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Die Erfindung betrifft eine Heissluftdusche mit einstückigem, rohrförmigem Gehäuse, in dem eine aus einem Lüftermotor und einem mit diesem durch einen Formteil verbundenen Heizkörper bestehende Baueinheit gehaltert ist und welches mit parallel angeordneten rechteckigen Durchbrüchen für den Schieber eines Schalters versehen ist, wobei der Formteil auf der einen Seite rechtwinkelig abgebogene Lappen aufweist, die im
Lagerschild des Lüftermotors befestigt sind.
Es sind Heissluftduschen mit in einem Gehäuse untergebrachtem und zu einer Baueinheit vereinigtem
Heizkörper, Lüftermotor und Lüfter bekannt, bei denen das Gehäuse aus zwei Längshälften besteht und die einzelnen Elemente oder Baugruppen der Heissluftdusche in eine Schalenhälfte montiert werden, wozu zur
Halterung besonders ausgebildete Vertiefungen vorgesehen sind. Anschliessend wird die andere Schalenhälfte des
Gehäuses aufgelegt und beide Hälften durch Schrauben verbunden. Bei der Verwendung von Schiebeschaltern kann entweder der Schalter mit in die eine Gehäuseschale montiert werden oder er ist auf dem Gehäuse mit
Schrauben verbunden.
Derartige Heissluftduschen weisen verschiedene Mängel auf. Durch die Schalenbauweise des Gehäuses bedingt, müssen zwei verschiedene Schalen verwandt werden, wovon die eine mit den bekannten Aussparungen in ihrer Herstellung, auf Grund des zur Verwendung kommenden Materials, einem Kunst- oder Spritzstoff, zu
Einfallstellen neigt.
Des weiteren ist meist nach einem Preys- odeur Spritzvorgang ein gewisser Verzug der Form zu verzeichnen, so dass die Gehäusehälften an ihren Auflageflächen noch überschliffen werden müssen. Ausserdem müssen, um ein
Sperren der Schalenhälften beim Zusammenbau zu vermeiden, mehrere Schrauben verwandt werden. Es ist auch nicht zu vermeiden, dass die beim Zusammenbau entstehende Naht und die Schraubenköpfe zu
Schmutzansammlungen führen und das Aussehen der Heissluftdusche dadurch leidet. Die Verwendung von
Schiebeschaltern stösst hinsichtlich der Befestigung in der Schalenhälfte ebenfalls auf Schwierigkeiten.
Der Zweck der Erfindung ist die Beseitigung der Mängel des Standes der Technik.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Heissluftdusche mit in einem Gehäuse untergebrachtem und zu einer Baueinheit vereinigtem Heizkörper, Lüftermotor und Lüfter zu schaffen, bei der die in einer Gehäuse- bzw. Schalenhälfte zur Halterung der einzelnen Elemente oder Bauteile der Heissluftdusche vorgesehenen
Vertiefungen, die zur Verschmutzung neigenden Gehäusehälften und sichtbaren Schraubenköpfe in Fortfall kommen, ein einfacher Einbau des Schiebeschalters im Gehäuse gewährleistet ist und in der Herstellung das
Gehäuse für die Heissluftdusche vereinfacht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass eine Heissluftdusche mit einstückigem, rohrförmigem Gehäuse, in dem eine aus einem Lüftermotor und mit diesem durch einen Formteil verbundenen Heizkörper bestehende Baueinheit gehaltert ist und welches mit parallel angeordneten rechteckigen Durchbrüchen für den Schieber eines Schalters versehen ist, wobei der Formteil auf der einen Seite rechtwinkelig abgebogene Lappen aufweist, die am Lagerschild des Lüftermotors befestigt sind, und dass der Formteil auf der zum Heizkörper gerichteten Seite U-förmig ausgebildete Klemmstücke und Anschlagwinkel zur Aufnahme und Festlegung des Heizkörpers besitzt, dass ein Bügel mit daran angebrachten Stützbolzen die Seitenteile des Formteiles verbindet und dass über die Seitenteile des Bügels hinaus verlängerte Schenkel als Führungen für den Schiebeschalter vorhanden sind,
und dass zum Einjustieren des Schiebeschalters ein Gewindeloch für eine Schraube vorgesehen ist und dass mittig zu den Durchbrüchen auf der gegenüberliegenden Seite des Gehäuses ein weiterer Durchbruch zur Betätigung der Schraube angeordnet ist.
Die weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, dass der Schiebeschalter Führungsstege aufweist und mit den seitlich angeordneten Stegen an den Schenkeln des mit Stützbolzen versehenen Bügels zu verschieben ist.
