AT351422B - Mehrzweck-skibindung - Google Patents

Mehrzweck-skibindung

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AT351422B
AT351422B AT226877A AT226877A AT351422B AT 351422 B AT351422 B AT 351422B AT 226877 A AT226877 A AT 226877A AT 226877 A AT226877 A AT 226877A AT 351422 B AT351422 B AT 351422B
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AT
Austria
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ski
sole
plate
bracket
sole plate
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AT226877A
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ATA226877A (de
Inventor
Ulrich Gertsch
Original Assignee
Tmc Corp
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft die Weiterentwicklung einer Skibindung für Abfahrt und Tourenfahren, bei welcher eine auf dem Ski an einer quer zur Skilängsrichtung und parallel zur Skioberseite verlaufenden
Achse (Querachse) schwenkbar gelagerte Sohlenplatte mit einer Sohlen- und einer Absatzhalterung für den Skischuh vorgesehen sowie skifest ein Haltemittel angeordnet ist, durch welches die Sohlenplatte in der Abfahrtsstellung mit ihrem hinteren Ende auf der Skioberseite fixierbar ist, wobei die Querachse hinter dem für die Skischuhspitze vorgesehenen Bereich angeordnet ist. 



   Diese Skibindung ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenhalterung einen Bügel aufweist, welcher mittels abgewinkelter Schenkelenden einerseits zur Skioberseite hin ragende Fortsätze der Sohlenplatte durchsetzt und anderseits in quer zur Skilängsrichtung verlaufende Ausnehmungen einer auf der Skioberseite angeordneten Halteplatte eingreift, so dass die Schenkelenden die Lagerzapfen für die Sohlenplatte bilden, wobei die Halteplatte mit ihrem vorderen Bereich entweder an einem skifesten Bauteil angelenkt oder mit diesem über eine Federplatte verbunden ist, und dass die Absatzhalterung wahlweise an der Sohlenplatte oder auf dem Ski bzw. an einer auf der Skioberseite befestigbaren oder befestigten Basisplatte verankerbar ist.

   Die Erfindung bietet bei einem einfachen Aufbau eine sichere Halterung sowohl für die Abfahrt als auch für das Tourenfahren und eine mit geringer Reibung verbundene Lagerung für Tourenfahren. 



   Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsätze als-in Draufsicht gesehen-gegabelte Scharnierteile ausgebildet sind, welche von den Schenkelenden des Sohlenhalterbügels durchsetzt werden. Die als gegabelte Scharnierteile ausgestalteten Fortsätze können als einfache Stanzteile hergestellt werden. Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine erste Ausführung von der Seite gesehen, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. l (ohne Schuh), Fig. 3 eine Variante von der Seite gesehen und Fig. 4 eine Draufsicht zu Fig. 3 (ebenfalls ohne Schuh). 



   Bei der Ausführung gemäss den Fig. l und 2 ist eine Sohlenplatte --1-- vorgesehen, welche mit der   Sohle   --2-- des bei --30-- angedeuteten Skischuhes mittels eines Sohlenhalters --3-- bzw. eines Absatzhalters --4-- verbunden ist. Beide sind in an sich bekannter Weise als U-förmige   Bügel --5   bzw. 



  6-- ausgebildet, welche die Sohlenspitze bzw. den Absatz --7-- übergreifen. Zum Lösen der Absatzhalterung --4-- ist - wie ebenfalls an sich bekannt - ein Spannhebel --8-- vorgesehen. 



   Bei beiden   Bügeln --5   bzw. 6-- sind die Enden --9 bzw. 9'-- ihrer Schenkel nach innen abgewinkelt. Für die Aufnahme der   Schenkelenden --9-- des Bügels --5-- weist   eine Halteplatte --211-- nach der Seite offene (in den Zeichnungen verdeckte)   Löcher --12-- auf.   Die abgewinkelten Enden des Bügels - tragen ein Gewinde und dementsprechend sind die   Löcher --12-- mit   einem Innengewinde ausgerüstet. Dabei durchsetzen die Enden des   Bügels --5-- Scharnierstücke --16--,   welche an der Sohlenplatte-l-im vorderen Endbereich derselben seitlich angeschraubt sind. Die Halteplatte --211-ist auf dem Ski --10-- nach vorne aufklappbar verankert.

   Zu diesem Zweck ist eine Basisplatte --311-vorgesehen, welche mit seitlich angeschraubten   Scharnierplatten --31-- ausgerüstet   ist, die ihrerseits die Halteplatte --211-- seitlich übergreifen und mit derselben durch eine Achse --32-- verbunden sind. 



   Die   Enden --9'-- des Bügels --6-- sind   im vorliegenden Falle als Teile eines Bajonettverschlusses ausgebildet, indem sie in den Zeichnungen nicht ersichtliche radial vorstehende Nocken tragen. Diese wirken, wenn die   Enden --9'-- - wie dargestellt - in Löcher --14-- der   Sohlenplatte eingreifen, mit den   Seitenwänden --17-- von   auf die Sohlenplatte aufgesetzten U-förmigen   Aufsätzen --18-- zusammen.   Die Anordnung ist derart, dass die erwähnten Nocken sich zwischen den   Seitenwänden --17-- und   der Sohlenplatte befinden. Die   Seitenwände --17-- weisen   schlüssellochartige Ausnehmungen --19-- auf, durch welche die   Enden --9'-- des Bügels --6-- mitsamt   Nocken durchgeführt werden können. 



