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Die Erfindung betrifft einen Stableuchtenträger mit einer mit der offenen Seite gegen die Lampe hin gewendeten, der Aufnahme von Vorschaltelementen dienenden Profilschiene, an deren stirnseitigen Enden die
Lampenfassungen anbringbar sind, wobei die Schenkel der U-Profilschiene federnd auseinanderdrückbar und die
Fassungen durch an diesen und an den Schenkeln angebrachten Verrastungsgliedern an den Schienen befestigbar sind.
Unter Vorschaltelementen werden insbesondere Transformatoren, Drosseln und Kondensatoren verstanden.
Wenn vorstehend und nachfolgend von einer offenen Seite der U-Profilschiene gesprochen ist, schliesst dies ein, dass diese offene Seite der Schiene durch eine Kappe abgedeckt sein kann.
Es ist bei derartigen Stableuchtenträgern bekannt, die Lampenfassungen an der Schiene durch Nieten oder
Schrauben zu befestigen. Dies ist aber arbeitsaufwendig und daher teuer. Weiters ist es bei Stableuchtenträgern mit nach oben offenen U-Profilschienen für die Aufnahme der Vorschaltelemente bekannt, die Lampenfassungen in Führungen an den stirnseitigen Enden der U-Profilschienen von oben einzuschieben. Diese Ausführung weist jedoch den Nachteil auf, dass, soferne die Vorschaltelemente leicht zugänglich sein sollen, an der U-Profilschiene und am Träger zur Befestigung der Leuchte an der Decke leicht lösbare Kupplungen, wie Verrastungen vorgesehen sein müssen, welche auch die relativ grossen Gewichte der Vorschaltelemente, insbesondere von
Transformatoren und Drosseln, zu tragen imstande sind.
Eine derartige Lösung ist daher auf Grund des grossen
Gewichtes der Vorschaltelemente ungünstig.
Schliesslich ist aus der USA-Patentschrift Nr. 3, 070, 689 ein Stableuchtenträger der eingangs beschriebenen
Art bekanntgeworden, bei dem die Fassungen durch an diesen und den Schenkeln der Profilschiene angebrachten
Verrastungsgliedern an der Profilschiene befestigbar sind. Bei diesem Stableuchtenträger sind allerdings die
Schenkel der Profilschiene mit Durchbrechungen ausgebildet, was einerseits deren Herstellung verteuert und anderseits insoferne nachteilig ist, als hiedurch das Aussehen der Schienen stark beeinträchtigt wird.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Stableuchtenträger der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei welchem die Fassungen weder durch Nieten noch durch Schrauben befestigt, sondern ohne
Werkzeug montierbar und demontierbar sind und der weiters auch hohen ästhetischen Anforderungen entspricht.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass an den stirnseitigen Enden der Schenkel der
U-Profilschienen nach innen abgewinkelte Führungsleisten vorgesehen sind, die eine stufenförmige Rast aufweisen sowie dass die Fassungen mit den Leisten zugeordneten Nuten ausgebildet und mittels der Rasten in der Schiene verankerbar sind.
Vorzugsweise ist an den Fassungen beiderseits je ein über deren Fläche vorspringender Klotz angebracht, welche Kötze mit jeweils einer nach aussen offenen Nut versehen sind, in welche die Führungsleisten der
Schenkel hineinpassen.
Nach einem bevorzugten Merkmal verjüngen sich die Führungsleisten zur Erleichterung des Einführens der Fassung in die Verrastung keilförmig von der stufenförmigen Rast aus zu den freien Enden der Schenkel hin.
Schliesslich können am oberen Rand der Fassungen über deren Fläche ausragende Ansätze vorgesehen sein, welche das Aufschieben der Fassungen bei Erreichung der Endlage durch Anschlag begrenzen.
Bei einer derartigen Ausbildung der Fassungen und der U-Profilschiene können die Fassungen durch Aufschieben auf die an den Schenkeln angeordneten Führungsleisten von unten montiert werden, wobei die Schenkel durch die schrägen Begrenzungen der Leisten zuerst auseinandergedrückt werden und die vorspringenden Klötze bei Erreichung der entsprechenden Höhenlage hinter den Stufen der Führungsleisten der zurückfedernden Schenkel einrasten. Dadurch wird eine sichere, einfache und formschöne Befestigung der Fassungen an der U-Profilschiene erreicht. Die Demontage kann ebenso leicht und ohne Werkzeug dadurch erzielt werden, dass die Schenkel etwas auseinandergedrückt werden, worauf die Fassungen nach unten abgezogen werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Stirnansicht der gesamten Stableuchte mit einem Träger zur Befestigung an einer Decke, Fig. 2 eine Vorderansicht hievon, Fig. 3 eine Lampenfassung in Achsrichtung der Stablampe gesehen, Fig. 4 eine Stirnansicht der U-Profilschiene, wobei ein Teil der Fassung angedeutet ist, Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V der Fig. 4, aus welchem auch das Ineinandergreifen der Befestigungsteile einer Fassung mit jenen der U-Profilschiene ersichtlich ist und Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer Fassung und eines Endes der U-Profilschiene.
