AT366901B - Bremse fuer ausziehfuehrungen von schubladenartigen moebelteilen - Google Patents

Bremse fuer ausziehfuehrungen von schubladenartigen moebelteilen

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AT366901B
AT366901B AT0403777A AT403777A AT366901B AT 366901 B AT366901 B AT 366901B AT 0403777 A AT0403777 A AT 0403777A AT 403777 A AT403777 A AT 403777A AT 366901 B AT366901 B AT 366901B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B81/00Cabinets or racks specially adapted for other particular purposes, e.g. for storing guns or skis
    • A47B81/06Furniture aspects of radio, television, gramophone, or record cabinets
    • A47B81/061Furniture aspects of radio, television, gramophone, or record cabinets the device supports being adjustable
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/50Safety devices or the like for drawers
    • A47B88/57Safety devices or the like for drawers preventing complete withdrawal of the drawer

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  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremse für Ausziehführungen von schubladenartigen Möbelteilen, beispielsweise ausziehbaren Tragplatten für Fernsehgeräte, die mittelbar oder unmittelbar an einer Ausziehschiene, die relativ zu einer am Korpus befestigten Tragschiene bewegbar ist, mit einer parallel zur Auszieh- und Tragschiene gerichteten ortsfesten Bremsschiene, befestigt ist. 



   Derartige Bremsen finden beispielsweise bei in der Küche als Flaschenzug u. dgl. eingesetzten Ausziehelementen Verwendung, aber auch bei Ausziehelementen für Fernsehgeräte. 



   Aus der DE-PS Nr. 859936 ist eine Schublade mit selbsthemmender Auszugsvorrichtung bekannt, wobei die Schublade in ihrer vordersten Stellung von einer Bremsschiene gebremst wird. 



   Die CH-PS Nr. 316677 zeigt einen Kippmechanismus bei   Behältern   in   Büromöbeln,   bei dem der Behälter in den letzten Teilen seiner   Vor- und Rückschwenkung   durch unter Federwirkung stehende Kugeln abgebremst wird. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bremse zu schaffen, die ein Festklemmen des ausgezogenen Laufwagenoberteiles in jeder Position ermöglicht. 



   Dies wird erfindungsgemäss erreicht, durch einen oder mehrere am Ausziehteil, beispielsweise in einem Bremsgehäuse an der Ausziehschiene gelagerte, an sich bekannte, durch mindestens eine Feder beaufschlagte Bremsbacken, die zur Arretierung an der Bremsschiene anliegen und die mittels einer Auslösestange von der Bremsschiene abhebbar sind. 



   Der wesentliche Unterschied der erfindungsgemässen Bremse gegenüber den bekannten Bremsen ist darin zu sehen, dass gemäss dem Stand der Technik die Bremse jeweils an einer vorbestimmten, nicht veränderbaren Stelle in Funktion tritt, während gemäss der Erfindung der Einsatz der Bremse steuerbar ist und über die gesamte Länge der Ausziehführung erfolgen kann. Ferner ist die erfindungsgemässe Bremse lösbar, sie wird nicht lediglich durch Krafteinwirkung überwunden. Die Lösbarkeit der Bremse ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn auf der Tragplatte, der die Bremse zugeordnet ist, sich Gegenstände befinden die möglichst erschütterungsfrei bewegt werden sollen, wie dies beispielsweise bei Fernsehgeräten der Fall ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, dass der Bremsbacken bzw. die Bremsbacken drehbar auf Achsen gelagert ist bzw. sind, wobei vorteilhaft ein Bremsbacken als einarmiger und der andere Bremsbacken als doppelarmiger Hebel ausgebildet ist. 



   Weiters kann bei diesem Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, dass die Achsen auf unterschiedlicher Höhe angeordnet sind und dass die Achsen normal zur Bremsschiene ausgerichtet sind. 



   Die Feder ist vorteilhaft zwischen den beiden Bremsbacken abgestützt. Um den Öffnungweg der Bremse zu begrenzen und nach dem Loslassen des Lösegriffes das in Eingriffbringen der Bremsbacken rasch zu vollziehen, kann bei dem vorgenannten Ausführungsbeispiel weiters vorgesehen sein, dass die Bremsbacken mit zueinander gerichteten Anschlägen versehen sind, und dass die Anschläge bei gelöster Bremse aneinanderliegen. 



