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Die Erfindung betrifft ein Rahmengetriebe für ein Metallfenster mit aus Rahmenprofilen zu- sammengesetztem Stock- und Fensterrahmen, welch letzterer zur Betätigung der Fensterbeschläge ein rundum geführtes flexibles Metallband aufweist, das mittels eines Fensterbetätigungshebels in
Fensterumfangsrichtung verschiebbar ist.
Es sind, z. B. aus der DE-OS 1509606, Fenster bekannt, bei denen die beweglichen Beschlag- teile des Fensterrahmens und die feststehenden Beschlagteile des Stockrahmens an bestimmten, vor- bereiteten Stellen des jeweiligen Rahmenholmes befestigt werden müssen, um eine einwandfreie
Funktionsweise des Fensters nach dem Einbau sicherzustellen. Hiedurch werden die Herstellung der Einzelteile des Fensters und seine Montage erschwert.
Es ist nun ein Ziel der Erfindung, ein Rahmengetriebe für Metallfenster zu schaffen, das bei einfacher Konstruktion leicht montierbar ist und auch gute Betriebseigenschaften besitzt, wo- bei auch der Leichtgängigkeit des Getriebes grosse Bedeutung zukommt.
Das erfindungsgemässe Rahmengetriebe eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenprofile des Fensterrahmens zur Führung und/oder Verankerung von Beschlagteilen in Richtung senkrecht zur Fensterebene offene, längslaufende Profilnuten und/oder in Richtung parallel zur Fensterebene offene längslaufende, hinterschnittene Nuten aufweisen, dass ferner die in Richtung senkrecht zur Fensterebene und nach aussen hin offenen Nuten an einem Profilflansch angeordnet sind, der auf der Fensterinnenseite gelegen ist und im wesentlichen parallel zur
Fensterebene in Richtung von der Fensteröffnung weg von dem den längslaufenden Profilraum enthaltenden Profilteil wegsteht und dass am Fensterrahmen befindliche,
bewegliche Beschlagteile jeweils mit einem Vorsprung in die senkrecht zur Fensterebene offene Nut hineinragen und mit
Zapfen oder Stiften in Löcher oder Bohrungen des Metallbandes eingreifen.
Durch die erfindungsgemässen Massnahmen vermag der vorstehend erwähnten Zielsetzung gut entsprochen zu werden, und es ergibt sich auch der Vorteil, dass bewegliche Beschlagteile praktisch an beliebiger Stelle des Fensterumfanges mit dem Betätigungsglied in einfacher Weise gekuppelt werden können, ohne dass an dem Betätigungsglied selbst ausser etwa Bohrungen oder Ausschnitten besondere Anschlussstellen vorgesehen werden müssen.
Gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, dass die am Fensterrahmen befindlichen, beweglichen Beschlagteile im Querschnitt hakenförmige Profilansätze aufweisen, die hinter die der Rahmenaussenseite näher liegende Hinterschneidung der parallel zur Fensterebene offenen Nut greifen, und dass diese Hinterschneidung weniger tief als die Tiefe der senkrecht zur Fensterebene offenen Nut ist. Dies ergibt auf einfache Weise eine besonders gute Fixierung der beweglichen Beschlagteile. Man kann dabei diese Beschlagteile durch Stifte oder Zapfen festhalten, welche beispielsweise von selbstschneidenden Schrauben gebildet sind, die durch die betreffenden Beschlagteile hindurchgeschraubt sind und sich im wesentlichen mit ihren Flanken gegen Profilflächen anlegen, welche von der Öffnungsrichtung der erwähnten Nuten abgewandt sind.
Durch Festziehen der Stifte oder Schrauben in allgemeiner Richtung parallel zur Fensterebene gegen den betreffenden Profilrahmen wird der zu befestigende Beschlagteil gegen Verschiebung in Umfangsrichtung gesichert, wobei eine ausreichende Vorspannung durch Ausnutzung der Elastizität des Beschlagteiles und des Rahmenprofils ohne Überbeanspruchung der Stifte oder Schrauben erreicht werden kann.
