AT345085B - Vorrichtung zum herstellen von gegenstaenden durch heisssiegeln, z.b. von rohren oder saecken - Google Patents

Vorrichtung zum herstellen von gegenstaenden durch heisssiegeln, z.b. von rohren oder saecken

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AT345085B AT395775A AT395775A AT345085B AT 345085 B AT345085 B AT 345085B AT 395775 A AT395775 A AT 395775A AT 395775 A AT395775 A AT 395775A AT 345085 B AT345085 B AT 345085B
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Gegenständen durch Heisssiegeln,   z. B.   von Rohren oder Säcken, aus einem Materialstreifen, der zwei übereinanderliegende Lagen aufweist, die unter Wärmeeinwirkung miteinander verschweissbar sind, mit zwei Reihen von mit gegenseitigem Abstand angeordneten Stützgliedern, die von gegenüberliegenden Seiten des Materialstreifens her mit diesem in Eingriff bewegbar sind, um den Streifen in Zickzackform abzustützen, mit einer Einrichtung zum gegenseitigen Verschweissen der beiden Streifenlagen in Querrichtung des Streifens an oder nahe den den Streifen auf der einen Seite der Zickzackformation abstützenden Stützgliedern, und zum Abtrennen der einzelnen Gegenstände vom Streifen sowie einer Einrichtung zum Abnehmen der geformten Gegenstände von den bewegten Stützgliedern. 



   In der GB-PS Nr. 1, 054, 644 ist eine Vorrichtung dieser Art zum Herstellen von Säcken beschrieben, die nach ihrer Formung vom Umfang eines zentralen Trägers abgenommen werden. Die Säcke werden dabei einzeln in flachem Zustand abgenommen und dann zum Stapeln in Bündeln abtransportiert. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist jedoch der Abnahmevorgang relativ aufwendig, weil die Säcke über einen grossen Abschnitt der Bewegungsbahn des Trägers in Anlage an Armen desselben gehalten werden müssen, bevor sie abgenommen werden   können ;   dies führt auch zu einem komplizierten Vorrichtungsaufbau. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, eine Vorrichtung der einleitend angegebenen Art zu schaffen, die es ermöglicht, die geformten Gegenstände auf einfache Weise unmittelbar nach dem Schweissvorgang und dem Abtrennen der Gegenstände zu entfernen. Die erfindungsgemässe Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass die Einrichtung zum Abnehmen der geformten Gegenstände auf der der Schweiss-und Trenneinrichtung gegenüberliegenden Seite der Zickzackformation angeordnet ist, wobei die Gegenstände in gefaltetem Zustand und einander überlappend von den Stützgliedern abnehmbar sind. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Einrichtung zum Abnehmen der geformten Gegenstände einen drehbaren Zylinder auf, der an seinem Umfang mit Saugöffnungen versehen ist, die mit je einem zugeordneten Stützglied der Reihe von Stützgliedern, welche den Streifen auf der gegenüberliegenden Seite der Zickzackformation abstützen, zusammenwirken, um einen in Anlage an diesem zugeordneten Stützglied gehaltenen Gegenstand in gefaltetem Zustand abzunehmen. Dabei kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung im Bereich der Stützglieder eine Halteeinrichtung vorgesehen sein, welche jeden geformten Gegenstand bis zu seiner Abnahme in Anlage am zugeordneten Stützglied hält. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Herstellen von Säcken wird nachstehend an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es   zeigen : Fig. 1   einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung und Fig. 2 einen Axialschnitt durch den inneren Teil der Vorrichtung mit einer teilweisen Schnittansicht des äusseren Teiles. 



   Wie speziell aus Fig. 2 ersichtlich ist, hat die Vorrichtung zwei vertikale   Seitenwände --10   und 11--, mit einer   Öffnung --12-- in   der Wand --10--. Über einen Teil der   Öffnung --12-- liegt   eine Deckplatte In Lagern, die einerseits in der Wand --11-- und anderseits in der Deckplatte --13-- angeordnet sind, ist eine Welle --14-- drehbar gelagert. Ein gegenüber den von den Lagern aufgenommenen Endteilen der   Welle --14-- im Durchmesser vergrösserter   Hauptteil derselben ist exzentrisch ausgebildet ; auf diesem Hauptteil der Welle --14-- sitzt drehbar eine allgemein mit --15-- bezeichnete, als   Schweiss-und   Trenneinrichtung dienende, Trommel.

