AT3440U2 - Vorrichtung zum präparieren von schipisten - Google Patents

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AT3440U2
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Reinhold Habernig
Ingo Hopfgartner
Harald Dipl Ing Wedenig
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Reinhold Habernig
Ingo Hopfgartner
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Abstract

Gegenstand der Erfindung ist eine rohrförmige Vorrichtung zum Präparieren von Skipisten, bestehend aus einem Rohr (1) mit angebautem Manometer (5), Durchflusseinstellvorrichtung (6) und verschiedenen, auswechselbaren, nach unten sprühenden Sprühdüsen (7). Die Neuheit liegt in der besseren Kontrollmöglichkeit des Druckes im Rohr mit Hilfe des angebauten Manometers (7) und der angebauten Durchflusseinstellvorrichtung (6). Breit und tief sprühende Sprühdüsen (7) können gleichzeitig verwendet werden. Die oberflächliche Befeuchtung des Schnees durch Breitstrahldüsen beschleunigt das Frieren durch die entstehende Verdunstungskälte. Mehrere derartige Rohre (1) können zusammengefügt werden. Erfindungsgegenständlich ist des Weiteren das Präparieren von Skipisten mit Hilfe einer Vorrichtung zum Präparieren von Skipisten, bei welchem Verfahren die Vorrichtung zum Einsprühen des Wassers periodisch kurzzeitig in gleicher Position gehalten wird, um danach zur nächsten Einsprühposition versetzt zu werden.

Description


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   Die Erfindung betrifft das technische Gebiet des   Präparieren   von Skipisten durch Versprühen von Wasser 
Der Stand der Technik ist es, Wasser oberflächlich aufzusprühen oder mit Hilfe von   ..lnjektionssprühbalken" oder   dergleichen Wasser in die Schneedecke einzubringen. und dabei durch Einstellung der Vorschubgeschwindigkeit bzw. Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges. auf welchem   der..

   Injektionssprühbalken" montiert ist.   Tiefe der Vereisung und damit die Härte der Piste abzustimmen Dem Stand der Technik entsprechend sind alle Düsen gleich ausgebildet, und die Einstellung des Sprühdruckes erfolgt mittels Absperrarmatur an der   Wasserentnahmestelle   (meistens ein Hydrant) Nach dieser Methode präparierte Pisten zeigen erfahrungsgemäss Unzukömmlichkeiten, wie ungleichmässige örtliche Härteverteilung (sowohl horizontal als auch vertikal), Eisplatten, mangelndes Verfrieren des präparierten Schneevolumens.

   Wasseraustritt am Hangende, welche beispielsweise für den Skirennbetrieb als inakzeptabel eingestuft werden 
Die technische Aufgabe, welche gelöst werden soll, ist es, eine Vorrichtung zum Präparieren von Skipisten zu finden, und ein zugehöriges Präparierungssverfahren, welche Vorrichtung bei richtiger Anwendung das gleichmässige, kontrollierte Durchhärten der Skipiste ermöglicht, und welches Präparierungsverfahren die oben erwähnten Nachteile weitestgehend vermeidet. 



   Erfindungsgemäss wird die Aufgabe gelöst (Fig. 1), indem ein horizontales (beziehungsweise annähernd schipistenparalleles) Rohr mit nach unten gerichteten auswechselbaren, oft verschiedenartigen, Düsen versehen wird. indem dieses Rohr mit einem Manometer und am Wasserzufluss mit einer stetig verstellbaren Absperrarmatur, beispielsweise Schieber oder Kugelhahn versehen wird. und indem die Pistenpräparierungsvorrichtung nicht gleichmässig über die Piste bewegt wird, sondern kurze Zeit (typischerweise   I - 5   Sekunden) an einer Stelle belassen wird, danach um eine kleine Strecke (typischerweise 5 - 15 cm) weiterbewegt wird, um dann wieder kurze Zeit an dieser Stelle belassen zu werden, und so weiter. 

