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Die Erfindung bezieht sich auf eine Gear- un Formanlage für Teigstücke, bei der die Teigstücke auf
Gehängetassen, die an umlaufenden Zugorganen, z. B. Ketten, um Gelenkachsen pendelnd aufgehängt sind, vorzugsweise in mehreren Zügen, durch einen Gärraum geführt sind, von welchen Gehängetassen die Teigstücke durch eine Übergabevorrichtung auf Teigstückträger übergeben werden, die an einem zusätzlichen, von dem die Teigstücke durch den Gärraum führenden Zugorgan getrennten, umlaufenden
Zugorgan befestigt sind, auf welchen Teigstückträgern die Teigstücke ausserhalb des Gärraumes durch Formwerkzeuge einer Formstation geformt werden.
Eine solche Gear- un Formanlage ist bekannt (DE-AS 1215073). Bei dieser Anlage werden die Teigstücke von Gehängetassen, die in einem Gärschrank in einer endlosen Bahn geführt sind, auf ein weiteres umlaufendes Zugorgan durch eine Übergabevorrichtung übergeben, welches Zugorgan die Teigstückträger in Form von Tassen oder Schalen trägt, die am Zugorgan starr befestigt sind. Auf diesen Tassen oder Schalen werden die Teigstücke durch die Formwerkzeuge der Formstation geformt. Da das zusätzliche Zugorgan mit dem Bereich seines Umlenkrades in den Gärraum ragt, kann nicht mit Sicherheit vermieden werden, dass sich die nasse Gärraumatmosphäre auf den Tassen oder Schalen des Zugorganes niederschlägt.
Es ist aber nicht vorteilhaft, die feuchten Teigstücke auf den gleichfalls feuchten Tassen oder Schalen zu formen, da dies die Lösung der Teigstücke von den Tassen erschwert, so dass es zu einer ungleichmässigen Ablage der von den Tassen oder Schalen des Zugorganes abgegebenen Teigstücke kommt.
Ähnliche Nachteile gelten auch für eine weitere bekannte Gear- un Formanlage (AT-PS Nr. 278678), bei der die Teigstücke auf denselben Gehängetassen geformt werden, auf denen sie durch den Gärraum geführt werden. Damit wird zwar ein Übergabevorgang von den Gehängetassen des Gärraumes zur Formvorrichtung und von dieser auf Tassen der Vorgärkammer erspart, jedoch müssen auch hier die feuchten Teigstücke auf den gleichfalls feuchten Gehängetassen geformt werden. Hiezu kommt, dass die Gehängetassen zumeist eine Befilzung haben, die durch die Gärraumatmosphäre feucht wird und an die die Teigstücke durch den Druck der Formwerkzeuge angedrückt werden.
Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, diese Nachteile zu vermeiden und eine Gear- un Formanlage der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, dass ein Festkleben der Teigstücke auf den Gehängetassen vermieden wird, wobei gleichzeitig die Qualität der Formung des Teigstückes bei sicherer Arbeitsweise der Vorrichtung und einfacher Bauweise derselben verbessert wird.
Die Erfindung löst diese Aufgabe im wesentlichen dadurch, dass die, vorzugsweise ebenfalls als an ihrem Zugorgan pendelnd aufgehängte Gehängetassen ausgebildeten Teigstückträger ebenso wie ihr Zugorgan zur Gänze ausserhalb des Gärraumes angeordnet sind, dass ein Zug des durch den Gärraum laufenden Zugorganes oberhalb eines Zuges des andern Zugorganes angeordnet ist und dass die Übergabevorrichtung in an sich bekannter Weise einen in die Bewegungsbahn der durch den Gärraum laufenden Gehängetassen ragenden Kippzapfen aufweist, durch den die Teigstücke von den Gehängetassen des durch den Gärraum laufenden Zugorganes auf die Gehängetassen des andern Zugorganes durch eine in einer zwischen diesen beiden Zügen liegenden Bodenwand des Gärraumes an der Übergabestelle vorgesehene Öffnung hindurch abgeworfen werden, wobei vorzugsweise die beiden Züge synchron laufen.
