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Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für Spielautomaten od. dgl. mit einer, zumindest eine Ausnehmung für eine Anzeige, einen Bildschirm od. dgl. aufweisende Vorderseite, einer Oberseite, einer Rückseite, mindestens zwei Seitenteilen und allenfalls einer Grundplatte.
Gehäuse fiir allgemein zugängliche Automaten oder Geräte müssen robust, leicht wartbar und reinigbar sein. Unter anderem sollen die Gehäuse durch ein gefälliges Aussehen gekennzeichnet sein.
Bekannte Gehäuse erfüllen meist diese Erfordernisse nur in ungenügendem Ausmass oder gar nicht. Darüber hinaus sind bekannte Gehäuse oft sehr teuer in ihrer Herstellung oder in den durch Reparatur oder Reinigung verursachten Folgekosten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines eingangs definierten Gehäuses, welches für den Einsatz in öffentlichem Bereich geeignet ist. Weiters soll sich das Gehäuse durch ein gefälliges Aussehen und eine möglichst billige Herstellungsmöglichkeit auszeichnen.
Gelöst wird die erfindungsgemässe Aufgabe dadurch, dass die Oberseite des Gehäuses durch einen nach oben zylindrisch gewölbten Teil gebildet ist. Dadurch ist neben einer geringeren Verletzungsgefahr durch die Vermeidung scharfer Kanten auch der Effekt verbunden, dass auf dem Gehäuse ein Abstellen von Gegenständen nicht leicht möglich ist. Somit kann beispielsweise verhindert werden, dass durch Abstellen von Getränken das Gehäuse bzw. das Gerät verschmutzt oder gar beschädigt wird. Darüber hinaus kann ein Gehäuse mit einer derartigen klaren Form auch leichter gereinigt werden. Durch die erfindungsgemässe Massnahme wird ein Gehäuse geschaffen, welches für die Verwendung im öffentlichen Bereich geeignet ist.
Wenn die Vorderseite und die Rückseite im wesentlichen eben ausgebildet sind, und unter einem Winkel a 0 vorzugsweise 20 < a < 45 , insbesondere von a=25 in Richtung der Oberseite des Gehäuses zusammenlaufen, wird neben einem gefälligeren Aussehen auch eine Verkleinerung der Oberseite gegenüber der Grundfläche erzielt. Die Gestalt in Form eines umgestellten U bzw. V bewirkt neben einer besseren Standfestigkeit des Gehäuses auf der jeweiligen Unterlage auch eine Schrägung der Vorderseite, wodurch eine bessere Sicht des
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Benutzers auf den in der Ausnehmung in der Vorderseite befindlichen Bildschirm bzw. die darin befindliche Anzeige. Diese Ausführungsform lässt auch eine variable Breite des Gehäuses ohne konstruktive Änderungen an den Seitenteilen und ohne aufwendige Änderungen der Herstellungsverfahren zu.
Wenn dabei die Rückseite im wesentlichen senkrecht und die Vorderseite unter einem Winkel # < 90 , vorzugsweise 45 < # < 70 , insbesondere von #=65 zur horizontalen Ebene angeordnet ist, kann eine bevorzugte Ausführungsvariante des Gehäuses erreicht werden. Durch diese Gestaltung wird insbesondere auch eine platzsparende Wandmontage ermöglicht. Auch in Bezug auf die Verschmutzungsmöglichkeit ist diese Konstruktion optimal.
Wenn die Vorderseite, Oberseite und Rückseite des Gehäuses durch einen gemeinsamen Teil gebildet ist, resultieren sowohl herstellungstechnische, als auch wartungstechnische Vorteile, da die Gehäuseteile nicht miteinander verbunden werden müssen und auch eine Reinigung einer durchgehenden Oberfläche wesentlich einfacher ist. Darüber hinaus bietet ein gemeinsamer Teil auch wesentlich bessere Stabilitätseigenschaften bzw. es kann für gleiche Stabilitätsanforderungen eine geringere Materialstärke für diesen Teil verwendet werden, wodurch das Gewicht des Gehäuses reduziert werden kann. Im Falle der Verwendung von Metall für diesen gemeinsamen Teil eignet sich insbesondere Biegen zur Herstellung.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass im, die Oberseite oder Vorderseite bildenden Teil des Gehäuses ein Münzeinwurf angeordnet oder integriert ist.
