AT144186B - Senk- und Plattfußeinlage. - Google Patents

Senk- und Plattfußeinlage.

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AT144186B
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flat feet
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Leopold Sperka
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Leopold Sperka
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Senk-und Plattfusseinlage. 



   Zu den   verbreitetsten Volkskrankheiten   gehört der Senkfuss   mit seinen verschiedenen Auswil'-   kungen. Zur Linderung werden   Senk-oder Plattfusseinlagen verfertigt.   



   Die gebräuchlichsten Einlagen stützen das Längsgewölbe am   höchsten     Punkt, am Os naviculare.   welches jedoch nicht den am stärksten belasteten Punkt darstellt. Es wurde auch versucht, derartige Einlagen an ihren verschiedenen Stellen verschieden elastisch zu machen, um die Verteilunr der Last   des Fusses   auf die Auftrittsfläehe zu verbessern. 



   Einen weiteren Fortschritt bedeuten diejenigen Einlagen, deren höchster Punkt am vorderen Ende des   Calcaneus. u. xw. am Sustentaculum liest, weil diese Stelle   die Hauptlast des Korpers zu tragen hat. 
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 verwenden, welche aber bisher nur bei solchen Einlagen angewendet wurde, die den Fuss am ganzen Längsgewölbe stützen, ist somit in der vorliegenden Anmeldung in zweckmässiger Weise mit dem andern 
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 führung der Erfindung dient   vorzugsweise ein Kautschukstüek. unter dem zur Erhöhung   der Elastizität zweckmässig ein   Hohlraum   vorgesehen ist oder das selbst hohl ausgebildet und mit Luft gefüllt ist. Die Elastizität des überhöhten Teiles kann auch durch eine in den darunter befindlichen Hohlraum eingebaute. mit geschmeidigem Material (vorzugsweise Leder) überbrückte Feder bewirkt werden.

   Hohlräume in Einlagen und darin eingebaute Federn sind   zwar an sich bekannt, jedoch noch nicht   bei Einlagen, welche am Sustentaculum am stärksten   überhöht   sind. 



   Um ein Abrutschen der Ferse nach aussen zu verhindern, kann nach der vorliegenden Erfindung das Fersenbett der Einlage an der nach aussen gewendeten Seite mit einem schräg ansteigenden Rande ausgestattet werden. wobei die innere   Auftrittsfläche der Ferse   den tiefsten Punkt der Einlage darstellt. 



  Derartige Ränder sind wohl ebenfalls schon angewendet worden, aber noch niemals bei Einlagen, die wie bei der vorliegenden Erfindung am Sustentaeulumam stärksten überhöht sind. 



   Um die Einlagen nach vorliegender Erfindung möglichst dünn und leicht zu gestalten, wird der Hauptteil derselben aus Lindenholz hergestellt. welches zur Verhütung des Zerbrechens oben und unten mit Leder überzogen ist. 
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 liegenden Erfindung gegebenenfalls schmale und kurze Keile, zweckmässig aus Leder, dienen. die z. B. zwischen dem Kautschukstück. welches den Hauptteil der Überhöhung bildet, und einer zweckmässig aus Leder bestehenden Hülle eingeschoben werden. mit der die Oberseite der Einlage überzogen ist. Einschiebbare Keile zur Regulierung der Höhe der Einlagen sind an sieh bekannt. nicht aber in Kombination mit der   erfindungsgemäss   ausgebildeten Einlage, die unter dem vorderen Ende des Fersenbeines überhöht und besonders elastisch gestaltet ist. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform einer Einlage nach vorliegender Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 ist die   Horizontalprojektion, u. zw.   befindet sich der Aussenrand des Fusses oben. der Innenrand unten. Fig. 2 stellt die Aufsicht auf den inneren Rand.   Fig. 3   den Vertikalschnitt   nach   

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 Fig. 4 den Vertikalschnitt r-s dar. Der höchste Punkt   des überhöhten   Teiles liegt bei a ; b ist die Aushöhlung im   überhöhten   Teil und c der   überhöhte   Aussenrand des Fersenbettes. Die gestrichelte Linie in Fig. 1 gibt den Umfang des überhöhten Teiles und die punktierte Linie die Projektion des Hohlraumes b an.

   In Fig. 2 bedeutet die gestrichelte Linie   t-it   und in den Fig. 3 und 4 die gestrichelte   Linie v-M'die   Fussbodenfläche. Die in der Zeichnung punktierte Teile bestehen beispielsweise aus Lindenholz, die schraffierten aus Kautschuk. Die Hüllen, welche auf der Ober-und Unterseite der Einlage aufgeklebt sind (beispielsweise mit Zelluloidlösung) und in der Zeichnung mit d bezeichnet sind, bestehen aus Leder. 



   Die Einlagen laut vorliegender Erfindung geben dem   Fussskelett   seine richtige Normalstellung auch bei der Bewegung wieder und gewährleisten das freie Spiel der Fussmuskulatur, zum Unterschied von den bekannten Einlagen, die infolge ihrer Starrheit eine weitgehende Stillegung und infolgedessen   Erschlaffung   der Muskeln bewirken. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Senk-oder Plattfusseinlage,   die aus verschieden elastischem Material zusammengesetzt ist und deren stärkst erhöhter Teil unter das vordere Ende des   Calcaneus   am Sustentaculum zu liegen kommt. dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnte stärkst überhöhte Teil federnd und wesentlich elastischer konstruiert ist als die übrigen Teile der Einlage.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Einlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der stärkst über- höhte Teil aus elastischem Material hergestellt ist, das in an sich bekannter Weise selbst hohl ausgebildet und mit Luft gefüllt ist oder worunter sich ein Hohlraum befindet, in welchen eine Feder eingebaut sein kann.
    3. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass das Fersenbett in an sich bekannter Weise an der nach aussen gewendeten Seite mit einem schräg ansteigenden Rande versehen wird.
    4. Ausführungsform der Einlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptteil aus oben und unten mit Leder überzogenem Lindenholz besteht. EMI2.1
AT144186D 1934-07-02 1934-07-02 Senk- und Plattfußeinlage. AT144186B (de)

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