Im Sinne der Erfindung sind also zwei umlaufende Zugorgane vorhanden, die beide mit an ihnen schwenkbar aufgehängten Gehängetassen versehen sind. Die Teigstücke werden zunächst auf die Gehängetassen des durch den Gärraum führenden Zugorganes aufgelegt, von diesen durch den Gärraum geführt und schliesslich von diesen Gehängetassen mittels der Übergabevorrichtung an die Gehängetassen des zur Gänze ausserhalb des Gärraumes befindlichen weiteren Zugorganes übergeben, auf welchen Gehängetassen dann die Teigstücke durch die Formwerkzeuge der Formstation geformt werden. Dadurch erfolgt die Formung der Teigstücke auf verhältnismässig trockenen Gehängetassen, da die mit der Formstation zusammenwirkenden Gehängetassen ja nicht in den Gärraum eintreten und daher mit dessen nasser Atmosphäre nicht in Berührung kommt.
Es muss daher vom Formwerkzeug nur die Feuchtigkeit der aus dem Gärraum angelieferten Teigstücke bewältigt werden, was in Kauf genommen werden kann. Vor allem aber wird vermieden, dass durch den Druck der Formwerkzeuge das nasse Teigstück gegen eine nasse Unterlage gedrückt wird, da ja die das Teigstück abstützenden Gehängetassen, die der Formstation zugeführt werden, trocken sind.
Dadurch, dass an der Übergabestelle die die Teigstücke aufnehmenden Gehängetassen unterhalb der die Teigstücke abgebenden Gehängetassen angeordnet sind, lässt sich der Übergabevorgang auf eine Abkippung der Teigstücke unter Vermittlung des Kippzapfens reduzieren, so dass sich eine besonders einfache und betriebssichere Konstruktion ergibt.
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Die abgekippten Teigstücke fallen durch die Öffnung der Bodenwand von selbst auf die Gehängetassen des ausserhalb des Gärraumes laufenden Zugorganes, ohne dass hiezu besondere Übergabemittel erforderlich sind.
Dadurch, dass die Öffnung in der Bodenwand des Gärraumes angeordnet ist, erfolgt nur ein unwesentlicher Austritt der nassen Gärraumatmosphäre in den darunterliegenden Bereich des nicht im Gärraum laufenden Zugorganes, so dass dieses bzw. dessen Gehängetassen nicht oder nur unwesentlich befeuchtet werden.
Die Abkippung der Teigstücke von Gehängetassen mittels eines Kippzapfens ist an sich bekannt (AT-PS Nr. 278678).
Die Erfindung gibt aber auch die Möglichkeit, die Feuchtigkeit an den durch den Gärraum laufenden
Gehängetassen zu verringern. Hiezu ist gemäss einer Weiterbildung der Erfindung das durch den Gärraum laufende Zugorgan nach der Übergabevorrichtung durch eine weitere Öffnung einer Bodenwand des
Gärraumes in an sich bekannter Weise aus diesem herausgeführt und dieser herausgeführte Zugorganteil durch einen unterhalb des Gärraumes liegenden weiteren, insbesondere als Trockenraum beheizten, Raum hindurchgeführt, wobei dieses Zugorgan durch eine weitere, insbesondere einer Eingabeöffnung für die Teigstücke benachbarte Öffnung der Bodenwand des Gärraumes wieder in an sich bekannter Weise in diesen hineingeführt ist.
In dem nicht im Gärraum befindlichen Bereich, den dieses Zugorgan durchläuft, werden seine Gehängetassen getrocknet, wobei diese Trocknung umso intensiver erfolgt, je mehr dieser Bereich als Trockenbereich wirkt, was durch eine Beheizung gesteigert werden kann. Die durch die Öffnungen der Bodenwand des Gärraumes entweichende Wärme geht nicht verloren, sondern gelangt in den Gärraum, wo sie nutzbringend verwertet wird. Die erfindungsgemässe Konstruktion ist daher auch wärmetechnisch sehr wirtschaftlich.