Die Erfindung wird nun an Hand in den Zeichnungen dargestellter Beispiele weiter erläutert.
In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Eckabschnittes eines Fenster-Rahmenprofils, wie es bei einem für ein erfindungsgemässes Rahmengetriebe vorgesehenen Rahmengetriebe vorgesehen ist, Fig. 2a eine perspektivische Darstellung eines Profilabschnittes des Stockrahmenprofils mit einem feststehenden Beschlagteil einer Verriegelung, Fig. 2b eine perspektivische Darstellung eines Fensterrahmenprofils mit dem beweglichen Beschlagteil einer Verriegelung, Fig. 2c einen Schnitt durch Stock- und Fensterrahmen im Bereich der Verriegelungsbeschläge nach den Fig. 2a und 2b, Fig. 3a einen Profilabschnitt eines Stockrahmenprofils mit dem feststehenden Beschlagteil eines zugleich als Sicherung dienenden Kipplagers in perspektivischer Darstellungsweise, Fig.
Sb eine perspektivische Darstellung eines Fensterrahmen-Profilabschnittes mit dem beweglichen Beschlagteil des Kipplagers, Fig. 3c einen Schnitt durch Stock- und Fensterrahmen im Bereich des Kipplagers entsprechend den Fig. Sa und 3b, Fig. 4a eine perspektivische Darstel-
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lung der rechten unteren Ecke eines Teiles des Stockrahmens mit einem in dieser Ecke angeordne- ten Beschlagteil eines Ecklagers, Fig. 4b eine perspektivische Darstellung der rechten unteren
Ecke des Fensterrahmens mit einem dem Beschlagteil nach Fig. 4a entsprechenden Beschlagteil des
Ecklagers, Fig. 4c einen Vertikalschnitt durch Stock- und Fensterrahmen im Bereich des Ecklagers nach den Fig. 4a und 4b, Fig.
5 eine perspektivische Darstellung der rechten oberen Ecke eines Tei- les des Stockrahmens mit dem daran angeordneten Beschlagteil des oberen Ecklagers, Fig. 5b eine perspektivische Darstellung einer Ecke des Fensterrahmens mit dem zu dem Beschlagteil nach Fig. 5a gehörigen oberen Ecklagerbeschlagteil und mit dem Betätigungsmechanismus für eine Riegelstan- ge, Fig.
So und 5d Vertikalschnitte durch Stock-und Fensterrahmen im Bereich des oberen Eckla- gers gemäss den Fig. 5a und 5b, Fig. 6 einen Vertikalschnitt durch Stock- und Fensterrahmen im
Bereich des Betätigungsmechanismus für die Regelstange, Fig. 7a eine perspektivische Darstellung eines Profilabschnittes des Fensterrahmenprofils mit einem Scherenführungsteil, Fig. 7b einen Schnitt durch Stock- und Fensterrahmen im Bereich der Scherenführung entsprechend Fig. 7a, Fig. 7c eine Aufsicht auf die Scherenführung nach den Fig. 7a und 7b mit einer Vorrichtung zur Festlegung des Fensters in der Kippstellung, Fig. 8a eine Aufsicht auf eine am oberen Fensterrahmenholm befindliche Sicherung, und Fig. Bb einen Schnitt durch Stock- und Fensterrahmen im Bereich der Sicherung nach Fig. Ba.
Fig. l zeigt einen Abschnitt eines Fensterrahmenprofils --1--, welches, wie aus Fig. 2c zu erkennen ist, ein auf der Fensterinnenseite gelegenes, längslaufendes Kastenprofil --2-- aufweist.
Von dem Kastenprofil --2-- ragt auf der Fensterinnenseite in Richtung von der Fensteröffnung weg parallel zur Fensterebene ein Profilflansch --3--, welcher eine sich senkrecht zur Fensterebene in Richtung zur Fensteraussenseite öffnende Profil nut --4-- besitzt, die einem weiter unten angegebenen Zwecke dient.