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   Das Anbringen einer Absperrarmatur am Wassereintritt in die   Pistenpräparierungsvor-   richtung ermöglicht es dem Bedienungspersonal, den Innendruck in der Pistenpräparierungsvorrichtung-und damit die   Sprühintensität - durch   Betätigen der   Absperrarmatur   ausreichend konstant zu halten. Bei der dem Stand der Technik entsprechenden Ausführung ändert sich der Innendruck als Funktion der Höhendifferenz zur Wasserentnahmestelle. Das erfindungsgemässe kurzzeitige Belassen und   nachmalige   Versetzen der Pistenpräparierungsvorrichtung gibt dem Wasser die erforderliche Zeit, um die gewünschte Eindringtiefe zu erreichen. 



   Das Anbringen einer Absperrarmatur am Wassereintritt in die Pistenpräparierungsvorrichtung oder nahe an der   Pistenpräparierungsvorrichtung   im Verlauf der Wasserzuführung verhin-   delt   das druckverringerte Auslaufen eines grossen Wasservolumens, wenn im Verlaufe des Präparierens an eine andere   Wasserentnahmestelle   umgesteckt wird. Das druckverringerte Auslaufen eines grossen Wasservolumens aus einem dem Stand der Technik entsprechenden Sprühbalken führt ansonsten erfahrunggemäss zur Bildung von Eisplatten. 



   In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Absperrarmatur nahe an der Pistenpräparierungsvorrichtung. im Verlauf der Wasserzuführung, angebracht. 



   In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind an der Pistenpräparierungsvorrichtung verschiedene Düsen angebracht. Düsen, aus welchen ein dünner, scharfer Wasserstrahl austritt, fördern Wasser in die erforderliche Tiefe der Schneedecke. Das Einfügen von Düsen unterschiedlicher Innendurchmesser (typischerweise 0, 4 bis   3, 0 mm   Dicke) ermöglicht-zusätzlich zum Absperrorgan - die Eindringmenge und Eindringtiefe in die Piste als Funktion der Schneeverhältnisse wie erforderlich einzustellen. Die zusätzliche Verwendung von Düsen mit   V- fönni-   gem bzw. kegelförmigem Wasserstrahl befeuchtet die oberen Schneelagen bevorzugt. Auch diese Düsen mit V-förmigem bzw. kegelförmigem Wasserstrahl können je nach Bedarf mit verschiedener Geometrie eingesetzt werden.

   Durch Verwendung verschiedener Düsen lässt sich die gewünschte Verteilung der Schneebefeuchtung über die Tiefe in einem Arbeitsgang erreichen Die gegenüber dem Stand der Technik erreichbare verstärkte Befeuchtung des Schnees in den oberen 

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 Schichten Fördert das Frieren des präparierten Schnees durch Verdunstungskälte und beschleunigt das Durchfrieren des befeuchteten Schneevolumens. 



   In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Befestigung der Wasserzuleitung mit einem Bajonettverschluss bzw.   Feuerwehrbajonettverschluss.   In einei weiteren bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Befestigung der Wasserzuleitung mit eine Kamlockkupplung. 



   In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können Sprührohre fest und druckdicht, aber lösbar, miteinander verbunden werden Diese Verbindung kann beispielsweise erfolgen mit-   tels Bajonettverbindung, Kamlockkupplung.   Gewinde, Rohrkupplung. Flanschverbindung oder Muffenverbindung. Durch die grössere   Rohrlänge   wird ein in   Rohrrichtung   breiterer Streifen der Piste in einem Arbeitsgang befeuchtet. und dadurch eine wesentliche Einsparung an Arbeitszeit erzielt. 



   In einer weiteren bevorzugten Ausfuhrungsform besteht die Pistenpräparierungsvorrichtung aus mehreren parallelen Rohren mit nach unten gerichteten auswechselbaren Düsen. Es wird ein senkrecht zur Rohrrichtung breiterer Streifen der Piste in einem Arbeitsgang befeuchtet, eine grö- ssere Versatzbreite ermöglicht und dadurch eine wesentliche Einsparung an Arbeitszeit erzielt. 



   In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des   Pistenpräparierungsverfahrens   werden über den Stand der Technik hinauf in einem Versuchsfeld durch Präparierungsversuche die den spezifischen   Verhältnissen   und Anforderunges des Bestellers am ehesten gerecht werdenden Parameter der   Präparierung,   wie Verweildauer, Versetzbreite, Wasserdruck und Düsenbestückung festgelegt. 



   In einer bevorzugten Ausführungsform werden eventuell zu   Haltegriffen   führende Haltestangen am Rohr befestigt, um bei manuellem Präparieren ergonomisches Arbeiten zu ermöglichen. 