Um zu vermeiden, dass sich bei der beschriebenen Herausführung des Zugorganes aus dem Gärraum dieses Zugorgan mit dem unterhalb des Gärraumes angeordneten Zugorgan kreuzt, wodurch die Konstruktion unübersichtlich und vor allem die Beladung der in den Gärraum einzubringenden Gehängetassen mit Teigstücken sowie die Ausbringung der abgeworfenen Teigstücke aus der Anlage erschwert würde, ist gemäss einer Weiterbildung der Erfindung der aus dem Gärraum herausgeführte Teil des Zugorganes im weiteren Raum um das andere Zugorgan herumgeführt. Dadurch verlaufen beiden Zugorgane völlig abgetrennt voneinander und das in den Gärraum hineingeführte Zugorgan ist das äussere der beiden Zugorgane, so dass die Beladung seiner Gehängetassen mit Teigstücken einfach durchführbar ist, ohne dass am innenliegenden Zugorgan vorbeigegriffen werden muss.
Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ist die im weiteren Raum angeordnete Formstation nahe der an der Übergabestelle vorgesehenen Öffnung angeordnet. Dies bringt den Vorteil, dass die Teigstücke unmittelbar nach ihrer Abkippung auf das unterhalb des Gärraumes verlaufende Zugorgan auf dessen Gehängetassen geformt werden, ohne dass sie eine nennenswerte Strecke in dem vorzugsweise als Trockenraum ausgebildeten Raum durchlaufen müssen. Dadurch wird die Qualität der Teigstücke verbessert und auch die Möglichkeit einer kurzen Nachgärung geschaffen, was für manche Teigstückqualitäten ausreichen kann, insbesondere dann, wenn die geformten Teigstücke noch auf mehreren Zügen durch den unterhalb des Gärraumes befindlichen Raum geführt sind, bevor sie von den Gehängetassen abgeworfen werden.
Wenn gemäss einer Weiterbildung der Erfindung die Formstation eine unter den an ihr vorbeigeführten Gehängetassen angeordnete Abstützung und zumindest ein über diesen Gehängetassen befindliches Formwerkzeug aufweist, wobei sowohl die Abstützung als auch das Formwerkzeug normal zur Bewegungsrichtung der Gehängetassen und auf einander zu beweglich sind, so kann durch entsprechende Steuerung des Formwerkzeuges bzw. der Abstützung eine Verlagerung der Kette bzw. der Gehängetassen an der Formstelle oder keine solche Verlagerung erzielt werden. Eine Verlagerung nach oben bringt den Vorteil, dass an der Übergabestelle die die Teigstücke aufnehmenden Gehängetassen angehoben und dadurch die Fallhöhe für die Teigstücke verkürzt wird, insbesondere dann, wenn, wie dies oben erwähnt wurde, die Formstation der Übergabevorrichtung benachbart ist.
Bleibt hingegen das Zugorgan beim Formvorgang im wesentlichen in Ruhe, so braucht dieses Zugorgan bzw. seine Umlenkrollen nicht so ausgebildet zu werden, dass den beim Verlagerungsvorgang auftretenden Spannungen des Zugorganes Rechnung getragen wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch dargestellt. Die Zeichnung zeigt einen Vertikalschnitt durch die Anlage.
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Die Anlage besteht im wesentlichen aus einem Gärschrank --1-- und einem unter diesem befindlichen weiteren Schrank --2--. Durch den Gärschrank-l-läuft ein über Umlenkrollen, Kettenräder --3-od. dgl. mäanderförmig geführtes Zugorgan --4--, das aus zwei parallel zueinander geführten Gelenkgliederketten od. dgl. besteht, an denen Gehängetassen --5-- für die Teigstücke --6-- um horizontale Gelenkachsen --7-- schwenkbar aufgehängt sind.
Das umlaufende Zugorgan --4-- ist durch einen beliebigen nicht dargestellten Antrieb schrittweise oder kontinuierlich zur Bewegung in Richtung der Pfeile --8-- angetrieben und tritt durch eine Öffnung --9-- einer Bodenwand --10-- des Gärschrankes - aus diesem aus und in den darunterliegenden Schrank --2-- ein, wo das Zugorgan --4-- im Bereiche der Wände dieses Schrankes über Umlenkrollen, Kettenzahnräder od. dgl. --3'-- geführt ist, an einer durch einen Deckel --12-- verschliessbaren Einbringeöffnung --11-- für die Teigstücke vorbeiläuft und durch eine weitere Öffnung --13-- der Bodenwand --10-- des Gärschrankes --1-- wieder in diesen eintritt.