   Eine elektrische Heizeinrichtung --16-- wird innerhalb der Trommel   --15-- von der Welle --14-- getragen; sie   umfasst einen   Tragkörper --17-- von   I-förmigem Axialschnitt, der auf der Welle --14-- sitzt und seitlich durch zwei Sprengringe --18-- gehalten wird, die in Ringnuten der Welle eingreifen. Stellschrauben --19-- kuppeln die Tragkörpernabe mit der Welle --14--. Am äusseren Umfang des   Tragkörpers --17-- sind,   wie Fig. 1 zeigt, gleichmässig verteilte Ausnehmungen --20-vorgesehen, die allgemein mit --21-- bezeichnete elektrische Heizkörper aufnehmen. Jeder Heizkörper umfasst eine längliche Platte --22--, die in der Ausnehmung --20-- liegt und sich gemäss der Darstellung in Fig. 2 nach links über den   Tragkörper --17-- hinaus   erstreckt.

   Zum Befestigen der Platte --22-dienen weitere   Stellschrauben-23-- od.   dgl., die durch Öffnungen in der äusseren Ringzone des Tragkörpers hindurch in Gewindelöcher der Platten --22-- eingreifen. Dünnere   Platten --24-- sind aussen   an jeder Platte --22-- befestigt und tragen auf ihrer den Platten --22-- abgewendeten Seite mittels geeigneter Befestigungsflanschen U-förmige elektrische Heizelemente --25--.

   Zur Stromversorgung der Heizelemente sind in der   Welle-14-Zuführungsdrähte   vorgesehen, die nach Fig. 2 durch eine axiale Bohrung --26-- eintreten, welche innerhalb der Trommel --15-- in eine radiale   Bohrung --27-- mündet.   

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Auf einem aus der linken Endplatte der Trommel --15-- herausragenden Zapfen ist eine ringförmige
Verzahnung --29-- angeordnet. Auf der   Deckplatte --13-- ist   ein motorisch antreibbares Ritzel --30-- montiert, das durch Schwenken der   Welle-14-um 180    gegenüber der dargestellten Lage mit der
Verzahnung --29-- in Eingriff gebracht werden kann, so dass es möglich ist, die   Trommel --15-- zwecks   gleichförmiger Wärmeverteilung während Betriebspausen der Vorrichtung oder während des Anfahrens zu drehen. 



   An den freien Enden einer ringförmigen Reihe von Spindeln --32--, die sich aus den Seitenwänden   - 10   und   11-nach   innen erstrecken, sind Rollen --31-- angeordnet. Den Rollen benachbart sind ringförmige Platten --33--, die mit umlaufenden zylindrischen   Flanschen --34-- versehen   sind, welche auf den Rollen --31-- aufliegen. Die Platten --33-- sind miteinander durch eine ringförmige Reihe axial angeordneter und durch die Platten hindurchtretender stangenförmiger   Stützglieder --35-- verbunden,   die in   Vorsprüngen   --36-- der Platten --33-- befestigt sind.

   Die   Stützglieder --35-- stehen   axial über die freien Enden der   Flanschen --34-- hinaus   und tragen an ihren Enden je einen   Bund-37- ; ihre   herausragenden Enden bilden je eine Art Ringverzahnung, in die gezahnte Treibriemen --38-- eingreifen. Ferner trägt jedes der   Stützglieder --35-- an   den einander zugewandten Seiten der Platten --33-- zwei Rollen --39--, die zwischen den Platten und je einem Sprengring --40-- drehbar gelagert sind.

   Die Trommel --15-- ist von einer Anordnung messerkantiger   Stützglieder --49-- umgeben,   nachstehend Messer genannt, die seitliche Tragplatten --41-- umfasst, welche ihrerseits die Trommel --15-umgeben und axial unmittelbar innerhalb der die   Platten     --33-- der Stützglieder --35-- enthaltenden   Ebenen liegen. Die Messerschneiden sind in bekannter Weise zum Zweck des Verschweissens und des Abtrennens der einzelnen Säcke im Betrieb ausgebildet. Die Umfangsränder der Platten --41-- haben gemäss Fig. 2 V-förmigen Querschnitt und die Platten sind in einer ringförmigen Führungsanordnung drehbar gelagert, die eine Reihe dem Rahmen der Vorrichtung zugehöriger   Stangen --42-- umfasst,   von denen jede zwei Tragrollengruppen --43-- aufweist.

