AT366040B - Verfahren zur herstellung von neuen dibenzo(b,d) pyranen und deren isomeren - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen dibenzo(b,d) pyranen und deren isomeren

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AT366040B
AT366040B AT588280A AT588280A AT366040B AT 366040 B AT366040 B AT 366040B AT 588280 A AT588280 A AT 588280A AT 588280 A AT588280 A AT 588280A AT 366040 B AT366040 B AT 366040B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von in 3-Stellung substituierten l-Hydroxy-tetrahydrodibenzo [b, d] pyranen mit einer substituierten Aminogruppe in 9-Stellung, die sich als Analgetika, Antidepressiva, erregungsdämpfende Mittel, hypotensive Mittel und als Zwischenprodukte eignen. Diese substituierten 9-Aminoderivate können die Wirkstoffe von pharmazeutischen Zubereitungen bilden und können zur Behandlung von Hypertension eingesetzt werden. 



   Von einer Reihe von Dibenzopyranverbindungen ist in neuerer Zeit gefunden worden, dass sie zur Bekämpfung von Depressionen, Schmerzen, Erregung, Unruhezuständen und Beklemmungen verwendet werden können. In den US-PS   Nr. 3, 928, 598, Nr. 3, 944, 673   und Nr. 3, 953, 603 sind verschiedene Hexahydrodibenzo [b, d] pyran-9-one angegeben, die hiefür verwendet werden können. Es 
 EMI1.1 
    (1, 1-dimethylheptyl)-6, 6-dimethyl-6, 6a, 7, 8, 10, 10a-hexahy-dro-9H-dibenzo [b, d] pyran-9-on   hingewiesen. 



   Bekannte Dibenzopyranverbindungen sind in verschiedenen Richtungen abgewandelt worden, um zu neuen Verbindungen mit verbesserten pharmakologischen Eigenschaften oder ganz neuen Einsatzmöglichkeiten zu gelangen. Nur bei einigen wenigen dieser Modifikationen ist Stickstoff in das Dibenzopyranmolekül eingeführt worden. In der US-PS Nr. 3, 886, 184 sind gewisse 1-Amino-3-al-   kyl-9-alkyl-dibenzo [b, d] pyrane   angegeben. In der US-PS Nr. 3, 676, 462 findet sich eine Reihe von   I-Amino alkyl- und 3-Aminoalkyldibenzo [b, d]   pyranen. Stickstoff ist auch schon in den C-Ring bestimmter Verbindungen vom Dibenzo   [b, d] pyran-Typ   eingeführt   worden. Die US-PS Nr. 3, 878, 219   zeigt Dibenzo [b, d] pyrane mit einem Stickstoffatom im C-Ring in 9-Stellung.

   In der US-PS Nr. 3, 888, 946 finden sich ähnliche stickstoffhaltige Heterozyklen, deren C-Ring 5-gliedrig anstatt 6-gliedrig ist. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von neuen Dibenzo [b, d] pyranen der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 worin bedeuten :
R'Wasserstoff oder eine Alkanoylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
R2 eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit jeweils 5 bis 10 Kohlenstoffatomen,   B, Wasserstoff   oder eine Methylgruppe und
Z eine der Gruppierungen 
 EMI1.3 
 worin
R7 Wasserstoff, eine Alkanoylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder 
 EMI1.4 
 und   RB eine Alkanoylgruppe   mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und deren Isomeren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Verbindung der Formel 
 EMI2.1 
 worin
R'Wasserstoff bedeutet und   R'und R"die   oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einem Acylierungsmittel zu einer Verbindung der Formel (I),

   worin Z der Formel 
 EMI2.2 
 oder 
 EMI2.3 
 entspricht und R   I, R 7 und R8 jeweils   eine Alkanoylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten, umgesetzt wird, gegebenenfalls die so erhaltene Verbindung zu einer Verbindung der Formel (I), worin Z der Formel (VII) oder (VIII) entspricht,   RI und. R 7 Wasserstoff   und   R 8 eine   Alkanoylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten, hydrolysiert wird, und dass gegebenenfalls die optisch aktiven Isomeren der Verbindungen der Formel (I) isoliert werden. 



   Eine bevorzugte Gruppe von Verbindungen besteht aus solchen der obigen Formel, worin in den Gruppierungen 
 EMI2.4 
 worin   R7 vorzugsweise   für Wasserstoff oder eine Alkanoylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht. 