Durch die Einbringeöffnung --11-- können die Gehängetassen --5-- dieses Zugorganes --4-- in beliebiger bekannter Weise händisch oder mechanisch mit den Teigstücken --6-- beladen werden.
Im Bereich der Bodenwand --10-- ist der unterste Zug --14-- des Zugorganes --4-- horizontal geführt. Mit den von diesem Zug --14-- geführten Gehängetassen --5-- arbeitet eine Übergabevorrichtung - zusammen, die einen ortsfest angeordneten, in die Bewegungsbahn der Gehängetassen --5- dieses
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stücke fallen durch eine weitere Öffnung --17-- der Bodenwand --10-- auf Gehängetassen --18--, die an einem weiteren endlosen Zugorgan --19-- um horizontale Gelenkachsen --20-- schwenkbar aufgehängt sind. Das Zugorgan --19-- läuft ebenfalls schrittweise oder kontinuierlich, u. zw. synchron mit dem Zugorgan - um und wird zu dieser Bewegung durch einen beliebigen, nicht dargestellten Motor angetrieben.
Das Zugorgan --19-- liegt jedoch zur Gänze ausserhalb des vom Gärschrank-l-umschlossenen Gärraumes --21--, u.zw. in einem unterhalb dieses Gärraumes --21-- angeordneten und von diesem durch dessen Bodenwand --10-- getrennten weiteren Raum --22--. In diesem Raum --22-- ist das Zugorgan --19--, dessen Bauweise zweckmässig jener des Zugorganes --4-- entspricht, um Umlenkrollen, Kettenräder od. dgl. --23-- geführt. Infolge des Synchronlaufes zwischen dem Zugorgan --4-- und dem Zugorgan - befindet sich stets eine Gehängetasse --18-- unterhalb der Öffnung --17--, wenn eine Gehängetasse --5-- durch den Kippzapfen --16-- der Übergabevorrichtung --15-- gekippt wird.
Unmittelbar anschliessend an die Öffnung --17-- ist die Bodenwand --10-- des Gärraumes --21-- etwas hochgeführt, so dass dort Platz für eine Formstation --24-- geschaffen wird. Diese Formstation - 24-hat Formwerkzeuge-25-, mit denen ein beliebiger Formvorgang auf die in den Gehängetassen - liegenden Teigstücke-6-- ausgeübt wird. Dieser Formvorgang kann z. B. ein Prägen, Stanzen, Einrollen und bzw. oder Schneiden der Teigstücke --6-- beinhalten, z.B. das Eindrücken eines Sternes in eine Semmel usw. Die vom Zugorgan --19-- in Richtung der Pfeile --26-- umlaufenden Gehängetassen - bilden hiebei die Abstützung der Teigstücke --6--.
Um zu vermeiden, dass die Gehängetassen - hiebei durchgedrückt werden, ist für diese eine Abstützung --27-- vorgesehen, die ebenso wie die Formwerkzeuge --25-- vertikal durch einen geeigneten Antrieb bewegbar ist, wobei sich Formwerkzeug --25-- und Abstützung-27-- aufeinander zu bewegen. Bewegen sich die Zugorgane --4, 19-schrittweise, so erfolgt zweckmässig die Vertikalbewegung der Formwerkzeuge --25-- in Richtung des Pfeiles --28-- und die Vertikalbewegung der Abstützung --27-- in Richtung des Pfeiles --29-- während des Stillstandes der Gehängetassen --18--, wogegen bei kontinuierlich bewegten Zugorganen --4, 19-diese Bewegungen in Richtung der Pfeile --28, 29-- auch während der Bewegung der Gehängetassen - erfolgen können.
In letzterem Fall muss die Formstation --24-- über ein Stück mit den Gehängetassen --18-- mitlaufen und nach Durchführung des Formvorganges wieder in die Ausgangslage zurückgeführt werden. Diesbezügliche Steuerungen sind bekannt und bedürfen daher hier keiner näheren Erläuterung. Es sei lediglich erwähnt, dass die Steuerung zweckmässig so ausgebildet ist, dass die
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--18-- im- -21-- vorbeiläuft, durch die angehobene Abstützung --27-- ebenfalls anzuheben, wobei die dadurch hervorgerufene Spannung des Zuges --30-- entweder durch eine entsprechend dehnbare Ausbildung des Zugorganes --19-- und bzw. oder durch eine entsprechend nachgiebige Lagerung der Umlenkrollen --23-aufgenommen wird.