   Ein weiteres   Ausführungsbeispiel   der Erfindung sieht vor, dass der Bremsbacken mit mindestens einem, vorzugsweise zwei, senkrecht zur Bremsschiene ausgerichteten Langloch oder einer Nut, versehen ist, in die beispielsweise am Bremsgehäuse befestigte Zapfen ragen, wobei vorteilhaft die Feder als Druckfeder ausgebildet ist und parallel zu den Langlöchern verläuft. 



   Um ein leichtes Lösen durch die Auslösestange   möglich   zu machen, ist weiters'vorgesehen, dass eine   längliche   Öffnung, die im Winkel von weniger   als 900 zur   Bremsschiene liegt im Bremsbacken angeordnet ist, wobei das Ende der Auslösestange, die etwa parallel zur Bremsschiene ausgerichtet ist, in der Öffnung gelagert ist. 



   Damit die Bremse ihre Funktion über den gesamten Auszugsweg erfüllen kann, ist vorteilhaft vorgesehen, dass der oder die Bremsbacken am oder nahe dem hinteren Ende der Ausziehschiene angeordnet ist bzw. sind. 



   Nachstehend werden zwei   Ausführungsbeispiele   der Erfindung an Hand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen eingehend beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein. Ebenso sollen die in den nachfolgenden Patentansprüchen angeführten Bezugszeichen keine   Einschränkung   bedeuten, sie dienen lediglich dem erleichterten Auffinden bezogener Teile in den Figuren der Zeichnungen.

   Fig. l zeigt eine schematisch gehaltene Draufsicht auf eine Ausziehführung mit einer erfindungsgemässen Bremse, Fig. 2 zeigt eine Ansicht aus der Richtung des Pfeiles Ader Fig. l, Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Ausziehführung nach der   Fig. l, Fig. 4   zeigt einen Aufriss der Bremse in 

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 der Auszugrichtung der Ausziehführung gesehen, Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach der Linie AB der Fig. 4, Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch eine Bremse nach der Linie CD der Fig. 7, Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach der Linie AB der Fig. 6 und Fig. 8 zeigt eine Draufsicht auf eine Bremse nach den Fig. 6 und 7. 



   Die erfindungsgemässe Bremse ist bei einer Ausziehführung angeordnet, wie sie beispielsweise bei einem Fernsehgerät Verwendung finden könnte. 



   Die Ausziehführung besteht aus einem   Laufwagenunterteil --1--,   der im Möbelkorpus fix angeordnet ist, und aus einem Laufwagenoberteil   (Ausziehteil)--2--,   der auf dem Laufwagenunter-   teil --1-- mittels Rollen --16--,   die auf den Auszieh- bzw. Tragschienen angeordnet sind oder in einem Laufwagen lagern, verschiebbar ist. 



   Die Bremse, die vom   Bremsgehäuse --4-- umgeben   ist, ist am hinteren Ende einer Auszieh-   schiene -17-- angeordnet.    



   Im wesentlichen besteht die Bremse aus einer Bremsschiene --5-- und aus an dieser angreifenden Bremsbacken --9 und 14--. Die Bremsbacken --9 bzw. 14-- werden dabei über eine Auslösestange --6--, die sich parallel zur   Bremsschiene-5-erstreckt,   betätigt, u. zw. über einen am vorderen Ende des Laufwagenoberteiles --2-- angeordneten Auslösegriff --7--. 



   Die Fig. 4 und 5 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Bremse, bei der zwei Bremsbacken --9-Verwendung finden, die auf Achsen --10-- gelagert sind und zwischen denen eine Druckfeder --11-wirkt. Die   Auslösestange --6-- ist   dabei frei durch einen   Bremsbacken --9-- geführt   und in der Tiefe des Möbels gesehen, am hinteren Bremsbacken --9-- verankert. 



   Die   Bremsbacken-9-- weisen Anschläge-18-- auf,   die zueinander gerichtet sind und die bei gelöster Bremse, d. h. bei von der Bremsschiene --5-- abgehobenen Bremsbacken --9--, aneinander anliegen. Wird der   Auslösegriff-7-und   somit die Auslösestange --6-- wieder gelöst, drückt die Druckfeder --11-- die Bremsbacken --9-- über die   Anschläge --18-- wieder   in die in Fig. 5 gezeigte Sperrstellung. 



   Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 bis 8 ist eine Bremse mit einem Bremsbacken --14-vorgesehen, der mit einer Bremseinlage --15-- versehen ist, die wieder unmittelbar auf der Brems-   schiene --5-- anliegt. Der Bremsbacken --14-- wird   von einer Druckfeder --12-- beaufschlagt, die sich am   Bremsgehäuse --4-- einerseits   und am Bremsbacken --14-- anderseits abstützt und den Bremsbacken --14-- mit der   Bremseinlage-15-auf   die   Bremsschiene --5-- drückt.   Geführt wird der   Bremsbacken --14-- mittels   im   Bremsgehäuse --4-- befestigter Bolzen --13--,   die in Langlöcher --19-- des Bremsbackens-14-- ragen. 



   Der Bremsbacken --14-- ist mit einer   länglichen Öffnung-20-- versehen,   in die das Ende -   6'-der Auslösestange-6-- eingehakt   ist. Wird die Auslösestange in Richtung des Pfeiles 0 der Fig. 6 angezogen, wird der Bremsbacken --14-- nach dem Keilprinzip von der Bremsschiene - abgehoben. 
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 --6-- überbacken --14-- durch die Druckfeder --12-- automatisch auf die   Bremsschiene --5-- gedrückt.   



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Bremse für Ausziehführungen von schubladenartigen   Möbelteilen,   beispielsweise ausziehbaren Tragplatten für Fernsehgeräte, die mittelbar oder unmittelbar an einer Ausziehschiene, die relativ zu einer am Korpus befestigten Tragschiene bewegbar ist, mit einer parallel zur Auszieh- und Tragschiene gerichteten ortsfesten Bremsschiene, befestigt ist, gekennzeichnet durch einen oder mehrere am Ausziehteil   (2),   beispielsweise in einem Bremsgehäuse (4) an der Ausziehschiene (17) gelagerte, an sich bekannte, durch mindestens eine Feder   (11 ;   12) beaufschlagte Bremsbacken   (9 ;   14), die zur Arretierung an der Bremsschiene (5) anliegen und die mittels einer Auslösestange (6) von der Bremsschiene (5) abhebbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsbacken bzw. die Bremsbacken (9) drehbar auf Achsen (10) gelagert ist bzw. sind.
    3. Bremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Bremsbacken (9) vorgesehen <Desc/Clms Page number 3> sind, wobei ein Bremsbacken (9) als einarmiger und der andere Bremsbacken (9) als doppelarmiger Hebel ausgebildet ist (Fig. 5).
    4. Bremse nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (10) auf unter- schiedlicher Höhe angeordnet sind.
    5. Bremse nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (10) normal zur Bremsschiene (5) ausgerichtet sind.
    6. Bremse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (11) zwischen den beiden Bremsbacken (9) abgestützt ist (Fig. 5).
    7. Bremse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsbacken (9) mit zueinander gerichteten Anschlägen (18) versehen sind.
    8. Bremse nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremsbacken (14) mit mindestens einem, vorzugsweise zwei, senkrecht zur Bremsschiene (5) ausgerichteten Langloch (19) oder einer Nute versehen ist, wobei beispielsweise am Bremsgehäuse (4) befestigte Zapfen (13) in die Langlöcher oder Nuten ragen.
    9. Bremse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die als Druckfeder ausgebildete Feder (12) parallel zu den Langlöchern (19) verläuft.
    10. Bremse nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine längliche Öffnung (20), die in einem Winkel von weniger als 90 zur Bremsschiene (5) liegt, im Bremsbacken (14) angeordnet ist, wobei das Ende (6') der Auslösestange (6), die etwa parallel zur Bremsschiene (5) ausgerichtet ist, in der Öffnung (20) gelagert ist.
    11. Bremse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Bremsbacken (9 ; 14) am oder nahe dem hinteren Ende der Ausziehschiene (17) angeordnet ist bzw. sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5356207A (en) * 1991-05-02 1994-10-18 Julius Blum Gesellschaft M.B.H. Braking device for drawers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5356207A (en) * 1991-05-02 1994-10-18 Julius Blum Gesellschaft M.B.H. Braking device for drawers
AT399809B (de) * 1991-05-02 1995-07-25 Blum Gmbh Julius Bremseinrichtung für schubladen

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