AT34849B - Schaufelbefestigung für Dampf- oder Gasturbinen. - Google Patents

Schaufelbefestigung für Dampf- oder Gasturbinen.

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George Westinghouse
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George Westinghouse
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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

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  Schaufelbefestigung für Dampf-oder Gasturbinen. 



   Die Erfindung betrifft eine verbesserte Schaufelbefestigung an den festen und rotierenden Teilen von Dampf-oder Gasturbinen. Die bei diesen benützten Schaufeln haben im wesentlichen halbmondförmigen Querschnitt und es ist bereits vorgeschlagen worden, die   Schaufelrät-der in   der Querrichtung und in entsprechendem Abstande von dem einen Ende einzuschneiden oder zu schlitzen und die Ränder gegeneinander zu biegen, so dass ein hohlzylindrischer Schaft entsteht. Dieser Schaft wurde alsdann in ein in den Turbinenkranz gebohrtes Loch gesteckt und darin mittels eines in die Höhlung des Schaftes getriebenen, durch Druck ausgedehnten Domes festgehalten, der den Rchaufelschaft oder Stiel kräftig an die Lochwandung presste.

   Eine derartige Befestigung hat aber den Nachteil, dass die Schaufel durch das Schlitzen an der Stelle, wo sie in den Kranz eintritt, eine bedeutende Schwächung erfährt. 



   Der Erfindung gemäss werden wohl die Ränder des einen Schaufel endes auch derart gegeneinander gebogen, dass sie einen Dorn umgreifen. dabei aber werden keine Einschnitte oder Schlitzungen in die   Schaufelrällder gemacht und wird   daher die Festigkeit der Schaufel an keiner 
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 Turbinenkranz oder auch in einen besonderen Ring gebohrtes Loch eingesteckt und der Dorn sodann durch Druck ausgedehnt. 



   In der Zeichnung stellt Fig. 1 ein Stück des Turbinenalufendes im Schnitt mit abwechselnd gestellten Schaufeln dar, die der   Erfindung     gemäss in ersterem befestigt   sind. Fig. 2 zeigt zwei   Schaufeln in   der   Draufsicht. Fig. 3 ist eine achaubildliehe Darstellung   einer   Turbinenschaufel   samt dem Dorne. Fig. 4 zeigt in   Draufsicht ein Stück eines die Schaufeln festhaltenden   Bestandteiles mit den gebohrten Löchern und an dieselben   anschliessenden   Ausnehmungen.   Die Fig. 5. 6   und 7 veranschaulichen Ausführungsformen der Erfindung. Die Fig. 8 und 9 sind Draufsichten von   Schaufelträgern,   die in Fig. 5 und 6 im Querschnitt dargestellt sind. 



   Bei der Ausführung der Erfindung nach Fig. 1, 2. 4, 6 und 9 werden in den Lauf-und Leitrad- 
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 zur Turbinenachse stehen. Für jede Schaufel ist ein solches Loch vorgesehen. Die im Querschnitt   halbmondförmigen   zur Bildung der Schaufeln   dienenden   Streifen werden nun auf entsprechende 
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 Löcher eingeführt und auf die   vorstehenden Enden   der Dorne wird ein Druck ausgeübt, der die letzteren quer zur Druckrichtung   auseinandcrtreibt   und die innerhalb der Löcher liegenden   Schaufelteile,   die   den Schaft oder Stiel zu bilden haben,   fest gegen die   Loehwandul1g   presst. 



   In Fig. 1 sitzt die rechtsstehende Schaufel 4, deren   HÖrner 5   am unteren Ende um den Dorn 6 herum zusammengebogen sind, mit diesem Schaftende mehr oder weniger lose in einem   Loch ;,   das in den dieses Ende   aufzunehmenden   Laufkranz gebohrt ist.

   Wie früher bemerkt   wurde, werden   nach dem Einsetzen der Schaufeln in die zu ihrer Aufnahme bestimmten Löcher auf die vorstehenden Enden der Dorne mittels eines Hammers oder anderen geeigneten Werk-   zeuges Schläge geführt und dadurch   die Dorne quer in den Löchern auseinander getrieben, 
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 der Schaufelräder auf, die sich bei Zusammenbiegen der Schaufelenden zu der zylindrischen Form nach innen gegen den Schaft biegen und die Schaufel kann daher weiter in den Schaufelträger hineinreichen, wodurch ein Entweichen des gasförmigen Treibmittels vermindert wird, weil beinahe die gesamte Schaufelfläche, die dem   Treibmitt (JI entgegellgeswllt   wird, die richtige Umrissform besitzt. 



