AT352664B - Vorrichtung zum einbringen von schuettgut in ein bohrloch - Google Patents

Vorrichtung zum einbringen von schuettgut in ein bohrloch

Info

Publication number
AT352664B
AT352664B AT598377A AT598377A AT352664B AT 352664 B AT352664 B AT 352664B AT 598377 A AT598377 A AT 598377A AT 598377 A AT598377 A AT 598377A AT 352664 B AT352664 B AT 352664B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bulk material
drum
channels
compressed air
outlet
Prior art date
Application number
AT598377A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA598377A (de
Inventor
Vladimir Timofeevich Tolmachev
Alexandr Dmitrievich Kostylev
Valery Vasilievich Tsyro
Vladimir Alex Grigoraschenko
Khaim Berkovich Tkach
Vasily Vasilievich Filippov
Original Assignee
Inst Gornogo Dela Sibirskogo O
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inst Gornogo Dela Sibirskogo O filed Critical Inst Gornogo Dela Sibirskogo O
Priority to AT598377A priority Critical patent/AT352664B/de
Publication of ATA598377A publication Critical patent/ATA598377A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT352664B publication Critical patent/AT352664B/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D1/00Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
    • F42D1/08Tamping methods; Methods for loading boreholes with explosives; Apparatus therefor
    • F42D1/10Feeding explosives in granular or slurry form; Feeding explosives by pneumatic or hydraulic pressure
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F17/00Methods or devices for use in mines or tunnels, not covered elsewhere

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einbringen von Schüttgut in ein Bohrloch, mit einem Gehäuse, an dessen Oberseite ein Aufnahmebehälter für Schüttgut angeordnet ist und dessen
Wandung einen Hohlraum umgibt, in dem eine drehbare Trommel untergebracht ist, in der eine Anzahl von in Umfangsrichtung distanzierten, gegen den Trommelmantel offenen Zellen ausgebildet sind, und mit einer an der Gehäuseunterseite vorgesehenen Auslasskammer, in die eine Druckluftleitung einmündet und von der eine Abfuhrleitung ausgeht. Als in ein Bohrloch einzubringende Schüttgüter kommen beispielsweise granulierte oder pulverförmige Sprengstoffe, halbtrockener oder trockener Mörtel oder auch Gemische,   z. B.   ein Gemenge aus halbtrockenem Asbestzementmörtel und Sandzementmörtel in Betracht. 



   Bekanntgewordene Vorrichtungen der oben erwähnten Art sind zum Einbringen von feuchten und faserigen Gemischen oder auch halbtrockenen Gemischen praktisch unbrauchbar, denn es zeigt sich, dass die Zellen der Trommel sehr bald verkleben, die einzelnen Materialmengen zunächst ungleichmässig ausfallen und letztlich in die Auslasskammer überhaupt nichts mehr gefördert wird. Hierin liegt ein wesentlicher Nachteil, denn gerade die erwähnten, zum Haftenbleiben neigenden Schüttgüter werden häufig verwendet und es führt zu den gesamten Arbeitsablauf störenden Betriebsunterbrechungen, wenn die zum Einbringen des Schüttgutes bestimmte Vorrichtung in kurzen Zeitabständen auseinandergenommen und von an den Wänden der Zelle und der Auslasskammer anhaftendem Gut gesäubert werden müssen. 



   Ziel der Erfindung ist die Behebung dieses Mangels. Dieses Ziel ist mit einer Vorrichtung des eingangs umrissenen Aufbaues erreichbar, bei welcher erfindungsgemäss die Trommel eine zentrale, axiale, von einer rotationssymmetrischen Wand begrenzte Ausnehmung aufweist, in die ein mit dem Gehäuse drehfest verbundenes Absperrorgan, wie ein   Drehschieberkorper, Hahnkörper od. dgl.   eingesetzt ist, wobei von jeder Zelle ein an der Ausnehmungswand ausmündender Auslasskanal ausgeht und in dem Absperrorgan mindestens zwei Kanäle vorgesehen sind, von denen einer mit der Druckluftleitung, der andere mit der Saugseite einer Saugpumpe, vorzugsweise eines Ejektors, dauernd in Verbindung steht, und bei rotierender Trommel die Auslasskanäle der Zellen abwechselnd mit je einem der beiden Kanäle verbunden sind.

   Erfindungsgemässe Vorrichtungen haben sich als betriebssicher erwiesen und ihre Mengenleistung ist unveränderlich, weil das Anhaften von Schüttgut an den Wänden ausgeschlossen ist. 