Ausserdem ragt von dem Kastenprofil --2-- in einer Richtung senkrecht zur Fensterebene auf der der Fensteraussenseite zugewandten Seite ein Profilflansch --5-- weg. der einerseits eine sich zur Rahmenöffnung hin öffnende, hinterschnittene Nut --6-- und anderseits eine sich zum Spaltraum zwischen Fensterrahmen und Stockrahmen hin öffnende, hinterschnittene Nut --7-- aufweist.
Aus Fig. 2b ist zu ersehen, dass die Nut --6-- zur Aufnahme eines Verankerungsflansches - -8-- eines Verglasungsprofils --9-- aus Kunstkautschuk dient, welches über den Verankerungsflansch --8-- und einen das vordere Ende des Profilflansches-5-umgreifenden Profilteil - als einziges Befestigungsmittel eine Doppel-Isolierscheibe --11-- an dem Fensterrahmenpro- fil --1-- festhält.
Die dem Spaltraum zwischen Fensterrahmen und Stockrahmen zugewandte Profilwand des Kastenprofils --2-- zeigt eine aus Fig. 2c zu ersehende Profilrille --12-- sowie eine leicht versenkt angeordnete Führungsbahn --13-- für ein aus Rollenmaterial hergestelltes, den gesamten Fensterumfang umgebendes, gelochtes Metallband --14--, von welchem in Fig. l nur ein kurzer Abschnitt gezeigt ist.
Zur Verbindung der Fenster-Rahmenprofile sind in deren Enden Eck-Verbindungswinkel - eingeschoben. Diese Eckwinkel --15-- besitzen Seitenwangen --16 und 17--, zwischen denen sich ein die jeweiligen Enden der Führungsbahnen der Rahmenprofile verbindendes Bogen- stück --18- befindet, und Befestigungsbohrungen --20--.
Das Metallband --14-- ist auf die Führungsbahnen --13-- der Rahmenprofile und über die Bo- genstücke --18-- der Rahmenecken gelegt.
Die Gestalt des dem Fensterrahmen gegenüberstehenden Stockrahmens ist aus den Fig. 2a und 2c ersichtlich. Das zur Herstellung des Stockrahmens verwendete Rahmenprofil --21-- bildet den auf der Fensterinnenseite liegenden Teil eines thermisch isolierten Verbundprofils, dessen äusserer reil --22-- mit dem Rahmenprofil --21-- über Isolierprofile --23-- verbunden ist, welche im wesentlichen T-förmige Gestalt besitzen, über im Querschnitt widerhakenförmige Verankerungsflan- sehen aneinander einrastbar sind und welche mit an den Querhäuptern ihrer T-Profilform vorge- sehenen Profilstegen hinter im Querschnitt hakenförmige, einander jeweils gegenüberstehende Pro- :
ilflanschen des Rahmenprofils einerseits und des äusseren Profilteiles-22-anderseits eingreifen, wie aus der Fig. 2c ersichtlich ist. Die Isolierkonstruktion im einzelnen bildet den Gegenstand
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eines an anderer Stelle gemachten, älteren Vorschlages.
Das den inneren Rahmenteil bildende Stockrahmenprofil --21-- weist wieder ein längslaufen-
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Richtung parallel zur Fensterebene ein Profilflansch --25-- aufragt, welcher in einer schräggestellten Leiste -26-- endet, die zusammen mit einer Dichtungslippe-27-des Kunstkautschuk- Verglasungsprofils --9-- eine innere Dichtung des Fensters bildet, während eine äussere Dichtung zwischen dem äusseren Rahmenteil --22-- des Stockrahmens und der Stirnseite des KunstkautschukVerglasungsprofils --9-- an der mit --28-- bezeichneten Stelle hergestellt ist.
