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Die Erfindung betrifft ein Haushaltgerät, insbesondere Geschirrspülmaschine oder Herd, mit einem Rahmen aus wenigstens einer vertikalen Strebe sowie einer horizontalen Traverse und mit einem im Gerät hinten eingesetzten Ausgleichsgewicht, welches auf der horizontalen Traverse des Rahmens sitzt und an seiner Strebe mit Befestigungsgliedern befestigt ist, welche an einem durch eine Ausnehmung begrenzten Ansatz des
Ausgleichsgewichtes angreifen.
In der deutschen Offenlegungsschrift 2003673 ist ein derartiger Herd mit einem zwischen zwei vertikalen
Streben horizontal angesetzten Ausgleichsgewicht beschrieben, welches an beiden seitlichen Endabschnitten der
Form der Streben angepasste Ausnehmungen hat und an beiden Streben an von diesen begrenzten Ansätzen mit je zwei dieselben durchdringenden Schrauben befestigt ist. Diese Ausführungsform ist jedoch wegen der zahlreichen Befestigungsstellen des Ausgleichsgewichtes verhältnismässig aufwendig ; ausserdem sind-bei
Ausgleichsgewichten aus Beton od. dgl.-die engen Bohrungen für die Schrauben schwierig herstellbar.
Nach der Erfindung werden nun bei Haushaltgeräten, insbesondere Geschirrspülmaschinen oder Herden, der eingangs beschriebenen Bauart die oben erwähnten Nachteile in einfacher und befriedigender Weise dadurch vermieden, dass das Ausgleichsgewicht wenigstens teilweise von einem Spannbügel umfasst ist, welcher mit beiden
Endabschnitten wenigstens mittelbar an der vertikalen Strebe des Rahmens angreift. Bei dieser Anordnung kann der Spannbügel sehr rasch um das Ausgleichsgewicht herumgeschlungen werden und braucht an einer vertikalen
Strebe lediglich an zwei Stellen befestigt zu werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform dieses Haushaltgerätes ergibt sich dadurch, dass das Ausgleichsgewicht einen, durch eine vertikale Nut begrenzten Ansatz hat, an dessen von Unterseite, Nut und Oberseite des
Ausgleichsgewichtes gebildeten Seitenflächen der Spannbügel anliegt. Weiters kann der Spannbügel des
Ausgleichsgewichtes U-förmig ausgebildet sein und an beiden Übergangsstellen vom Steg zu den Schenkeln einen verjüngten Querschnitt haben. Diese im Querschnitt verjüngten Abschnitte des Spannbügels sind sehr leicht verformbar, so dass derselbe beim Befestigen und Verspannen an der vertikalen Strebe des Rahmens mit nur geringem Kraftaufwand an den Ansatz des Ausgleichsgewichtes angepasst werden kann.
Bei diesem Haushaltgerät kann weiters der Spannbügel derart ausgebildet sein, dass er mit einem Endabschnitt in einem Durchbruch der vertikalen Strebe des Rahmens eingreift und dass an seinem andern Endabschnitt eine diese Strebe durchdringende Schraube eingeschraubt ist. Schliesstlich kann in vorteilhafter Weise das Ausgleichsgewicht an seinem vom Spannbügel abgewandten Abschnitt durch eine U-förmige Spange mit der horizontalen Traverse des Rahmens verbunden sein. Vorzugsweise liegt dabei das Ausgleichsgewicht auf dem Steg der U-förmigen Spange auf und hat einen der horizontalen Traverse zugeordneten Ansatz, welcher von beiden Schenkeln der Spange von unten umfasst ist, wobei an ihrem Steg wenigstens an einer Seite ein abgewinkelter Lappen angeformt ist, welcher mit einem Querschnitt auf der Traverse sitzt.
Durch diese U-förmige Spange werden bei Erschütterungen des Haushaltgerätes Drehschwingungen des Ausgleichsgewichtes um die vertikale Strebe verhindert.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäss aufgebauten Geschirrspülmaschine in Fig. 1 im Schaubild dargestellt. Weiters zeigen Fig. 2 jenen Abschnitt des Ausgleichsgewichtes, welcher vom Spannbügel umfasst ist, in Richtung II der Fig. l, vergrössert, Fig. 3 den andern Endabschnitt des Ausgleichsgewichtes, welcher über eine U-förmige Spange auf der horizontalen Traverse des Rahmens abgestützt ist, in Richtung III der Fig. l, und schliesslich Pig. 4 und 5 den Spannbügel bzw. die U-förmige Spange allein.
Die in Fig. 1 dargestellte Geschirrspülmaschine --10-- hat innerhalb ihres Gehäuses --11-- einen starren Rahmen--12--aus vertikalen Streben--13--und horizontalen Traversen--14--, von denen je nur eine sichtbar ist. Im hinteren Bereich der Geschirrspülmaschine--10--ist ein Ausgleichsgewicht--15-aus Beton eingesetzt, durch welches bei übermässiger Belastung der geöffneten Türe--16--ein Kippen der Geschirrspülmaschine--10--nach vorne verhindert werden soll.
Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, ist dieses Ausgleichsgewicht --15-- mittels eines Spannbügels-17-an der vertikalen Strebe --13-- des Rahmens befestigt und sitzt unter Zwischenlage einer U-förmigen Spange--18--auf der horizontalen Traverse--14-- auf.
Der aus einem Blechstreifen bestehende, U-förmig ausgebildete Spannbügel-17-umfasst einen durch eine vertikal verlaufende Nut--19--begrenzten Ansatz--20--des Gewichtes--15--. Dabei sind die beiden Schenkel-21 und 22-des Spannbügels--17-entlang den von der Unterseite --23-- und der Oberseite--24--des Gewichtes--15--gebildeten Seitenflächen des Ansatzes --20-- geführt, während sich der Steg--25--entlang der von der Nut--19--gebildeten Seitenfläche des Ansatzes--20-- erstreckt.
An seinem einen Endabschnitt --26-- weist der Spannbügel --17-- zwei durch Ausschnitte --27-- gebildete Lappen --28-- auf, mit denen der Spannbügel-17-in die vertikale Strebe-13-
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des Bügels--17--dienende Schraube--32--eingeschraubt ist. Der Spannbügel --17-- weist im Bereich seiner beiden Übergänge vom Steg-25-zu den Schenkeln-21 bzw. 22-jeweils einen im Querschnitt verjüngten Abschnitt--33--auf. Diese Abschnitte sind als Soll-Biegestellen zum Formen des in gestrecktem Zustand angelieferten Spannbügels-17-in seine U-förmige Gestalt vorgesehen.
Ausserdem ermöglichen die
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der Unterseite-23-des Gewichtes-15-her umfassen (Fig. 3). An die beiden Längsflanken des Steges - -36-- der Spange --18-- sind zwei vertikal nach unten abgebogene Lappen --39-- mit einem quer zum Steg--36--verlaufenden Ausschnitt--40--angeformt, in den die Quertraverse--14--eingreift.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Haushaltgerät, insbesondere Geschirrspülmaschine oder Herd, mit einem Rahmen aus wenigstens einer vertikalen Strebe sowie einer horizontalen Traverse und mit einem im Gerät hinten eingesetzten Ausgleichsgewicht, welches auf der horizontalen Traverse des Rahmens sitzt und an seiner Strebe mit Befestigungsgliedern befestigt ist, welche an einem durch eine Ausnehmung begrenzten Ansatz des
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