   Jede Tragrollengruppe umfasst zwei Rollen --44--, deren Achsen einen Winkel von   90    einschliessen, so dass die Rollen an den V-förmigen Umfangsrändern der Platten --41-- anliegen. An ihrem inneren Umfang ist jede der Platten --41-- mit gleichförmig verteilten radialen Schlitzen --45-- versehen, welche die   Stützglieder --35-- zu   einem nachstehend beschriebenen Zweck aufzunehmen geeignet sind. Zwischen den Platten --41-- sind generell mit --46-bezeichnete Messeranordnungen vorgesehen, die in der Umfangsrichtung zwischen den Schlitzen --45-liegen und deren Anzahl mit jener der Stützglieder --35-- übereinstimmt.

   Jede Messeranordnung umfasst zwei an den   Platten --41-- befestigte Führungen --47-- mit   einem radialen Abschnitt und einem an ihren radial äusseren Ende quer dazu liegenden Fussteil, der sich gegen die gegenüberliegende Platte --41-erstreckt. Die   Führungen --47-- haben   mit Abstand voneinander angeordnete   Seitenwände --48--,   die am radial inneren Ende beginnen, aber nicht bis zum Fussteil der Führung reichen und zwischen welchen je eines der Messer --49-- gleitet. An den äusseren Enden der Messer --49-- ist je eine rechteckige Stützplatte --50-- befestigt; in Ausnehmungen der Stützplatten einerseits und der gegenüberliegenden Fussteile der   Führungen --47-- anderseits   liegen die Enden von   Wendelfedern --51--,   um die Messer --49-radial nach innen zu drücken.

   Unter dem Einfluss der Federn --51-- liegen die Stützplatten --50-- an den radial äusseren Enden der   Seitenwände --48-- der Führungen --47-- an,   und die Messer verbleiben in dieser radial innersten Lage, solange sie nicht durch eine auf die Messerschneide wirkende Radialkraft nach aussen gedrückt werden.

   Die Drehachsen der Reihe von Stützgliedern einerseits und der Reihe von Messern anderseits liegen zueinander exzentrisch, so dass die   Stützglieder --35-- während   der Rotation nur im Bereich eines Bogenabschnittes beschränkter Ausdehnung in die   Schlitze   --45-- der Platten --41-- eingreifen, wie aus Fig. 1 zu ersehen ist ; es ist auch klar erkenntlich, dass die Drehung der Stützglieder mittels. der Riemen - infolge des Eingriffes der   Stützglieder --35-- in   einen Teil der Schlitze --45-- eine gleichzeitige Drehung der Messeranordnungen bewirkt. 



  Der nachstehende Teil der Beschreibung bezieht sich hauptsächlich auf   Fig. 1.   Die Eingangszone für das zu Säcken zu verarbeitende Bandmaterial liegt oberhalb der Trommel --15-- zwischen den Messern - und den   Stützgliedern --35--,   die dort infolge ihrer exzentrischen Bahnen voneinander entfernt sind. Die Zuführanordnung umfasst eine Umlenkstange --52--, die am Rahmen der Vorrichtung befestigt ist, sich über die Breite der Trommel erstreckt und deren Achse unter einem Winkel von   45    kreuzt. Es versteht sich, dass dieser Winkel auch geändert werden kann, um verschiedenen   Zulaufwinkeln   des 

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 Vormaterials zur Vorrichtung zu entsprechen.

   Das Vormaterial, normalerweise in Form eines längsgefalteten Bandes, wird über die   Umlenkstange --52-- geführt   und durch diese gewendet, um über ein Walzensystem den   Stützgliedern --35-- zugeführt   zu werden. Das Walzensystem umfasst eine Eingangswalze   --53--, welche   das Material von der   Stange --52-- empfängt ; von   dort läuft das Vormaterial durch den Walzenspalt zweier Vorschubwalzen --54, 55--, die es mit einer solchen Vorschubgeschwindigkeit an die Stützglieder heranbringen, dass zwischen den Stützgliedern nicht dargestellte Schleifen gebildet werden. 



