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Die Erfindung betrifft einen Eierheber, bestehend aus einem aus Kunststoff im Spritz-oder Druckgussverfahren gebildeten Griff und einer daran unlösbar befestigten Aufnahmeschlinge, die aus dünnen Stahldraht gebildet ist, wobei die Aufnahmeschlinge in bekannter Weise abgewinkelt zum Griff verläuft.
Eierheber sind in den verschiedensten Ausführungsformen, insbesondere als zangen- oder pinzettenartige Geräte bekannt, meist in der Form von auch zum Vorlegen von Speisen geeigneten Mehrzweckgeräten aus rostfreiem oder verchromtem Stahl, und sind somit verhältnismässig teuer. Auch in ihrer einfachsten Ausführung sind derartige Geräte nur sehr arbeitsaufwendig herzustellen.
Weiters sind etwa die Form eines Löffels aufweisende Eierheber bekannt, so auch solche (AT-PS Nr. 186382), bei welchen die Löffelmulde aus einander kreuzenden Fäden gebildet ist, die an dem durch
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Massenfertigung ausschliessen.
Die DE-OS 2052445 bzw. CH-PS Nr. 519896 zeigt einen Eierheber, bei welchem die Aufnahmeschlinge wangenförmige Aufbiegungen aufweist, deren Herstellung nur durch komplizierte Arbeitstakte erfolgen kann. Darüber hinaus dürfte die Befestigung seiner Drahtenden in einen Kunststoffgriff einen eigenen Arbeitsgang unter Wärme- und Druckeinwirkung erfordern, was die Herstellung verteuert. Bei der erstgenannten Lösung hingegen dürfte die Befestigung des in einem Stiel aus verdrilltem Draht auslaufenden Löffelrahmens offensichtlich durch blosses Einstecken in eine Bohrung erfolgen und somit wenig haltbar sein.
Hier, bei der Verbindung der Aufnahmeschlinge mit dem Griff setzt die Erfindung ein und hat bei einem Eierheber der eingangs genannten Art die Schaffung einer schnell und billig herstellbaren und zuverlässigen Befestigung der Drahtenden der Aufnahmeschlinge zum Ziel, die darin besteht, dass der im vorliegendem Beispiel löffelstielartig ausgebildete Griff endseitig eine Längsausnehmung aufweist, die durch eine'mittige Längswand in zwei Kammern unterteilt ist, in welche je ein widerhakenartig in Richtung Mitte zurückgebogenes Ende der Aufnahmeschlinge mündet, derart, dass die Widerhakenschenkel, die Aufnahmeschlinge im Griff fixierend, sich verankernd gegen die Längswand abspreizen.
Somit ist durch blosses Einstecken der Aufnahmeschlingen-Enden eine schnelle, praktisch nur durch Gewaltanwendung lösbare Verbindung der Aufnahmeschlinge mit dem Griff herstellbar, die keine weiteren verteuernde Arbeitsgänge erfordert.
Zur Halterung einer den Hals einer gläserne Kanne umfassenden Metallbandes in einem Griff ist eine ähnliche Griffbefestigung bekannt (GB-PS Nr. 980, 184). Bei dieser Ausführung ist der Griff mit einer Kammer und diese an beiden Seitenwänden mit Raststellen ausgebildet, denen die zurückgebogenen Enden des Metallbandes zugeordnet sind. Abgesehen davon, dass diese Konstruktion eine hohe Fertigungsgenauigkeit erfordert, handelt es sich hiebei um ein vom Sachgebiet des Erfindungsgegenstandes abliegendes Anwendungsgebiet und um keinen Massenartikel, bei welchem Zeiteinsparungen bei der Montage dessen Kosten entscheidend beeinflussen.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 in Seitenansicht und Fig. 2 in Draufsicht dargestellt. Fig. 3 zeigt die Befestigung der Aufnahmeschlinge im Längsschnitt A-B.
Der zweckmässigerweise aus Kunststoff : im Spritz- oder Druckgussverfahren hergestellte, löffelstielartig ausgebildete Griff --5-- weist an seinem unteren Ende eine Ausnehmung auf, die durch eine gemeinsame, mittige Längswand --6-- in zwei Kammern 4'-unterteilt ist.
Die Aufnahmeschlinge --1-- ist aus einen dünnen Stahldraht gebildet und mit nach innen gebogenen Widerhaken in je eine Kammer 4'-eingesteckt, wobei sich die Widerhakenschenkel--2, 3-- gegen die Längswand --6-- spreizen und sich an dieser festkrallen, wodurch, wie bereits erwähnt, eine unlösbare Verbindung der Aufnahmeschlinge --1-- mit dem Griff-5--dureh einfaches Einstecken der Widerhaken bzw. Drahtenden gewährleistet ist.
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