Diese Anordnung bietet in Bezug auf die Handhabung Vorteile, da ein Münzeinwurf von oben einfacher ist, als ein seitlicher Münzeinwurf. Der Münzeinwurf kann dabei ein in den Ober- oder Vorderteil einzusetzender Teil beispielsweise aus Kunststoff sein. Ebenso kann der Münzeinwurf in der Oberseite, Vorderseite oder dem gemeinsamen Teil integriert sein und vorzugsweise mit diesem z.B. nach dem Spritzgussverfahren in einem Arbeitsgang hergestellt werden.
Gemäss einer Ausführungsform des Münzeinwurfs ist vorgesehen, dass dieser eine wannenförmige Ausnehmung und eine erhabene, halbkugelförmige Münzprüferabdeckung mit zumindest einem Münzeinwurfschlitz aufweist. Durch diese Massnahme wird eine
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optimale Handhabung gewährleistet, wobei die wannenförmige Ausnehmung ein herabfallen der Münzen verhindert, wenn der Münzeinwurfschlitz verfehlt wird.
Vorteilhafterweise sind die Seitenteile mit einem wulstförmigen Rand und teilweise vertieft ausgebildet. Dadurch können allfällige Elemente, welche an den Seitenteilen montiert werden, versenkt angeordnet werden, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung dieser Elemente, insbesondere beim Transport der Gehäuse verringert werden kann. Es resultiert dadurch auch ein gefälligeres Aussehen. Gleichzeitig bildet die Vertiefung der Seitenteile einen Greifraum zum Tragen des vorzugsweise mobil einsetzbaren Gehäuses.
Gemäss einem Merkmal der Erfindung ist in einem Seitenteil des Gehäuses ein Münzauswurf angeordnet oder integriert. Durch die oben erwähnte Vertiefung des Seitenteils wird der Münzauswurf vor Beschädigung geschützt. Der Münzauswurf enthält eine Münzauswurftaste und einen Münzauswurfschlitz.
Vorteilhafterweise ist zumindest eines der Seitenteile lösbar mit der Vorderseite, Oberseite, Rückseite und allenfalls Grundplatte verbunden, sodass ein möglichst einfacher und rascher Zugang zum Inneren des Gehäuses gewährleistet wird.
Um Unbefugten diesen Zugang möglichst zu erschweren, ist vorgesehen, dass die lösbare Verbindung zwischen dem oder jedem Seitenteil und der Vorderseite, Oberseite, Rückseite und allenfalls Grundplatte durch zumindest ein Schloss od. dgl. gebildet ist.
Um gleichzeitig ein stabiles aber auch gefälliges Gehäuse zur erhalten, bestehen die, die Vorderseite, Oberseite und Rückseite des Gehäuses bildenden Teile aus pulverbeschichtetem Metall. Die Verwendung von Metall stellt häufig eine Voraussetzung für die Erfüllung von Stabilitätskriterien und bzw. oder Normen und Vorschriften dar. Durch die Beschichtung sind der Farbgebung keine Grenzen gesetzt.
Die Seitenteile erfüllen meist keine hohen Stabilitätsanforderungen und können daher aus Kunststoff bestehen. Darüber hinaus können allfällige, oben beschriebene Randgestaltungen und Vertiefungen einfacher z. B. im Spritzgussverfahren hergestellt werden.
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Wenn gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung an der Grundplatte oder Rückseite des Gehäuses eine Sicherungseinrichtung angebracht ist, kann das Gerät in einfacher Weise vor Diebstahl geschützt werden. Die Sicherungseinrichtung kann beispielsweise durch eine an der Gehäuserückseite angebrachte oder darin integrierte Metallöse oder auch durch ein von aussen nicht lösbar mit der Grundplatte oder Rückseite verbundenes Drahtseil mit Schlaufe gebildet sein, über die eine sichere Verbindung am Aufstellungsort des Gehäuses, z. B. über ein Vorhängeschloss erfolgen kann.
