AT351341B - Verfahren zur herstellung innen und/oder aussenlackierter konisch aufgeweiteter metalltuben - Google Patents

Verfahren zur herstellung innen und/oder aussenlackierter konisch aufgeweiteter metalltuben

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AT351341B
AT351341B AT550477A AT550477A AT351341B AT 351341 B AT351341 B AT 351341B AT 550477 A AT550477 A AT 550477A AT 550477 A AT550477 A AT 550477A AT 351341 B AT351341 B AT 351341B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/36Making hollow objects characterised by the use of the objects collapsible or like thin-walled tubes, e.g. for toothpaste

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Herstellung innen und/oder aussen lackierter konisch aufgeweiteter Metalltuben. 



   An ihrem offenen Ende konisch aufgeweitete Metalltuben sind erstmals in der GB-PS Nr. 898, 387 beschrieben worden. Gegenüber den herkömmlichen zylindrischen Tuben weisen sie den Vorteil auf, dass sie ineinander gesteckt werden können und damit raumsparend zu verpacken und transportieren sind. 



   Die Herstellung derartiger Tuben durch Konifizierung konventioneller zylindrischer Metalltuben ist prinzipiell nach zwei Verfahren möglich :
Zum einen gemäss der GB-PS Nr. 898, 387 dadurch, dass man zylindrische Tuben in eine konisch geformte Matrize einbringt und diese dann mittels Druckübertragung durch eine Gummihülle, die mit der Innenfläche der aufzuweitenden Tube in Berührung steht, aufweitet. Eine Variante dieses Verfahrens 
 EMI1.1 
 
2012701.Spreizdorn. 



   Die DE-AS 2208826 bezieht sich auf eine Vorrichtung zum konischen Aufweiten zylindrischer, insbesondere bedruckter Tuben, wobei die Aufweitung selbst durch einen sich in Einschubrichtung verjüngenden, in dehnende Schwingungen versetzbaren Dorn vorgenommen wird. Dieser Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum konischen Aufweiten zylindrischer Tuben zu schaffen, durch welche sich eine möglichst gleichmässige Aufweitung der Tube über deren gesamten Tubenmantel hin erzielen lässt. 



   Demgegenüber geht die Erfindung von der Aufgabenstellung aus, die bei der Weiterverarbeitung konisch geweiteter Tuben entstehenden Störungen zu vermeiden, durch die insbesondere auch der
Aussendruck bzw. Innenschutzlack dieser Tuben in Mitleidenschaft gezogen werden können. Es zeigt sich also, dass sich bereits die Aufgabenstellungen des Standes der Technik von derjenigen der Erfindung ganz wesentlich unterscheiden : Die bekannten Druckschriften beschäftigen sich mit einer Verbesserung einer Vorrichtung zum Konischweiten von zylindrischen Metalltuben selbst, während erfindungsgemäss ein Verfahren zur Nach- bzw. Vorbehandlung konisch geweiteter bzw. konisch aufzuweitender Tuben unter Schutz gestellt werden soll. 



   Üblicherweise wird der Arbeitsgang des konischen Aufweitens der zylindrischen Aluminiumtuben an das Ende des üblichen Tubenherstellungsverfahren gesetzt ; die erhaltenen konischen Tuben werden dann ineinandergesteckt und verpackt. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass es bei der Weiterverarbeitung der ineinandergesteckten Tuben,   d. h.   dem Füllen derselben, zu Störungen kommen kann, da ineinandergesteckte Tuben aneinander haften können. Dadurch kann auch die Aussendekoration bzw. der Innenschutzlack dieser Tuben in Mitleidenschaft gezogen werden. 



   Es wurde nunmehr festgestellt, dass dieser Effekt offenbar auf die noch nicht vollständig ausgehärtete   Innen-und/oder   Aussenlackschicht der Tube beim Ineinanderstecken zurückzuführen ist. 



  Möglicherweise wird dieser Effekt durch das explosionsartige konische Aufweiten der Tuben und das dadurch bedingte Auseinanderziehen des bereits in der Oberfläche angehärteten Lackfilms noch vergrössert ; die Lackoberfläche wird angerauht und zeigt damit ein mattes Erscheinungsbild. 



   Es wurde nun gefunden, dass man diese durch das konische Aufweiten und das darauffolgende Ineinanderstecken der aufgeweiteten Tuben auftretenden Nachteile dadurch verhindern kann, dass man die Tube während oder nach dem Konifizieren einer Behandlung durch Wärme und/oder Bestrahlung unterzieht. 



   Diese Wärmebehandlung kann beispielsweise durch die Beheizung der Aussenform der Konischweitvorrichtung gemäss der in Fig. l näher dargestellten Apparatur erfolgen. 



   Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die bereits konisch geweitete Tube auf einen Dorn aufzubringen und mittels einer Strahlungsquelle, beispielsweise Infrarot- oder UV-Strahlung, kurzzeitig zu behandeln. Eine entsprechende Vorrichtung ist in Fig. 2 skizziert. 



   Die Wärmebehandlung der konifizierten Tube kann jedoch auch durch Aufbringen auf einen beheizten Dorn oder durch Führung der Tube durch einen bei der Tubenherstellung üblichen Trockenofen erfolgen. 



  Da konifizierte Tuben in der Regel bereits mit einem Schraubverschluss versehen sind, muss dabei die Temperatur so gehalten werden, dass der Schraubverschluss nicht deformiert werden kann, d. h., wenn die Wärmenachbehandlung im Trocknungsofen stattfindet, sollte die Temperatur etwa   750C   nicht übersteigen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Dies bedingt naturgemäss eine längere Verweildauer als bei einer höheren Temperatur, beispielsweise am beheizten Dorn. 



   Fig. 1 zeigt schematisch, wie bereits angedeutet, eine an sich bekannte, dem Stand der Technik entsprechende Vorrichtung zum Konischweiten von zylindrischen Metalltuben mit Hilfe von Druckluft. 



  Dabei wird die zylindrische Tube --1--, die auf einem mit einer Druckluftzufuhr ausgestatteten, am Innenrand der Tube dichtend anliegenden Dorn --2-- gehalten wird, in die innen konisch ausgebildete 
 EMI2.2 
 



   --3-- gebracht,Fig. 2 gibt eine auf einen   Dorn --2-- aufgebrachte,   konisch aufgeweitete   Tube --1-- wider,   die kurzzeitig dem Einfluss einer   IR- oder HV-Strahlungsquelle --3-- ausgesetzt   wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung innen und/oder aussen lackierter konisch aufgeweiteter Metalltuben, da- EMI2.3 oder aufzuweitenden Tuben während oder unmittelbar nach dem Konifizierungsvorgang auf eine Temperatur zwischen etwa 40 und etwa 200 C erwärmt und/oder einer kurzzeitigen Bestrahlung aussetzt.
AT550477A 1977-07-27 1977-07-27 Verfahren zur herstellung innen und/oder aussenlackierter konisch aufgeweiteter metalltuben AT351341B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009002691A1 (de) * 2009-04-28 2010-11-18 Isimat Gmbh Siebdruckmaschinen Haltedorn für zu bedruckende Gegenstände

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102009002691A1 (de) * 2009-04-28 2010-11-18 Isimat Gmbh Siebdruckmaschinen Haltedorn für zu bedruckende Gegenstände
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