   Die neuen Verbindungen können in pharmazeutischen Zubereitungen in Kombination mit einem dafür geeigneten pharmazeutischen Träger, Verdünnungsmittel oder Bindemittel Verwendung finden. Die Zubereitungen eignen sich besonders gut für die Behandlung von an Hypertension leidenden Säugern. Die Zubereitungen können auch für die Behandlung von Angstzuständen, Unruhe, Depressionen und ähnlichen Störungen des Zentralnervensystems verwendet werden. Auch zur Behandlung von Glaukomen können die Zubereitungen eingesetzt werden. 



   Zur Behandlung von Hypertension wird einem an Hypertension leidenden, einer Behandlung 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 bedürftigen Lebewesen eine zur Senkung des Blutdrucks ausreichende Menge einer hypotensiv wirksamen Verbindung der obigen Formel verabreicht. Bei einer bevorzugten Art der Behandlung wird eine den Blutdruck senkende Dosis einer Verbindung der obigen Formel, worin RI und   R7 Alkanoyl-   gruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, insbesondere Alkanoylgruppen mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen bedeuten, verabreicht. 



   In der obigen Formel der erfindungsgemäss erhältlichen substituierten 9-Amino-dibenzo   [b, d]-   pyrane bedeutet R' Wasserstoff oder eine Alkanoylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Der Aus-   druck"Alkanoylgruppe   mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen", wie er hierin gebraucht wird, bezieht sich auf einen Acylrest einer Carbonsäure mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Beispiele für solche Alkanoylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen sind Formyl, Acetyl, Propionyl, n-Butyryl und Isobutyryl. 



   R2 kann eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 5 bis 10 Kohlenstoffatomen sein. Diese Ausdrücke haben die Bedeutung, die ihnen auf dem gesamten Gebiet der Dibenzopyrane zugeschrieben wird. Zu Beispielen   für"C ;-C -Alkyl"-Gruppen   gehören gerad-und verzweigtkettige Alkyl- 
 EMI3.1 
 folgende Gruppen : 2-Pentenyl, 3-Hexenyl, 5-Heptenyl,   1, l-Dimethyl-2-heptenyl, 1, 2-Dimethyl-l-   -heptenyl, 2,3-Dimethyl-2-heptenyl. 1-Äthyl-2-octenyl, 2-Äthyl-1-heptenyl, 2-Decenyl,   1-Nonenyl   und 1-Methyl-l-nonenyl. 



   Die Gruppen   R'und R   sind u. a. als Alkanoylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen definiert. Diese Definition bezieht sich auf Acylreste von Carbonsäuren mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. 



  Sie können gerad- oder verzweigtkettige Acylgruppen sein. Zu Beispielen hiefür gehören Formyl, Acetyl, Propionyl und Isobutyryl. Bevorzugte Alkanoylgruppen sind solche mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen. 



   Die neuen subst. 9-Amino-dibenzo   [b, d] pyrane   werden erfindungsgemäss ausgehend von einem Oximderivat (II) hergestellt, das dann durch übliche Arbeitsweise und Acylierung in weitere Derivate übergeführt wird. Die bei der Synthese der Oxime (II) verwendeten Materialien sind Hy- 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 worin   R',   R2 und R3 die oben angegebenen Bedeutungen haben. 



   Die Verbindungen der Formel   (III),   die für die Herstellung der Oxime (II) bevorzugt sind, sind solche, in deren obiger Formel R1 Wasserstoff bedeutet. Beispielhafte 9-on-Materialien (III) sind im folgenden aufgeführt : 
 EMI3.4 
   6-dimethyl-6, 6a, 7, 8, 10, 10a-hexahydro-- 9H-dibenzo[b, d]pyran-9-on    1-Hydroxy-3- (1,2-dimethylheptyl)-6,6a,7,8,10,10a-hexahydro-   - 9H-dibenzo[b, d]pyran-9-on    

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 (1, 2-dimethyl-l-heptenyl)-6, 6-dimethyl-6, 6a, 7, 8, 10, 10a-besteht aus einem racemischen oder dl-Paar. Beispielsweise können sich bei einem   6a, 10a-cis-Deri-   vat die Wasserstoffatome in   6a- und 10a-Stellung   oberhalb der Ringebene befinden, oder sie können beide unterhalb der Ringebene. angeordnet sein.