Die oben genannten sowie weitere Merkmale des erfindungsgemässen Gehäuses werden anhand der beigefügten Abbildungen, welche eine Ausführungsform eines Gehäuses für einen Spielautomaten zeigen, näher erläutert.
Darin zeigen Fig. 1 eine perspektivische Ansicht aus der Richtung eines Benutzers einer
Ausführungsform des erfindungsgemässen Gehäuses, Fig. 2a den die Vorderseite, Oberseite und Rückseite des Gehäuses gemäss Fig. 1 bildenden gemeinsamen Teil in perspektivischer Ansicht, Fig. 2b den Teil gemäss Fig. 2a in der Ansicht von vorne, Fig. 2c die Seitenansicht des Teils gemäss Fig. 2b, Fig. 3a den, aus Benutzersicht rechten Seitenteil des Gehäuses gemäss Fig. 1 in der
Ansicht von der rechten Seite des Gehäuses, Fig. 3b den rechten Seitenteil gemäss Fig. 3a in Seitenansicht, Fig. 3c den rechten Seitenteil gemäss Fig. 3a in Draufsicht, Fig. 3d den rechten Seitenteil in geschnittener Darstellung entlang der Schnittlinie
III-III aus Fig. 3a, Fig. 4a den, aus Benutzersicht linken Seitenteil des Gehäuses gemäss Fig. 1 in der
Ansicht von der linken Seite des Gehäuses, Fig.
4b den linken Seitenteil gemäss Fig. 4a in Seitenansicht, Fig. 4c den linken Seitenteil gemäss Fig. 4a in Draufsicht, Fig. 4d den linken Seitenteil in geschnittener Darstellung entlang der Schnittlinie IV-IV aus Fig. 4a, Fig. 5a den Münzeinwurfdes Gehäuses gemäss Fig. 1 in der Ansicht von oben,
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Fig. 5b den Münzeinwurf gemäss Fig. 5a in perspektivischer Darstellung, Fig. 5c und 5d zwei Seitenansichten des Münzeinwurfs gemäss Fig. 5a, und Fig. 6a und 6b die Grundplatte des Gehäuses gemäss Fig. 1 in Draufsicht und
Seitendarstellung.
In Fig. 1 ist eine Ausführungsform eines Gehäuses 1 für beispielsweise einen Spielautomaten in perspektivischer Ansicht aus der Richtung eines Benutzers dargestellt. Das Gehäuse umfasst eine Vorderseite 2 mit einer Ausnehmung 8 für einen Bildschirm oder eine Anzeige.
Insbesondere die Anordnung einer flachen Flüssigkristallanzeige (LCD-Anzeige) ist zweckmässig. Die LCD-Anzeige gewährleistet hohe Bildqualität und augenschonenden Betrieb. Auch zeichnet sich eine LCD-Anzeige gegenüber einer Kathodenstrahlröhre durch wesentlich geringeren Platzbedarf und wesentlich niedrigeres Gewicht aus, was insbesondere im Falle mobiler Geräte bedeutend ist. An die Vorderseite 2 grenzt die Oberseite 3 an, welche erfindungsgemäss durch einen nach oben zylindrisch gewölbten Teil gebildet ist. Die zylindrische Wölbung des den Oberteil 3 bildenden Teils bietet herstellungstechnische Vorteile, da diese einfach durch entsprechendes Biegen eines Metallbleches hergestellt werden kann. Andererseits bietet diese Konstruktion insbesondere für die Anwendung des Gehäuses 1 in öffentlich zugänglichen Bereichen Vorteile.
So lassen sich durch die Wölbung beispielsweise keine Gläser auf dem Gehäuse abstellen, durch deren Inhalt eine Verschmutzung oder Beschädigung des Gehäuses oder darin befindlichen Gerätes 1 verursacht werden könnte. Darüber hinaus ist die Reinigung einer derartigen Form ohne Kanten wesentlich einfacher. Hinten schliesst an die Oberseite 3 die Rückseite 4 des Gehäuses 1 an. Vorteilhafterweise sind die Vorderseite 2, die Oberseite 3 und die Rückseite 4 durch einen gemeinsamen Teil 9 gebildet, der beispielsweise durch Biegen eines Metallblechs rasch, einfach und somit billig hergestellt werden kann (siehe Fig. 2a bis 2c). Durch diese Form mit im wesentlichen ebener Vorderseite 2 und Rückseite 4 kann das Gehäuse 1 sehr rasch und einfach in verschiedenen Breiten hergestellt werden, ohne dass aufwendige Änderungen der Werkzeuge notwendig werden.