   Es zeigt die Fig I die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Präparieren von Pisten in Ansicht mit horizontaler Blickrichtung. Das Rohr 1 wird vermittels Haltestangen 2 vom Bedienungspersonal gehalten. Die Haltestangen können mit Schellen 3 am Rohr   I   befestigt sein. An der 

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 Kupplung 4a wird Wasser, beispielsweise vermittels Schlauch aus einem   Hydraten.   zugeführt Die Kupplung 4b, welche im spezifischen Einsatzfall nicht zur Wasserzufuhr verwendet wird, wird vermittels Blindverschluss, Scheibe, Blindflansch oder dergleichen verschlossen. Es kann zur Vergrösserung der Arbeitsbreite an der Kupplung 4b aber auch ein weiters, nicht dargestelltes Rohr (Ausführung ähnlich Rohr   1)   befestigt werden.

   Das Bedienungspersonal kontrolliert der Rohrinnendruck vermittels Manometer 5, und korrigiert im Bedarfsfall mit Hilfe des stetig verstellbaren Absperrorgane 5, beispielsweise Ventil oder Kugelhahn den   Rohrinnendruck.   Das zugeführte Wasser wird von den Düsen 7 in den Schnee gesprüht.

Claims (10)

  1. Ansprüche !) Vorrichtung zum Präparieren von Schipisten, bestehend aus einem Rohr mit Wasseraustrittsdusen, dadurch gekennzeichnet, dass am Rohr ein Manometer angebracht ist.
  2. 2) Vorrichtung zum Präparieren von Schipisten nach Anspruch l, dadurch gekenn- zeichnet, dass an der Vorrichtung nahe dem Wasserzulauf in die Vorrichtung oder im Wasserzulauf nahe an der Vorrichtung zum Präparieren von Schipisten ein Absperrschieber, Ventil, Kugelhahn oder ein anderes, stetig verstellbares, Ab- sperrorgan angebracht ist.
  3. 3) Vorrichtung zum Präparieren von Schipisten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasseraustnttsdùsen auswechselbar ausgeführt sind
  4. 4) Vorrichtung zum Präparieren von Schipisten nach Anspruch !, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedenartige Wasseraustrittsdüsen angebracht sind.
  5. 5) Vorrichtung zum Präparieren von Schipisten nach Anspruch l, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass Wasseraustrittsdüsen angebracht sind, aus welchen ein scharfen Strahl austritt, bzw. solche, aus welchen ein V-förmiger Wasser- strahl austritt.
  6. 6. ) Vorrichtung zum Präparieren von Schipisten nach Anspruch 1, 2,3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass Wasseraustrittsdüsen angebracht sind, aus welchen ein scharfen Strahl austritt, bzw. solche, aus welchen ein kegelförmiger Wasser- strahl austritt.
  7. 7) Vorrichtung zum Präparieren von Schipisten nach Anspruch 1, 2,3, 4,5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Rohre mit Wasseraustrittsclüsen vermittels Bajonettverbindung, Kamlockkupplung, Gewinde, Rohrkupplung, Flansch- <Desc/Clms Page number 6> verbindung oder Muffenverbindung oder anderer lösbarer Verbindung mitei- nander verbunden sind, wobei ein Manometer angebracht ist.
  8. 8.) Vorrichtung zum Präparieren von Schipisten nach Anspruch l, 2,3, 4,5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus mehreren annähernd parallelen horizon- talen bzw. schipistenparallelem Rohren besteht, wobei ein Manometer angebracht ist.
  9. 9. ) Verfahren zum Präparieren von Skipisten, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohr mit nach unten gerichteten Wasseraustrittsdüsen kurze Zeit an einer Stelle belas- sen wird, danach um eine kleine Strecke im Wesentlichen quer zur Längsrichtung der Pistenpräparierungsvorrichtung weiterbewegt zu werden, und bei welchem Verfahren sich das Belassen an einer Stelle und das Weiterbewegen in Folge abwechseln.
  10. 10) Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zu verwendenden Verfahrensparameter von den Ergebnissen einer Versuchspräparierung abgeleitet werden.
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AT1605U3 (de) * 1997-02-17 1997-12-29 Christian Steinbach Injektionssprühbalken

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