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Vorrichtung zum Zuschneiden von Stoffen und zum Stutzen von Florgeweben durch Sengen mit einem erhitzten Körper.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Zuschneiden von Stoffen und Stutzen von Florgeweben beliebiger Art, bei welcher das Zuschneiden oder Stutzen der Stoffe durch Sengen oder Brennen des abzutrennenden Teiles mittels eines mit dem Stoff in Berührung gebrachten erhitzten Körpers bewirkt wird.
Die Erfindung besteht darin, dass der sengende Körper an einer den Stoff durchbohrenden.
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sicht der von ihrem Halter abgenommenen Spitze, deren Gestalt derjenigen nach Fig. 3 entspricht.
Fig. 6 zeigt einen wagerechten Schnitt längs der Linie 5-5 der Fig. 5. Fig. 7 eine Einzelheit der Kontaktvorrichtung im teilweisen Querschnitt, Fig. 8 eine Ansicht dieser Einzelheit von vorn.
Fig. 9 eine Ansicht von unten der in Fig. 3 veranschaulichten Vorrichtung, Fig. 10 einen Quer-
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Stoffes.
Wie die Fig. 1 erkennen lässt, besteht die Vorrichtung aus einer Welle H, welche zweckmässig aus Kupfer oder einem anderen guten elektrischen Leiter hergestellt sein kann und welche einen Gleitring a1 trägt, der aus einem Stück mit der Welle gefertigt und mit einer breiten Auflage-
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können auch anders gestaltete Mittel angewendet werden, wesentlich ist jedoch, dass der Block und die Welle miteinander elektrisch verbunden werden. Der Block c trägt einen leitenden Dorn d. dessen unteres verjüngtes Ende in eine Öffnung des Blockes eingesetzt ist.
Dieses verjüngte Ende ist von einer isolierenden Büchse c'* umgeben, deren oberes Ende zu einem Flansch C3 verbreitert ist und deren unteres Ende auf einer isolierenden Unterlagscheibe d4 ruht, die zwischen
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elektrische Verbindung zwischen dem Gleitring 1) 1 und dem leitenden Dorn d hergestellt, wobei jedoch der hindurchfliessende Strom von der Welle a und ihrem Kopf c isoliert ist. An dem Wellenkopf oder Block c sind mehrere Drähte befestigt, zweckmässig vier, von denen drei mit cl und der andere mit (11 bezeichnet sind.
Die Drähte c1 sind an ihrem oberen Ende unmittelbar mit dem Block mittels Klemmschrauben c2 verbunden, welche in den Block hineingesteckt sind und die oberen Enden der Drähte in Öffnungen festhalten, die zur Aufnahme der Drähte bestimmt sind.
Der Draht dl ist in die Bohrung des Domes d hineingeführt und wird in dieser mittels einer Schraube iJ5 in dem Dorne festgeklemmt. Die verschiedenen Drähte cl und d sind an ihren unteren Enden miteinander verbunden und in einer geeigneten Weise aneinander befestigt, wobei die vereinigten Enden in eine verlängerte Nadelspitze dX auslaufen. Der Draht dl ist der Schneideoder Sengedraht und besteht zweckmässig aus Platin oder anderem schlechter leitendem Material, während die anderen Drähte Cl aus Bronze oder anderem den elektrischen Strom gut leitendem Material bestehen.
Die Drähte cl sind so angeordnet, dass sie sich im wesentlichen in gerader Richtung von dem Block c zur Spitze a'x erstrecken, während der Draht d1 zwischen seinen Enden leicht nach innen gekrümmt oder gebogen ist. In dieser Ausführung wirken die Drähte Cl als eine Sicherheitsvorrichtung, welche verhindert, dass der Draht dl zu dicht an die Kante oder Oberfläche des zu bearbeitenden Stoffes herangeführt wird. Mit anderen Worten, es ist wesentlich, dass der Draht (11 sich jeweils innerhalb der von den Drähten Cl beschriebenen Kegelfläche befindet.
Da der Draht (l ein schlechterer Leiter ist und einen höheren Widerstand hat, so wird er hüher : erhitzt als die Drähte c\ welche gute Leiter sind und einen geringen Widerstand besitzen und deshalb nicht überhitzt werden. Es genügt bei der Vorrichtung eine geringe Stromstärke bei niedriger Spannung, um den Draht dl in Rotglut zu versetzen, wobei dieser sich ausdehnt und länger wird. War der Draht im kalten Zustande gerade, so würde er durch die Erhitzung und die hiedurch bewirkte Verlängerung und da seine Enden fest sind, ausser den von den Schutzdrähten c1 beschriebenen Kegelfläche herausgebogen werden.