Die Seitenteile 5,6 müssen für unterschiedliche Breiten des Gehäuses 1 nicht umgestaltet werden. Den unteren Abschluss des Gehäuses 1 kann eine Grundplatte 7 bilden. Ebenso kann das unten offene Gehäuse 1 auch direkt mit einer Grundfläche verbunden werden. Vorteilhafterweise ist die Grundplatte 7 mit einem Drehteller od. dgl. verbunden, der ein einfaches Verdrehen des Gehäuses 1 für optimale Bedienung zulässt. Das Gehäuse 1 kann auch auf entsprechenden Wand- oder Standhaltern montiert
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werden (nicht dargestellt).Die seitlichen Abgrenzungen des Gehäuses 1 werden durch einen rechten Seitenteil 5 und einen linken Seitenteil 6 gebildet, welche vorzugsweise lösbar mit der Vorderseite 2, der Oberseite 3, der Rückseite 4 und allenfalls der Grundplatte 7 verbunden sind.
Eine Sicherung eines Seitenteils 5,6 vor unbefugter Öffnung kann beispielsweise durch ein Schloss 12 erfolgen. Insbesondere für die Anwendung des Gehäuses 1 für einen Spielautomaten ist vorgesehen, dass an der Oberseite 3 ein Münzeinwurf 10 angeordnet oder integriert ist. Alternativ dazu kann der Münzeinwurf 10 auch an der Vorderseite 2 des Gehäuses 1 angebracht oder in dieser integriert sein. Für unpassende Münzen oder Wechselgeld ist am rechten Seitenteil 5 ein Münzauswurf vorgesehen.
Mit der Grundplatte 7 kann eine Sicherungseinrichtung 19 beispielsweise in Form eines Drahtseils mit Schlaufe von aussen nicht lösbar verbunden sein. Über die Sicherungseinrichtung 19, die beispielsweise auch durch eine vorzugsweise an der Rückseite 4 des Gehäuses 1 angebrachte Metallöse od. dgl. realisiert werden kann, ist eine sichere Verbindung am Aufstellungsort des Gehäuses 1 und somit ein Schutz des Gehäuses 1 bzw. des darin befindlichen Geräts vor Diebstahl möglich.
Die Fig. 2a bis 2c zeigen den, die Vorderseite, Oberseite und Rückseite des Gehäuses gemäss Fig. 1 bildenden gemeinsamen Teil 9 in perspektivischer Ansicht, in der Ansicht von vorne, sowie in der Seitenansicht. Wie aus Fig. 2c am besten erkennbar, laufen die Vorderseite 2 und die Rückseite 4 unter einem Winkel a 0 vorzugsweise 20 < a < 45 , insbesondere von a=25 in Richtung der Oberseite 3 des Gehäuses 1 zusammen.
Insbesondere die Anordnung, dass die Rückseite 4 im wesentlichen senkrecht und die Vorderseite 2 unter einem Winkel # < 90 , vorzugsweise 45 < # < 70 , insbesondere von #=65 zur horizontalen Ebene angeordnet ist, ist platzsparend und bietet optimale Sichtverhältnisse für den Benutzer auf die Vorderseite 2 bzw. auf die in der Ausnehmung 8 der Vorderseite 2 befindliche Anzeige od. dgl. Der nach innen abgebogene untere Rand der Vorderseite 2 des gemeinsamen Teils 9 erleichtert die Verbindung mit einer allfälligen Grundplatte 7 bzw. die Befestigung auf einer entsprechenden Unterlage und erhöht die Stabilität der Anordnung. Die Ausnehmung an der Oberseite 3 des gemeinsamen Teils 9 dient zur Aufnahme eines entsprechend gestalteten Münzeinwurfs 10 (siehe Fig. 5a bis 5d).