Die der Rahmenöffnung zugekehrte Seite des Kastenprofils --24-- weist zwei durch entsprechende Profilansätze gebildete, sich nach dem Fensterinneren zu öffnende Profil nuten --29 und 30-auf, deren Zweck weiter unten noch angegeben wird.
Schliesslich ist an dem Rahmenprofil-l-des Fensterrahmens noch ein aus den Fig. 2b und
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wirkt, dass der Profilflansch-3-, welcher im Bereich der Ausschnitte an den Rahmenprofilenden für das Bogenstück -18-- freisteht, eine zusätzliche Abstützung bezüglich Beanspruchung quer zur Fensterebene erhält.
Auf das Rahmenprofil -21-- des Stockrahmens ist ein in Fig. 2a gezeigter Schliessnocken - aufgesetzt, welcher mit einem im Querschnitt hakenförmigen Profil ansatz --33-- in die sich zur Fensterinnenseite hin öffnende Nut --29-- eingreift, während ein in Richtung zur Fensteraussenseite vorstehender Profilansatz-34-des Schliessnockens-32-in die Nut --30-- eingeschoben ist. Die Festlegung und Sicherung des Schliessnockens-32-- in der in Fig. 2a gezeigten Stellung erfolgt mittels der selbstschneidenden Schrauben --35--, welche sich mit ihren Flanken nach dem Einschrauben gegen die Rückseite des die Nut --29-- enthaltenden Profilteiles anlegen, wie aus Fig. 2c zu erkennen ist.
Ein weiteres Anziehen der selbstschneidenden Schrauben - gegen das Rahmenprofil --21-- ergibt eine kräftige Vorspannung durch Ausnutzung der Elastizität des Rahmenprofils und des Schliessnockens --32--, ohne dass eine Überbeanspruchung der Schrauben -35-- eintritt. Der Schliessnocken --32-- ist damit gegen Verschiebung in Längsrichtung zuverlässig gesichert.
Mit dem Schliessnocken --32-- wirkt ein an dem Fensterrahmen befindlicher Verriegelungsteil - zusammen, dessen Gestalt aus den Fig. 2b und 2c ersichtlich ist. Mit einer zur Fensterinnenseite hin weisenden Leiste -37-- reicht der Verriegelungsteil --36-- in die Nut --4-hinein, während ein im Querschnitt hakenförmiger Profil ansatz --39-- des Verriegelungsteiles - hinter die der Fensteraussenseite benachbarte Hinterschneidung der Nut --7-- greift.
Auf Grund der grösseren Tiefe der Nut --4-- gegenüber der Hinterschneidung der Nut --7-- kann der Verriegelungsteil -36-- ohne Schwierigkeiten in das Rahmenprofil eingeschwenkt werden und wird dann in der etwa in Fig. 2c gezeigten Lage mit Bezug auf die Richtung senkrecht zur Fensterebene dadurch gesichert, dass selbstschneidende Schrauben --30-- durch den Verriegelungsteil - hindurchgeschraubt werden, so dass Zapfenansätze der Schrauben --39-- durch die Lochung des Metallbandes --14- ragen.
Wird nun mittels des Betätigungsmechanismus das Metallband --14-- in Fensterumfangsrich-
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Verriegelungsteiles-36-wahlwei-nocken -32- gegenüberliegend, wie in Fig. 2c gezeigt. Es zeigt sich, dass auf Grund der Beanspruchung des rundum geführten Stahlbandes -14-- nur auf Zug eine spielfreie, leichtgängige und zuverlässige Beschlagbetätigung möglich ist.