  Solange eine Zelle mit der Saugseite der Saugpumpe verbunden ist, begünstigt der hiedurch im Zellenraum geschaffene Unterdruck dessen vollständige Füllung mit Schüttgut, weil die Wirkung der Schwerkraft unterstützt ist. Sobald die Zelle über die Auslasskammer zu liegen kommt, ist sie an die Druckluftleitung angeschlossen und unter dem Einfluss des Druckes wird das Schüttgut, auch wenn es feucht und klebrig ist, aus dem Zellenraum vollständig ausgestossen. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform und der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt in schematischer Darstellung Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung im Längsschnitt und Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. l. 
 EMI1.1 
 raum, in dem eine drehbare und mittels eines Antriebes --5-- in Drehung versetzbare Trommel --3-untergebracht ist. In der Trommel sind in Umfangsrichtung voneinander distanzierte, gegen den Trommelmantel hin offene Zellen --4-- ausgebildet. Ferner ist an der Gehäuseunterseite eine Auslasskammer-6vorgesehen, von der eine Abfuhrleitung ausgeht und an die eine Druckluftleitung --7-- angeschlossen ist, um in der Kammer befindliches Schüttgut in die Auslassleitung zu drücken und in dieser zu fördern. 



   In der Trommel --3-- ist eine zentrale, axial verlaufende und von einer rotationssymmetrischen,   z. B.   kegelförmigen Fläche begrenzte Ausnehmung ausgebildet, in die ein   Absperrorgan --10-- z. B.   ein Drehschieberkörper, Hahnkörper od. dgl. eingesetzt ist. Dieses Absperrorgan ist mit dem   Gehäuse --1--   drehfest verbunden und ist mit mindestens zwei   Kanälen --11, 12-- versehen.   Einer dieser Kanäle,   - -12--,   steht dauernd mit der Druckluftleitung --7--, der andere, --11--, mit der Saugseite einer Saugpumpe --13-- in Verbindung. Beide Kanäle münden an der Umfangsfläche des Absperrorganes --10-an Stellen aus, die in Umfangsrichtung versetzt sind.

   Von jeder Zelle --4-- geht ein in der Trommel --3-vorgesehener   Auslasskanal --9-- aus,   der zu einer Stelle der Begrenzungswand der Ausnehmung führt, in die das Absperrorgan eingesetzt ist. Diese Stelle ist derart gewählt, dass sie beim Drehen der Trommel nacheinander die Mündungsöffnungen der   Kanäle-11   bzw.   12-- überstreicht,   wobei zufolge der umfänglichen Versetzung der Mündungsöffnungen der   Auslasskanal --9-- mit   dem Druckluft führenden Kanal --12-- bzw.

   dem Saugkanal --11-- dann verbunden ist, wenn die Zelle, von welcher er ausgeht, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 oberhalb der   Auslasskammer --6-- bzw.   unterhalb des   Behälters --2-- liegt.   Bei der in Rede stehenden Ausführungsform ist als Saugpumpe --13-- ein Ejektor verwendet, der mit der Druckluftleitung --7-verbunden ist. Das im vorliegenden Fall konische Absperrorgan, der Körper eines Mehrweghahnes, ist mit einer gegen seine Stirnfläche bzw. das Gehäuse abgestützten Feder gegen die Wand der Ausnehmung gedrückt, womit gleichzeitig auch die Trommel gegen das   Gehäuse-l-gedrückt   wird. 



   Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise :
Die Trommel --3-- wird von dem Antrieb --35-- gedreht, wobei jede ihrer Zellen --4-- nacheinander unter den   Aufnahmebehälter --2-- bzw.   über die   Auslasskammer --6-- zu   liegen kommt. Bei der Bewegung längs der Austrittsöffnung des Behälters fällt in die Zelle Schüttgut hinein und weil der Zellenhohlraum mit dem Saugkanal --11-- verbunden ist, wird das Schüttgut zusätzlich angesaugt und die Zelle vollständig gefüllt. Sobald die Zelle über die   Auslasskammer --6-- zu   liegen kommt, ist ihr Auslasskanal an den Druckluft führenden   Kanal --11-- angeschlossen,   das Schüttgut fällt in die Auslasskammer und die zuströmende Druckluft begünstigt das vollständige Entleeren des Zellenhohlraumes.

   Das in die Auslasskammer gelangte Schüttgut wird von der in diese eintretenden Druckluft in die von der Kammer ausgehende Auslassleitung gedrückt, die zu dem zu füllenden Bohrloch führt, und dorthin transportiert. 



   Die Anzahl der Zellen hängt von dem gewünschten Fassungsvermögen und der Drehgeschwindigkeit der Trommel ab. 