   Die Dorne 6 haben ausserdem solche Länge, dass sie nach dem Stauchen die Vertiefungen und die von den Schaufeln nicht eingenommenen Teile der gebohrten Löcher 7 ausfüllen und mit ihrer oberen Fläche in der Oberfläche des Schaufelträgers liegen. Die   Vertiefungen   sind so gestellt, u. zw. sowohl mit Bezug auf jedes einzelne Loch als auch mit Bezug aufeinander, dass die Schaufeln nach dem Einsetzen in die Löcher die richtige Winkelstellung einnehmen, bei der sie ihre volle Wirksamkeit äussern können. Es entfällt dadurch das sonst notwendige Richten der Schaufeln, welches darin besteht, dass die letzteren um den richtigen Winkel gedreht werden müssen, nachdem sie an ihrer Stelle befestigt worden sind. 



   In Fig. 6 und 9 ist eine Abänderung der Erfindung dargestellt. Die Vertiefungen 8 sind durch eine Ringnut 9 ersetzt, die in dem Schaufelträger ausgedreht ist und gleich den Ver-   tiefungen 8   das   Einsetzen   der Schaufeln in deren Träger auf solche Tiefe erlaubt, dass nur die nicht zusammengebogenen Teile der Schaufel der direkten Einwirkung des Treibmittels unterliegen. 



   In Fig. 5 und 7 sind Abänderungen gezeigt, die darin bestehen, dass die Löcher 7 in einem besonderen Befestigungsstreifen 10 gebohrt oder gestanzt sind, der nach Einsetzen der Schaufeln in eine Nut des Kranzes eingelegt und mittels eines Dichtung8streifens 11 festgehalten wird. In Fig. 7 gehen die Löcher 7 nicht vollständig durch den Streifen 10 hindurch und die Schaufeln werden in denselben durch Dorne 6 in früher beschriebener Weise befestigt. In Fig. 7 dagegen reichen die Löcher 7 ganz durch den Befestigungsstreifen 10 hindurch und sind auf der Innenoder Unterseite des letzteren erweitert. 



   Die Enden der Schaufeln sind in früher beschriebener Weise zusammengebogen, der Dorn 6 ist dagegen nicht von dem zylindrisch zusammengebogenen Schaftteil der Schaufel umschlossen. 



   Die bei dieser Ausführung benutzten Dorne haben kegelförmige Gestalt und werden in das gebohrte Loch 7 von dessen weiterer Seite aus eingesetzt, nachdem das zusammengebogene Schaftende der Schaufel in das Loch von dessen engerer Seite eingeführt worden ist. Die Schaufeln werden darauf durch Eintreiben des Dornes befestigt, indem das zusammengebogene Schaufelende auseinandergetrieben und gegen die Lochwand gepresst wird. Der Dorn 6 kann breit geschlagen werden oder nicht, je nachdem dies wünschenswert erscheint. Nachdem die Schaufel in ihren Streifen 10 befestigt sind, werden dieselben in Nuten oder Schlitzen der   Turbinenkränze   mittels der   Dicbtungsstreifen Jf- ?   festgemacht. 



   Die Vertiefungen 8 zu beiden Seiten der Löcher 7 oder die Ringnut 9 können auch in Ver- bindung mit besonderen   Befestigungsstreifcn J verwendet   werden, wie dies in Fig. 8 und 9 dar-   sstellt   ist. 



     Selbstverständlich kann diese   Befestigung auch bei Schaufeln anderer   Querschnittsform     benutzt werden,   die mehr oder weniger der   Halbmond-oder   Sichelform nahe kommt, sobald nur das Grundende so zusammengebogen werden kann, dass es den Dorn umgibt, u. zw. entweder 
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaufelbefestigung für Dampf-oder Gasturbinen, bei der die Ränder eines Schaufelendes von im wesentlichen halbmondförmigen Querschnitt gegeneinander um einen Dorn herumgebogen werden. das Schaufelende samt dem Dorne in ein Loch des   Turbinenteiles   eingesetzt und der Dorn durch Druck ausgedehnt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufelräder an der Stelle, wo sie um den Dorn zusammengebogen werden, weder geschlitzt noch eingeschnitten sind und daher ungeschwächt bleiben.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Schaufelbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammengebogenen Teile der Schaufelräder in eine ringförmige Nut (9) eingesetzt sind.
    3. Ausführungsform der Schaufelbefestigung nach Anspruch 1, dadurch'gekennzeichnet. EMI2.2 eingesetzt werden, besondere Vertiefungen (8) vorgesehen sind, so dass die Schaufeln beim Einsetzen in das Loch (7) gleichzeitig die richtige Winkelstellung annehmen muss.
    4. Ausführungsform der Schaufelbefestigung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher für die zusammengebogenen Schaufelschäfte in einem besonderen Befestigung- EMI2.3
AT34849D 1907-06-04 1907-06-04 Schaufelbefestigung für Dampf- oder Gasturbinen. AT34849B (de)

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AT34849B true AT34849B (de) 1908-10-26

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