Verriegelungen entsprechend den Fig. 2a bis 2c können an nahezu beliebigen Stellen des Fensterumfanges in beliebiger Anzahl vorgesehen sein und lassen sich jederzeit auch nachträglich an einem bereits eingebauten Fenster anbringen,
Handelt es sich bei dem Metallfenster um ein Dreh-Kipp-Fenster, so ist an den unteren Rahmenholmen eine in den Fig. 3a bis 3c dargestellte Kipplagerung vorgesehen, deren stillstehender Beschlagteil --41-- in der aus den Fig. 3a und 3c zu entnehmenden Weise am Rahmenprofil --21-des Stockrahmens festgelegt ist.
Ein im Querschnitt hakenförmiger Profilansatz --42-- des Beschlag-
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teiles --41-- greift in die Nut --29-- ein und die selbstschneidenden, durch eine Leiste --43-- des
Beschlagteiles --41-- hindurchgeschraubten Schrauben --44-- halten den Beschlagteil --41-- in dem kanalartigen Profilabschnitt auf der Oberseite des Rahmenprofils --21--.
Von der Basis des
Beschlagteiles --41-- ragt ein im Querschnitt hakenförmiger, zur Fensteraussenseite hin gerich- teter Nocken --43a-- auf. der mit entsprechend entgegengesetzt gerichteten, hakenförmigen, am verschieblichen Beschlagteil --45-- des Fensterrahmens angeordneten Nocken --46-- zusammenwirkt.
Die Führung des Beschlagteiles-45-- an dem Rahmenprofil-l-und die Kupplung mit dem Me- tallband-14-- entspricht der Ausbildung und Anordnung des Beschlagteiles --36-- nach Fig. 2b, so dass sich eine nähere Beschreibung diesbezüglich erübrigt.
Der gegenseitige Abstand der Nocken - auf der Basis des Beschlagteiles --45-- ist jedoch so gewählt, dass er mit gewissem Spiel der Breite des Nockens --43a-- entspricht, so dass bei einer bestimmten Stellung des Beschlagtei- les --45-- das Fenster unter Vorbeibewegung der Nocken --46-- an dem Nocken --43a-- geschlos- sen werden kann. Eine Bewegung des Beschlagteiles-45-- mittels des Stahlbandes oder Metall- bandes --14-- ist aber erst dann möglich, wenn die Schliessstellung erreicht ist.
Hienach kann der Beschlagteil --45-- in eine etwa in der Fig. 3c gezeigte Stellung verschoben werden, in wel- cher einer der Nocken --46-- hinter den Nocken --43a-- fasst. so dass die Nocken auf Grund ihrer
Profilierung ein Kipplager für das Fenster bilden, wie der Fig. 3c zu entnehmen ist.
Eine Anschrägung der gegeneinander anlaufenden Flächen an den Beschlagteilen der Verrie- gelungen und des Kipplagers bewirkt bei Betätigung der Beschläge einen kräftigen Anzug des
Fensters gegen den Stockrahmen, so dass an der in Fig. 2c mit-28-bezeichneten Stelle eine sichere Abdichtung erreicht werden kann.
Ausser dem in den Fig. 3a bis 3c gezeigten Kipplager ist zur Lagerung des Fensters an den unteren Rahmenholmen ein unteres Ecklager vorgesehen, dessen Gestalt und Anordnung aus den Fig. 4a bis 4c zu ersehen ist. Der in Fig. 4a gezeigte, feststehende Beschlagteil --47-- des Ecklagers besitzt eine Basis --48--, welche mit einem aus Fig.
4c genauer zu erkennenden Profilansatz --49-- in die Profilnut-29-- des Rahmenprofils-21-- eingreift. Ausserdem wird die Basis --48-- in der längslaufenden, kanalförmigen Ausnehmung des Rahmenprofils --21-- mittels einer selbstschneidenden, mit Schlüsselkopf versehenen Schraube --50-- gehalten, welche durch eine den die Nut-29-enthaltenden Profilflansch übergreifende Platte hindurchgeschraubt ist und sich mit ihrer Flanke gegen den genannten Profilflansch und mit ihrem unteren Ende gegen die Oberseite des Rahmenprofils --21-- anlegt. Ausserdem ragen von der Basis seitliche Profilnasen - auf, welche in ihrer Stärke so bemessen sind,
dass eine solche seitliche Profilnase-52in die Nut --29-- des vom unteren Rahmenholm senkrecht aufragenden Rahmenprofils-21-- einge- schoben werden kann und so das untere Ecklager gegen seitliche Verschiebung aus der Ecke heraus sichert.
