 11 derart eingebaut ist, dass um dasselbe ein Ringraum 12 verbleibt.
Dieses Gefäss 11, welches zur innigen Vermengung des Brennstoffes mit der Druckluft mit einem Diaphragma versehen sein kann, verengt sich unten zu einem zylindrischen, von dem erweiterten Ringraum 13 umgebenen, auf den Brennstoffbehälter 10. aufsitzenden Stutzen 14 und in diesen Stutzen ragt ein bis nahe zu dem Boden des Behälters 10 reichendes Steigrohr 15 empor, das an
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diesen Zylinder wird der vom Stutzen 74 umschlossene Raum der Heizvorrichtung in zwei durch einen engen Ringraum verbundene Teile geteilt. Der untere Teil steht durch Löcher 18 mit dem Ringraum 13 in Verbindung, in welchen der Rohrstutzen 8 einmündet.
Au der Aussenseite des Mantels der Heizvorrichtung ist ein Ringkanal 19 angeordnet, der mit dem in den Wasser- behälter 20 führenden Rohre : 21 in Verbindung steht und durch kleine Löcher im Mantel mit dem das Gefäss 11 umgebenden Ringraum 12 kommuniziert. 22 ist die durch die Druckluft in Wirksamkeit zu setzende Zündvorrichtung, die vermittels des Rohres 23 mit der Druckverzögerungsund Steuervorrichtung 7 in Verbindung steht. Diese Vorrichtung 7 steht ferner mittels des
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erfüllt deren Räume.
Durch das Rohr 25 gelangt sie auch in den Brennstofbehälter und treibt den Brennstoff durch das Steigrohr 75 und durch die radialen Bohrungen 17 nach oben, wo der Brennstoff mit der Druckluft sieh vermengt und durch die gleichfalls mittels der Druckluft durch das Rohr 23 in Wirksamkeit gesetzte Zündvorrichtung 22 entzündet wird. Gleichzeitig wird auch Wasser aus dem Behälter 20 durch das Rohr 21 in den Ringkanal 19 gedrückt, welches durch die Löcher des Mantels der Heizvorrichtung in den Ringral1m 12 austritt, daselbst von der durchströmenden Druckluft fein zerstäubt und mit ihr vermischt wird.
Dieses Gemisch vermengt sich im obersten Teil der Heizvurrichtung mit den abziehenden heissen Verbrennungsgasen unter
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(Temenge wird den) Motor zur Arbeitsleistung zugeführt.
Um min, namentlich beim Anlassen des Motors die hier angedeutete Wirkungsweise ent-
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Raume führt durch die Gehäusewand ein enger Kanal 40 zum unteren Stutzen 36, so dass also auch in dieser Lage bereits ein Teil der, Druckluft vom Stutzen 35'zum Stutzen 36 über- strömen kann.
Wenn der Apparat nicht in Tätigkeit ist, schliesst der Kolben 30 die beiden Druckleitungs- rohre zum Brennstoff- und Wasserbehälter hermetisch ab, so dass beim Umkehren des Torpedos, während der Manipulation mit demselben weder Brennstoff noch Wasser durch diese Leitungen zum Heizapparat gelangen können.
Unterhalb des unteren Stutzens 36 ist im Gehäuse 27 noch so viel Platz vorhanden, dass der obere Kolben 30 in seiner untersten Stellung die Münduug des Stutzens 36 vollkommen frei
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Spannung zu erhalten, wie die aus dem Stutzen 36 ausströmende, wodurch eine Druckdifferenz entsteht. welche den Kolben während des ganzen Torpedolaufes in seiner tiefsten Lage festhält.
Beim Öffnen des Anlassventiles 3 gelangt also die Druckluft durch den Regler 5 zur Verzögerungsvorrichtung 7 und zunächst wird nur ein kleiner Teil der Druckluft durch den Kanal 40 in das Rohr. und in die Heizvorrichtung gelangen. Durch den Druck der Luft werden die beiden Kolben 30 unco 31 der Verzögerungsvorrichtung langsam nach abwärts gedrückt, wobei der untere
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einem relativ niedrigen Drucke bewirkt. Gleich darauf tritt die Druckluft auch durch das Rohr 24 in den Wasserbehälter 20 ein, worauf auch die Wasserzuführung in die Heizvorrichtung beginnt.
Schliesslich wird noch durch den sich immer weiter nach abwärts bewegenden Kolben 30 die Ausströmung zur Heizvorrichtung allmählich gänzlich frei gegeben, wobei der Druck in der Heizvorrichtung nach und nach steigt, bis der Kolben 30 seine tiefste Lage erreicht hat. In dieser tiefsten Last'wired der Kolben dadurch lestgehalten, dass unter ihm infolge der Längsnut 43 und derRingnuten-/1 und 42 st(-ts ein etwas kleinerer Druck herrscht als ober ihm, so dass die Feder- spannung überwunden werden kaun.
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