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erwärmt, so verlässt der Stift die Kugel und die letztere wird von ihrem Sitz durch die Feder 11 abgestossen, so dass der Brennstoff aus der Röhre 12 in die Röhre 13 und von da in das Verdampf ungsrohr des Brenners frei zufliesst.
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sind andere Stifte 17 angelenkt, die ihrerseits mit den Gelenkzungen einer anderen Platte verbunden werden.
Die zweite Platte wird mit dem Kopfe des Stiftes 5 so verbunden, dass letzterer bei Krümmung oder. Flaehwerden der Platten 1, 2 nach der einen oder nach der anderen Richtung verschoben wird.
Selbstverständlich kann man auf diese Weise auch mehrere Plattenpaare miteinander verbinden.
In Fig. 8-11 ist ein Teil einer mit vorliegender Vorrichtung versehenen Lampe dargestellt.
Fig. 8 stellt einen Vertikalschnitt dieser Lampe dar, deren Zentralrohr im Aufriss gezeigt ist ; Fig. 9 ist ein Vertikalschnitt, dessen Ebene zu derjenigen der Fig. 8 senkrecht ist ; Fig. 10 ist ein Grundriss der Lampe und Fig. 11 eine Draufsicht auf das zu dieser Lampe gehörige Anheizschälchen.
Das Gehäuse 9 mit dem Kugelventil 10 wird zwischen den Teilen 12 und 13 des Brennstoff-
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seitlich vom Zugrohr 93 und ausserhalb des direkten Wirkungsbereiches des Brenners 35 angebracht. Zum Anzünden der Lampe wird durch die Nase 94 Spiritus in das Schälchen 95 ein- gegossen. angezündet und darauf der Hahn 39 geöffnet. Durch die Erwärmung des Gehäuses 6 wird der in der Röhre 96 befindliche Stift 5 (Fig. 4) nach einem gewissen Zeitraume den freien Durchgang des Brennstoffes in das Rohr 13 und somit auch zum Verdampfer 97 öffnen. Das Auslöschen erfolgt, wie bei Lampen solchen Systems allgemein üblich, durch Schliessen des Hahnes 39.
Das oberhalb des Brenners 35 befindliche und sich unterhalb des Gehäuses 6 erstreckende Spiritusschälchen 95 schützt während der Brenndauer der Lampe das Gehäuse 6 vor direkter Einwirkung der Flamme des Brenners 35.
Die vorliegende Vorrichtung zum automatischen Anzünden von Petroleumglühlichtlampen
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Zweck wird der Stift 5 in zwei Teile 5', 5"geteilt, zwischen welchen das Uhrwerk eingeschaltet wird. Der Teil 5' des Stiftes ist mit einem Draht 26 versehen, der das Flügelrad 27 des Uhrwerks sporrt. Das letzte Rad 34 des Uhrwerks ist mit einer Kurvenscheibe 29 versehen. die einen Aus-
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die beiden Teile durch den Kanal 95'verbunden sind. Somit wird der in die eine direkt unter dem Gehäuse 6 liegende Abteilung des Schälchens 95 eingegossene Spiritus durch den Kanal 95' fliessend auch die zweite Abteilung füllen, die (in der Zeichnung nicht dargestellt) direkt unter dem Verdampfer der Lampe liegt.
Infolgedessen wird beim Anzünden des Spiritus die Flamme fast gleichzeitig in beiden Abteilungen des Schälchens erscheinen und einerseits den Verdampfer, anderseits aber das Gehäuse 6 erwärmen. Die Bimetallplatten strecken sich bei Erwärmung und ziehen den Stift 5' nach unten, so dass er ausser Eingriff mit dem Zahn 110 des Hebels 111 gelangt. Letzterer ist an dem Hebel 112 angelenkt, der mit einem exzentrischen Ansatz 112' (Fig. 16) versehen ist, auf den beständig der Stift 5'' vermittelst Membrane 8 und Kugelventil 10 gedrückt wird. Auf der Achse des Hebels 112 sitzt der Hebel 115, der ein Gewicht 116 trägt, welches mit etwas Spielraum in den Zylinder 117 passt und mit demselben eine Luftbremse bildet.
Der Hebel 111 rückt beim Auslösen des Zahnes 110 unter der Einwirkung des Gewichtes 116 nach hinten und gelangt in die punktiert angegebene Lage, wobei der exzentrische Ansatz den Stift 5"verlässt und letzterer das Kugelventil 70 befreit, so dass der Brennstoff aus der an den Behälter angeschlossenen Röhre 12 in die zum Verdampfungsrohr der Lampe führende Röhre 13 fliessen kann.
Nach dem Auslöschen der Lampe dreht man den Hebel 112 mittelst des Heftes 118 (Fig. 15) aus der punktiert gezeichneten in die mit vollausgezogenen Linien gezeigte Lage, wobei der Zahn 110 mit dem Stift 5'wieder in Eingriff kommt. Die Schraube 119 dient zur Regulierung der Eingriffstiefe des Zahnes 110 und des Stiftes 5'sowie zur Begrenzung der Rückbewegung des Hebels 111, was dadurch erzielt wird, dass diese Schraube an den Ansatz 120 des Gehäuses anstösst, wie dies punktiert in Fig. 15 angezeigt ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Öffnen des Brennstoffeinlassventiles zum Verdampfer von Glühlichtlal1lpen mit einem aus zwei Metallen zusammengesetzten und bei der Erwärmung durch die Anheizflamme seine Form verändernden und hiedurch auf das Ventil wirkenden Gliede, dadurch gekennzeichnet, dass von einem oder mehreren bimetallischen Plattenpaaren je zwei. bei gewöhnlicher Temperatur gewölbte, bei der Erwärmung sich ausflachende Bimetallplatten mit den konkaven Seiten und den Rändern zusammengelegt und mit ihren Mitten mit einem
Festpunkt bzw. dem Einlassventil verbunden sind, so dass sich die bei Erwärmung der Platten eintretenden Formänderungen in bezug auf die Ventilbewegung summieren.