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Die Erfindung bezieht sich auf die Ventilationswirkung einer elastischen und mit einem neuen Luftkanalsystem ausgestatteten Schuhsohle in Verbindung mit einer perforierten Brandsohle in einem Schuhboden, der die Belüftung der Fusssohle und des Schuhinneren optimal gewährleistet.
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ten Bedarfsgegenstand zu kompliziert, aufwendig und nur schwer realisierbar. Auch sind noch Sohlen bekannt, die keine Brandsohle über Dauer tragen könnten, da die Sohlenstruktur den Auftrittsdruck nicht standhalten könnte.
Während die bekannten Einrichtungen komplizierte, praxisfremde und mitunter sogar unbenutzbare
Lösungsversuche darstellen, zeichnet sich der Erfindungsgegenstand durch eine bisher nicht erreichte
Einfachheit, Vollkommenheit und sichere Wirkungsweise aus.
Meine Schuhsohle hat gegenüber dem Bekannten eine neue Ausformung des Luftkanalsystems, das die
Voraussetzung für eine optimale Belüftung des Schuhinneren ohne störende Nebeneffekte darstellt, obwohl das Luftvolumen das unbedingt notwendige Minimum kaum überschreitet. Die Ausformung des Luftkanals beeinträchtigt auch in keiner Weise die Stabilität und Lebensdauer der Schuhe, da die Sohle mit ihrer massiven Handpartie und den Erhebungen der Brandsohle eine gediegene Grundlage bietet. Eine weitere
Ausführung besteht darin, dass ein Brandsohlenrahmen mit dem Schuh fest verbunden wird und die
Brandsohle ausgetauscht werden kann. Der Innenraum der Schuhe bleibt bei beiden vorgesehenen
Ausführungsformen beim Gehen konstant.
In der Struktur sind nach diesen Prinzipien gefertigte Schuhe, was Stabilität und Funktionstüchtigkeit betrifft, in nichts von herkömmlichem Schuhwerk unterschieden.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Fig. l zeigt die Sohle in Draufsicht mit der Struktur des Luftkanalsystems und der Anordnung der Belüftungs- öffnung. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Sohle und Fig. 3 einen Längsschnitt derselben. Fig. 4 veranschaulicht die Brandsohle in Draufsicht und Fig. 5 den Brandsohlenrahmen ebenfalls von oben.
Die Sohle-l-ist eine aus elastischem Material gefertigte mit dem Absatz einstückig ausgebildete Schuhsohle. Sie hat eine massive Randpartie --a--, die den Anforderungen der Praxis entsprechend, nicht überall gleich breit ist --b, c--. An Stellen grosser Belastungen beim Auftreten ist der Rand breit --b--, und wo der Fuss weniger Druck ausübt, schmäler Diese gegebenenfalls als Schalensohle ausgebildete Sohle weist einen als Vertiefung ausgeformten und ungefähr parallel zum Sohlenrand verlaufenden sowie an die Randpartie grenzenden, ringförmigen Hauptkanal --d-- auf. Gleichfalls durch Vertiefungen --e-- sind mit dem Hauptkanal verbundene, niveaugleiche, drei mehr oder minder quer zur Längsrichtung der Sohle und nahezu über diese gleichmässig verteilte Verbindungskanäle-dl-- angeordnet.
Im Vorfussbereich der Sohle sind am äusseren Rand des Hauptkanals zur Verbesserung der Stabilität Einengungen --f-- und zur Vergrösserung des Luftvolumens und des Pumpeffektes Aussparungen oder Ausbuchtungen --fl-- eingebettet. Das gesamte Kanalsystem ist durch eine im Bereich des Absatzes an der Innenseite der Schuhsohle vorgesehene Belüftungsöffnung --g-- mit der Aussenluft verbunden.
Diese Ausführung bietet für die Brandsohle --4-- eine gediegene und stabil gebaute Grundlage --h--. Die Brandsohle --4-- hat mit dem Kanalsystem der Sohle --d, dl-- korrespondierende Perforationen --i-- und liegt auf den als Erhebungen --j-- hervortretenden, vom Kanalsystem nicht durchzogenen Teilen der Sohle auf. Sie ist mit dem Oberteil fest verbunden.
An Stelle der Brandsohle auch ein Brandsohlenrahmen --5-- fest mit dem Oberteil verbunden werden. Die Brandsohle ist bei dieser Ausführung nur lose eingelegt und austauschbar. Durch die im Bereich des Absatzes liegende Öffnung kann, unterstützt von der Pumpwirkung des elastischen Sohlenmaterials, durch das Kanalsystem der Sohle Luft von aussen in das Schuhinnere, besonders aber zur Fusssohle und umgekehrt zirkulieren.
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