Die Basis trägt ausserdem einen Kugelbolzen --53--, welcher durch die genannte Platte --51-- und die Basis-48-- des Beschlagteiles-47-- so abgestützt ist. dass das Gewicht des Fensterflügels ohne die Entwicklung von Drehmomenten auf einer grösseren Fläche gleichmässig in den Stockrahmen eingeleitet wird. Die symmetrische Ausbildung des Beschlagteiles --47-- ermög- licht die Verwendung sowohl in der rechten als auch in der linken Ecke des Stockrahmens.
Der Kugelbolzen --53-- dient zur Abstützung einer gegenüberliegenden Lagerpfanne --54-des am Fensterrahmen befestigten Beschlagteiles-55-- des unteren Ecklagers, wobei auch hier eine symmetrische Ausbildung in solcher Weise vorgesehen ist, dass der Beschlagteil --55-- so- wohl an der rechten als auch an der linken Ecke des Fensterrahmens befestigt werden kann.
Eine winkelförmige Basis des Beschlagteiles-55-- greift mit einem vorderen Band in die Profilnut --4-- des Fensterrahmenprofils ein und trägt an der Unterseite ihrer beiden Winkelschenkel - 56 und 57-- im Querschnitt hakenförmige Profil ansätze --58--, deren Gestalt aus Fig. 4c zu erkennen ist. Die Profilansätze-58-greifen unter die Hinterschneidung der Profil nut --7-- und werden in dieser Lage durch selbstschneidende, mit Schlüsselkopf versehene Schrauben --59-gehalten, welche gegen das Fensterrahmenprofil --1-- festgezogen sind und mit ihrer Flanke an dem nicht mit den Profil ansätzen --58-- zusammenwirkenden Rand der Nut --7-- anliegen.
Der am Stockrahmen angeordnete Beschlagteil --60-- des oberen Ecklagers entspricht in seiter Form und seiner Funktion im wesentlichen dem Beschlagteil --47-- des unteren Ecklagers.
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Allerdings ist an Stelle des Kugelbolzens --4-- ein zylindrischer Lagerbolzen --61-- an der Basis des Beschlagteiles-60-befestigt, welcher mit einer weiter unten noch näher beschriebenen La- gerausnehmung des am Fensterrahmen befestigten Beschlagteiles des oberen Ecklagers zusammen- wirkt. Ausserdem ist die Basis des Beschlagteiles --60-- in Richtung des oberen Rahmenholmes in grösserer Länge ausgeführt und mit zwei selbstschneidenden, einen Schlüsselkopf aufweisenden Schrauben-62-, welche in ihrer Funktion der Schraube-50-- des Beschlagteiles-47-- ent- sprechen, gesichert. In bestimmtem Abstand von dem Lagerbolzen --61-- befindet sich eine La- gestelle-63-, an welcher in der aus Fig. 5c ersichtlichen Weise die Schere --64-- des Dreh- kippfensters angelenkt ist.
Bezüglich der Befestigung am Fensterrahmen entspricht der in Fig. 5b im einzelnen gezeig- te Beschlagteil --65-- dem Beschlagteil --55-- des unteren Ecklagers, wobei jedoch jeder Winkel- schenkel hier zwei selbstschneidende, mit Schlüsselkopf versehene Schrauben --66-- enthält, wel- che in ihrer Funktion den zuvor erwähnten Schrauben --59-- entsprechen. Durch symmetrische
Ausbildung des Beschlagteiles --65- ist wieder dafür Sorge getragen, dass eine Verwendung an beiden Ecken des Fensterrahmens möglich ist. Auch sei noch erwähnt, dass der am Stockrahmen befestigte Beschlagteil --60-- ebenfalls symmetrisch ausgebildet und an beiden oberen Ecken des Stockrahmens verwendbar ist, wobei lediglich die Befestigungsstellen für den Lagerbolzen --61-- und für die Lagerung der Schere --64-- zu vertauschen sind.
