AT34748B - Selbsttätige Ein- und Ausschaltvorrichtung für Plattensprechapparate. - Google Patents

Selbsttätige Ein- und Ausschaltvorrichtung für Plattensprechapparate.

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AT34748B
AT34748B AT34748DA AT34748B AT 34748 B AT34748 B AT 34748B AT 34748D A AT34748D A AT 34748DA AT 34748 B AT34748 B AT 34748B
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Arnold Maximilian Bree
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Arnold Maximilian Bree
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Description


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 EMI2.1 
 der Gestellwand E ist ein Bolzen   A   vorgesehen, um den der knieförmig abgebogene   Stützhebel a   schwingbar angeordnet ist. Eine Zugfeder al hält den Stützhebel a in einer solchen Lage, dass sein oberer Schenkel schräg gestellt ist. Der vertikale Schenkel des Hebels a ist oberhalb der Grundplatte nochmals abgebogen und trägt an seinem Ende einen aus der Ebene des Stützhebels seitwärts heraustretenden Haken   1n   (s. a. Fig. 2, 4). An der Gestellwand E ist ein Tragstück K2 aufgeschraubt, das einen senkrecht zur Gestellebene schwingbaren, mehrfach abgebogenen zweiarmigen Hebel   K trägt   (s. a.

   Fig. 2,4) der oben in ein horizontal verlaufendes Stängelchen Kl übergeht   und   am anderen Arm in ein   Plättchen   endigt, das zwei Knaggen   h und i   besitzt. Der bereits erwähnte, an der Gestellwand D angelenkte Schnapphebel q wird durch die Blattfeder ql in seiner Ruhelage erhalten. In dem zwischen den horizontalen   Verbindungsstücken   F1 und F2 des Gestells freigelassenen Schlitz ist die Armstütze 0 in folgender Weise geführt : Ein vertikaler Blechstreifen   01   ist mit einem vorstehenden Lappen   o in   den Schlitz eingelassen. Der Streifen 01 ist unten senkrecht vorgebogen und trägt an dem Ende des horizontalen Schenkels einen kleinen, 
 EMI2.2 
 



    Die Armstütze   kann somit längs des Schlitzes verstellt werden. Diese Verstellbarkeit ist mit Rücksicht auf die jeweilige Plattengrösse erforderlich. Der Handhebel b besitzt einen um den Bolzen Cl etwas verschwenkbaren Anschlag c, der unter Wirkung der Feder c2 steht, eine Rast l und einen   Schlitz M,   der bei verstelltem Hebel b die Gestellwand E und den anderen Teil des Stützhebels a 
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 der Gestellwand E befestigt ist, in der Bremsstellung gehalten. Die ganze Vorrichtung kann eventuell, statt unmittelbar auf den Sprechapparat aufgebracht zu werden, in eine auf diesen aufzuschraubende   Schlittenführung   eingesetzt werden. 



   Die Wirkung der Vorrichtung ist nun die folgende : Der Hebel 6 wird in der Richtung des Pfeiles bewegt und der Anschlag c trifft die Nase   d   der Kolbenstange g, die somit verschoben wird. Die zu dieser Zeit noch ruhenden   Knaggen h, i kommen   dabei zwischen Kolbenstange g und schiefe Ebene/zu liegen, deren nicht befestigter, daher federnder, niedrigster Teil schliesslich von der Knagge h etwas angehoben wird, um nach seinem Passieren unter diese höhere Knagge zu gelangen, da in diesem Augenblick der Anschlag c das Bereich der Nase d verlassen und der Kolben somit begonnen hat, die Kolbenstange wieder zurückzuziehen.

   Inzwischen hat die Aussenfläche der   Nase l die   Kante a2 des Stützhebels a erreicht, den sie dadurch zum Ausschwenken   bringt, bis sein Haken) M   in die Nase   l   einfällt. In dieser   nunmehrigen   Stellung liegt der vorher schräge Schenkel des Stützhebels a horizontal. Der in diesem angebrachte Stift x hat dabei den   Schnapphebel   zurückgedrängt, bis er in die Nase   : 11   einfällt, wonach die Feder ql den Hebel q an den   Stift al andrückt   und dadurch den Stützhebel a festhält. Der Haken m dieses Hebels a sperrt seinerseits mittels der Rast l den Handhebel b, dessen bremsende Wirkung aufgehoben ist.

