AT34634B - Kinematograph mit abgestütztem Film. - Google Patents

Kinematograph mit abgestütztem Film.

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AT34634B
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AT
Austria
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film
cinematograph
holder
film tape
loop
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Alfred Duskes
Original Assignee
Alfred Duskes
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Für eine einwandfreie Vorführung kinematographischer Bilder ist es von grosser Bedeutung. dass die einzelnen Bilder des Verwendung findenden Filmbandes genau und augenblicklich in dem Bildfenster, d. h. in der von dem Lichtkegel der Lampe des Kinematographen getroffenen 
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 gezogen wird. Es kommt nämlich häufig vor, dass der Bildstreifen einmal etwas zu weit, ein   ander-   mal nicht weit genug und schliesslich nicht genau senkrecht gezogen wird, oder aber infolge der seiner Bewegung innewohnenden lebendigen Kraft nach Aufhören des Zuges weiterläuft, wodurch das   sogenannte"Tanzen" der   Bildprojektionen eintritt, d. h. ein unruhiger Stand derselbe hervorgerufen wird. 



   Um diesem Nachteil zu   begegnen,   hat man versucht, unter derjenigen Stelle des   Filmbandes,   an der dasselbe eine Schleife bildet, ein sattelförmiges Segment zur Führung und Unterstützung des Bildstreifens   anzuordnen.   Hiedurch kann jedoch ein Nachgleiten des Filmbandes nicht ver-   mieden werden,   da der Film auf der glatten Oberfläche des Segmentes rutschen kann. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird nun das sofortige   Stehenbleiben   und exakte Fort- 
 EMI1.3 
 im   gegebenen Augenblicke über   die   erwähnten   Spitzen oder dgl. legen, wodurch das Filmband in diesem Augenblick unverrückbar festgehalten wird und ohne eine vorhergehende neue   Schleifen-     l) Bildung   nicht weiter fortgeschaltet werden kann. Erst durch Bildung einer neuen Schleife, was 
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 tätig wieder von Zähnen oder dgl. des Halters ab und kann weiter gezogen werden. 



   Auf der zugehörigen Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. 



   Fig. 1 ist eine Seitenansicht des mechanischen Teiles des vorliegenden Kinematographen 
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   band eingezeichnet,   in Fig. 2 ist dasselbe der   Deutlichkeit halber fortgelassen.   



   Der Kinematograph besteht aus der Antriebskurbel a, welche die rotierenden Teile in   Bewegung   setzt. Die Führungsrolle b leitet den Film e, der von der (nicht gezeichneten) Film- 
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 nicht gezeichnete unter Filmtrommel läuft. 



   In Fig. 2 sind   der Deutlichkeit haiher   die Leitrollen b1, b2 weggelassen woden. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende : 
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 EMI2.1 
 festgelegt ist, wird über   dpf Halter d,   da die Trommel   c   das Filmband ständig weiter transportiert, eine Schleife gebildet, wie dies aus der Zeichnung hervorgeht. Nachdem die Schleife eine Grösse 
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 freigegeben und vermittelst des   Fortschaltklotzes < um   eine Bildlänge nach unten gezogen. Dadurch wird cie Schleife über dem Halter d glattgezogen und das Filmband legt sich mit seinen Durch-   hrechungen in   die Zähne des Halters d. Damit sitzt das Filmband auf dem Halter fest und kann nicht   nachrutschen.

   Pis   der Transportklotz l der Trommel i eine neue Umdrehung bis zur Berührung mit der Gegendruckrolle   k   und dadurch erfolgenden Fortschaltung des Filmbandes gemacht hat, hat sich der Film durch das Nachschieben vermittelst der Trommel c von dem Halter d wieder abgehoben und eine neue Schleife gebildet, die bei der hierauf von neuem erfolgenden Fortschaltung des Films durch den Zug des Klotzes l wieder glatt gezogen wird. In dieser Weise wiederholt sich der gedachte Vorgang bei jedem Vorschub eines neuen Bildes im Bildband.

   Die über dem Halter d entstehende Schleife wird stets einer Bildlänge entsprechen ; um denselben Betrag wird die Vorwickeltrommel c nach jedesmaliger Fortschaltung auch das Filmband vorwickeln und dasselbe   Stück   Film zieht auch der   Fortschaltklotz   bei jeder Umdrehung der Trommel i weiter. Das Verhältnis des von der Vorwickeltrommel nach jeder Fortschaltung geförderten Filmstückes ist also gleich dem Betrag der über dem Halter d entstehenden Schleife und diese wieder gleich dem jedesmal fortgeschalteten   Filmstück.   Diese drei Beträge entsprechen aber wiederum jeder der Länge eines Bildes des Filmbandes. 



   Es ist ersichtlich, dass das jedesmalige Fortschalten des   Filmbandes   unbedingt genau um den erforderlichen Betrag erfolgen wird, da die Zähne auf dem Halter d ein zu weites Fortschalten. ein   Nartu'utschen   oder dgl. des Filmbandes stets mit Sicherheit verhüten. 



   Dip Einrichtung gemäss dieser Erfindung kann mit dem gleichen Vorteil bei kinematoGraphischen Apparaten zur Aufnahme sowohl als auch zur Wiedergabe lebender Photographien zurAnwendunggebrachtwerden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH-.
    Kinematographischer Apparat, gekennzeichnet durch einen mit Zähnen, Spitzen oder anderen geeigneten Hervorragungen versehenen Halter (d), über welchen sich das Bildband (e) nach jeder schrittweisen Fortschaltung desselben derart legt, dass seine Durchbrechungen mit den gedachten EMI2.3
AT34634D 1907-06-12 1907-06-12 Kinematograph mit abgestütztem Film. AT34634B (de)

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AT34634T 1907-06-12

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AT34634B true AT34634B (de) 1908-10-10

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