   Diese zwei Isomeren bilden ein cis-dl- 
 EMI4.2 
 atom unter dieser Ebene steht, oder das 6a-Wasserstoffatom kann unter der Ringebene und das 10a-Wasserstoffatom über dieser Ebene angeordnet sein. In diesem Fall stellen diese beiden Isomeren ein trans-dl-Paar dar. Bei der Herstellung der Ausgangsmaterialien (II) für die neuen Verbindungen wird normalerweise ein racemisches Gemisch eines   6a, 10a-cis-Hexahydrodibenzo [b, d]-   pyranons,   d. h.   ein dl-cis-Isomeres, oder ein racemisches Gemisch eines   6a,     10a'-trans-Isomeren,     d. h.   ein   dI-trans-Hexahydrodibenzo [b, d]   pyranon verwendet.

   Es sei jedoch d'arauf hingewiesen, dass die Oximverbindungen (II) auch aus einem optisch aktiven d-oder 1-cis-Keton oder d-oder 1-trans-Keton erhalten werden können, wodurch man zu den entsprechenden 9-Amino-dibenzo [b, d]pyranen der gleichen stereochemischen Konfiguration wie das Keton (III) gelangt. Da alle einzelnen stereochemischen Isomeren in   6a- oder 10a-Stellung   nützliche pharmakologische Wirkungen haben, ist es häufig vorzuziehen, bei der Herstellung des Ausgangsmaterials (II) einfach eine Mischung aus   dl-cis-und dl-trans-Hexahydrodibenzo [b, d] pyran-9-onen   zu verwenden. Es ist deshalb besonders zweckmässig, solche racemischen Gemische zu verwenden, weil sie synthetisch leicht zugänglich sind.

   Zu Beispielen für solche bevorzugten 9-on-Verbindungen (III) gehören : 
 EMI4.3 
 (l, 2hydro-9H-dibenzo[b,d]pyran-9-on, 
Die verschiedenen Dibenzopyranonmaterialien der Formel (III) sind bekannte oder nach bekannten Verfahren leicht zugängliche Verbindungen. Beispielsweise ist eine grosse Anzahl von 
 EMI4.4 
 verschiedenen 9-on-Verbindungen (III) ist weiter im einzelnen von Archer et al. in einer Ver- öffentlichung mit dem   Titel"Cannabinoids 3. Synthetic Approaches   to 9-Ketocannabinoids. Total Synthesis of   Nabilone",   J. Org. Chem. 42, No. 13, S. 2277-2284, (1977) beschrieben. 



   Bei der Herstellung der Oxime (II) werden ein   Dibenzo [b, d] pyran-9-on   und das Hydroxylamin 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 oder Alkoxyamin beispielsweise in äquimolaren Mengen miteinander umgesetzt, und die Umsetzung wird am besten in einem gegenseitigen Lösungsmittel, wie Methanol, Äthanol, Wasser oder einer Mischung daraus durchgeführt. Die Umsetzung ist im allgemeinen nach einer halben Stunde bis 4 h praktisch vollständig abgelaufen, wenn sie bei einer Temperatur im Bereich von 25 bis 1000C durchgeführt wird. Das gebildete Oxim lässt sich zweckmässigerweise durch einfaches Verdünnen des Reaktionsgemisches mit Wasser oder wässeriger Säure und anschliessende Extraktion des Oxims mit einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel, wie Diäthyläther, Benzol, Chloroform, Dichlormethan oder Äthylacetat, isolieren.

   Beim Verdampfen des Lösungsmittels des organischen Extrakts hinterbleibt normalerweise das gebildete Oxim als Öl oder Feststoff und kann dann, falls erwünscht, aus Lösungsmitteln, wie n-Hexan oder Petroläther, umkristallisiert werden. 



   Zur Herstellung von Amiden wird gemäss der Erfindung ein Oxim,   d. h.   ein 9-Hydroxyimino-   - hexahydro-dibenzo [b, d] pyran   nach dem Verfahren von Boar et   al.,   J. Chem. Soc., Perkin I, 1237 
 EMI5.1 
 umgesetzt. Die weitere Acylierung eines solchen 9-Acyloxyiminoderivats führt zu einem triacylierten Tetrahydrodibenzopyran, das zum überwiegenden Anteil aus dem   68-Isomeren,   nämlich einem 1-Acyl-   oxy-3-substituierten-9-diacylamino-6a, 7, 10, 10a-tetrahydro-6H-dibenzo [b, d]   pyran, besteht. Durch milde Hydrolyse eines    derartigen triacylierten Derivats   kann die 1-Acylgruppe und eine der Acylgruppen an der 9-Aminogruppe unter Bildung eines 9-Acylaminotetrahydro-dibenzopyrans gemäss der Erfindung entfernt werden. 