Um dies zu verhindern, ist der Draht d'mit einer nach innen vorspringenden leichten Krümmung versehen, so dass sein natürliches Bestreben, sich bei der Erhitzung zu verlängern, ihn veranlasst, sich noch weiter nach innen auszubauchen. Die Biegung nach innen ist absichtlich eine leichte und nur hinreichend, um die ausstrahlende Hitze bis an die äusserste Grenze des Wirkungskreises der Schutzdrähte cl gelangen
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sein. Die Bürsten sind durch die Stege h2 und h3 mit einer Elektrizitätsquelle verbunden, die durch einen geeigneten Rheostaten, welcher in die Arbeitsleitung eingeschaltet ist, geregelt wird, um nur einen Strom von bestimmter Stärke und Spannung in die Drähte d'und cl zu führen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Die Welle a wird von einem Futter oder dgl. gehalten, das mit einer biegsamen Welle ver- bunden ist und von dieser angetrieben wird, welche der Welle a jede gewünschte Geschwindigkeit innerhalb des Käfigs f, in welchem sie gelagert ist, erteilt. Wird alsdann der Stromkreis der in
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gebohrt. Dabei wird der erhitzte Stùgedraht dl mit der Unterlage in innige Berührung gebracht und diese wird sofort abgesengt und an der Stelle verkohlt. Alsdann bringt man das Werkzeug dicht an die Kante der Stickerei, um die überstehenden Teile der Unterlage scharf abzutrennen.
Die Drähte ci, welche zweckmässig aus drei Einzeldrähten bestehen und wie die Ecken eines Dreikants zueinander angeordnet sind, bilden ein Schutzgitter und wirken als Schutzgehäuse bei ler raschen Drehung des Werkzeuges, indem sie alsdann praktisch eine fortlaufende Fläche bilden. die die Stickerei oder das Muster auf der Unterlage berührt und dieses Muster als Führung benutzt ; d. h. das Stickmuster ist notwendigerweise steifer als die Unterlage und bietet deshalb dem Drucke der Werkzeuges bei der Handhabung des Werkzeuges einen beträchtlichen Widerstand. Sobald also das Werkzeug an das Stickmuster herangebracht wird, sengt der Draht die überstehenden Teile ab und die Schutzdrähte beriihren die Stickereikante, wobei sie verhindern, dass der Sengedraht die Stickerei angreift.
Bei zu starkem Druck des Werkzeuges gegen die Kante des Stickmusters wird das Muster nachgeben und wird so das Ansengen des Musters verhindert. Da ferner der Sengedraht nach innen, wie oben erwähnt, ausgebaucht ist, und sich bei seiner Verlängerung unter der Hitze und bei der Drehung weiter nach innen ausbaucht, so wird der Wirkungskreis der ausstrahlenden Hitze innerhalb der zulässigen Grenzen gehalten und dadurch vermieden, dass dIP Hitze über den Wirkungskreis der Schutzdrähte hinaus einen Einfluss ausübt. Daher kann das Stickmuster nicht angegriffen werden, wenngleich die Unterlage abgesengt und weggebrannt wird.
Die ganze Länge des Sengedrahtes kann ausgenutzt werden und der Grad der Schnelligkeit der sengenden Wirkung kann durch die in eine gemeinsame Spitze auslaufenden Schutzdrähte in Verbindung mit der Anordnung des Sengedrahtes geregelt werden. Wenn das überstehende Material von einem kleinen Kreise des Stickmusters abzutrennen ist, so ist es nur nötig, die Nadelspitze in die Stoffunterlage soweit hineinzustechen, bis das äusserste untere Ende der Schutz- drähte den Kreis erreicht, worauf eine rasche Bewegung des Werkzeuges die Unterlage innerhalb des Kreises vollständig beseitigen wird.
Nachdem das Tuch mittels der Nadelspitze dX durchbohrt worden ist, kann das Werkzeug so tief, wie notwendig, in dasselbe hineingestochen werden, wobei die Unterlage beliebig rasch abgetrennt wird und das Modell als Führung das Abschneiden erleichter. Ein wichtiges Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass die Nadelspitze dX den Stoff durchbohrt, um den Sengedraht zur Wirkung zu bringen und seine Wirkung regeln zu können.