  Eine Reihe von endlosen   Führungsbändern --55a--,   die um die Walze --55-- und weitere Walzen --56 bis 59-- geschlungen sind, halten das Vormaterial gegen die   Stützglieder --35--.   Die Führungsbänder können, falls erforderlich, gezahnt sein, um von den Walzen zwangläufig angetrieben zu werden. Die Führungsbänder erstrecken sich bis zu der Zone, in der die Bahn der Messer --49-- jene der   Stützglieder --35-- schneidet,   so dass die Materialschleifen festgehalten werden, bis sie auf die Messer   --49-- zu liegen   kommen. 



   Zur Erleichterung des Einfädelns des Vormaterials in den Walzenspalt kann die Walze --55-- von der Walze --54-- mittels eines Hebels --58a-- abgehoben werden, der durch einen auf der Achse der Walze - angeordneten Exzenter bewegbar ist. 



   Das Formen und Auswerfen der Säcke erfolgt im unteren Teil der Vorrichtung. Ein Zylinder --60-ist drehbar derart gelagert, dass ihre Umfangsfläche der Bahn der Stützglieder --35-- benachbart ist; eine Reihe von   Bändern --61--,   die eine Halteeinrichtung bilden, läuft um den Zylinder --60-- und um eine weitere Walze --62--, wobei sie von einer Spannwalze --63-- gestreckt wird, um das Vormaterial bzw. die geformten Säcke an den   Stützgliedern --35-- zu   halten, während die Säcke fertiggestellt und auf ihr Auswerfen vorbereitet werden. Der Zylinder --60-- ist zu einem nachstehend beschriebenen Zweck an seinem Umfang mit   Saugöffnungen --64-- versehen ; an   sie schliesst ein Tisch --65-- an, auf dem die fertigen Säcke gestapelt werden. 



   Längs der Breite der Stützglieder ist eine Reihe von   Bürsten --66-- angeordnet,   um das Vormaterial in der Fertigstellungszone der Vorrichtung zu strecken. 



   Die Vorrichtung wird von einem nicht gezeigten Motor über ein Untersetzungsgetriebe und zwei auf einer gemeinsamen Welle --68-- sitzende Scheiben --67-- angetrieben, die Umfangsverzahnungen aufweisen, um mit den auf die Stützglieder einwirkenden verzahnten Riemen --38-- zusammenzuarbeiten. 



  Die Messeranordnungen werden, wie vorstehend bereits erwähnt wurde, durch Eingreifen von Stütz-   gliedern   --35-- in Schlitze --45-- mitgenommen, und die Mitnahme der Trommel --15-- mit der Heizeinrichtung erfolgt durch Berührung mit dem an den Messern liegenden Vormaterial im unteren Teil der Vorrichtung. Der Zylinder --60-- wird von der Welle --68-- der Scheiben --67-- über Zahnräder angetrieben, deren Übersetzung so gewählt ist, dass die   Saugöffnungen --64-- des   Zylinders mit den sich vorbeibewegenden aufeinanderfolgenden   Stützgliedern --35-- zu   einem nachstehend beschriebenen Zweck übereinstimmen. Die Vorschubwalzen --54, 55-- sind ebenfalls mit der Welle --68-- entweder durch ein Riemen- oder ein Zahnradgetriebe verbunden. 



   Eine Einrichtung zur visuellen Anzeige einer bestimmten Anzahl gelieferter Säcke umfasst einen schwenkbar montierten   Reibungsarm --69--,   der durch ein Zahngetriebe von dem Zylinder aus betätigt wird, um in bestimmten Intervallen an dem   Stützglied --35-- am   Einlauf der Säcke zum Zylinder für einen Augenblick anzuliegen und den darüberlaufenden Sack etwas zu verschieben, so dass in dem Stapel auf dem   Tisch --65-- eine   Unstetigkeit sichtbar wird. 



   Über dem oberen Teil der Trommel --15-- ist eine Wärmeabschirmung in Form eines Wassermantels - vorgesehen. Ausserdem sind an den Seitenwänden der Trommel --15-- Isolierplatten angeordnet, um eine weitere Wärmeabschirmung zu bewirken ; sie sind zweiteilig ausgeführt und zwecks Inspektion der Heizelemente --25-- abnehmbar befestigt. In der gemäss Fig. 2 linken Trommelwand sind Inspektions-   öffnungen --71a-- (Fig. 1)   ausgespart, so dass das Innere der Trommel nach Abnehmen der entsprechenden Isolierplatte zugänglich ist. Ein schwenkbares Abstreifmesser --71-- ist an der Aussenseite der Trommel - angeordnet, um anhaftende Rückstände entfernen zu können und in einem am Wassermantel --70-angebrachten gekrümmten Fortsatz --72-- zu sammeln, der zwecks Reinigung abnehmbar ausgebildet sein kann.