   Unter Anwendung einer beliebigen der oben erwähnten Acylierungsreaktionen kann, wie ohne weiteres ersichtlich, auch Acylierung der 1-Hydroxygruppe des Dibenzopyrans bewirkt werden, wodurch unterschiedliche Mengen eines   l-Acyloxy-9-acylamino-dibenzo   [b, d] pyrans je nach Überschuss des Acylierungsmittels und Reaktionstemperatur und-dauer erhalten werden. Falls erwünscht, kann jedes dieser   1, 9-diacylierten   Derivate von dem 9-Acylaminoderivat, beispielsweise durch Chromatographieren, getrennt werden, oder das   1, 9-diacylierte   Derivat kann mit einer milden Base, wie Natriumbicarbonat, unter vollständiger Hydrolyse der 1-Acyloxygruppe in ausschliesslich das 9-Acylamino-dibenzo [b, d] pyran übergeführt werden. Durch Schützen, z.

   B. mittels Alkylierung oder Benzylierung, der 1-Hydroxygruppe vor chemischer Abwandlung wird das Eintreten unerwünschter Nebenreaktionen an dieser Stelle vermieden. 



   Die optisch aktiven Verbindungen werden unter Anwendung der derzeit anerkannten Nomenklaturregelung hinsichtlich der absoluten stereochemischen Konfiguration bezeichnet, wobei die Terminologie R und S wie von Fletcher et   al.,   in Nomenclature of Organic Compounds, Advances in Chemistry Series, 126, American Chemical Society, 1974, vorgeschlagen, eingeführt wird. Aus Gründen der Einfachheit wird bei den im folgenden aufgeführten Verbindungen diese Nomenklatur nicht angewendet, doch sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Erfindung sowohl die optisch aktiven Isomeren als auch die racemischen Mischungen umfasst. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen neuen subst.   9-Amino-dibenzo     [b, d] pyranderivate   der oben angegebenen allgemeinen Formel sind neue chemische Verbindungen mit nützlicher pharmakologischer Wirksamkeit, wobei viele davon ausserdem wertvolle Zwischenprodukte für die Synthese von pharmakologisch wirksamen Verbindungen sind. Die Erfindung ermöglicht daher die Schaffung pharmazeutischer Zubereitungen, die wenigstens eine biologisch wirksame Verbindung (I), zusammen mit einem oder mehreren geeigneten Verdünnungsmitteln, Trägern oder Bindemitteln dafür, enthalten. 



  Ausserdem können andere pharmakologische Wirkstoffe in die einen erfindungsgemäss erhältlichen Wirkstoff enthaltenden Zubereitungen aufgenommen werden. Eine besonders bevorzugte pharmazeutische Zubereitung ist eine, die sich für die Behandlung von Hypertensionen eignet. 



   Die Zubereitungen haben die Form, die sich an die im Einzelfall gewünschte Verabreichungsart am besten anpasst. Zur oralen Verabreichung wird eine neue Verbindung   (I)   mit Trägern und Verdünnungsmitteln, wie Dextrose, Lactose, Mannit, Kakaobutter, Äthyllactat, Methylcellulose, Calciumsilikat, Kartoffelstärke, mikrokristalline Cellulose, Polyvinylpyrrolidon, Kaliumbenzoat und ähnlichen Bindemitteln vermischt. Derartige Zubereitungen können zu Tabletten verformt oder in 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
 EMI7.1 
 
 EMI7.2 
 
<tb> 
<tb> dgl.C <SEP> H <SEP> N
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 74, <SEP> 38% <SEP> 9, <SEP> 62% <SEP> 3, <SEP> 61% <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 74,61% <SEP> 9,375 <SEP> 3,78%;
<tb> 
   m/e : ber, 387 ; gef,   387. 



  Die oben beschriebene Arbeitsweise wird unter Verwendung von 7, 5 g optisch aktivem 
 EMI7.3 
 (1, 1-dimethylheptyl)-6, 6-dimethyl-6a, 7, 8, 9, 10, 10a-hexahydro-6H-diben-Durch. chromatographische Reinigung einer Probe dieses Produkts unter Anwendung einer Hochdruckflüssigchromatographie wird eine Trennung der syn-und anti-Isomeren des optisch aktiven Oxims erzielt. 
 EMI7.4 
    (1, l-dimethylheptyl) -6, 6-dimethyl-9-hydroxyimino-[a]   CHCl3=+34,8 ; CHCl3-+1878  
 EMI7.5 
   365"+[&alpha;] CHCl3D=-26,8 ; [&alpha;] CHCl3365=-71,9 .   
 EMI7.6 
 dl-trans-1-Hydroxy-3- (1, 2-dimethylheptyl) -6, 6-dimethyl-9-hydroxyimino-6a, 7, 8, 9, 10, 10a-he-10, 10a-hexahydro-6H-dibenzo [b, d] pyran-9-on in 40 ml Äthanol mit einem Gehalt von 10 ml Wasser werden unter Rühren 560 mg Hydroxylaminhydrochlorid auf einmal und dann 2 ml 5 n Natriumhydroxyd gegeben.