Wie oben erwähnt, besteht der Sengedraht aus einem Material, welches einen hohen Widerstand und eine geringere Leitungsfähigkeit besitzt, während die Schutzdrähte aus einem Material von geringem Widerstande und hoher Leitungsfähigkeit gefertigt sind. Da nun mehrere Schutzdrähte von hoher Leitunssfähiskeit vorhanden sind, so teilt sich der Strom, der durch den Seusedraht zufliesst, an der Verbindungsstelle der Drähte und fliesst durch die Schutzdrähte und durch das Werkzeug zum Rickleitungssteg. Diese Anordnung ist wichtig, indem sie verhindert, dass der durch den Sengedraht ( giessende Strom die Nadelspitze dX oder die Schutzdrähte ei stark erhitzt.
Durch die Anordnung der Schutzdrähte und ihre Zusammensetzung wird die Möglichkeit ihrer Überhitzung vollstandig t'beseitigt und das Hauptgewicht ist auf dieses Kenllzeichen der Erfindung gelegt, weil es besonders wichtig ist. Ein Rheostat ist erforderlich, um den zu dem Sengedraht geführten Strom sehr genau
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Ansengen desselben zu dienen, noch darauf gelegt werden, dass sie bei ihrer Wirkung als Gitter die Möglichkeit nehmen könnten, den Sengedraht zu weit gegen die Kante des Stickmusters heim Verfolgen der Randlinie des Musters zu führen. Eine andere wichtige Wirkung der Schutz- drähte jedoch ist die Reinigung der Kante des Stickmusters oder Modelles beim Absengen oder
Abschneiden.
Da die Unterlage abgesengt oder durch Verkohlen abgetrennt wird, so bleiben fasertrtige Bestandteile auf der bearbeiteten Kante oder Oberfläche zurück und dieselben werden wirksambeseitigtunddieKanteoderOberflächevollständigdurchdiesichraschdrehendenSchutz- (Irähte gesäubert. Diese Schutzdrähte haben denselben Erfolg, wenn das Werkzeug über die OberHache eines Florzeuges oder flockigen Tuches bewegt wird, wodurch die Oberfläche gleichmässig gemacht werden soll. Die Schutzdrähte verhindern, dass das Werkzeug zu dicht auf den zu hearbeitenden Materialkörper herabgesengt wird. Die Geschwindigkeit der Drehung des Werkzeuges
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zum Aufschrauben einer Mutter 2 versehen ist, die auf dem Teil 3 der Schneidevorrichtung befestigt ist.
Wie in der ersten Ausführungsform der Erfindung ist die Welle 1 aus einem gut leitenden
Material hergestellt. Der Teil 3 trägt zwei Gleitringe 4 und 5, von denen der eine J mit der
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an die positive und der letztere an die negative Leitung angeschlossen ist (Fig. 3). Der Bürstenhalter besteht aus einer metallenen Feder, deren oberes Ende mittels Schrauben 14 an die Aussenseite des
Zylinders 15 angeschraubt ist, wobei die Schrauben durch den Teil 13 in den Zylinder eingeführt sind. Der Halter ist bei 16 nach innen gebogen und durch eine Öffnung 17 des Zylinders 15 geführt und in seinem Teile 18 wieder geradlinig gestaltet.
Das untere Ende 19 des Halters ist gekröpft, damit der Gleitring 4 frei liegt und sein oberes Ende ist mit einem nach innen vorspringenden Zapfen versehen, welcher eine Bohrung zum Zwecke der Aufnahme der Schmiervorrichtung 21 besitzt, die aus einer Graphitstange besteht und aus der Öffnung des Zapfens 20, wie in der Zeichnung dar- gestellt. herausragt. Damit der Schmierkörper 21 stets zur Wirkung kommen kann, wird er mtitels einer Feder 22 in seiner Lage gehalten. Das obere Ende der Feder ist mittels einer Schraube an dem Ende 19 des Bürstenhalters befestigt und ihr freies Ende 24 drückt auf das äussere Ende des Schmierkörpers 21.
Hiedurch wird der Schmierkörper stets auf die Oberfläche der Nut des
Gleitringes oder, wenn der Gleitring keine Nut enthält, auf den Umfang desselben aufgedrückt.
Zwischen den Enden des Bürstenhalters ist eine Druckschraube 25 angeordnet, welche gegen den Toil IS geschraubt wird und deren Schaft durch eine Wand einer Muffe 26 hindurchgeschraubt ist oder ein Block 27 kann in die Öffnung 28 der Muffe 26 eingeschoben sein, wobei der Kopf der
Schraube 26 auch in die Öffnung versenkt ist. Durch den Block 27'und die Wand des Zylinders 15 ist die Schraube 25 hindurchgezogen und trägt an ihrer Spitze Isoliermaterial. welches gegen den Teil 18 des Bürstenhalters anliegt.