   Das Schwenken des Abstreifmessers erfolgt mittels eines nicht gezeigten eigenen Motors und Getriebes. 



   Von der Zone, in welcher sich die   Stützglieder --35-- nach   Durchlaufen der Lieferzone für die fertigen Säcke wieder von den Messern entfernen, erstreckt sich ein Schild --73-- bis zur Eingangswalze 

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 --52-- eingeführt,anzuordnen ; es können auch sowohl in den Messern als auch in der Trommel Wärmequellen vorgesehen werden. 



   Es versteht sich, dass der Ausstoss von Säcken mittels einer erfindungsgemässen Vorrichtung viel grösser sein kann als mittels üblicher Vorrichtungen zum Herstellen solcher Säcke, bei denen die Kanten der Säcke in einer geschlossenen beheizten Presse verschweisst werden. Bei dieser konventionellen Vorrichtung wird in dem Intervall, während die Rohlinge zugeführt werden, keine Wärme an diese abgegeben. Eine erfindungsgemässe Vorrichtung hat hingegen gegenüber der herkömmlichen intermittierenden Arbeitsweise den Vorteil eines kontinuierlichen   Zufuhr- un   Heizprozesses, bei dem bereits weiteres Vormaterial in die Heizzone eintritt, während ein Sack an seinen Kanten verschweisst und abgetrennt wird ; überdies wird das Schweissen nachfolgender Säcke bereits vorbereitet, bevor die vorhergegangenen Säcke fertiggestellt sind.

   Dadurch wird der Ausstoss je Zeiteinheit gegenüber der vorstehend angeführten üblichen Vorrichtung sehr erheblich vergrössert ; ausserdem kann eine weitere Steigerung des Ausstosses durch Verkleinern der Teilung der Stützglieder --35-- und somit der Messer --49-- erzielt werden. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Vorrichtung zum Herstellen von Gegenständen durch Heisssiegeln,   z. B.   von Rohren oder Säcken, aus einem Materialstreifen, der zwei übereinanderliegende Lagen aufweist, die unter Wärmeeinwirkung miteinander verschweissbar sind, mit zwei Reihen von mit gegenseitigem Abstand angeordneten Stützgliedern, die von gegenüberliegenden Seiten des Materialstreifens her mit diesem in Eingriff bewegbar sind, um den Streifen in Zickzackform abzustützen, mit einer Einrichtung zum gegenseitigen Verschweissen der beiden Streifenlagen in Querrichtung des Streifens an oder nahe den den Streifen auf der einen Seite der Zickzackformation abstützenden Stützgliedern und zum Abtrennen der einzelnen Gegenstände vom Streifen sowie einer Einrichtung zum Abnehmen der geformten Gegenstände von den bewegten Stützgliedern,

     dadurch gekennzeichnet, dass   die Einrichtung (60) zum Abnehmen der geformten Gegenstände auf der der Schweiss-und Trenneinrichtung (15) gegenüberliegenden Seite der Zickzackformation angeordnet ist, wobei die Gegenstände in gefaltetem Zustand und einander überlappend von den   Stützgliedern   (35) abnehmbar sind. 
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Claims (1)

  1. Einrichtung zum Abnehmen der geformten Gegenstände einen drehbaren Zylinder (60) aufweist, der an seinem Umfang mit Saugöffnungen (64) versehen ist, die mit je einem zugeordneten Stützglied (35) der Reihe von Stützgliedern, welche den Streifen auf der gegenüberliegenden Seite der Zickzackformation abstützen, zusammenwirken, um einen in Anlage an diesem zugeordneten Stützglied gehaltenen Gegenstand in gefaltetem Zustand abzunehmen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Stützglieder eine Halteeinrichtung (61) vorgesehen ist, welche jeden geformten Gegenstand bis zu seiner Abnahme in Anlage am zugeordneten Stützglied (35) hält.
AT395775A 1973-07-12 1975-05-23 Vorrichtung zum herstellen von gegenstaenden durch heisssiegeln, z.b. von rohren oder saecken AT345085B (de)

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