   Das hintere Ende der Sohlenplatte-l-ruht auf einer Basisplatte --411-- auf, welche mit seitlichen   Löchern --13-- ausgerüstet   ist. Die ganze Anordnung ist derart, dass der bei --15-- verstellbar ausgestaltete   Bügel --6-- wahlweise   in einem der Löcher --14 oder 13-- (dies je nach Schuhgrösse) eingehängt werden kann. 
 EMI1.1 
 welcher die   Enden --9'-- des Bügels --6-- in   einem der Lochpaare --14-- der Sohlenplatte verankert sind.

   Der Schuh ist dabei mit der Sohlenplatte fest verbunden und letztere ist über die Halteplatte --211-- auf der Basisplatte --311-- und damit auch auf dem   Ski --10-- präzis   angelenkt,   u. zw.   einmal mit Hilfe der 

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   Enden --9-- des Bügels --5-- und   darüber hinaus mit Hilfe der Achse --32--, welche der von den Bügelenden gebildeten Achse vorgelagert ist. Beim "Gehen" mit dem Ski kann die Sohlenplatte zunächst um die Achse 9-9 und dann zusammen mit der Halteplatte --211-- um die Achse --32-- hochklappen, wobei die natürliche Bewegung beim Gehen in einem Schuh mit biegsamer Sohle weitgehend simuliert wird. Dies ist deshalb so, weil die Schwenkachse der Sohlenplatte sich mit zunehmendem Schwenken aus dem Bereich des Fussballens gegen die Schuhspitze hin verschiebt. 



   Das gleiche trifft auf die Variante gemäss den Fig. 3 und 4 zu, welche nur insofern beschrieben wird, 
 EMI2.1 
 auf dem Ski verankert ist. Beim Aufklappen der Sohlenplatte kann, sobald ein gewisser-vorzugsweise   beschränkter - Schwenkbereich   gegenüber der Halteplatte überwunden ist, auch letztere dank der Feder aus ihrer gezeichneten Normalstellung aufgeklappt werden. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Skibindung für Abfahrt und Tourenfahren, bei welcher eine auf dem Ski an einer quer zur Skilängsrichtung und parallel zur Skioberseite verlaufenden Achse (Querachse) schwenkbar gelagerte Sohlenplatte mit einer Sohlen- und Absatzhalterung für den Skischuh vorgesehen sowie skifest ein Haltemittel angeordnet ist, durch welches die Sohlenplatte in der Abfahrtsstellung mit ihrem hinteren Ende auf der Skioberseite fixierbar ist, wobei die Querachse hinter dem für die Skischuhspitze vorgesehenen 
 EMI2.2 
 Bügel (5) aufweist, welcher mittels abgewinkelter Schenkelenden (9) einerseits zur Skioberseite hin ragende Fortsätze (16) der Sohlenplatte   (1)   durchsetzt und anderseits in quer zur Skilängsrichtung verlaufende Ausnehmungen einer auf der Skioberseite angeordneten Halteplatte (211, 211') eingreift,

   so dass die Schenkelenden (9) die Lagerzapfen für die Sohlenplatte   (1)   bilden, wobei die Halteplatte (211, 211') mit ihrem vorderen Bereich entweder an einem skifesten Bauteil (311) angelenkt oder mit diesem (311') über eine Federplatte (32') verbunden ist, und dass die Absatzhalterung (4) wahlweise an der Sohlenplatte   (1)   oder auf dem Ski (10) bzw. an einer auf der Skioberseite befestigbaren oder befestigten Basisplatte (411) verankerbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsätze (16) als-in Draufsicht gesehen - gegabelte Scharnierteile (16) ausgebildet sind, welche von den Schenkelenden (9) des Sohlenhalterbügels (5) durchsetzt werden.
    3. Skibindung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Absatzhalterung (4) einen U-förmigen Bügel (6) aufweist, welcher an den Enden (9') seiner Schenkel jeweils mit dem einen Teil einer lösbaren Kupplung ausgerüstet ist, wobei Komplementärteile auf der EMI2.3 dass die Komplementärteile der Sohlenplatte (1) einerseits und die auf dem Ski (10) oder auf der Basisplatte (411) vorgesehenen Komplementärteile anderseits in bezug aufeinander in Skilängsrichtung versetzt sind, so dass der Bügel im wesentlichen ohne Verstellung bzw. Änderung der Verlaufrichtung von der einen in die andere Gebrauchslage umstellbar ist. EMI2.4
AT226877A 1974-12-20 1977-03-31 Mehrzweck-skibindung AT351422B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT561277A AT353716B (de) 1975-03-21 1977-07-29 Photoelektrischer schussfadenwaechter

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1700374A CH593076A5 (de) 1974-06-24 1974-12-20
AT833975A AT340292B (de) 1974-12-20 1975-11-03 Mehrzweck-skibindung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA226877A ATA226877A (de) 1978-12-15
AT351422B true AT351422B (de) 1979-07-25

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ID=25604691

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