AT34250B - Kippbarer Schmelzofen. - Google Patents

Kippbarer Schmelzofen.

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AT34250B
AT34250B AT34250DA AT34250B AT 34250 B AT34250 B AT 34250B AT 34250D A AT34250D A AT 34250DA AT 34250 B AT34250 B AT 34250B
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melting
melting furnace
furnace
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Louis Rousseau
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Louis Rousseau
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kippbarer Schmelzofen. 



   Die vorliegende Erfindung hat einige Ausgestaltungen an dem durch das   Stamm-   Patent Nr. 5566 beschriebenen kippbaren Schmelzofen (Konverter) zum Gegenstande. 
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 was nicht allein die Ersparnis des oberwähnten Beckens als eines zerbrechlichen und teueren Teiles bedeutet, sondern auch ermöglicht, gewisse Metalle, wie z. B. Gusseisen, einem   Ent-     kohlungsprozesse im   Schmelzofen selbst zu unterziehen. 



   Die besonderen Kennzeichen dieses Schmelzofens bestehen darin, dass in der Wandung des Schmelzbeckens ein Ringkanal angeordnet ist, von dem aus   wagrechte,   gegen die bezüglichen Halbmesser schräg verlaufende Kanäle in das   Schmelzbecken münden,   so dass die durch entsprechend vorgesehene Kanäle aus dem Feuerraum in diesem Ringkanal   eintretenden   Flammengase einerseits das Schmelzbecken gleichmässig beheizen, andererseits schräg gegen das geschmolzene Metall auftreten und es in kreisende   Bewegung   versetzen, während ein Teil dieser Gase das schmelzende Gut selbst durchdringt, so dass ein äusserst lebhafter   Schmelzprozess   erzielt wird. 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 



   Der notwendige Druck der Verbrennungsluft wird durch Kompressoren oder   dgl. r erzeugt   und ist so hoch gehalten, dass selbst, wenn das Metall schon geschmolzen ist, die Flammengase durch die unteren Abzweigungen durch die in Schtnelzung befindliche Metallschicht dringen, während die infolge des kleineren Querschnittes in geringerem Masse durch die oberen schrägen Kanäle eintretenden Flammengase der in Schmelzung befindlichen Masse eine kreisende oder wirbelnde Bewegung erteilen, so dass die Flammengase nicht immer gegen dieselben Partikeln des Metalles auftreffen, sondern im Gegenteile sich die Flammen gleichmässig durch die ganze Masse verteilen und somit eine vollkommen homogene Schmelzung und hochgradiges Erhitzen des Metalles sichern. 



   Der Druck der Verbrennungsluft richtet sich einerseits nach der Höhe des Metalls über der Öffnung i, sowie andererseits nach den Widerständen, welche dieselbe bei ihrem Durchtritt durch die Kohlenschicht findet. Praktisch übersteigt hiebei die erforderliche Windpressung die theoretisch berechnete Höhe um rund 50%. Ist beispielsweise das geschmolzene Gut von einem spezifischen Gewicht 3 und hat ferner dasselbe eine Höhe von 1,65 m über der Öffnung j, so ist praktisch eine Windpressung von rund 1 Atm. erforderlich. Je nach der Höhe der Kohlenschicht und dem Durchbrennen derselben wird der Druck etwas variieren.

   Man kann denselben alsdann 
 EMI2.2 
 Regelung überzeugt man sich in einfacher Weise dadurch, dass man den Verschlussdeckel o etwas hochhebt, um zu sehen, ob die Oberfläche des geschmolzenen Metalls sich in einem mehr oder weniger ausgeprägt brodelnden Zustande befindet. 



   Das Oxydieren des Metalls erfolgt vornehmlich gegen Ende des Schmelzprozesses, wo das ganze Metall fast geschmolzen ist und ferner die Kohlenschicht sich in einem gut durchgebrannten Zustande befindet. In diesem Falle wird der überschüssige Sauerstoff das Oxydieren des Metalls bewirken. 



   Soferne in diesem Schmelzofen Gusseisen behandelt wird, ist es   möglich,   dasselbe im Schmelzofen selbst in Stahl oder Schmiedeeisen überzuführen, was in zweckmässiger Weise unter Anwendung des bekannten Bessemer Verfahrens vollzogen wird. 



   Sobald der Schmelzofen und seine Drehachsen s gekippt wird und der Deckel o entfernt ist, um das geschmolzene Metall zu entleeren, ist durch die Neigung des in Fig. 3 links befindlichen 
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 Abstichöffnung auszutreten ; diesen Nachteil zu verhindern, ist in der Behälterwand ein kleiner Kanal p angeordnet, dessen äusseres Ende am äusseren Ende des oberwähnten Kanales k aus- 
 EMI2.4 
 wie dies aus Fig. 3 leicht zu ersehen ist.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Ausführungsform des kippbaren Schmelzofens nach Patent Nr. 5566, dadurch gekennzeichnet. dass in der Wandung fil) des Schmelzbeckens (b) ein Ringkanal (h) angeordnet ist. von dem aus in zwei Horizonten wagrechte, gegen die bezüglichen Halbmesser schräg verlaufende Kanäle (k und i) in das Schmelzbecken (b) münden, so dass die aus dem Feuerraum (a) in diesen Ringkanal (h) eintretenden Flammengase gleichzeitig das Schmelzbecken beheizen, das ge- schmolzene Metall in kreisende Bewegung versetzen und dasselbe auch teilweise durchdringen können.
AT34250D 1900-09-27 1906-05-31 Kippbarer Schmelzofen. AT34250B (de)

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