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Die Erfindung betrifft einen Heizlüfter mit einem Zuluft- und Abluftöffnungen für die Gebläseluft aufweisenden Gehäuse, dessen Gebläsemotor mit Gebläserad gemeinsam mit einem Heizregister und den elektrischen Schalt-und Regelorganen von einem Gehäuseteil getragen und von einem angesteckten Gehäuseteil abgedeckt sind.
Bei Heizlüftern (DE-OS 1579745) ist es bekannt, das Lüftergehäuse durch einen als Montageplatte für das Gebläse und das Heizregister sowie die Schaltelemente dienenden Bodenteil und einem haubenartigen Abdeckteil zu bilden.
Der Bodenteil dieser Heizlüfter ist mit den Konturen der Einbauelemente entsprechenden Ausbuchtungen versehen, die als Nachteil die Träger und Befestigungsmittel für die Einbauelemente nur schwer zugänglich aufnehmen. Bei weiter bekannten Heizlüftern (DE-OS 2139036, AT-PS Nr. 189724, GB-PS Nr.
945, 067 und Nr. 1, 261, 002) sind das Gebläse und das Heizregister bzw. die Schalt- und Regelorgane an verschiedenen Gehäuseteilen festgelegt, was die Montage dieser Heizlüfter erschwert. Schliesslich stellen sich bei andern Heizlüftern (DE-OS 2127888, DE-AS 1223124) Montageschwierigkeiten dadurch ein, dass das Heizregister bzw. Baugruppen zwischen zusammensteckbaren Gehäuseteilen, insbesondere durch Klemmung, fixiert sind. Abgesehen davon, dass bei diesen Heizlüftern die Montage erschwert ist, gestaltet sich auch die Verdrahtung der Baugruppen umständlich.
Es ist Aufgabe der Erfindung den baulichen Aufwand bei Heizlüftern zu verringern und die Montage derselben zu erleichtern.
Nach der Erfindung ist dies dadurch erreicht, dass als Gehäuseteile ein mit Zuluftöffnungen versehener luftaustrittsseitig offener Kasten und ein über die Offenseite des Kastens greifender angesteckter Deckel dienen, der eine mit angeformten Gitterstäbe übergriffene Abluftöffnung und in den Kasten einragende streifenförmige Träger für den Gebläsemotor, das Heizregister und die Schalt-, Regelund Kontrollorgane aufweist.
Diese Aufteilung des Gehäuses ermöglicht die Verwendung einfacher einstückiger Spritzformteile.
Ausserdem gestattet sie eine weitgehende Vormontage der Einbauelemente ohne Gehäusebeschränkung am Deckel, und die so gebildete Baueinheit durch einen einfachen Steckvorgang in dem nurmehr als Abdeckung dienenden Kasten zu halten.
Bei einer bevorzugten Ausführung kann der Träger des Gebläsemotors durch Eingreifen seines freien Endes in eine im Kasten ausgebildete Stütztasche eine zusätzliche Abstützung erhalten. Ferner können die Träger für das Heizregister in Nuten Stützen für die Heizregister aufnehmen, die miteinander ein einfaches Heizregister und eine einfache Anordnung desselben ergeben.
In weiterer Ausgestaltung des Heizlüfters ist noch vorgesehen, den Kasten durch zwei übereinander lösbar fest verbundene Schalen zu bilden, wodurch ein Gehäuseteil entfernbar und eine freie Zugänglich- keit zum Innenraum des Heizlüftergehäuses gegeben ist.
Die Handhabung des Heizlüfters lässt sich fernerhin noch dadurch vereinfachen, dass der Kasten an dem der Offenseite abgewandten Ende aussen eine als Griffmulde dienende Einziehung od. dgl. aufweist.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen an Ausführungsbeispielen verdeutlicht. Es zeigen : Fig. 1 einen Heizlüfter in Seitenansicht, Fig. 2 einen Heizlüfter in Draufsicht, Fig. 3 einen Teilschnitt eines Gehäusevorderteils, perspektivisch, die Fig. 4 bis 6 Heizlüfter in Vorderansicht mit verschiedenen Lüftungsgittern, Fig. 7 einen Heizlüfter in Seitenansicht, teilweise geschnitten und Fig. 8 einen Heizlüfter in Draufsicht, teilweise geöffnet mit Verdeutlichung der Abluftöffnung.
