AT33335B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlglaskörpern durch Ziehen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlglaskörpern durch Ziehen.

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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlglaskörpern durch Ziehen. 



   Bei der Herstellung von   Hohlglaskörpern   durch Ausheben ist es bekannt, die Aushebe- pfanne während des Ausheben von unten zu beheizen und die Heizvorrichtung derart an- zuordnen, dass die Hitze von der Aushebestelle abgehalten wird. Um das Springen des ins
Freie ausgehobenen Hohlzylinders zu vermeiden, wird nahe der   A ushebe- oder Ziehstelle   eine intensive Kühlung mittels eines den Zylinder umschliessenden hohlen liühlringes an- gewendet. Die Erfindung besteht darin, dass unter-Weglassung der üblichen Kühlung an der Ziehstelle der   Hohlkörper   nicht ins Freie, sondern in einem durch einen Schirm be- grenzten und vor schädlichen Luftströmungen geschützten Raum ausgehoben wird, der aber, da er nicht ringsum geschlossen ist, kühl genug ist, um das ausgehobene Glas erstarren zu lassen.

   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des der Erfindung entsprechenden
Schirmes unter Zugrundelegung einer   Aushebevorrichtung   bekannter Art dargestellt, und zwar ist Fig. 1 ein lotrechter Schnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht. 



   Der pfannenförmige   Aushebe- oder Zieh behälter 2   ist mit zwei Höhlungen   3,.     s   zur
Aufnahme der geschmolzenen Masse versehen, die abwechselnd benutzt werden. Der die
Decke des   Meizraumes   bildende Stein 7 ist in der Mitte mit einer der Höhlung 3 des Zieh- behälters entsprechenden Öffnung ausgebildet, deren Rand gegen die Fläche des Behälter- randes sich dicht anlegt Dadurch wird der Heizraum gegen den Ziehraum dicht abgeschlossen und die Hitze von der Ziehstelle abgehalten. 



   Um den Glaskörper während des Aushebens vor   Luftströmungen   zu schützen, sind
Schirme vorgesehen, welche denselben teilweise einschliessen. Bei der hier dargestellten
Ausführungsform besteht das Schutzgehäuse aus zwei Seitenwänden 39 und einer Rück- wand 40, hat somit die Gestalt eines vertikal gestellten, vorne offenen Prisma. Der offene
Raum ist zweckmässig so zu bemessen, dass der fertige Glaskörper seitlich entfernt werden kann. Es empfiehlt sich, dem Schirm eine genügende Höhe zu geben, so dass er nach dem
Ausheben auch den obersten Teil des Körpers schützt. 



   Bei Anwendung der beschriebenen Einrichtung wird weder ein Kühlring noch eine
Luftdüse noch irgend eine andere Kühlvorrichtung für die Wurzel des Glaszylinders an der
Ziehstelle benutzt. Das   Fangstlick   wird in der   üblichen   Weise in die geschmolzene Masse eingetaucht und sodann nach Bildung des Halses und Schulterteils der Zylinder aus- gehohen. Das Erstarren der Masse unter Aufrechterhaltung der gewünschten Form findet ausschliesslich unter der Einwirkung der äusseren Luft statt. Der ausgehobene Glaskörper wird seitlich aus dem Schutzgehäuse entfernt und sodann auf eine entsprechende Unterlage aufgesetzt und aufgeschnitten. 



   Die Gestalt des Schirmes kann je nach den örtlichen Verhältnissen geändert werden. 



   Um den   Durchmesser   des Zylinders während des Ausheben aufrecht zu erhalten, kann in bekannter Weise dem Innern des   Hohlkörpers   Luft unter Druck zugeführt werden. Es ist hervorzuheben, dass es bekannt ist, Glastafeln innerhalb eines vor schädlichen Luftströmungen schützenden Gehäuses auszuheben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Glashohlkörpern durch Ausheben aus der ge- schmolzenen Masse aus einem Behälter unter gleichzeitiger Heizung des Behälters und
Abhaltung der   Heizwärme   von der Aushebestelle, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohl- körper durch Anwendung eines seiner Gestalt entsprechenden Schirmes während des Aus- hebens dem Einflusse von Luftströmungen entzogen wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper durch den Schirm so weit umschlossen wird, dass er nach vollendeter Arbeit noch seitlich daraus entfernt werden kann.
    3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass um die Aushebestelle ein aus zwei Seitenwänden und einer Rückwand bestehender Schirm angeordnet ist, welcher dieselbe oder eine grössere Höhe als der fertige 'Glaskörper besitzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT33335D 1907-01-05 1907-01-05 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlglaskörpern durch Ziehen. AT33335B (de)

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