DE334734C - Schachtabdeckung - Google Patents

Schachtabdeckung

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DE334734C
DE334734C DE1920334734D DE334734DD DE334734C DE 334734 C DE334734 C DE 334734C DE 1920334734 D DE1920334734 D DE 1920334734D DE 334734D D DE334734D D DE 334734DD DE 334734 C DE334734 C DE 334734C
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DE1920334734D
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HEINRICH KURTH
JOHS HOERNEMANN
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/12Manhole shafts; Other inspection or access chambers; Accessories therefor
    • E02D29/14Covers for manholes or the like; Frames for covers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description

  • Schachtabdeckung. Die Rahmen der Schachtabdeckungen, und zwar auch solche für schwere Belastung, sind bisher als Gußstücke ausgebildet oder aus Walzeisenstücken zusammengenietet oder verschweißt. Die vorliegende Schachtabdeckung kennzeichnet sich demgegenüber dadurch, daß der Rahmenaus einemim Querschnitt U-förmigen oder annähernd U-förmigen einheitlichen Preßstück besteht. Diese Ausbildung ermöglicht ohne Beeinträchtigung der Tragfähigkeit die Verwendung dünner und daher leicht in Form zu pressender Bleche. Die Abdeckung fällt daher weit leichter und billiger aus als die bisher üblichen Guß- oder Walzeisenkästen gleicher Tragfähigkeit, dies insbesondere, wenn der Kastenhohlraum mit einer Betonfüllung versehen wird, welche seine Tragfähigkeit sowie seine Standfestigkeit erhöht und nebenbei auch einen guten Rostschutz bildet. Beispielsweise wiegt eine Schachtabdeckung für 500 Zentner Tragfähigkeit und 6oo mm lichtem Durchmesser aus Winkeleisen etwa 8o kg und aus U-Eisen etwa =2o kg und jene Preßform U-förmigen Querschnitts aus 6 mm starkem Blech, welche mit Betonfüllung gleichfalls eine Tragfähigkeit von 500 Zentnern hat, etwa 5o kg. Entsprechend jener Gewichtsersparnis ergibt sich ferner auch eine wesentliche Ersparnis an Beförderungs- und Einbaukosten, da die Betonfüllung ja erst auf der Baustelle eingebracht zu werden braucht. Damit nun auch der Deckel eine hohe Tragfähigkeit erhält, soll er aus einem unteren kastenförmigen Teil und einer oberen ebenen Deckplatte bestehen, welche durch Zwischenlagen oder durch Rippen oder durch beide Mittel tragend miteinander vereinigt sind. Die Zeichnung veranschaulicht in den Fig. x bis g verschiedene Ausführungen einer derartigen Abdeckung in Querschnitten und in Draufsicht.
  • Bei der Ausführung gemäß Fig. = bis 3 besteht der Unterteil des Kastens aus doppelschenklig gepreßten Wänden a und b, von denen der äußere Schenkel a mit einem Flansch c versehen ist, und der innere, b, bei dieser Ausführung bis etwa zur halben Höhe des ersteren und bei der Ausführung gemäß Fig. 4 bis zur Sohle des Schenkels a herabreicht und einen Auflageflansch d aufweist. Die Hohlform kann, wie Fig. x, links, veranschaulicht, mit Beton e o. dgl. ausgefüllt sein. Der Schenkel b ist (Fig. x und 4) abgestuft und auf diese Weise mit zwei Auflageflächen f und g für den Deckel versehen, von denen die untere, g, muldenförmig gebogen sein kann, um so als Geruchverschluß benutzt werden zu können. Jene Einschnürungen erhöhen zugleich die Steifigkeit der Form. Der Deckel besteht aus einem gleichfalls gepreßten kastenförmigen oder .kegelförmigen Unterteil h und einer ebenen Deckplatte i, welche einen der Auflagefläche f des Unterteils entsprechenden Flansch j aufweist; dieser schützt zugleich die hohle Auflagefläche g vor dem Eindringen von Schmutz. Zwischen den beiden Deckelteilen h und i sind die üblichen Einlagen, - Holz-oder Beton- o. dgl. Klötze k angeordnet; diese füllen den senkrechten Abstand zwischen den beiden Platten vollständig aus, so daß die Deckplatte i auf der Einlage ruht und mitträgt. Zwecks einer weiteren Versteifung können die bei der Herstellung der Durchbrechungen m in der Deckplatte i entfallenden Rippen 7a (Fig. a und 3) so bemessen sein, daß sie auf der unteren Deckplatte h fußen und so nicht nur die Einlegeklötze gegen Verschiebung sichern, sondern zugleich zur Stütze der oberen Platte i mit beitragen. Nach dem Einfügen der Einlage k werden die beiden Deckelteile, wie dargestellt, miteinander durch Nieten oder durch Verschweißen o. dgl. vereinigt. Fig. x bis 3 zeigen eine Abdeckung in runder und Fig. 5 eine solche in quadratischer Form, in beiden Fällen mit rundem. Deckel, und zwar Fig. 2 und 5 einen Deckel ohne Entlüftung und Fig. 3 sowie auch Fig. 7 einen solchen mit Entlüftungsöffnungen o. Für Deckel mit und ohne Entlüftung können mithin, was ein weiterer Vorteil jener Deckelausbildung ist, dieselben Unterteile 1a und dieselben Einsätze k Verwendung finden, indem lediglich die Oberplatten i ausgetauscht werden. Fig, 6 und 7 zeigen eine Ausführung niedriger Form runden Querschnitts und Fig.8 und 9 eine Form mit quadratischem Kasten ünd quadratischem Deckel, und zwar ist in letzterem Fall, wie insbesondere Fig. 9 veranschaulicht, die obere Deckelplatte i flach, d. h. ohne Rippen, statt dessen sind in diesem Fall die Einlegeklötze k (Fig. 8) zweckmäßig ohne Zwischenraum aneinandergefügt.
  • Der breitrückige Querschnitt der Kastenwände bietet einen starken Widerstand gegen ein Einbeulen und Verbiegen sowie eine Gratbildung der Wände, dem sie bei den bisherigen Formen insbesondere dann ausgesetzt sind, wenn, wie dies zumeist der Fall, das Pflaster neben dem Kasten eingesunken ist und welches jenes lästige häufige Festklemmen der Deckel verursacht,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schachtabdeckung, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen aus einem im Querschnitt U-förmigen oder annähernd U-förmigen einheitlichen Preßstück mit oder ohne Betonfüllung bmteht:
DE1920334734D 1920-02-04 1920-02-04 Schachtabdeckung Expired DE334734C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE334734T 1920-02-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE334734C true DE334734C (de) 1921-03-17

Family

ID=6218312

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920334734D Expired DE334734C (de) 1920-02-04 1920-02-04 Schachtabdeckung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE334734C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121554B (de) * 1953-06-02 1962-01-04 Dover Eng Works Ltd Rahmen fuer Schacht- oder Mannlochdeckel
DE10231003A1 (de) * 2002-07-09 2004-01-29 Thomas Houdek Schachtabdeckung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121554B (de) * 1953-06-02 1962-01-04 Dover Eng Works Ltd Rahmen fuer Schacht- oder Mannlochdeckel
DE10231003A1 (de) * 2002-07-09 2004-01-29 Thomas Houdek Schachtabdeckung

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