Dadurch wird der der Öffnung-17-- benachbarte Teil des Zuges --30-- angehoben
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und gegen die Öffnung --17-- zu bewegt, so dass die Fallhöhe für die Teigstücke, die von den Gehängetassen. -5. - auf die Gehängetassen --18-- abgeworfen werden, verringert wird.
Die von den Gehängetassen Raum --2-- geführten Teigstücke --6-- durchlaufen nach der Formstation. -24. - nach einen oder mehrere untere Züge --31-- des Zugorganes --19-- und können dabei eine Nachgärung und bzw. oder Trocknung erfahren. Schliesslich gelangen die auf den Gehängetassen - 18-- befindlichen Teigst¯cke --6-- zu einer im Raum-22-angeordneten Abwurfstation-32-, an der
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die Übergabevorrichtung --15-- aufweisen, nämlich in die Bewegungsbahn der Gehängetassen-18-- ragende Kippzapfen-34--.
Hiebei ist jedoch zweckmässig die Anordnung so getroffen, dass mehrere Gehängetassen --18-- zugleich gekippt werden, um eine regelmässige Anordnung der Teigstücke auf der Ablage --33. - zu erreichen. Um die Abstände dieser Teigstücke voneinander variieren zu können, ist der Abstand der Kippzapfen-34-- voneinander einstellbar.
Der unterhalb des Gärraumes-21-befindliche weitere Raum --22--, der durch den Unterschrank - umschlossen wird, kann durch eine beliebige, nicht dargestellte Heizvorrichtung beheizt sein, wodurch die in diesem Raum laufenden Gehängetassen --18--, aber auch die den Zug. -4. - durchlaufen- den Gehängetassen --5-- getrocknet werden. Die durch die Öffnungen-9, 13, 17-- aus dem Raum-22- austretende Wärme gelangt in den Gärraum --21-- und wird dort nutzbringend verwertet.
Ist es nicht erforderlich oder gewünscht, dass die Gehängetassen-5-des Zugorganes-4-- den unterhalb des Gärraumes --21-- befindlichen Raum --22-- durchlaufen, so kann der durch den Raum - 22-- laufende Zug --34-- des Zugorganes --4-- entfallen.
P A T E N T A N S R Ü C H E :
1. Gär- und Formanlage für Teigstücke, bei der die Teigstücke auf Gehängetassen, die an umlaufenden Zugorganen, z. B. Ketten, um Gelenkachsen pendelnd aufgehängt sind, vorzugsweise in mehreren Zügen, durch einen Gärraum geführt sind, von welchen Gehängetassen die Teigstücke durch eine Übergabevorrichtung auf Teigstückträger übergeben werden, die an einem zusätzlichen, von dem die Teigstücke durch den Gärraum führenden Zugorgan getrennten, umlaufenden Zugorgan befestigt sind, auf welchen Teigstückträgern die Teigstücke ausserhalb des Gärraumes durch Formwerkzeuge einer Formstation geformt werden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die, vorzugsweise ebenfalls als an ihrem Zugorgan (19) pendelnd aufgehängte Gehängetassen (18) ausgebildeten Teigstückträger ebenso wie ihr Zugorgan (19)
zur Gänze ausserhalb des Gärraumes (21) angeordnet sind, dass ein Zug (14) des durch den Gärraum (21) laufenden Zugorganes (4) oberhalb eines Zuges (30) des andern Zugorganes (19) angeordnet ist und dass die Übergabevorrichtung (15) in an sich bekannter Weise einen in die Bewegungsbahn der durch den Gärraum (21) laufenden Gehängetassen (5) ragenden Kippzapfen (16) aufweist, durch den die Teigstücke (6) von den Gehängetassen (5) des durch den Gärraum (21) laufenden Zugorganes (4) auf die Gehängetassen (18) des andern Zugorganes (19) durch eine in einer zwischen diesen beiden Zügen (14,30) liegenden Bodenwand (10) des Gärraumes (21) an der Übergabestelle vorgesehene Öffnung (17) hindurch abgeworfen werden, wobei vorzugsweise die beiden Züge (14,30) synchron laufen.
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