   Da mit erfindungsgemässen Vorrichtungen auch feuchte Schüttgüter und insbesondere Asbestzementgemische transportiert werden können, sind sie nicht nur zum Füllen von Bohrlöchern sondern auch bei der Herstellung von Kanälen oder Rohrleitungen im Boden verwendbar, die aus Asbestzement od. dgl. bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Einbringen von Schüttgut in ein Bohrloch, mit einem Gehäuse, an dessen Oberseite ein Aufnahmebehälter für Schüttgut angeordnet ist und dessen Wandung einen Hohlraum umgibt, in dem eine drehbare Trommel untergebracht ist, in der eine Anzahl von in Umfangsrichtung distanzierten, gegen den Trommelmantel offenen Zellen ausgebildet sind, und mit einer an der Gehäuseunterseite vorgesehenen Auslasskammer, in die eine Druckluftleitung einmündet und von der eine Abfuhrleitung ausgeht, da- EMI2.1 verbundenes Absperrorgan (10), wie ein Drehschieberkörper, Hahnkörper od.
    dgl. eingesetzt ist, dass von jeder Zelle (4) ein an der Ausnehmungswand ausmündender Auslasskanal (9) ausgeht und in dem Absperrorgan mindestens zwei Kanäle (11,12) vorgesehen sind, von denen einer (12) mit der Druckluftleitung (7), der andere (11) mit der Saugseite einer Saugpumpe (13), vorzugsweise eines Ejektors, dauernd in Verbindung steht, und dass bei rotierender Trommel die Auslasskanäle der Zellen abwechselnd mit je einem der beiden Kanäle verbunden sind.
AT598377A 1977-08-18 1977-08-18 Vorrichtung zum einbringen von schuettgut in ein bohrloch AT352664B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT598377A AT352664B (de) 1977-08-18 1977-08-18 Vorrichtung zum einbringen von schuettgut in ein bohrloch

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT598377A AT352664B (de) 1977-08-18 1977-08-18 Vorrichtung zum einbringen von schuettgut in ein bohrloch

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA598377A ATA598377A (de) 1979-03-15
AT352664B true AT352664B (de) 1979-10-10

Family

ID=3581669

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT598377A AT352664B (de) 1977-08-18 1977-08-18 Vorrichtung zum einbringen von schuettgut in ein bohrloch

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT352664B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA598377A (de) 1979-03-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3031155C2 (de)
DE2920025A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen mischen eines trockenfertigmoertels
DE2637558A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur erzeugung eines kontinuierlichen materialstroms
DE2437231A1 (de) Vorrichtung zum erzeugen eines luftproenhaltigen moertels
DE2407657C3 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Mischen eines Baustoffs mit Wasser
AT352664B (de) Vorrichtung zum einbringen von schuettgut in ein bohrloch
DE3641057A1 (de) Verfahren zur plattenherstellung, filterplatte und saugtrocknungsvorrichtung
EP0082947A1 (de) Beschickungs- und Entleerungsvorrichtung in Form einer Vakuum- oder Druck-Rotationsschleuse
EP0806387B1 (de) Einrichtung zum Auftragen einer Mörtelschicht
DE2734311C2 (de) Rotor für eine Betonspritzmaschine
DE60021567T2 (de) Schleuse zum entladen von schüttgut
DE1104434B (de) Bunkeraustragevorrichtung
DE3842811A1 (de) Zellenradschleuse mit durchblaseinrichtung
DE2737373A1 (de) Vorrichtung zum fuellen von bohrloechern mit schuettgut
DE2364463C3 (de) Kettenförderer mit einer Absiebeinrichtung
DE19838963A1 (de) Feuchtschlamm-Trocknungsvorrichtung
DE641214C (de) Vorrichtung zum Foerdern von Beton o. dgl. in Rohrleitungen
DE4329568A1 (de) Vorrichtung zur Förderung eines trockenen, streufähigen Baustoffes und Verfahren zur Anwendung dieser Vorrichtung im Lehmbau
EP0986520A1 (de) Silo für schlämme
CH262997A (de) Vorrichtung zur Herstellung von zur Bildung von Bauelementen dienenden Hohlprofilkörpern aus plastischem Ausgangsmaterial.
DE967068C (de) Gutverteilungsvorrichtung fuer Drehtrommeln mit Rieseleinbauten, insbesondere Trocknungstrommeln
DE1298463C2 (de) Entwaesserungschoepfrad fuer Sand-Kies-Gewinnungsanlagen
DE1757787C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen pumpfaehiger Gemische aus feinkoernigen Feststoffen und Wasser
DE967812C (de) Fliehkraftstaubabscheider mit umlaufenden Trommelmaenteln zum Reinigen staubhaltiger Gase
DE2706047A1 (de) Selbstreinigende zellenradschleuse

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee