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Die Erfindung bezieht sich auf eine Wandkantenbekleidung, bestehend aus einem Holzelement mit durchgehender Oberflächenbeschichtung.
Zum Schutz von Wandkanten sind bereits Schutzleisten bekanntgeworden (österr. Patentschrift Nr. 257129, deutsche Patentschrift Nr. 1919104), die aus glasfaserverstärkten Kunststoffen bestehen, die mit Abstand um die zu schützende Kante angeordnet werden. Als Träger der Schutzleiste wird dabei einerseits verstärkte Wellpappe verwendet, anderseits werden die Ränder der Schutzleiste in Schlitze benachbarter Bauelemente geklemmt.
Weiters ist es bekanntgeworden (USA-Patentschrift Nr. 2, 252, 539) Eckelemente in der Weise herzustellen, dass zwei auf Gehrung geschnittene Teile aneinander gesetzt werden, worauf ihre Aussenflächen durch aufgeklebte Streifen verbunden werden, so dass die beiden Teile eine etwa V-förmige Nut einschliessen. Nach Abwinkelung der beiden Teile wird vorzugsweise an der Innenseite eine streifenförmige Verstärkung über die Ecke angeordnet.
Auch hier bestehen die Elementteile nicht aus Holz, sondern aus einem weicheren, faserigen Material.
Beschichtete und mit einer Nut versehene Holzelemente können aber nicht in der Weise abgewinkelt werden, da die Oberflächenbeschichtung durch den scharfen Knick aufbricht und somit zerstört wird.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung eine Wandkantenbekleidung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, deren Elementkörper entlang einer Wandkante so angeordnet und ausgebildet sind, dass das Aufbrechen der Oberflächenbeschichtung beim Abwinkeln und bei späteren Stössen oder Schlägen mit Sicherheit verhindert wird.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die auf Gehrung stossenden Teile des Elementkörpers und die Oberflächenbeschichtung längs der Kante eine Aushöhlung einschliessen, so dass in an sich bekannter Weise längs der Kante ein Kanal gebildet ist, und die Kante abgerundet bzw. entschärft ist.
Eine besondere Ausführung sieht vor, dass der Kanal mit Klebstoff gefüllt ist, wodurch ein besserer Halt der Kantenbekleidung erreicht wird. Ausserdem liegt dadurch die Kunststoffbeschichtung im Bereich der Kante nicht hohl, sondern gleichmässig über die ganze Länge auf. Eine Beschädigung der Kante ist weder beim Abwinkeln der Beschichtung noch durch normale äussere Einwirkungen möglich.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Wandkantenbekleidung besteht darin, dass nicht nur stumpfund rechtwinkelige, sondern auch spitzwinkelige Mauerecken bekleidet werden können.
In einem Ausführungsbeispiel ist der Kanal im Schnitt dreieckig ausgebildet, doch sind auch andere Querschnittsformen des Kanals möglich, z. B. in Form eines Rechtecks, eines Halbkreises usw. wobei sich auch eine abgeschrägte Kante in der Oberflächenbeschichtung bilden kann.
Die erfindungsgemässe Wandkantenbekleidung eignet sich beispielsweise für um Wandkanten führende Täfelungen, für Tür-oder Fensterfutter. Dabei kann in speziellen Fällen eine Täfelung durch die erfindungsgemässe Wandkantenbekleidung unter Einbeziehung der Türöffnung von einem Raum in den andern durchgehend ausgeführt sein.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand der Figuren der Zeichnungen eingehend beschrieben. Die Fig. la
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In den Zeichnungen wird mit--l--die durchgehende Oberflächenbeschichtung und mit--2--der Elementkörper bezeichnet.
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Kanal--3--, der bevorzugt mit Klebstoff gefüllt ist.
Je nach Querschnitt des Kanals--3--, der bevorzugt dreieckig ist, entsteht beim Abwinkeln eine
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Die für die erfindungsgemässe Wandkantenverkleidung verwendeten Holzelemente können sowohl mit beispielsweise aus Edelhölzern erzeugten Furnieren beschichtet sein, wobei die Furniere durch eine durchsichtige Kunststoffbeschichtung, beispielsweise aus PVC geschützt sein können, als auch aus veredelten Spanplatten mit Kunststoffbeschichtung bestehen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Wandkantenbekleidung bestehend aus einem Holzelement mit durchgehender Oberflächenbeschichtung,
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Oberflächenbeschichtung t1) längs der Kante (7) eine Aushöhlung einschliessen, so dass in an sich bekannter Weise längs der Kante (7) ein Kanal (3) gebildet ist, und die Kante (7) abgerundet bzw. entschärft ist.
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