   Mit dem Augenblick des Zurückgehens der Kolbenstange   9 ist   die Knagge h, wie schon besprochen, auf die schiefe Ebene/gelangt und daher gezwungen, während des   Weiterrückganges   der Kolbenstange anzusteigen. Dies bewirkt, dass der Hebel K ausschwingt und das Stängelchen Kl senkt. Da dieses durch die Schleife      geht, nimmt es bei der allmählichen Senkung unter Überwindung der Feder   02   die Armstütze 0 mit. Das Gewicht des Membranträgerarmes ist dabei nicht imstande, die Armstütze rasch zu senken, da diese mittels der unter der schiefen Ebene/ verbleibende Knagge i eine Zeitlang zwangsweise geführt ist.

   Hat die schiefe Ebene die Knagge h   schliesslich   verlassen, so würde der Hebel   k zurückschnappen, wenn   die Armstütze 0 nicht durch den   Membranträgerarm   belastet wäre. Durch die Senkung des rechten Stützhebels a und der   Armstiltzt'0   ist die Nadel an die Spielplatte gelangt. Das Stück wird abgespielt und der Membran-   trägerarm   folgt der in   den Spielkerben der Spielplatte   geführten Nadel, indem er auf dem Führungs-   draht 03   der Armstütze weitergleitet, die Armstütze selbst beständig niederdrückend.

   Stösst der   Membranträgerarm endlich,   wenn die Nadel zuletzt in die Auslaufspirale der Platte gelangt ist, an den Schnapphebel q an. so gleitet die Rast 71 über den Stift   7.   des Stützhebels a unter   Cberwindung   der Feder   ql. Der Stützhebel a   wird von der Feder al in die Ruhestellung mit schräg gerichtetem oberen Teil geschnellt und zugleich kann die Armstütze 0, der Feder   o.   folgend, in die   vertikale Lage federn. Der Membranträgerarm   und mit ihm die Nadel werden von der Platte abgehoben. Er fällt längs des schrägen Schenkels des Stützhebels a in die Ausgangstellung zurück.

   Durch das   Zurückgehen   des Hebels a hat der Haken tn die Rast 1 und mit ihr den Hand- 

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 EMI3.1 
 
Kolbenstange   g   auszuweichen vermag. Das Bremsklötzchen b1 wird wieder an die Plattenunterlage angepresst und der Gang des Sprechapparates unterbrochen. Die Vorrichtung ist also selbsttätig in einem Augenblick in die   Ausgangsstellung     zurückgebracht   worden und der   Sprechapparat   kann durch eine neuerliche einmalige Verschwenkung des Handhebels b für die Dauer eines Spiel- stückes. betätigt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH E : 1. Selbsttätige Ein- und Ausschaltvorrichtung für Plattensprechapparate mit einem nicht in das Laufwerk eingreifenden Handhebel (b), dessen einmalige Betätigung den auf mit dem Handhebel mechanisch verbundenen Stützhebeln (a, O) ruhenden Membranträgerarm bei Be- ginn des Spieles senkt und zur Abhebung und Rückkehr in die Ausgangstellung bei Beendigung des Spieles veranlasst, dadurch gekennzeichnet, dass die allmähliche Senkung der federnden Arm- stütze (0) durch Vermittlung eines lose mit ihr gekuppelten Hebels (k) bewirkt wird, dessen EMI3.2 Ansteigen veranlasst wird.
    2. Selbsttätige Ein- und Ausschaltvorrichtung für Plattensprechapparate nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierung des Handhebels (b) durch den in seine Rast (il einfallenden Haken (rn) des knieförmig abgebogenen Stützhebels (a) bewirkt wird, dessen vorher- @ gehendes Ausschwenken durch den Druck der Aussenfläche derselben Rast (l) auf die Kante (a2) des federnd gelagerten Stützhebels (a) erfolgt.
    3. Selbsttätige Ein-und Ausschaltvorrichtung für Plattensprechapparate nach Anspruch 1, EMI3.3
AT34748D 1907-06-12 1907-06-12 Selbsttätige Ein- und Ausschaltvorrichtung für Plattensprechapparate. AT34748B (de)

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AT34748B true AT34748B (de) 1908-10-10

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ID=3551031

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