Fig. 3a bis 3d zeigen verschiedene Ansichten bzw. Schnittbilder einer Ausführungsform des rechten Seitenteils 5 des Gehäuses 1 gemäss Fig. 1. Der Seitenteil 5 ist entsprechend der
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Anordnung der Vorderseite 2, der Oberseite 3 und der Rückseite 4 bzw. des, die Vorderseite 2, Oberseite 3 und Rückseite 4 bildenden gemeinsamen Teils 9 geformt. Der Seitenteil 5 ist mit einem wulstförmigen Rand 20 ausgebildet. Wie beispielsweise aus der Ansicht gemäss Fig. 3 erkennbar, hat der Rand 20 viertelkreisförmige, nach innen orientierte Form. Dadurch ergibt sich innerhalb des Randes 20 eine Vertiefung des Seitenteils 5.
Die resultierende Vertiefung bildet einerseits eine Griffinulde zum leichteren Tragen des Gehäuses 1, andererseits sind an der Vertiefung angebrachte Bauteile, wie zum Beispiel ein Münzauswurf 11oder ein Schloss 12 vor Beschädigung, insbesondere während des Transports des Gehäuses 1 geschützt. Durch den Wegfall vorstehender Teile wird auch ein Verletzungsrisiko minimiert. Der Münzauswurf 11 weist eine Münzauswurftaste 18 und einen Münzauswurfschlitz 17 auf. Über das Schloss 12 kann beispielsweise die im Inneren des Gehäuses 1 befindliche Kasse für befugtes Personal zugänglich gemacht werden.
Fig. 4a bis 4dzeigen verschiedene Ansichten des linken Seitenteils 6 des Gehäuses 1 gemäss Fig. 1. Grundsätzlich ist der linke Seitenteil 6 analog zum rechten Seitenteil 5 aufgebaut.
Auch am linken Seitenteil 6 kann ein Schloss 13zur Öffnung der Verbindung zwischen dem Seitenteil 6 und der Vorderseite 2, Oberseite 3 und Rückseite 4 bzw. dem, die Vorderseite 2, Oberseite 3 und Rückseite 4 bildenden gemeinsamen Teil 9 angeordnet sein. Im Gegensatz zu dem Schloss 12 auf dem rechten Seitenteil 5 kann das Schloss 13am linken Seitenteil 6 den Zugang zum Inneren des Gehäuses mit dem Zweck des Services erfolgen. Somit bieten die beiden unterschiedlichen Schlösser 12,13 unterschiedlichen Personen oder Personengruppen entsprechenden Zugang. Der Seitenteile 5,6 können beispielsweise aus Kunststoff bestehen.
Aus den Fig. 5a bis 5d ist eine Ausführungsform eines Münzeinwurfs 10 des Gehäuses 1 gemäss Fig. 1 erkennbar. Der Münzeinwurf 10 weist eine wannenförmige Ausnehmung auf und eine erhabene, halbkugelförmige Münzprüfabdeckung 14 mit einem Münzeinwurfschlitz
16. Die Gestalt des Münzeinwurfs 10 passt sich optimal an die Form der Oberseite 3 des Gehäuses 1 an.
Schliesslich zeigen Fig. 6a und 6b eine Grundplatte 7 des Gehäuses gemäss Fig. 1 in Draufsicht und Seitendarstellung. Die Grundplatte 7 weist Bohrungen 15 zur Aufnahme von Verbindungsmittel oder Standfüssen od. dgl. auf. Wie der Seitenansicht gemäss Fig. 6b zu entnehmen, weist die Grundplatte 7 entsprechend abgebogene Ränder auf, mit denen eine
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optimale Verbindung mit der Vorderseite 2 und der Rückseite 4 bzw. mit dem die Vorderseite 2, Oberseite 3 und Rückseite bildenden gemeinsamen Teil 9 erfolgen kann.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist die Anordnung verschiedener Einbauten in allen Teilen des Gehäuses 1 möglich. Beispielsweise können in der Vorderseite 2 des Gehäuses 1 die entsprechenden Öffnungen oder Ausnehmungen für den Einbau von Notenlesern, Kartenlesern, Lautsprechern, einer Kamera oder vieles mehr, vorgesehen werden.