Auf der Basis des Beschlagteiles --65-- befindet sich jeweils eine Führung --67-- für eine Riegelstange --68--, wobei die Regelstange durch eine von einem Rand der Führung --67-- weg- ragende Nase --69-- in der Führung gehalten wird. Ausserdem ist eine die Führung kreuzende, kulissenartige Ausnehmung --70-- vorgesehen, die in ihrer Abmessung dem zylindrischen Lagerbolzen - 61-- angepasst ist. derart. dass dann, wenn der Lagerbolzen --61-- das Ende der Ausnehmung - erreicht hat und in dieser Stellung durch die Riegelstange-68-- eingesperrt ist. die Aus- nehmung-70-und der Lagerbolzen --61-- zusammen mit dem unteren Ecklager gemäss den Fig. 4a bis 4c das Drehlager für den Fensterflügel bilden.
Der Antrieb der Riegelstange --68-- zur Betätigung wahlweise in die in Fig. 5b gezeigte Freigabestellung oder in die vorgeschobene Sperrstellung erfolgt über eine Riegelklemme --71-vermittels des Metallbandes --14--, welches über einen Zapfen --72-- der Riegelklemme --71-- mit dieser gekuppelt ist. Eine Profilleiste --73-- der Basis der Riegelklemme greift in die Nut --4-des Fenster-Rahmenprofils ein und bildet so eine Führung für die Riegelklemme. Schliesslich erkennt man aus Fig. 6, dass die Riegelstange --68-- an der Riegelklemme vermittels einer Klemmschraube --74-- festgeklemmt ist.
Die Fig. 7a und 7b zeigen die Gestalt und die Art der Befestigung einer Führung --75-- für das vordere Ende der Schere --64--. Eine Basis --76-- der Scherenführung --75-- besitzt auf ihrer Unterseite einen im Querschnitt hakenförmigen Profilansatz-77-, welcher unter die der Fensteraussenseite benachbarte Hinterschneidung der Profil nut --7-- greift. Durch die Basis --76-- schräg hindurchgeschraubte, selbstschneidende, mit Schlüsselkopf versehene Schrauben --78-- stützen sich gegen die der erwähnten Hinterschneidung gegenüberliegende, vertikale Profilwand --79-- ab und halten zusammen mit dem Profilansatz --77-- der Scherenführung --75-- in der in Fig. 7b gezeigten Lage fest.
Von der Basis --76-- verläuft der mit dem Führungsschlitz --80-- versehene
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--14-- gelegenFührungsschlitz -80-- weist an seinem der stockrahmenseitigen Lagerung der Schere --64-- benachbarten Ende einen zur Fensteraussenseite hin schräg verlaufenden Abschnitt --80a-- auf, in welchen in der Kippstellung des Fensters das untere Ende eines an der Schere --64-- befestigten Bolzens --64a-- einläuft, dessen Gestalt aus Fig. 7b zu erkennen ist.
Ein im wesentlichen gabelförmiges, mittels Stiften oder Zapfen --80b-- an das Metallband --14-- angekoppeltes Kipp- feststellungsorgan-80c-ist mit einem der Fensterinnenseite zugekehrten Schenkel in der Profilnut --4-- und mit einem der Fensteraussenseite näherliegenden Schenkel unter einer entsprechend geformten Ausnehmung der Scherenführung --75-- geführt, wie aus den Fig. 7b und 8c zu erkennen ist.
Der der Fensteraussenseite näherliegende Gabelschenkel des Kippfeststellungsorgans-80o-
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weist eine einwärts gerichtete Nase --80d-- auf, welche durch Verschiebung des Kippfeststellungs- organs --80c-- durch eine Teil-Betätigungsbewegung des Fensterbetätigungsmechanismus unter Ver- schiebung des Metallbandes in Richtung des in Fig. 7c eingezeichneten Pfeiles in die dar- gestellte Lage gebracht werden kann, in welcher der Ansatz des Bolzens --64a-- in dem Schlitz- abschnitt --80a-- festgelegt wird.
In den Fig. 8a und 8b ist ein Sicherungsmechanismus gezeigt, welcher ebenfalls am oberen
Querholm des Fensterrahmens befestigt ist und welcher eine von einem Profilabschnitt gebildete Basis --82-- aufweist, die mit einem Profilvorsprung --83-- in die Nut --4-- des Fenster-Rahmen- profils-l-hineinreicht und mit einem im Querschnitt hakenförmigen Profil ansatz --84-- unter die der Fensterinnenseite benachbarte Hinterschneidung der Nut --7-- greift. Die Sicherung der Ba- sis-82-- an dem Fensterrahmen in der in Fig. 8b gezeigten Stellung erfolgt wieder mittels selbst- schneidenden Schrauben --85-- in ähnlicher Weise, wie bereits vorstehend mehrfach beschrieben und wie aus Fig. 8b zu ersehen.
Der der Fensterinnenseite naheliegende Teil der Basis --82-- enthält eine Führung für eine über Stifte --86-- mit dem Metallband --14-- gekuppelte Verriegelungsschiene --87--, welche einen Nocken --88-- trägt, der mit einem Verriegelungshebel --89-- zusammenwirkt. Der Verriegelungshebel --89-- ist über einen Stift --90-- an der Basis --82-- gelagert und mittels einer Feder --91-- in solcher Richtung vorgespannt, dass eine am äusseren Ende des Verriegelungshebels - befindliche Tastrolle --92-- in der Schliessstellung des Fensters gegen den Flansch --25-des Stockrahmenprofils gedrückt wird.
In der Fensterschliessstellung nimmt der Verriegelungshebel - die in Fig. 8a gezeigte Stellung ein, in welcher das Metallband --14-- durch den Fensterbetätigungshebel in Umfangsrichtung verschoben werden kann. da der Nocken --88-- der Verriegelungsschiene --87-- nicht mit dem hinteren Ende des Verriegelungshebels --89-- in Eingriff ist. Entfernt sich aber beim Öffnen des Fensters der obere Fensterrahmenholm vom oberen Stockrahmenholm, so wird der Verriegelungshebel mit Bezug auf die in Fig. 8a gezeigte Stellung im Uhrzeigersinn verschwenkt, so dass die Verriegelungsschiene --88-- gesperrt wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Rahmengetriebe für ein Metallfenster mit aus Rahmenprofilen zusammengesetztem Stock- und Fensterrahmen, welch letzterer zur Betätigung der Fensterbeschläge ein rundum geführtes flexibles Metallband aufweist, das mittels eines Fensterbetätigungshebels in Fensterumfangsrichtung verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenprofile (1) des Fensterrahmens zur Führung und/oder Verankerung von Beschlagteilen in Richtung senkrecht zur Fensterebene offene, längslaufende Profilnuten (4) und/oder in Richtung parallel zur Fensterebene offene längslaufende, hinterschnittene Nuten (7) aufweisen, dass ferner die in Richtung senkrecht zur Fensterebene und nach aussen hin offenen Nuten (4) an einem Profilflansch (3) angeordnet sind,
der auf der Fensterinnenseite gelegen ist und im wesentlichen parallel zur Fensterebene in Richtung von der Fensteröffnung weg von dem den längslaufenden Profilraum (2) enthaltenden Profilteil wegsteht und dass am Fensterrahmen befindliche, bewegliche Beschlagteile jeweils mit einem Vorsprung
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