   Das Reaktionsgemisch wird 90 min unter Rühren zum Sieden unter Rückfluss erwärmt. Dann wird es abgekühlt, und das Äthanol wird verdampft. Die wässerige Mischung wird mit Diäthyläther extrahiert, und die Ätherextrakte werden vereinigt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Durch Verdampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck werden 2, 3 g Produkt als Öl erhalten. Dieses Öl wird durch Chromatographieren an 100 g Kieselgel unter Elution mit Diäthyläther gereinigt.

   Die entsprechenden Fraktionen werden aufgefangen, und durch Verdampfen des Lösungsmittels erhält man 1, 46 g dl-trans-1-Hydroxy-3-(1,2-dimethylheptyl)-6,6-dimethyl-9-hydroxy- 
 EMI7.7 
 
 EMI7.8 
 
<tb> 
<tb> 7, <SEP> 8, <SEP> 9, <SEP> 10, <SEP> 10a-hexahydro-6H-dibenzo <SEP> [b, <SEP> d] <SEP> pyran.C <SEP> H <SEP> N
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 74, <SEP> 38% <SEP> 9, <SEP> 62% <SEP> 3, <SEP> 61% <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 74, <SEP> 13% <SEP> 9, <SEP> 50% <SEP> 3, <SEP> 39% <SEP> ; <SEP> 
<tb> m/e <SEP> : <SEP> ber. <SEP> 387 <SEP> ;

   <SEP> gef. <SEP> 387.
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 c)   dl-cis-1-Hydroxy-3- (1, l-dimethylheptyl) -6, 6-dimethyl-9-hydroxyimino-6a, 7, 8, 9, 10, 10a-hexahy-   dro-6H-dibenzo [b, d] pyran
7, 44 g   dl-cis-l-Hydroxy-3- (1, l-dimethylheptyl)-6, 6-dimethyl-6a, 7, 8, 9, 10, 10a-hexahydro-6H-     - dibenzo [b, d ] pyran-9-on   werden nach der im Abschnitt b) beschriebenen Arbeitsweise mit
2, 1 g Hydroxylaminhydrochlorid und 8 ml 5 n Natriumhydroxyd in 100 ml Äthanol mit einem Gehalt von 25 ml Wasser umgesetzt. Durch übliche Aufarbeitung wird ein Schaum erhalten, der aus 75 ml Hexan umkristallisiert wird.

   Auf diese Weise erhält man 7, 43 g 
 EMI8.1 
 
 EMI8.2 
 
<tb> 
<tb> (1, <SEP> l-dimethylheptyl) <SEP> -6, <SEP> 6-dimethyl-9-hydroxyimino-6a, <SEP> 7, <SEP> 8, <SEP> 9, <SEP> 10, <SEP> 10a-hexahy-C <SEP> H <SEP> N
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 74, <SEP> 38% <SEP> 9, <SEP> 62% <SEP> 3, <SEP> 61% <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 74, <SEP> 56% <SEP> 9, <SEP> 41% <SEP> 3, <SEP> 78%. <SEP> 
<tb> 
 



  Die Erfindung wird durch folgendes Beispiel weiter erläutert : Beispiel : a)   dl-trans-l-Acetoxy-3- (1, l-dimethYlheptyI) -6, 6-dimethyl-9- (N, N-diacetylamino) -6a, 7, 10, 10a-te-     trahydro-BH-dibenzo   [b, d] pyran
Eine Lösung von 2, 59 g   dl-trans-l-Hydroxy-3-d, l-dimethylheptyl)-6, 6-dimethyl-9-hydroxy-     imino-6a, 7, 8, 9, 10, 10a-hexahydro-6H-dibenzo [b, d]   pyran in 25 ml Acetanhydrid und 75 ml
Pyridin wird 24 h unter einer Stickstoffatmosphäre und unter Rühren zum Sieden unter
Rückfluss erwärmt. Nach dem Abkühlen des Reaktionsgemisches auf Zimmertemperatur wird das Lösungsmittel unter vermindertem Druck verdampft, wodurch ein öliger Rückstand hin- terbleibt. Dieser Rückstand wird in 50 ml Diäthyläther und 50 ml Wasser gelöst und
1 h gerührt.

