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Die Erfindung betrifft einen Stabilisator, insbesondere für Tische, welcher aus teleskopartig ineinandergeführten Teilen mit einer sie in die ausgezogene Stellung drückenden Feder besteht.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung von Massnahmen, durch welche die Möglichkeit geboten ist, den Stabilisator einfach montierbar und an dem zu stabilisierenden Gegenstand mühelos befestigbar zu gestalten.
Bei den bekannten Stabilisatoren der eingangs erwähnten Bauart sind die ineinander geführten Teile aus starren Zylindern ausgeführt, welche den Nachteil haben, dass bei einer schrägen Bodenlage kein Ausgleich des Fussstandes des Möbels erzielbar ist.
Weiters ist eine Vorrichtung zum Ausgleich von Bodenunebenheiten bei Möbelstücken bekanntgeworden, bei welcher eine mit dem Möbelfuss verbundene Flüssigkeitsbremse vorgesehen ist, deren Verdrängerkolben mit geringem Spiel im Flüssigkeitsbehälter sich derart frei bewegt, dass bei Belastung des Möbelfusses die Bremsflüssigkeit nur durch das Kolbenspiel hindurchtreten kann, während ein im Kolben angeordnetes Rückschlagventil bei Entlastung des Möbelfusses ein rasches Zurückfliessen der Bremsflüssigkeit ermöglicht. Die Flüssigkeitsbremse gibt bei dieser Vorrichtung Anlass zu Störungen.
Um die Nachteile der bekannten Stabilisatoren zu vermeiden und die gestellte Aufgabe zu lösen, wird bei einer Konstruktion des Stabilisators der einleitend beschriebenen Ausführung vorgeschlagen, dass erfindungsgemäss der Bodenauflageteil aus einem Napf mit elastischer Wandung besteht, welcher an seinem offenen Rand von einer an dem zu stabilisierenden Gegenstand zu befestigenden Kappe getragen ist und einen mit dem Napf einstückigen nach oben ragenden, von einer starren, vorzugsweise metallischen Hülse eingeschlossenen Zylinder aufweist, welcher in einem von der den Bodenauflageteil tragenden Kappe oder einem mit dieser verbundenen Teil ausgehenden Zylinder geführt ist.
Ein Stabilisator dieser Art kann an der Aufstellfläche des Fusses eines Tisches oder andern Möbelstückes einer Maschine od. dgl. in einfacher Form durch eine Schraube, durch Kleben od. dgl. befestigt werden, ohne hiefür im Fuss od. dgl. eine Ausnehmung vorsehen oder andere Vorkehrungen vornehmen zu müssen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in welchen ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Stabilisators dargestellt ist. Es zeigen Fig. 1 einen axialen Längsschnitt des Stabilisators in zerlegtem und Fig. 2 in zusammengebautem Zustand.
Der gegenständliche Stabilisator besitzt drei ineinandergesetzte Kappen --1, 2, 3-- sowie einen als Napf ausgebildeten Bodenauflageteil --4--, dessen freier Rand, wie der Fig. 2 zu entnehmen ist, zwischen der innersten Kappe --3-- und der darauffolgenden Kappe --2-- eingespannt ist und mit einem inneren umlaufenden oder unterbrochenen Wulst --14-- in eine korrespondierende Aussparung --15-- der Kappe - eingreift. Die beiden äusseren Kappen --1, 2-- können aus Metall bestehen, während die innere Kappe --3-- vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt ist und bodenseitig einen in den Innenraum des Bodenauflageteiles --4-- ragenden Zylinder --5-- aufweist, der in Abstand von der Sohle des Bodenauflageteiles--4--endet und einen von diesem abstehenden Zylinder --6-- teleskopartig führt.
Der Zylinder --6-- besteht aus einem von der Sohle des Bodenauflageteiles --4-- ausgehenden, mit diesem einstückigen Zylinder --7-- und einer auf diesen aufgeschobenen, vorzugsweise aus Metall bestehenden Hülse --8--, die am Zylinder --7-- festsitzt.
Am Boden des Zylinders --7-- ist eine Kugel --9-- vorgesehen, die unter dem Einfluss einer Feder - steht, welche innerhalb der Zylinder --5, 6-- zwischen der Kugel --9-- und der Kappe --3-- ein- gespannt ist und die später beschriebene Aufgabe einer Rückstelleinrichtung erfüllt. Hiebei ist der Durchmesser des innen gelegenen Zylinders --7-- im wesentlichen gleich oder um ein geringes Mass kleiner als der Durchmesser der Kugel --9--, so dass diese darin durch Reibungsschluss gehalten ist und den Zylinder --7-- an die Hülse --8-- fest anpresst, und den Innenzylinder --7-- an die Hülse --8-- zur fixen Verbindung der beiden Teile drückt.
Es besteht auch die Möglichkeit, alle Metallteile, ausgenommen der Feder --10--, aus Kunststoff herzustellen.
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6-- sindIm Boden der äusseren Kappen-l-ist ein mittiges Loch --11-- zum Hindurchführen einer Befestigungsschraube --15-- vorgesehen. Die übrigen Kappen --2, 3-- können Löcher --12, 13-- zum Druckausgleich im Innenraum des Bodenauflageteiles --4-- bei einer Formveränderung desselben aufweisen.
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Der Bodenauflageteil --4-- besteht aus einem elastischen Material, z. B. Gummi oder Kunststoff und drückt sich unter der Einwirkung der vom Tisch bzw. dem zu stabilisierenden Gegenstand kommenden Belastung, teilweise kompensiert durch die Feder --10--, ein und passt sich auf diese Weise in einfacher Art der Bodenunebenheiten an.
Die Befestigung des Stabilisators an einem zu stabilisierenden Gegenstand kann einfach so erfolgen, dass die Kappe --1-- eine von der runden Querschnittsform geringfügig abweichende Form erhält und durch eine Schraube --16--, wie angedeutet, oder durch Kleben usw. an dem genannten Gegenstand befestigt wird, worauf der in der Kappe --2-- mit Presssitz sitzende fertig montierte restliche Teil des Stabilisators in die Kappe --1-- unter Verformung derselben eingesetzt wird, so dass zwischen den beiden Kappen --1, 2-- ein Presssitz entsteht.
Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung verschiedene konstruktive Abänderungen vorgenommen werden. So kann beispielsweise an Stelle der Kugel --9-- ein anderer Körper gewählt werden, welcher in den Zylinder --7-- eingesetzt diesen auszuweiten trachtet und damit einen festen Sitz der Hülse --8-- sichert.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Stabilisator, insbesondere für Tische, welcher aus teleskopartig ineinandergeführten Teilen mit einer sie in die ausgezogene Stellung drückenden Feder besteht, d a d u r c h g e k e n n z e i c h - n e t, dass der Bodenauflageteil (4) aus einem Napf mit elastischer Wandung besteht, welcher an seinem offenen Rand von einer an dem zu stabilisierenden Gegenstand zu befestigenden Kappe (1 bis 3) getragen ist und einen mit dem Napf einstückigen nach oben ragenden, von einer starren, vorzugsweise metallischen Hülse (8) eingeschlossenen Zylinder (7) aufweist, welcher in einem von der den Bodenauflageteil (4) tragenden Kappe (3) oder einem mit dieser verbundenen Teil ausgehenden Zylinder (5) geführt ist.