Die technischen und technisch-ökonomischen Auswirkungen der Erfindung sind eine vereinfachte Montage, vereinfachte Gehäuseherstellung, Einsparung von qualifizierten Arbeitskräften und dadurch bedingt billigere Herstellung der Heissluftduschen.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen : Fig. 1 eine Ansicht der Heissluftdusche ohne Gehäuse, Fig. 2 eine Ansicht der Heissluftdusche mit Gehäuse, teilweise im Schnitt und eingebrachtem Reflektor, Fig. 3 einen Schnitt durch das Gehäuse mit Formteil und Bügel für die Vereinigung von Heizkörpern, Motor und Lüfter, Fig. 4 einen Schnitt durch den Keramikkörper des Heizkörpers und den Formteil des Lüfters. Die Fig. 5a bis 5c zeigen den Formteil mit Bügel in Seitenansicht und Draufsicht im Schnitt. Die Fig. 6 zeigt eine Teilansicht des Gehäuses mit eingebrachter Baueinheit-Heizkörper-Schiebeschalter mit Aufnahmestück und Motor in nicht befestigtem Zustand, Fig. 7 dasselbe in befestigtem Zustand, Fig. 8 eine Draufsicht auf das Gehäuse mit rechteckigen Durchbrüchen und Fig. 9 einen Schnitt durch ein Gehäuse mit Durchbruch.
An einem Formteil--12--befinden sich zwei Führungsstücke--15--zur verschiebbaren Aufnahme des Schiebeschalters--l--in vertikaler Richtung mit seinen Führungen--20--. In der Verlängerung der
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ausgebildet ist und mit einem Zugentlastungsklemmstück --36-- für das Kabel --21-- versehen ist. Auf der einen Seite des Bügels-17--befinden sich am Formteil --12-- zwei rechtwinkelig abgebogene Lappen --22-- mit Durchbrüchen --25-- zwecks Aufnahme der Schraubenbolzen --23-- und Befestigung des elektrischen Lüftermotors-2--an seinen Lagerschildern --13--.
Entgegengesetzt der abgebogenen Lappen - sind zwei Klemmstücke --16-- zur Aufnahme des Heizkörpers-3-, bestehend aus dem Kermaikkörper --30-- und der Heizspirale--32-, vorgesehen. Nach dem Inneren des Formstückes - -12-- zu sind rechtwinkelig abgebogene Lappen--24--angebracht, die zur Begrenzung der Einbautiefe des Heizkörpers --3-- dienen. Vor dem Einbringen der Heissluftduschenbauteile, die zu einer Baueinheit vereinigt sind, wird die Verstellschraube --9-- soweit zurückgedreht und der Schiebeschalter --1-- in seinen Führungsstücken-15-dabei manuell zurückgedrückt, bis die Schieber --6-- mit dem Durchmesser - des des Stators --5-- des elektrischen Lüftermotors --2-- fluchten.
Nunmehr kann die Baueinheit
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-3 ; 1 ; 2 ; 31-- in--33-- des Gehäuses --4-- gesichert ist, und ein Reflektor--19--, der zur Wärmeabstrahlung gegen auftretende überhitzung dient. Durch den Reflektor --19-- ist es möglich, nicht nur Press-, sondern auch Spritzmasse für das Gehäuse --4-- zu verwenden.
Zur einwandfreien Befestigung des Heizkörpers-3-in den Klemmstüeken-16-und rechtwinkelig abgebogenen Lappen --22-- dient die Druckfeder --28--, durch die auftretende Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden. Nach Aufbringen des in den Zeichnungen angedeuteten Lüfters--31--auf den Wellenstumpf--29--des Lüftermotors--2--wird das Gehäuse --4-- durch einen mittig mit Luftaustrittsöffnungen versehenen und gegen Drehen gesicherten Schraubenverschluss, der in den Zeichnungen nicht dargestellt ist, abgedeckt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Heissluftdusche mit einstückigem, rohrförmigem Gehäuse, in dem eine aus einem Lüftermotor und einem mit diesem durch einen Formteil verbundenen Heizkörper bestehende Baueinheit gehaltert ist und welches mit parallel angeordneten rechteckigen Durchbrüchen für den Schieber eines Schalters versehen ist, wobei der Formteil auf der einen Seite rechtwinkelig abgebogene Lappen aufweist, die am Lagerschild des Lüftermotors
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des Formteiles (12) verbindet, dass über die Seitenteile des Bügels (14) hinaus verlängerte Schenkel (15) als Führungen für den Schiebeschalter (1) vorhanden sind, dass zum Einjustieren des Schiebeschalters (1) ein Gewindeloch für eine Schraube (9) vorgesehen ist und dass mittig zu den Durchbrüchen (7) auf der gegenüberliegenden Seite des Gehäuses (4)
ein weiterer Durchbruch (8) zur Betätigung der Schraube (9) angeordnet ist.
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