Durch die Schraube 26 wird die Lage des unteren Endes des Halters und der Druck, den die Bürsten auf die Gleitringe ausüben sollen, geregelt. Diese
Beschreibung erwähnt nur einen der Bürstenhalter und eine Bürste, sie passt aber auch in gleicher
Weise auf den anderen Bürstenhalter, nur mit dem Unterschiede, dass dieser mit dem positiven
Leitungssteg verbunden und bei 29 von dem Zylinder 15 und auch bei 30 von den Schrauben-/7, die durch den Halter in den Zylinder gesteckt sind, isoliert ist. 26 ist eine Muffe, zwischen welcher einerseits und dem Zylinder 15 andererseits der negative und der positive Steg entlang geführt sind, wobei der Zylinder an den Ringen 31 und 32 das mittlere Lager oder die Büchse 33 für die
Welle 1 trägt.
Die Ringe sind an dem mittleren Lager mittels der Schrauben 34 befestigt. t') e
Schrauben J4 sind durch den Zylinder 15, durch die Ringe 31 hindurch und durch das mittige
Lager 33 hineingesteckt, wobei eine Mutter 35 die Schraube in der genau eingestellten Lage fest- hält und in einer Nut 36 versenkt ist, die durch zwei getrennte Teile der Muffe 26 gebildet wird.
Die beiden Muffenteile26 werden an ihren oberen Enden mittels eines Bandest, welches um d.) verjüngte Ende 38 der Muffenteile gelegt ist und an ihren unteren Enden durch die Schrauben gehalten, die durch die Blöcke 27 oder die Muffenwand hindurchgesteckt sind.
Das untere Ende des Zylinders 15 ist mit Schraubengewinde versehen, auf welches das obere Ende der Büchse aufgeschraubt werden kann. Die Büchse 39 ist von einem erweiterten Handgriff 40 umgeben, dessen unteres Ende bei 41 verjüngt und von einem Ring 42 umschlossen ist, welcher aussen mit
Schraubengewinde versehen ist, auf welches das obere Ende des Trägers 43 aufgeschraubt werden kann. Der Halter 43, welcher durch Verschraubung mit dem Ring 42 verbunden ist, trägt nach abwärts gerichtete Schenkel 44, deren Füsse kreissegmentartig und bei 45 rechtwinklig gebogen sind. Die Füsse sind an der inneren Fläche mit einer Nut versehen, welche zur Aufnahme des Randes piller Linse 46 dient.
Diese Linse ist beispielsweise, wie in Fig. 3 gezeigt, plankonvex gestaltet und zwischen die Füsse mit der konvexen Seite nach unten eingeschaltet. Aber es ist klar, dass die Lage der Linse auch umgekehrt und die umgekehrte Lage vorteilhaft sein kann, da durch sie die Lichtreflexion vermieden werden kann. Dadurch, dass die ineinandergreifenden Teile- und 4. 3 mit Schraubengewinde versehen sind, kann die Handhabe 40 senkrecht eingestellt werden. damit der Schneiddraht mehr oder weniger tief in das zu bearbeitende Material eindringt-n und ein mehr oder weniger grosses Stück des Sengedrahtes zur Wirkung kommen kann.
Wie auch immer die Einstellung sei, die Lage der Linse 46 kann durch Verschrauben des Teiles 43 auf den Ring 42 dadurch festgehalten werden, dass die Schraube 43"durch den Teil 43 hindurchgesteckt und gegen den Teil 42 gepresst wird. Die Linse ist in der Mitte bei 47 mit einer Bohrung versehen. durch welche die Sengevorrichtung hindurchragt. Durch die Linse kann die Tiefe des Eindringens der Spitze in den zu bearbeitenden Stoff geregelt werden.
Der Kopf der Sengevorrichtung ist mit 3 bezeichnet. Der untere Teil desselben ist verjüngt und bildet einen Schaft 48, der an seinem unteren Ende das Sengedrahtgehäuse trägt. Dieses
Gehäuse 49 kann mit dem Schafte 48 aus einem Stück bestehen und ist in Fig. 10 im Querschnitt veranschaulicht. In dieser Figur ist gezeigt, dass der Querschnitt dreieckförmig ist. Das Gehäuse 49
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des Drahtumfanges und dem Boden der Nut 51 bleibt ein Luftzwischenraum, so dass eine freie Bewegung des Sengedrahtes bei dessen Dehnung möglich und eine Überhitzung der verschiedenen Teile vermieden-ist.
Am oberen Ende der Nut 51 ist der Sengedraht 52 gekröpft und sein gekröpfter Teil 53 ist in dem unteren Ende des Halters 54 mittels der Schraube 55 (Fig. 3 und 5) befestigt. Diese Schraube ist durch den Halter hindurchgesteckt und erfasst das obere Ende 53 des Drahtes. Das obere Ende des Halters 54 ist zum Zwecke der Aufnahme des unteren Endes des Drahtes 56 röhrenförmig gestaltet. In dieser Röhre wird das untere Ende des Drahtes 56 mittels der Klemmschraube 57 festgehalten.
Der Draht 56 ist um den Schaft 48 und den Kopf 3 des Halters herumgeführt und sein oberes Ende ist durch Verlötung oder dgl. bei 58 an die Unterseite des Gleitringes 5 angeschlossen.
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einen Kurzschluss zwischen dem Kopf 3 und dem Schaft 48 zu verhindern. Der Schaft ist an seinem unteren Ende mit der Scheibe 59 mittels Schrauben 60 fest verbunden. die durch die Scheibe in den Schaft greifen. Die Scheibe ist mit einer Längsnut 61 an der Seite versehen, in welcher der Halter 54 liegt (Fig. 3 und 5). Der Halter 54 ist mittels einer federnden oder biegsamen Platte 62 in seiner genauem Lage festgestellt und mittels der Schraube 63, die durch die Platte 64 hindurch gesteckt ist, mit der Platte fest verbunden.
Die Platte 64 wird von dem Halter getragen, welcher durch die biegsame Platte 62 hindurchgesteckt ist. Die Platte 62 stützt sich auf ihrer anderen Seite mittels eines hohlen Blockes 65 auf die Scheibe 59. Der Block ist am oberen Ende mittels Schrauben 66 mit der Platte fest verbunden. Bei dieser Ausführung der Platte 62, welche den Schaft 48 des Kopfes 3 rund herum frei lässt, kann dieselbe notwendigenfalls während der Handhabung der Vorrichtung gebogen werden, um die Ausdehnung des Materiales des Senge- drahtes zu gestatten, dessen Hitze eine Verlängerung desselben verursacht, welche durch die Biegung der Platte 62 ausgeglichen wird.
Um einen Kurzschluss durch die Scheibe J9 zu verhindern. ist diese von dem Block 65 und dieser von der Platte 62 durch zwischen die Teile gelegtes Isoliermaterial 67 isoliert ; und die Schrauben 66 sind ebenfalls von der Platte 62 mittels Unterlagscheiben 68 isoliert (Fig. 11). Dadurch, dass der Block 65 hohl gestaltet oder aus sehr leichtem Material, z. B. Aluminium, gefertigt ist, ist ein überschüssiges Gewicht vermieden, welches während der raschen Drehung der Vorrichtung ein Schlenkern derselben verursachen könnte.
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fugalkraft verhindern.
Fig. 12 zeigt die Anwendungsart des Werkzeuges, welches von einer biegsamen Welle 69. die mit der treibenden Spindel 1 an ihrem einen Ende und an ihrem entgegengesetzten Ende mit der treibenden Welle 70 fest verbunden ist. welche in einem an der Decke angebrachten Hängelager 71 gelagert ist. Die Beweglichkeit der biegsamen Welle 69 wird durch eine Feder 7 : ! aufrechterhalten und geregelt, die bei 7j in geeigneter Weise aufgehängt ist und an ihrem unteren
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die Welle hindurchgesteckt ist. Da das Werkzeug hin und her geführt wird, so wird die biegsame
Welle durch die Feder 72, die stets nachgibt, in geeigneter Weise gehalten, um eine möglichst vollkommen freie Beweglichkeit des Werkzeuges zuzulassen. Der zu bearbeitende Stoff wird auf einen Tisch gelegt und dort befestigt (Fig. 12).
Der Tisch besteht aus einem Rahmen 75, welcher wagerechte Flanschen 76 besitzt und auf Beinen 77 ruht. Der zu bearbeitende Stoff wird von einer Unterlage 78 getragen, die auf den Flanschen 76 gelagert und senkrecht emporstehende
Borsten 79 besitzt, welche auf ihren freien Enden eine Lagerfläche für den zu bearbeitenden Stoff darstellen. Es ist klar. dass die Nadelspitze des Werkzeuges frei zwischen den Borsten geführt 'werden kann, nachdem sie den Stoff durchbohrt hat und durch die Borsten nicht gehindert wird.
Die Einrichtung des Tisches 75 ergibt eine feste Unterlage für den Stoff. ohne dass diese der Be-
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PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Zuschneiden von Stoffen und Stutzen von Florgeweben durch Senken
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