AT338013B - Form zum einbetten von praparaten in paraffin u.dgl. - Google Patents
Form zum einbetten von praparaten in paraffin u.dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> In der Pathologie (Medizin) ist es notwendig, Gewebeteile, die eine unregelmässige Gestalt haben, in eine regelmässige Form zu bringen, damit diese weiter untersucht werden können. Im Prinzip wird der vorbehandelte Gewebeteil in eine Form gelegt und es wird diese Form sodann komplett mit flüssigem Paraffin ausgegossen. Nach Erstarren des Paraffins wird der dadurch entstehende Paraffinblock entformt. Dieser Paraffinblock hat in den meisten Fällen ebene, aber nicht zueinander parallel oder rechtwinkelig stehende EMI1.1 auf ein quaderförmiges Holzklötzchen aufgeklebt werden. In die Spannvorrichtung des Schneidegerätes wird anschliessend der Paraffinblock mittelbar über das Holzklötzchen eingespannt und festgehalten. Da es sich bei diesen Arbeiten meistens um Routinearbeiten im Krankenhaus handelt, ist es auch sehr wichtig, dass der Paraffinblock schnell erkaltet. Derzeit werden die verschiedensten Formen zur Herstellung von Paraffinblöcken verwendet : a) Vorgefertigte Kunststofformen Diese bieten den Vorteil, dass sie ohne Zuhilfenahme des quaderförmigen Holzstückchens in die Schnei- devorrichtung eingespannt werden können. Als Nachteil ist anzusehen, dass die Paraffinblöcke nur in einer ganz bestimmten Grösse gegossen werden können und somit auch die Grösse der einzugiessenden Gewebe- stückchen dadurch beschränkt ist. Die Formen sind wieder verwendbar, es muss jedoch das noch zurück- bleibende Paraffin wieder aus den Formen durch Wärmeeinwirkung entfernt werden und es ist diese Arbeit meistens sehr zeitraubend. b) Vorgefertigte Einzelformen aus Papier oder Aluminiumfolie Diese Formen sind meistens nur einmal verwendbare Formen und haben, da die seitlichen Begrenzungs- flächen nicht parallel zueinander stehen, den Nachteil, dass die durch diese Formart erhaltenen Paraffin- blöcke keine parallelen Seitenflächen haben. Deshalb muss auch hier wieder die umständliche und zeitrauben- de Arbeit des Aufkleben des Paraffinblockes auf ein quaderförmiges Holzstückchen durchgeführt werden. Ein Nachteil dieser Form ist weiters, dass sie nur einmal verwendbar sind. c) Formen mit mehreren Abteilungen Diese Formen haben wie die unter b) beschriebenen Formen den Nachteil, dass die Seitenflächen nicht parallel und rechtwinkelig zueinander stehen. d) Formen mit mehreren Abteilungen mit flexiblen Trennstegen ähnlich den im Handel erhältlichen Eis- würfelbehältern oder Eiswürfelbehälter direkt Auch diese Formen haben die unter b) und c) beschriebenen Nachteile. Alle unter a) bis d) beschriebenen Formen haben jedoch den Nachteil, dass die Grösse der durch Ausgiessen erhaltenen Paraffinblöcke nicht variiert werden kann und somit auch die Grösse der in die Formen einzulegenden Gewebestücke bald Grenzen gesetzt sind. Um auch grössere Gewebestücke (Präparate) in Formen auszugiessen, verwendet man e) Formen, bestehend aus zwei rechtwinkeligen Metallwinkeln mit Unterlagsplatte Diese Form hat wohl den Vorteil, dass grössere Präparate mit Paraffin ausgegossen werden können, es kann jedoch immer nur ein Präparat in eine Form eingelegt werden und an den Trennfugen der Metallwinkel und der Unterlagsplatte besteht die Gefahr, dass das Paraffin aus der Form ausfliesst. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es sind in der Zeichnung die Einbettungswanne --1-- und das Trennplättchen-2-zu ersehen. Das Material, aus dem Einbettungswanne und Trennplättchen gefertigt sind, ist ein heiss oder kalt aushärtender Silikonkautschuk mit Eisenoxyd- oder Al-Spänenbeimengungen. Die Verwendung dieser beiden Werkstoffe ergibt einerseits, was den Silikonkautschuk betrifft, eine sehr hohe Elastizität - dadurch leichte Ausformbarkeit und Wiederverwendbarkeit der Form - und anderseits, was Eisenoxyd oder Al-Späne betrifft, eine gute Wärmeleitfähigkeit. Die Form wird nun in der Weise verwendet, dass die verschieden grossen Präparate auf den Boden der Form gelegt werden, anschliessend die Form komplett mit flüssigem Paraffin gefüllt wird und nun durch Einstecken je eines Trennplättchens hinter ein Präparat die Trennung der einzelnen Präparate vorgenommen wird. Durch die gute Wärmeleitfähigkeit erstarrt das Paraffin relativ rasch, es können nun die Trennplättchen aus der Form entnommen werden und die so entstandenen Paraffinblöcke leicht der Form entnommen werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Form zum Einbetten von Präparaten in Paraffin u. dgl., gekennzeichnet durch einen einseitig offenen quaderförmigen Kasten (1) mit mindestens zwei längeren parallel verlaufenden Innenwänden, dessen Körper aus Silikonkautschuk mit darin verteilten Teilchen aus Eisenoxyd, Aluminium oder einem andern gut <Desc/Clms Page number 2> wärmeleitenden Material besteht und durch genau in den Innenraum des Kastens passende herausnehmbare Trennwände (2), die aus dem gleichen Material bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT289874A AT338013B (de) | 1974-04-08 | 1974-04-08 | Form zum einbetten von praparaten in paraffin u.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA289874A ATA289874A (de) | 1976-11-15 |
| AT338013B true AT338013B (de) | 1977-07-25 |
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Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT338013B (de) |
-
1974
- 1974-04-08 AT AT289874A patent/AT338013B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA289874A (de) | 1976-11-15 |
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