Das Gehäuse-l--nach den Fig. 1 bis 3 ist durch einen kastenförmigen Gehäuserückteil und einen deckelartig ansteckbaren Gehäusevorderteil-l"-gebildet. Bevorzugt sind die beiden Gehäuseteile -- !' und 1"-aus einem plastisch verformbaren Werkstoff ausgeformt und im Bereich einer am Geh usevorderteil --1"-- ausgebildeten Absetzung --2-- aneinander ausgerichtet. Der Gehäusevorderteil - -1"-- weist unter- und oberhalb der Abluftöffnung --3-- Leisten --4-- auf, an denen ein Heizregister --5- festlegbar ist. Die Leisten können auch als Träger von in Nuten --4'-- einschiebbaren Stützen dienen, die eine Heizwicklung tragen.
Der Gehäusevorderteil--l"-ist ausserdem mit einer Konsole --6-als Träger für Schalt- und Regelorgane --6'-- versehen, die beim Anstecken des Gehäusevorderteils Ausnehmungen --7-- im Gehäuserückteil --1'-- durchgreifen. Am Gehäusevorderteil ist ferner eine Leiste --8-- fest angeordnet, auf der ein Motor --9-- mit Gebläserad --10-- fest aufgebracht ist. Zur Stabilisierung ist die Leiste --8-- beim Ausführungsbeispiel mit ihrem freien Ende in eine Tasche --11--
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des Gehäuserückteils --1'-- eingebracht und an den Begrenzungsflächen derselben abgestützt. Das Gebläserad-10-- dreht unter einer durch Stege --12'-- übergriffenen Zuluftöffnung --12--.
Beim Heizlüfter nach der Fig. 4 erstrecken sich über die Frontseite des Gehäusevorderteils --1"-- Leisten --15--, die gemeinsam ein die Abluftöffnung --3-- übergreifendes Lüftungsgitter ergeben.
Abweichend ist das Lüftungsgitter beim Heizlüfter gemäss der Fig. 5 durch einander konzentrisch umfassende Leisten --15'-- gebildet. Schliesslich ist beim Heizlüfter nach der Fig. 6 das Lüftungsgitter mit im wesentlichen gleicher Ausgestaltung wie Fig. 4 getroffen, jedoch für die Unterbringung der Schalt- und Regelorgane --6'-- mit einer Ausnehmung --7-- im Bereich der Leisten --15-- versehen. Die Schalt-und Regelorgane sind hiebei wieder am Gehäusevorderteil festgelegt.
Zur leichten Handhabung beim Transport ist in der Rückseite des Gehäuserückteils-l'-eine als Griffmulde dienende Einziehung --16-- eingeformt.
Beim Gehäuse des Heizlüfters gemäss der Fig. 7 ist der Gehäuserückteil--1'-durch Schalen-20 und 21-- gebildet. Die Schalen --20, 21-- sind im Bereich eines Falzes --22-- ausgerichtet miteinander verbunden. Der Motor --9-- ist unmittelbar auf der Gehäuserückteilhälfte-20-- fest aufgebracht.
Zur weiteren baulichen Vereinfachung des Heizlüfters ist, wie in Fig. 8 erkennbar, das Gebläserad --10-- mit Motor --9-- von oben vorne gesehen zur linken Seitenwand --23-- und zur Rückwand --24-- versetzt im Gehäuse untergebracht und läuft in Uhrzeigerdrehrichtung um. Auf die Anordnung der üblichen, das Gebläserad --10-- mit grösser werdendem Abstand umfassenden Luftleitwand ist dabei verzichtet. Beim Umlaufen des Gebläserades stellen sich im Gehäuse ein Überdruck und Wirbel --25, 26-ein, die gemeinsam mit den Wandungen des Gehäuses die Abluft über Streckenabschnitte zum Heizregister - und weiter zu einer zur linken Seitenwand --23-- versetzten Abluftöffnung --3-- leiten.
Der Fortfall von Luftleitwänden führt zu einem besonders einfachen Aufbau des Heizlüfters und direkten Heranführung der Raumluft an die Schalt- und Regelorgane --6'--, um so die Voraussetzung zu exakten Schaltungen zu geben.