AT36671B - Lagerschale oder Platte aus einer Verbindung von widerstandsfähigem Metall und Weichmetall. - Google Patents
Lagerschale oder Platte aus einer Verbindung von widerstandsfähigem Metall und Weichmetall.Info
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Description
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Lagerschale oder Platte aus einer Verbindung von widerstandsfähigem Metall und Weichmetall.
Bei Lagerschalen, Gleitplatten und dergl., bei welchen ein widerstandsfähiges Metall, z. B. Bronze, Eisen oder Stahl als festes Gerippe für das umgossene, allein die Lagerfläche bildende Weichmetall dient, empfiehlt es sich in manchen Fällen, das Gerippe in einer festen äusseren Lagerschale, z. B. aus Gusseisen zu verbinden. Man hat dies bisher mit der Weise ausgeführt, dass man das Skelett mit der Schale durch Vernieten oder Verschrauben vereinigt hat.
Diese Vereinigungsweise hat die Übelstände, dass eine teilweise Schwächung der äusseren (iussschale durch die iet-oder Schraubenlöcher und ihre Versenkung und durch die bei schwer beanspruchten Schalen zur Entlastung der Schrauben nötig werdenden Längs- nuten. eintritt. Ferner war es in solchen Fällen, wo man als Skeletteinlage ein gelochtes Blech verwendete, das nach unten aus dem Weichmetall heraustreten sollte, um als Stütz-
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der Herstellungskosten zur Folge hatte.
Nach dor Erfindung soll in solchen Fällen die Verbindung des Skeletts mit der äusseren Gussschaie anstatt durch Vernieten oder Verschrauben durch Angiessen erfolgen.
Dabei wird das Angiessen verschiedenartiger Metalle an und für sich als bekannt vorausgesetzt. Die Vorteile, die durch die neue Verbindungsweise erzielt werden, sind sehr wesentlich. Zunächst fallen die den Körper der Gussschale schwächenden Niet- oder Schraubenlöcher weg und durch die innigere Verbindung der Schale mit dem Skelett kann man bei gleicher Belastung des Lagers eine Schale von geringerer Wandstärke verwenden. Ausserdem fällt jede Bearbeitung der Schale auf der Innenfläche, wie dies bei der Befestigung durch Schrauben oder Niete in manchen Fällen erforderlich war, weg. Bei der neuen Verbindungsweise wird auch durch das Skelett nicht nur das Weichmetall, sondern auch der nussüre Scbaleukörper verstärkt.
Es kann somit auch bei gleichen äusseren Abmessungen der Lagerschale der Lagerzapfen dicker gehalten werden. In vielen Fällen wird man auch an Stelle des verhaltnismässig teuren Stahlgusses für die äussere Schale Eisenguss verwenden können.
D'o Vorbindung wird zweckmässig in der Weise bewerkstelligt, dass man die Skeletteinlage in die Giessform miteinlegt, nachdem man zuvor die Mehrzahl der Löcher des aus Schmiedeeisen bestchenden Blechs mit Formsand oder in sonst geeigneter Weise ausgefüllt hat.
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Stelle von Eisenguss könnte man in entsprechender Weise auch Stahlguss, Bronze oder Ähnliches für die äussere Schale verwenden. Um den Gusszapfen (Putzen) der Gussschale
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Löcher, welche von den Putzen ausgeftillt werden sollen, konisch bohren.
Eine weitere Möglichkeit der Verbindung zwischen Skelett und Schale besteht darin, dass man das Skelett an beiden Seiten mit einem umgebogenen Rand oder Bördel versieht, der in die Bunde der Gussschale eingegossen iSt-Endlich kann man auch das Skelett mit Lappen versehen, die entweder ausgeschnitten und abgebogen oder angeschweisst sind.
Diese Lappen sind zweckmässig gleichfalls perforiert und werden von Gussmetall der äusseren Schale festgehalten. Diese verschiedenen Vereinigungsweisen des Skeletts mit der Gussschale können auch miteinander kombiniert zur Anwendung gelangen.
Die Zeichnung soll eine solche Lagerschale bezw. das Herstellungsverfahren veranschaulichen.
Fig. 1 zeigt das Lager während des Gusses in der Form im Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2 ;
Fig. 2 das fertige Lager in Draufsicht ;
Fig. 3-8 sind je zwei Schnitte dreier verschiedener Ausfuhrungsformen.
In Fig. 1 ist 1 der Unterkasten der Form, 2 der Kern, auf welchem das gelochte Blech. ? aufliegt ; die Öffnungen des Bleches sind mit Formsand ausgefüllt bis auf eine gewisse Anzahl von Löchern 4, welche freibleiben, so dass der zum Giessen der Schale 5 verwendete Guss in dieselben eindringt. 6 ist der obere Teil des Formkastens, der in üblicher Weise mit Formsard 7 ausgefüllt ist. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, halten bei der fertigen Schale die durch die Löcher 4 eingedrungenen Gussmetalìteile das Skelett gewisser- massen wie mit Nieten an der äusseren Schale fest.
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der Form der Löcher im Skelett entsprechend konische Gestalt besitzen.
Ans Fig. : J und 6 ist ersichtlich, wie ein umgebogener Rand oder Bördel 11 des Skeletts 8 in den Bunden 12 der Gussschale 9 eingegossen ist, während in Fig. 7 und 8 das Skelett mit gelochten Lappen 13 versehen ist, die entweder ausgeschnitten und abgebogen oder angeschweisst sind. Diese Lappen sind in die Gussschale eingegossen. Die Verwendung solcher mit einem äusseren Gusstei ! durch Angiessen verbundener Skeletteinlagen ist ill allen Fällen angängig, wo es sich um Lager, Gleitplatten und Einbaustücke über- haupt handelt.
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1.
Lagerschale oder Platte aus einer Verbindung von widerstandsfähigem Metall und Weichmetall, bei der das zur Verstärkung des Weichmetalls dienende Skelett mit t'tner äusseren Sehnte o. dgl. verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass Skelett und Schale durch Angiessen miteinander vereinigt sind.
Claims (1)
- 2. Lagerschale o. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen äusserer Schale und Skelett dadurch erfolgt, dass das Gussmetall der Schale in eine An/. ahl der Durchlochungen des Skeletts eindringt.3. lagerschale o. dgl. nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Gussmetall in alle Durchlochungen des Skeletts eindringt, jedoch so, dass die Löcher nur bis zu einer gewissen Mühe ausgefüllt sind.4. Lagerschale o. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diejenigen Löcher des Skeletts. welche von dem Gussmetall ausgefüllt werden, konisch gebohrt sind. EMI2.4 ntt'tall der Schale eingegossen wird.6. Lagerschale o. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Skelett ausgeschnittene und abgebogene oder angeschweisste, zweckmässig gelochte Lappen besitzt, die in die Gussschale eingegossen werden.
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