   Nach Filtrieren der Mischung wird die organische Schicht abgetrennt, mit
1 n Salzsäure, Wasser und gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen und getrocknet. 



   Durch Entfernung des Lösungsmittels erhält man 3, 57 g eines dunklen Öls, das an
100 g Kieselgel (Woelm-Aktivität I) unter Elution mit einer Mischung aus gleichen Teilen
Hexan und Diäthyläther chromatographiert wird. Die das Hauptprodukt enthaltenden
Fraktionen werden vereinigt und zur Trockne eingedampft, wodurch 3, 12 g eines Pro- 
 EMI8.3 
 gen der 69-Verbindung enthält, erhalten werden. m/e :

   ber.   497 ;   gef. 497. b)   dl-trans-l-Hydroxy-3- (1, 1-dimethylheptyl)-6, 6-dimethyl-9- (acetamido)-6a, 7, 10, lOa-tetrahydro-     - 6H-dibenzo[b, d]pyran   
Eine Lösung von 5, 4 g   dl-trans-l-Acetoxy-3- (1, l-dimethylheptyD-6, 6-dimethyl-9- (N,   N-di- acetylamino)-6a, 7, 10, 10a-tetrahydro-6H-dibenzo [b,d] pyran in 150 ml Methanol mit einem
Gehalt von 50 ml 20%igen wässerigen Kaliumcarbonats wird 2 h bei   24 C   gerührt und dann unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft. Das so erhaltene Öl wird in 100 ml
Wasser suspendiert, worauf mit Diäthyläther extrahiert wird. Die ätherischen Extrakte werden vereinigt, mit 20 ml Äthylacetat verdünnt und dann mit 2 n Salzsäure und
10%iger wässeriger Natriumbicarbonatlösung gewaschen und getrocknet.

   Durch Entfernen des Lösungsmittels werden 1, 54 g eines Feststoffs erhalten, der aus Hexan umkristalli- siert wird und 1, 33 g dl-trans-1-Hydroxy-3-(1,1-dimethylheptyl)-6,6-dimethyl-9-(acetamido)-   - 6a, 7, 10, 10a-tetrahydro-6H-dibenzo [b, d] pyran   vom Fp. = 186 bis   188 C   ergibt. 



   Analyse für   CHNO :   
 EMI8.4 
 
<tb> 
<tb> C <SEP> H <SEP> N <SEP> 0
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 73, <SEP> 81% <SEP> 9, <SEP> 07% <SEP> 3, <SEP> 07% <SEP> 14, <SEP> 05% <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 73, <SEP> 74% <SEP> 8, <SEP> 79% <SEP> 3, <SEP> 16% <SEP> 13, <SEP> 90% <SEP> ; <SEP> 
<tb> m/e <SEP> : <SEP> ber. <SEP> 413 <SEP> ; <SEP> gef. <SEP> 413.
<tb> 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen Dibenzo [b, d] pyranen der allgemeinen Formel EMI9.1 worin Rl Wasserstoff oder eine Alkanoylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, R2 eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit jeweils 5 bis 10 Kohlenstoffatomen, R'Wasserstoff oder eine Methylgruppe und Z eine der Gruppierungen EMI9.2 bedeuten, worin R 7 Wasserstoff, eine Alkanoylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder EMI9.3 und RB eine Alkanoylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellen, und deren Isomeren, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der Formel EMI9.4 worin R'Wasserstoff bedeutet und R2 und R3 die oben angegebenen Bedeutungen haben, mit einem Acylierungsmittel umgesetzt wird, und gegebenenfalls die so erhaltene Verbindung, in welcher RI eine Alkanoylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeutet,
    zu einer Verbindung der Formel (I), worin RI und R7 Wasserstoff bedeuten, hydrolysiert wird, und dass gegebenenfalls die optisch aktiven Isomeren der Verbindungen der Formel (I) isoliert werden.
AT588280A 1978-02-17 1980-12-02 Verfahren zur herstellung von neuen dibenzo(b,d) pyranen und deren isomeren AT366040B (de)

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AT588280A AT366040B (de) 1978-02-17 1980-12-02 Verfahren zur herstellung von neuen dibenzo(b,d) pyranen und deren isomeren

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