In den Fig. 1 und 2 ist ein als prismatische Leiste --10-- ausgeführter Träger für eine Stableuchte, der an einer Decke --1- befestigt ist und der an seiner Unterseite eine U-ProfiIschiene--11--trâgt, dargestellt. An den beiden Stirnenden der U-ProfIlschiene --11-- ist je eine nach unten ragende Fassung--12-- montiert, in welcher die Kontakte für eine Leuchtstoffröhre --13- eingebaut sind. Die U-Profilschiene - 11--, die zur Aufnahme von Vorschaltelementen dient, ist an der Unterseite durch eine z. B. durch Reibung festsitzende Kappe --14-- abgedeckt. über die gesamte Anordnung kann von unten her eine nicht dargestellte transparente Abdeckung aufgesteckt sein.
Wie aus den Fig. 4 und 6 ersichtlich ist, sind die Schenkel der aus federndem Blech gefertigten U-Profilschiene --11-- an ihren beiden Stirnenden mit nach innen ragenden Leisten--16--ausgebildet, die
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im Mittelteil je eine nach innen vorspringende Stufe--17--aufweisen, von der ab die Ränder --18-- der Leisten --16-- schräg nach unten auseinanderlaufen.
Die beiden Fassungen-12--, die an Hand der Fig. 3 und 6 erläutert sind, sind vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt und bestehen aus einem oberen, breiteren Teil, der in seiner Breite und Höhe der U-Profilschiene --11-- entspricht, und einem unteren Teil, der sich konisch verjüngt und der an der Innenseite die nur schematisch angedeuteten Teile --21-- für die Halterung und Stromzuführung für die Leuchtstoffröhre --13-- aufweist. Am oberen Rand der Fassung sind zwei vorspringende Ansätze --22-- vorgesehen. Weiters sind sie im oberen Teil an der Innenseite beiderseits nahe den Wänden mit über die Ränder vorragenden Klötzen --24- versehen, an deren Fuss je eine nach aussen offene, von oben bis unten durchgehende Nut --26-ausgebildet ist, deren Breite so gewählt ist,
dass darin die vorspringenden Leisten --16-- der U-profilschiene --11-- Platz finden.
Zur Verbindung einer Fassung--12--mit einer U-Profilschiene --11-- wird die Fassung--12--an der Stirnseite der Schiene--11--am unteren Ende so angelegt, dass die Klötze --24-- an die Schrägflächen --18-- innen zur Anlage kommen (s. Fig. 4, Stellung--24'--) und wird dann die Fassung --12-- vertikal nach oben so weit verschoben, bis die Ansätze --22-- am Steg der Schiene anstossen. Dabei werden die Schenkel--11'--der U-Profilschiene--11--durch die längs der schrägen Ränder --18-- nach oben gleitenden Klötze --24-- federnd auseinandergedrückt, bis die Fassung --12-- diejenige Höhe erreicht hat (s.
Fig. 4, Stellung-24"--), in der die Klôtze-24-uber die Stufen --17-- gelangt sind und, da die Schenkel in die Anfangslage zurückfedern, von den Stufen --17-- hintergriffen werden.
Damit ist die Fassung --12-- an der U-Profilschiene --11-- befestigt. In dieser Lage der Fassung - -12-- ist diese durch die in die Nuten --26-- eingreifenden Leisten --16-- gegen seitliche Verschiebung
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--24-- aufFassungen-12-nach unten abgezogen werden können. Das Auf- bzw. Abmontieren der Fassungen-12-muss freilich vor dem Aufsetzen bzw. nach dem Abnehmen der Kappe--14--vorgenommen werden.
Die Angaben "oben" und "unten" beziehen sich auf die hauptsächlich verwendete Montageart der Leuchte an einer Decke, wobei die Offnung der U-Profilschiene --11-- nach unten gerichtet ist, die Fassungen --12-- nach unten ragen und sich die Leuhtstoffröhre --13-- ganz unten befindet. Aus der Konstruktion ist klar, dass der Leuchtentrager--10-auch an einer lotrechten Wand montiert sein kann, wobei dann die
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--11-U-Profilschiene--11--gesichert.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Stableuchtenträger mit einer mit der offenen Seite gegen die Lampe hin gewendeten, der Aufnahme von Vorschaltelementen dienenden Profilschiene, an deren stirnseitigen Enden die Lampenfassungen anbringbar sind, wobei die Schenkel der U-Profilschiene federnd auseinanderdrückbar und die Fassungen durch an diesen und an den Schenkeln angebrachten Verrastungsgliedern an den Schienen befestigbar sind, dadurch gekenn- zeichnet, dass an den stirnseitigen Enden der Schenkel (11') der U-Profilschiene (11) nach innen abgewinkelte Führungsleisten (16) vorgesehen sind, die eine stufenförmige Rast (17) aufweisen sowie dass die Fassungen (12) mit den Leisten (16) zugeordneten Nuten (26) ausgebildet und mittels der Rasten (17) in der Schiene (11) verankerbar sind.
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